Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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... Dass ein Wirtschaftswissenschaftler wie Prof. Homberg epidemiologisch keine fundierten Aussagen machen kann, räumt er ja selbst ein. Dass er aber Statistiken lesen kann, wird man nicht leugnen können. ...

Das von Dir verlinkte Interview hatte ich am Wochenende als Link per Whatsapp von einer Bekannten weitergeleitet bekommen.
Ich hatte Zeit und habe es mir mal angehört. Nach meinem Verständnis ist zum einen die von Homberg gewählte Zahl (R0) in keinster Weise geeignet, das Ausmaß bzw. den Peak der Pandemie zu erkennen oder den Rückschlusszu erlauben, die Lockdown Maßnahmen seien unnötig gewesen und könnten sofort beendet werden. Seine Conclusio am Schluss würde ich in den Bereich “Verschwörungstheorie“ einordnen.

Und: Nein, ich bin anderer Ansicht, ich meine, er kann diese Statistik nicht lesen

Begründung:
(1) Der Wert (R0) nennt bekanntermaßen nur das Verhältnis der Zahl registrierter Infektionen zur Zahl der von jedem einzelnen Infizierten durchschnittlich angesteckten Personen. Egal ob man 5.000 oder 50.000 oder 5.000.000 registrierte Fälle hat, bei entsprechender Zahl der Neuansteckungen kann der Wert immer bei 1 liegen.
(2) Der Wert (R0) basiert zwangsläufig auf Annahmen und stellt daher eine Schätzung dar. Bei einem Wert von 1,0 hätten wir eine gleichbleibende Zahl von Infizierten, bei 0,9 eine leicht sinkende und bei 1,1 eine leicht steigende. Aufgrund der Fehleranfälligkeit der Annahmen kann für R0 keine exakte Zahl angegeben werden, sondern nur eine Tendenz, ein Bereich “von bis“. Folglich kann keine klare Tendenz aus der Zahl R0 abgeleitet werden.
(3) Die Conclusio von Homberg am Schluss des Interviews lautet sinngemäß: “Also ist die Epidemie schon vorbei“.
Wir haben aktuell ca. 148.000 registrierte Infizierte und in den letzten 7 Tagen durchschnittlich ca. 1900 Neuinfektionen pro Tag. Zieht man Tote (ca. 5000) und Gesundete (ca. 99.000) davon ab, haben wir aktuell ca. 44.000 aktive Fälle, über 2.100 davon werden laut RKI beatmet. Bei einer tatsächlichen R0 von 1,0 bliebe dieser Zustand so bis zur Durchseuchung bzw. bis es einen Impfstoff oder wirksame Therapiemedikamente gibt.
Eine Epidemie, die “vorbei“ ist, sieht anders aus.

Interessehalber habe ich Homburg und seine Veröffentlichungen noch ein wenig durch die Suchmaschinen gejagt. Einerseits hat er zwar Beratertätigkeiten in verschiedenen politischen Gremien in seiner Vita, andererseits findet man aber auch einige AFD-nahe Blogs, die er mit seinen Ansichten bedient, er gilt seit Gründung der AFD als deren Unterstützer, seine Artikel werden von prominenten AFD-Mitgliedern geliked.

Alles zusammengenommen hat mich dazu bewogen, das verlinkte Interview bei correctiv.org zu melden. Ich bin gespannt, ob die genug Meldungen erhalten, um die Thesen von Homberg einem Faktencheck zu unterziehen. Zumal eigentlich seriöse Medien (Lanz gestern im ZDF) gleich auf den Zug aufgesprungen sind (natürlich ohne die abstruse Conclusio zu erwähnen...)
 
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mfey
mfey kommentierte
@ luckyshot
Ich wußte nicht dass Prof. Homberg AFD- Nähe nachgesagt wird. Ich bin ein entschiedener Gegner der AFD aber würde alles geben, damit auch deren rational argumentierende Sympathisanten nicht ohne Würdigung ihrer Argumente einfach von jeglicher Argumentation nur wegen einer politischen Einstellung ausgeschlossen und hier - wenn sie identifiziert werden - gelöscht werden.
Mal zur Erinnerung: mit Lucke und Henkel hatte die Gründer - AFD zwei durchaus renommierte Wissenschaftler die sich aus guten Gründen skeptisch zum Euro geäußert haben. Dann wurden sie erst parteiintern, danach wissenschaftlich zu Unrecht diskreditiert.
Ein Prof. in Hamburg, der einen knochentrockenen ökonomischen Vortrag halten wolllte ohne jeden parteipolitischen Bezug, wurde von linken Studenten mit akustischer Gewalt daran gehindert, weil ihm eine AFD Nähe nachgesagt wurde. Das ist keine Demokratie wie ich sie mir wünsche.
Prof. Homberg und mir ging es um das Kriterium des lockdowns und was es gebracht hat.
Dass er daneben den Eindruck hatte, dass die Epidemie schon vorbei sei, war ja eher ein Nebensatz, den ich natürlich auch nicht teile.
Er hat ganz einfach sachlich zutreffend festgestellt, dass schon vor dem lockdown R<= Null war, und danach auch geblieben ist.
Und er hat für mich glaubhaft belegt, dass das dem RKI und damit auch den von diesen beratenen Politiker bekannt gewesen sein mußte.
Der Nutzen des lockdowns, der ja offiziell von dieser Zahl abgeleitet wurde, wurde daher von ihm vollkommen zu Recht in Frage gestellt.
Ich glaube nicht dass auf wundersame Weise die Epidemie zur Ruhe kommt, sondern dass wir Deutsche traditionell ein sehr obrigkeitshöriges Volk sind, und eben auch ohne Zwangsmaßnahmen durchaus sehr diszipliniert das Abstandsgebot eingehalten haben.
In meinem örtlichen Umfeld war das jedenfalls ganz ausgeprägt so zu bemerken.
Warum sonst sollte der Faktor der Neuansteckungen durch einen Infizierten so deutlich runtergehen, wenn nicht durch soziale/räumliche Distanz?
Für mich ging es schon um die Frage, ob R kleiner 1 erkennbar schon zum Zeitpunkt des lockdowns bestand, was er behauptet hat.
Wenn jetzt gesagt wird, dass das kein ausreichendes Kriterium sei,luckyshot, dann muss man bitte auch sagen, wo ist das ausreichende Kriterium?
Vielleicht habe ich mich verhört, aber ich hatte die Kanzlerin schon so verstanden, dass erst die Duplikationszeit in Tagen das Kriterium schlechthin sei:
Wir müßten mindestens auf 10 Tage besser noch auf 14 Tage kommen. Das war dann überraschend schnell erreicht.
Danach kam dann die R Zahl ins Spiel, die unter eins sein müßte, und was ist es heute oder morgen?
Da blickt doch keiner mehr durch.
Wen wir schon medizinisch gesehen einen unabänderliche Zahl von Toten akzeptieren müssen und es nur um den Zeitraum geht, innerhalb dessen sich dieses Geschehen abspielt (möglichst langsam), damit keine Destabilisierung des Gesundheitswesens mit unnötigen Triagetoten resultiert, dann ist folgendes klar:
Nach meiner Meinung sollte das Entscheidungskriterium aller lockdown Maßnahmen die Belastbarkeit unserer Intensivstationen sein, weshalb endlich die wahre Letalität der Erkrankung und deren aktuelle Häufigkeit/Durchseuchung ermittelt werden sollte und die Behandlungskapazitäten bis zum nächsten Jahr soweit möglich ausgebaut werden sollten.

Manche Wissenschaftler sagen dann ganz lapidar, dass sei doch ganz einfach mit der Letalität bezogen auf alle Infizierte, gemeint ist, eine repräsentative Stichprobe per Virustestung zu erheben.
Drosten dagegen redet dann von komplizierten Studiendesigns, deren Erstellung viel Zeit bräuchte, die nun mal die politischen Entscheider leider nicht haben.
Das RKI will nun im Juni mit Erkenntnissen um die Ecke kommen.......

Und natürlich brauchen wir ein verbindliches bundesweites Melderegister der freien Intensivbetten, damit logistische Verteilungswege gelöst und eine rascher Weitertransport der Transportfähigen imBedarfsfall auch durchgeführt werden kann.
Mal lese ich,dass es dieses Register schon gäbe. Dann wieder, dass dies nur freiwillig sei......

Ich weiss nicht, ob da jemand was aktuell Belastbares zu sagen kann?
Gleichzeitig und in Abhängigkeit davon muss natürlich über die Rettung von Unternehmen, die Wiederherstellung der Lieferketten und den möglichst raschen Neustart der betroffenen Wirtschaftszweige (Gastronomie, Freizeit, Sport, etc) gesprochen werden. Wenn da die Kanzlerin vor unnötigen Diskussionsorgien redet, will sie offensichtlich vom fehlenden eigenen Sachverstand ablenken.

Wir sind ja hier alle auf einem relativ hohen Informationslevel, weshalb dieses Forum für mich auch in Coronazeiten eine wichtige Informationsquelle ist.
Aber mal ganz ehrlich, die Informationspolitik ruft schon so manches Fragezeichen hervor, dass dann Gott sei Dank hier auch häufig aufgelöst werden kann.
Insofern danke an dieses tolle Forum und an Anja, die hier den undankbarsten Job hat.
Martin :):)
 
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hansolo22
hansolo22 kommentierte

Es geht nicht nur um Triage oder Bettenkapazitaet, oder Schutz von Alten und Risikogruppen - so mein Verstaendnis.
R rauf oder runter voellig egal - was passiert wenn wir komplett zum Normalzustand zurueck gehen ist doch einfach kalkulierbar und belegt durch inzwischen 2,6 Mio bekannte Infizierte und fast 200K Tote weltweit.

20% erkranken ernsthaft so das sie stationär behandelt werden muessen oder wochenlang ausfallen, nicht zu reden von vielen die zu Hause die Krankheit "mild" auskurieren.

Wer glaubt ernsthaft das es eine geregelte Wirtschaft ohne Einbruch und Chaos gibt wenn - im Schnitt - 8-10 Millionen Arbeitstaetige erkranken innerhalb von wenigen Monaten.

So wenig wie ich dieses Wort mag - aber die Einschraenkungen sind alternativlos fuer mich - und die deutsche Obrigkeitshoerigkeit wird uns in die Lage versetzen besser als jede andere Nation wieder geregelt hochzufahren und weniger wirtschaftlichen Schaden zu haben.

In Abwandlung eines bekannten Spruchs - die persoenliche Freiheit des Einzelnen endet da wo er andere anstecken kann.
 
mfey
mfey kommentierte
@hansolo22
Wir reden aneinander vorbei:
Ich habe doch klar gesagt,dass Dank der sonst von mir nicht so geschätzten deutschen Obrigkeitshörigkeit wir hier vielleicht schon vor dem lockdown auf einem guten Weg waren.
Der von dir konstruierte Gegensatz zwischen Überlastung der Intensivstationen oder zuviele Kranke auf einmal ist im Kern das Gleiche, da eine zu rasche Durchseuchung beides nach sich zieht. Da sehe ich keinen Widerspruch zu dem was ich gesagt habe.
Die Kapazitäten der Intensivstationen sind aber eine erfassbare Größe, deren Überlastungsgrenzen man bei bekannter Letalität berechnen kann.
Einen Lockdown bis zur Herdenimmunität werden wir nicht überleben können, weder wirtschaftlich noch politisch. Insofern gibt es m.E. sehr wohl reale Grenzen der gegenwärtigen wirtschaftlichen Drosselung, die auf Dauer keineswegs alternativlos ist.
Corana hat m.E. (auch viele Ökonomen sehen das so) durchaus das Potential zu einer verheerenden Weltwirtschaftskrise, wo dann die jetzt alternativlos gepriesene Politik keinen Pfifferling mehr wert ist. Da wir das jetzt noch nicht wahrnehmen können, wollen wir das nicht glauben. So wie wir erst auch die Ernsthaftigkeit der Coronaepidemie nicht glauben konnten und um ein Haar breit zu spät reagiert hätten.
Da hier wirtschaftspolitische Themen den Rahmen sprengen, habe ich für Interessierte einen link angehängt.
https://makroskop.eu/2020/03/corona-die-politik-und-die-europaeische-herausforderung/
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Wer redet den von Lock Down?
Ich schrieb Einschraenkungen und die werden bleiben - im Interesse der Wirtschaft und nicht nur wg. der Betten und die Wirtschaft wird es selbst machen um zu ueberleben.

Damit meine ich - nur damit wir nicht aneinander vorbei schreiben:

Maskenpflicht - Abstand halten - und Infektionsschutzmassnahmen in Restaurants, Hotels und Betrieben.

Vieles laesst sich organisieren wenn man will - nur die ewig gestrigen fordern die Rueckkehr zur sogenannten Normalitaet.
Die wird es ohne Impfung aber lange nicht geben.

Die von dir zitierte Obrigkeitshoerigkeit kann ich in Deutschland nicht erkennen - ich bin seit 30 Jahren im Ausland weltweit taetig habe also ein kleines bischen Vergleichsmoeglichkeit.

In Australien, Neuseeland und anderen Laendern halten sich Menschen auch an Vorschriften und Regeln und das ist gut so - und nicht hoerig.

Sich nicht an Regeln zu halten koennen sich immer jene leisten die nichts zu verlieren haben - unten wie oben.
 
luckyshot
luckyshot kommentierte
@mfey

...Er hat ganz einfach sachlich zutreffend festgestellt, dass schon vor dem lockdown R<= Null war, und danach auch geblieben ist....

Insoweit kann ich auch mit dem übereinstimmen, was er sagt, ist ja alles wunderbar belegt.

Ich stimme auch mit Dir überein, dass die Kommunikation bzgl. der kurz- und mittelfristigen Ziele der Politik stark verbesserungsfähig ist. Wie hoch der Anteil daran bei den Medien bzw. bei den Politikern selbst liegt, mag ich nicht beziffern, aber es ist klar, dass beide Seiten noch reichlich Potenzial nach oben haben.

Aber was Homburg aus dieser Feststellung macht, sind völlig an den Haaren herbeigezogene Schlüsse, weil er nur einen von vielen Parametern herausgreift, der diese Schlüsse nicht zulässt.
Ich habe das oben schon in den Punkten (1) bis (3) erklärt, aber ich versuche es nochmal mit einer Analogie:

Nehmen wir an, wir hätten einen Patienten P. mit einer schweren, bislang unbekannten Krankheit, es geht ihm schlecht.
P. hat unklare Schmerzen, verschiedene Blutwerte sind viel zu hoch oder zu niedrig und er hat schnell steigendes, hohes Fieber.
Die Ärzte tun sich mit der Diagnose und Therapie schwer, da es noch keine Erfahrungen mit der Krankheit gibt.
Das akute Fieber ist schnell gesenkt, aber Blutwerte und Symptome sind unverändert schlecht und werden mit starken Medikamenten bekämpft.
Nun kommt ein Verwandter von P. (Betriebswirt) und nimmt nur die Fieberkurve als Begründung dafür, dass der Höhepunkt der Krankheit längst überwunden sei.
Die zahlreichen Medikamente mit schweren Nebenwirkungen seien unnötig gewesen, müssten abgesetzt werden und der Patient sei als geheilt zu entlassen.
Unsinn, völlig klar.

Homberg sagt, der Peak der Pandemie sei vor dem Beschluss zum Lockdown erreicht gewesen.
Tatsächlich aber war es aber nur der Peak des Ansteckungs-Basiswerts.

Homberg sagt, der Lockdown sei deshalb unnötig gewesen.
Tatsächlich wurde der Lockdown zu einem Zeitpunkt beschlossen, als jeder andere Parameter auf eine exponentielle Ausbreitung hindeutete.
Zudem beweisen die Ansteckungs- und Todeszahlen weltweit, dass ein Zögern in der Anfangsphase schnell zu unbeherrschbaren Verhältnissen geführt hat.

Und schlussendlich sagt Homberg, die Epidemie sei bereits zuende.
Die Neuansteckungs-Zahlen sinken, die Zahl der gemeldeten Fälle steigt langsamer, die Zahl der Genesenen steigt, die Zahl der aktiven Fälle sinkt.
Aber alles auf einem Niveau, bei dem eine wieder steigende Zahl von Neuansteckungen - je nach Ausmaß - innerhalb weniger Tage zu problematischen Verhältnissen führen kann. Das wäre zudem nicht sofort erkennbar, man könnte also nicht direkt wieder gegensteuern. Denn die Auswirkungen jeder Lockerung machen sich frühestens nach ein bis eineinhalb Wochen bemerkbar.

Also alles unseriöse Aussagen.

Ich gebe Dir Recht, dass die Partei-Affinität alleine noch keine Aussage darüber zulässt, ob das, was jemand sagt, richtig ist oder nicht.
Hätte Homberg nur den Schluss gezogen, dass die Strategie der Regierung nicht ausreichend deutlich kommuniziert wird, hätte ich ihm freudig zugestimmt und keinen Moment über AFD-Nähe nachgedacht.
Aber Homberg tut das, was das Markenzeichen dieser und ähnlicher Parteien ist: Er behauptet fälschlicherweise, es gäbe für ein äußerst komplexes und schwerwiegendes Problem eine ganz simple Lösung.
 
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Alles zusammengenommen hat mich dazu bewogen, das verlinkte Interview bei correctiv.org zu melden.

Super! Ich bin gespannt, was dabei rauskommt. Ich hatte noch keine Zeit für einen eigenen Faktencheck, danke für die Hintergrundinfo.
 
2 Kommentare
luckyshot
luckyshot kommentierte
luckyshot
luckyshot kommentierte
correctiv.org hat den Faktencheck vorgenommen und schreibt:

Unsere Bewertung:
Teilweise falsch. Die Wirksamkeit und Notwendigkeit der Corona-Maßnahmen allein anhand der Reproduktionszahl zu beurteilen, greift zu kurz.

Die ausführliche Bewertung findet man hier:
 
Seit einigen Tagen gibt es vermehrt Berichte über "blaue Flecken" und andere Hautausschläge bei COVID-19-Patienten. Es sind Einzelfallberichte, die dennoch wie jeder Hinweis, der die Forschung weiterbringen könnte, untersucht werden.

Der ARD-Faktenfinder schreibt heute dazu:


Eine Fallbetrachtung (englisch) aus Frankreich habe ich hier gefunden:
 
Kommentar
Eigentlich wollte ich in diesem irren Thread nichts mehr schreiben, aber Dein Kommentar bringt mich doch ziemlich auf die Palme. Wenngleich sich die Menschen, die sich in einer der am meisten gefährdeten Risikogruppen - und ich weiß um diese Gruppen wohl mit am besten Bescheid - im einstelligen Prozentbereich befinden, haben diese Menschen die besten Chancen im Falle einer Infizierung schwerst zu erkranken oder im worst case zu verrecken.

Der Vergleich, sich nicht gegen Corona, Grippe oder FSME impfen zu lassen, ist der hinkende Vergleich, den jemand anstellt, der bar jeglicher Ahnung von der Materie ist. Lässt Du Dich gegen Grippe oder FSME nicht impfen, triffst Du die Entscheidung im wesentlichen allein für Dich in Kauf zu nehmen, zu erkranken oder im schlimmsten Falle zu versterben.

Lässt Du Dich nicht gegen Corona impfen, nimmst Du billigend die Erkrankung oder gar den Tod anderer Menschen in Kauf. Und ich muss zugeben, dass mir dazu Worte einfallen, die ich hier besser nicht schreibe.

Vielleicht einfach einmal die Folgen einer Überlegung oder Entscheidung überdenken, bevor man sie kundtut.

Soll es wirklich so lange gehen, bis wir einen Impfschutz haben?
Maskenpflicht, Restaurants geschlossen, Veranstaltungen und Urlaube storniert, Wirtschaft weiter auf Talfahrt??
... man möge mich jetzt steinigen.
Ich werde mich genauso wenig gegen Corona impfen lassen, wie gegen Grippe oder FSME.
 
4 Kommentare
häuschen
häuschen kommentierte
Mal ganz davon abgesehen, dass die Pseudo-Argumente von Impfgegnern mit das Suspekteste sind, das ich mir vorstellen kann. Aber was hat die Länge und der Umfang der Massnahmen gegen Corona damit überhaupt zu tun?
 
UlrikeHoffmann
UlrikeHoffmann kommentierte
Ich bin absolut kein Impfgegner.

Nur die Welt lange lahm zu legen, bis ein Impfstoff gefunden wurde ... das halte ich schon für sehr bedenklich.
 
ernst.w
ernst.w kommentierte
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Corona gibt dir zwei Entscheidungen.
Entweder wir legen lahm und haben weniger Tote und einen geordneten unlock oder der Virus legt lahm und 100.000 Tote und eine ungeordnete kaputte Wirtschaft - weil 20% von 42 Mio Arbeitstaetigen die in wenigen Monaten so krank sind das sie entweder im Krankenhaus landen oder 4 Wochen zu Hause sind und krank.
 
Wir haben hier ja schon mehrmals gesagt, dass eine Impfstoffentwicklung lange dauern wird. Jetzt gibt es einen weiteren Schritt auf diesem Weg und damit befinden wir uns in Phase II des Prüfungsverlaufs:

Das Paul-Ehrlich-Institut, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, hat die erste klinische Prüfung eines Impfstoffs gegen COVID-19 in Deutschland genehmigt. (...) Bei dem Impfstoffkandidaten des Mainzer Biotechnologieunternehmens BioNTech handelt es sich um einen sogenannten RNA-Impfstoff, der die genetische Information für den Bau des sogenannten Spikeproteins des CoV-2 oder Teilen davon in Form der Ribonukleinsäure (RNA) enthält. Im genehmigten ersten Teil der klinischen Prüfung werden 200 gesunde Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren mit jeweils einer von mehreren gering modifizierten Impfstoffvarianten geimpft.

Zur Meldung:

Zu den Details im EU-Register für klinische Studien:
 
4 Kommentare
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Es sind soviele Institute und Firmen an einer Impfung [ kein Wunder wenn man an den damit verbundenen Umsatz denkt] das ich persoenlich hoffnungsvoll bin das wir bis zum Ende des Jahres erste Impfungen haben - fuer med. Personal und Risikogruppen.
 
A
audiomac kommentierte
Impfstoffentwicklung und Produktion ist eben nicht das grosse Geschäft - sonst hätten es die Grossen der Chem./Med.-Branche nicht abgestossen.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Das mag sich mit COVID-19 grundlegend aendern.
Ich glaube nicht das die Impfstoffe fuer einen Appel und Ei angeboten werden und die Aussicht die halbe Weltbevoelkerung als Kunden zu haben ist sicher auch nicht schlecht.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Welcher "Große" hat denn das Impfstoffgeschäft abgestoßen? Novartis hat bis auf einen winzigen Rest an GSK verkauft, ja, aber das lag hauptsächlich daran, dass das Novartis-Management das Geschäft nie wirklich verstanden hat... Wer noch an wen?
 
Mal ein Bericht von heute 22.04.2020 aus einem hamburger Supermarkt (meine Frau) :

Die Kunden tragen vermehrt Schutzmasken, nicht alle, aber viele.
Die Supermarktangestellten tragen weder Handschuhe noch Masken - weder die Regalauffüller noch die Bedienung am Frischetresen.
Gekauft wird Frischfleisch (eigene Vermutung : Das wird eh gebraten, oder gekocht) - Wurst und Käse ist ohne Kunden.

Gekauft wird auch viel in Packungen, also Wurst und Schinken in Plastik.

Bei Douglas werden die Kunden nur eingelassen, wenn ein anderer den Laden verlässt.
Die Hände der Kunden werden beim Eintritt desinfiziert. Das Personal trägt ("modische") schwarze Masken.

Übrigens ... nicht für mich - für die anderen, Großstadt, Bedienung - wäre "schön" - warten, bis es Pflicht wird, ist noch nicht ... (Meinung)
 
Kommentar
Maskenpflicht ab Montag flächendeckend - das ist gut so (y)
Was mich auf die Palme bringt - Personal in Bäckereien, Wursttheken und bei anderen Lebensmittel, die nicht erhitzt werden, brauchen keine Maske - verstehe ich nicht :neinbibber::neinbibber::neinbibber: !!!

Nachtrag: Eine Wurstscheibe mit Desinfektionsmittel behandeln kann auch nicht die Lösung sein :icon-wuerg:
 
  • Traurig
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3 Kommentare
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Das wird leider uneinheitlich gehandhabt. Bei Franchise-Unternehmen (z.B. EDEKA) entscheidet scheinbar der Franchise-Nehmer. In "meinem" EDEKA-Laden haben alle (sichtbaren) Angestellten Handschuhe und MNS an. Wie oft die gewechselt werden weiss ich allerdings nicht.
 
Georgie1956
Georgie1956 kommentierte
Hast du das mit der Wurstscheibe denn schon ausprobiert? Vielleicht kann man Aromen dazu mischen ;)
 
Ernie62
Ernie62 kommentierte
Probiert noch nicht, mir reicht die Vorstellung. :sick:
 
Das Thema Maskenpflicht treibt mich doch etwas um. Auch wenn hier schon hundert mal darüber diskutiert wurde, für mein Verständnis trotzdem die sicher etwas provokante Frage:

Gilt eigentlich die Aussage noch, dass die sogenannten OP-Masken mich nicht schützen, sondern nur die anderen vor mir ?

Ich bin weder Mediziner, noch Wissenschaftler noch Materialkundler. Wie kann es sein, dass der Schutz meine Tröpfchen nicht in die Umgebung abgibt, aber andersherum die Tröpfchen, die in der Luft sind durch die Maske in meinen Mund bzw. Nase lässt. Das wäre ja ein wundersames Material, ähnlich wie Regenschutz, der die Nässe von außen abhält aber von innen den Schweiß durchlässt, nur eben andersherum.

Dass ich mich trotz eigener Maske mit allen weiteren Hygienemaßnahmen schützen muss, ist mir dabei ohnehin klar.

Schützt mich die OP-Maske bzw. der selbst genähte Schutz jetzt oder nicht oder nur teilweise ?
 
5 Kommentare
Ernie62
Ernie62 kommentierte
Ich schätze das so ein: Eine Maske schützt voranging Dein Gegenüber. Nach lesen einiger Bericht habe ich den Eindruck, 70% Schutz der Mitmenschen und 30% Eigenschutz. Alle Tröpfchen von Dir, die von der Maske aufgefangen werden, können dein Gegenüber nicht mehr infizieren und dümpeln nicht mehr frei im Raum.
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Das wird solange erzaehlt bis es Masken fuer die Allgemeinheit gibt.
Wenn dem so waere dann sollte der Arzt seinen Patienten bei Eintritt eine Maske geben und selber nur Abstand halten
 
Ernie62
Ernie62 kommentierte
Ich sehe das physikalisch: Alles was viel Speed (Nißen, Husten,...) hat, kommt nicht so schnell um eine Ecke. Schwebeteilchen hingegen treiben mit dem Luftstrom und können somit durch die Ritzen der Maske.

Nachtrag: Nimm mal mit dem KFZ eine scharfe Kurve bei 180km/h - Ergebnis, wahrscheinlich ein Arztbesuch fällig.
Mit 30km/h - Alles gut
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte

Da sind keine "Ritzen" in einer FFP2 Maske oder selbst einer soliden selbstgemachten.

Es gibt klare Studien die zeigen wieviele Partikel rausgefiltert werden - und das sind selbst bei chirurgischen Masken also die einfachen gefalteten bis zu 80%.
Diese Masken schnitten in der Vergangenheit bei Grippeswellen und beim Pflegepersonal in Studien genauso gut ab wie FFP2 Masken mit Ventil.
COVID und Grippeviren haben fast dieselbe Groesse.

Guckst du einfach hier mal nach:


oder hier ein umfassender Artikel der keine Fragen offen laesst zu Masken

 
Kay
Kay kommentierte
Zitat (v.Ernie62) :
" Ich schätze das so ein: Eine Maske schützt voranging Dein Gegenüber. Nach lesen einiger Bericht habe ich den Eindruck, 70% Schutz der Mitmenschen und 30% Eigenschutz. Alle Tröpfchen von Dir, die von der Maske aufgefangen werden, können dein Gegenüber nicht mehr infizieren und dümpeln nicht mehr frei im Raum. " ZE

Hugo :D wird die Maske einfach umdrehen - dann schützt sie den Träger (= Hugos Meinung, keine gesicherte Erkenntnis).
 
Wie kann es sein, dass der Schutz meine Tröpfchen nicht in die Umgebung abgibt, aber andersherum die Tröpfchen, die in der Luft sind durch die Maske in meinen Mund bzw. Nase lässt.
Haben wir schon zigmal durch:

Wenn zu rotzt, nießt oder selbst nur sprichst, fliegen Tröpfchen meterweit. Mit oder ohne Viren. Durch die Msskekommt schon mal nicht viel durch, vor allem aber hat das, was durchkommt, keine relevante Reichweite und such keine große Virenlast. Schwierig, so andere noch anzustecken.

Virendicht sind die Masken aber nicht. Viren in der Luft können an deine Maske vorbei und auch vereinzelt durch deine Maske. Warum dich selbst eine virendichte Maske alleine auch nicht schützen könnte? Weil die in der Regel nicht die Augen bedeckt.
 
1 Kommentar
reikan
reikan kommentierte
Ich nehme mal das Positive. Sie schützt mich teilweise, die vereinzelten Viren die durchkommen und eine geringere Virenlast helfen ja auch mir schon. Meine Augen schützt die Brille, wenn auch nicht alles. Ansonsten klarer Abstand und Hygiene.
 
Ich muß jetzt unbedingt mal etwas loswerden, sonst platzt mir noch der Kragen. Es sind nur fünf kurze Sätze.

Ich bin sehr froh in dieser unsicheren Zeit in Deutschland zu leben. Lass die Politiker zum Teil mit Mängeln behaftet agieren. Es ist der großen Herausforderung geschuldet. Sie müssen auch dazulernen dürfen. Desweiteren bin ich froh dass bei einigen der Threadschreiber keine Verantwortung liegt.
 
2 Kommentare
hansolo22
hansolo22 kommentierte
In den USA herrscht Merkelmania - Deutschland wird international gelobt ob seiner exzellenten Handhabung der Krise.
Viele Kommentatoren sagen sie wuerden jetzt gerne in D leben wollen.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Und womit? Mit Recht.
 
Universität Erlangen arbeitet an Passivimpfung gegen SARS-CoV-2
Wir hatten hier schon mal die Meldung, dass die Uni Erlangen an COVID-19 Genesene um Blutproben gebeten hatte, um ggf. Plasma zur Behandlung akut Erkrankter zu gewinnen. Aus den Blutproben wurden verschiedenste Antikörpergene gewonnen, die nun weiter auf ihre Ausrichtung gegen SARS-CoV-2 getestet werden. In einem parallel laufenden Ansatz wurden Antikörper aus genveränderten Mäusen gewonnen. Jetzt werden diese Antikörper dahingehend getestet, ob sie sich (im Laborveruch wohlgemerkt) an Spike-Protein des Virus binden und es damit deaktivieren können. Klinische Studien am Menschen sind erst in ca 5 bis 6 Monaten möglich.

So könnte, wenn alles glatt läuft, in ca. 9 Monaten von jetzt an ein passiver Impfstoff entstehen. Der bietet zwar nur einen zeitbegrenzten Schutz von schätzungsweise 3 Monaten, wäre aber eine Übergangslösung, bis ein Aktivimpfstoff zur Verfügung steht.

Pressemeldung Uni Erlangen:
 
2 Kommentare
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ich bin da jetzt nicht ganz so euphorisch was Maus monoklonale Antikoerper angeht.
Sie erzeugen eine Abwehrreaktion bei Menschen.
Ganz verschieden je nach Veranlagung und sie sind deshalb nicht unproblematisch.
Vorbeugend als Impfung wuerde ich sei mir nicht spritzen lassen.
Oder ich hab was falsch verstanden.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Es sind zwei Wege, die gleichzeitig beschritten werden: einmal die Gewinnung von Antikörpern aus dem Blut bereits Genesener (Menschen) und einmal die Anzucht in Mäusen. Daraus ergeben sich unzählige Antikörper, von denen einige sich an das Spike-Protein von SARS-CoV-2 binden. Die besten daraus würden dann für den Impfstoff verwendet. Bis dahin ist es noch ein langer Weg, aber vielleicht nicht ganz so lang wie der zum Aktivimpfstoff.
 
NRW führt Maskenpflicht ab Montag, dem 27.04.2020 ein.
...
Na also, geht doch.....


Ihr freut Euch ja alle ein echtes Bein ab.

Ganz unabhängig davon, dass ich sehr wohl logisch denken kann und mir bewusst ist, dass jegliches Ansteckungsrisiko gemindert wird, wenn alle Menschen mit Maske rumlaufen ...

Ich bin abermals sehr irritiert, dass diese weitere Einschränkung derart vehement von fast allen gefordert wird. Mir persönlich geht das - trotz massiver Gegenrede - zu weit und ich würde mir am liebsten bei Amazon ne Drosten-Fratzenmaske mit ordentlichen Segelohren bestellen.

Jetzt warte ich noch darauf, dass wir das Brandmal „immun“ auf der Stirn einführen, weil alle dafür waren.
 
Kay
Kay kommentierte
Ernie62
Ernie62 kommentierte
Ist noch eine Idee für Fotoentwicklerfirmen: Maske mit eigenem Foto drauf. Bei Fotos mit einem tollen Gebiss beschweren sich dann die Zahnärzte. Man kann es nicht allen recht machen - leider.
 
Gianni33
Gianni33 kommentierte
Mein Pumuckl hat dazu gleich mal ein Gedicht gemacht:

Wenn jetzt auch gilt die Maskenpflicht -
Vergiss das Abstandhalten nicht!
 
häuschen
häuschen kommentierte
Von zu viel Bockwurst kriegste Gicht
Und Schnaps, das mag die Leber nicht
Du säufst, Du rauchst, Du frisst Dich tot,
Doch das Virus, das bringt Dich in Not.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Wenn wir gerade beim Sprücheklopfen sind, das hier hat mir meine Mutter geschickt. Reimt sich zwar nicht, find ich aber trotzdem gut:
Und auf einmal sind wir alle wieder 16: Die Haare sind lang, das Benzin ist billig und wir haben Hausarrest....
;)
 
Kommentar
Konkurrierende TV-Tipps für heute Abend:

maischberger, ARD, 23:25 Uhr
Gäste: Markus Söder (Ministerpräsident Bayern, CSU), Sebastian Kurz (österreichischer Bundeskanzler), Anna Planken (Moderatorin ARD-"Morgenmagazin"), Robin Alexander (Stellvertretender "Welt"-Chefredakteur), Wolfram Weimer (Publizist und Autor), Prof. Dr. Dirk Brockmann (Pandemie-Experte, RKI)

Markus Lanz, ZDF, 23:25 Uhr
Gäste: Michael Müller (Politiker), Prof. Gérard Krause (Virologe), Angela Inselkammer (Gastronomin), Dr. Thomas Schimke (Mediziner)

Ich tendiere zu maischberger vor allem wegen Dirk Brockmann, dessen Arbeiten @falconeye hier schon öfter zitiert hat.
 
Kommentar
Zur Situation in den USA - Zitat:

Die Coronapandemie grassiert in den USA offenbar länger als bislang von den Behörden dargestellt – und könnte in einer zweiten Welle noch heftiger ausfallen. Wie die Rechtsmedizin des kalifornischen Bezirks Santa Clara mitteilte, starben dort schon Wochen vor der offiziellen Registrierung des USA-weit ersten Coronatoten Menschen an der Lungenkrankheit COVID-19. (...) Die Gerichtsmediziner rechnen daher damit, in Santa Clara bei der sorgfältigen Überprüfung von Todesfällen nachträglich weitere Coronatote zu verzeichnen. (...) Diese Woche zeigte eine Studie der Elite-Uni Stanford mit 3.300 Freiwilligen in Santa Clara, dass die tatsächliche Zahl an Coronainfektionen dort mindestens 50 Mal höher ist als von den Behörden bestätigt.

 
Kommentar
Anja es gibt auch im momentanen Leben noch andere Dinge wie Corona. Und das du nach den Sendungen schlauer bist glaube ich nicht.
Du hast ja eine hohe Meinung von mir und meiner Intelligenz - ich danke sehr! :itd-3d-ani-w60-smiles-044:
Ich schau auch nicht alles an, über das ich euch hier informiere. Wir waren uns heute in der Familie auch einig, dass diese ganzen "Corona-Spezial"-Sendungen nach den heute-Nachrichten bzw. der Tagesschau keinen neuen Erkenntnisgewinn bringen. Auch die Talkshows habe ich schon ziemlich über. Wenn aber wirklich interessante Gäste dabei sind, dann bin ich doch in Versuchung. 23:25 Uhr ist allerdings reichlich spät, normalerweise bin ich dann längst vor dem Fernseher eingeschlafen (zur Beruhigung: einer steht im Schlafzimmer, ich bin dann also schon am richtigen Platz ;)).

Ich weiß nicht, wie es euch so geht, aber ich habe seit den Ausgangsbeschränkungen mit Home Schooling (für 3) und Home Office (für 2) einen ziemlich herausfordernden Job als "zentrale Anlaufstelle" und bin normalerweise Abends ab jetzt (sic!) völlig platt. Zum Glück gibt es ja die Mediatheken der Sender für den nächsten Morgen, da kann man dann auch das uninteressante Gelaber vorspulen.

Aber Du hast schon recht, Otto. Man muss echt nicht alles gucken. Nur - wer gerne möchte, den mag ich hier informieren.
 
Kommentar
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