Coronavirus (war: CP+ 2020 wegen Coronavirus abgesagt)

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Gibt es gemeinsame Überlegungen des vereinigten Europa ?
Es gibt generell viel zu wenig gemeinsames Vorgehen Europas, nicht nur in Gesundheitsfragen. Das liegt auch an der gut gemeinten Konstruktion der EU mit "Einstimmigkeitsprinzip". Und irgendein Mitgliedsland ist immer aus irgendwelchen Gründen dagegen. Gegen alles, vor allem aber gegen die Abgabe von Kontrolle an das Ganze. Immer aus Gründen, die bei näherer Betrachtung durchaus verständlich, aber nur äußerst selten sinnvoll im Sinne des Gemeinwohls der EU als Ganzes sind.

Ich denke, da wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern, weil auch zur Änderung des Einstimmigkeitsprinzips Einstimmigkeit nötig wäre. Und aus der Sicht mancher EU-Mitgliedsländer ist die Not nicht groß genug, sich selbst zu bewegen. Wenn selbst die Verletzung von akzeptierten Regeln innerhalb der EU keine Folgen außer ein zahnloses Urteil des obersten EU-Gerichts hat... Wen juckt's?
 
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Aktuelle Lage in Wien:

Auf der Straße setzt sich die Maske durch, in den Geschäften sowieso. Mit seltenen Ausnahmen, wie ich heute wieder beobachten konnte. Abstand wird häufiger gehalten als noch vor einer Woche. Auch Sauftreffen auf offener Straße konnte ich keine mehr sehen. In den Geschäften, sogar in den Supermärkten kehr langsam so etwas wie Rücksichtnahme ein. Noch nicht bei allen, aber es wird langsam.

Also Masken. Ja, schon. Aber viel schicker sind die doch unter dem Kinn, oder? Vor allem junge Leute scheinen dieser Ansicht zu sein. Ich gebe ja zu, dass wir alle einmal unsterblich waren, zumindest mit Zwanzig. Ja, der eine Freund. Verunglückt mit seiner Maschine. Zu schnell. Fast ein Held. Der Tod war damals kein Schrecken, weil uns das Sterben noch nicht nahe gekommen war, noch nicht angefasst hatte. Und der Tod selbst war (und ist) selten das angstauslösende Problem. Der kann uns ohnehin nichts mehr tun, wenn wir mal gestorben sind.

Was ich auch in Gesprächen deutlich merke: Das Virus ist trotz aller verordneter Vorsicht noch lange nicht angekommen. Dass eine Risiko-Entscheidung heute nicht mehr mich, sondern alle mit mir Lebende betrifft, verstehen noch immer nur sehr wenige. "ICH habe da kein Problem, das Risiko, angesteckt zu werden, ist doch minimal. Und ich treffe doch ohnehin nur Gesunde." Manchmal dreht es mir den Magen um.

Ob ich ein Problem hätte, wenn eine Dienstleisterin eine Stunde lang ohne Maske an mir direkt arbeitet? Völlig unerheblich, wenn es z.B. meiner/m Lebenspartner/in egal ist. Ob ich dann auch direkt oder nur über sie/ihn... Aber, andererseits: "Wie viele Menschen kennst du, die am Virus gestorben sind?" und "Willst dich jetzt die nächsten Jahre einsperren?"

Für mich ist Risiko die Kalkulation aller Fakten und Vermutungen. Für andere offenbar auch mal reines Bauchgefühl. Ich bin gespannt, ob das jemals wird.
 
2 Kommentare
A
audiomac kommentierte
Na der Auftritt der Regierung ist je auch nicht gerade ein gutes Vorbild:
Man schreitet mit Maske (staatsmännisch) rein, tritt ans Rednerpult, Entfernt die Maske UND FALTET DIESE SCHÖN, SORGFÄLTIG ZUSAMMEN, dann spricht man (da sollte die Maske auf sein), dann FALTET MAN DIE MASKE SORGFÄLTIG AUSEINANDER und zieht sie wieder an.
Das entspricht nicht den Empfehlungen über den richtigen Umgang mit Hygiene-Masken. (Nach einer versehentlichen Berührung der Maske müssen die Hände gründlich desinfiziert werden)
 
Kay
Kay kommentierte
Zitat von Ernst :
" Was ich auch in Gesprächen deutlich merke: Das Virus ist trotz aller verordneter Vorsicht noch lange nicht angekommen. " ZE

Diese Situation ist " als bleibende Einrichtung " reichlich skurril :
Am heißen Ofen habe ich mir die Pfoten verbrannt, beim fummeln an einer Lampe habe ich einen gewischt gekriegt.
Das Virus ist so etwas wie atomare Strahlung, aber selbst bei Strahlung kann man Zähler nutzen, auf denen man immerhin Zahlen sieht. Beim Virus sieht man den Siff nicht.
Bei dem Virus sieht man gar nichts. Man hört ihn nicht. Auch ohne Bussi auf den Hintern kann er einen " beglücken ".

Nicht nur junge Leute reagieren asozial :
Eine immer überaus gepflegte Dame von gegenüber, die mit ihren über 80 Jahren nie Stiefel mit Absatz unter 10cm trägt und stets korrekt geschminkt das Haus verlässt,
sagte kürzlich, sie werde keine Maske tragen. - So weit, so gut ... - ihre Begründung aber ist : " Wie sieht man denn damit aus ?! "
 
Ich will euch ja nicht belehren, aber in Punkte Masken kann man wirklich unterschiedlicher Meinung sein. Wenn selbst der Kollege Montgomery, Präsident des Weltärztebundes sie für nicht sinnvoll hält, kann ich die Überheblichkeit der Maskenfans nicht verstehen. Ja auch demokratische Institutionen sind vor bedenklichen Entscheidungen nicht gefeit.
Vor allem wenn Medienkampagnen und Politiker einen Überbietungswettbewerb lostreten, der bedenklich ist.
.Natürlich muss jetzt jeder diesen nur begrenzt sinnvollen Zwang annehmen.
Manhätte das erst mal auf den ÖPNV begrenzen können und es anderenorts bei der Freiwilligkeit belassen können, wo es eben nichts bringt, wenn der Abstand gewahrt wird.
Nun ja, das Thema ist durch und ihr braucht nicht wieder über mich herfallen, es bringt nichts, außer dass so manch einer mal über seinen Toleranzlevel bei streitbaren Thesen nachdenken sollte. Gilt erzwungenermassenauch für mich.
 
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aber in Punkte Masken kann man wirklich unterschiedlicher Meinung sein.

Kann man und darf man auch :)

Genauso....

Kollege Montgomery, Präsident des Weltärztebundes

habe ich auch meine eigene Meinung zu Herrn Montgomery, dem ehemaligen Präsidenten der Bundesärztekammer. Die hatte ich schon vor Corona und seine Auftritte in TV und Interviews zum Thema Corona haben sie nicht verbessert. Wenn man die letzten öffentlichen Äußerungen mal chronologisch betrachtet und daraus künftige prognostiziert, gehe ich davon aus, dass er sich in 2 Wochen zum Thema Masken grad andersrum äußert und das natürlich auch immer schon getan hat.....

Ich erinnere mich noch sehr gut an seine Aussage, es sei „ein ganz normales, natürliches Verhalten“, wenn Ärzte sich von Pharmakonzernen schmieren lassen. Das ist hier off-topic, für Interessierte daher nur der folgende Link:
 
mfey
mfey kommentierte
na ja von den Maskenherstellern wird er schon mal nicht bezahlt, oder?
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Wohl eher nicht ;) Ist nur mein persönlicher Eindruck, aber ich verfolge die Medienpräsenz von Herrn Montgomery seit Corona und habe das Gefühl, es geht hauptsächlich um eben diese.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Montgomery ist Pathologe, die sind meiner Erinnerung aus Zivildienstzeiten nach öfters mal ein bisschen "verstrahlt" und eigenwillig... :LOL:
 
mfey
mfey kommentierte
Sorry, er war Radiologe an einer Klinik in Hamburg und hat in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Marburger Bundes erreicht, dass sich für uns Kliniksärzte die Arbeitsbedingungen deutlich gebessert haben. Ich halte ihn für unbestechlich, aber nicht unfehlbar. Auch das RKI hat ja seine Bewertung der Masken geändert unter Betonung, dass sie die grundsätzlichen Bedenken bei falscher Handhabung etc. aufrechterhalten und die Wirksamkeit eher als gering ansehen.
Auch Prof Drosten hat ja bei Corona erst mal kräftig daneben gelegen, wie auch schon bei der Schweinepest, da allerdings im anderen Sinn. Jeder muss auch die Chance bekommen, seine eigene Meinung zu überdenken und dann auch zu ändern, ohne dass man das gleich als Charakterschwäche deutet.
Wenn hier mit einer angeblichen Bestechungsaffäre in 2005 einiger Ärzte und der unglücklichen Stellungnahme von Montgomery dessen Standpunkte generell als eingenwillig und nicht ernst zu nehmen dargestellt werden, so kann man das auch als überheblich oder doch unseriös bewerten.
Ich finde etwas mehr Toleranz bei strittigen Fragen, vor allem wenn Andersdenkende ja auch ernsthafte Argumente haben, ist für einen erfolgreichen Diskurs unumgänglich.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Ja, Montgomery ist Radiologe. Ich habe kein Problem damit, wenn der Lernprozess, dem wir gerade alle unterliegen, dazu führt, dass jemand - Experte oder nicht - seine Meinung ändert. Und was Toleranz betrifft, wird mir öfter bescheinigt (und das ist nicht unbedingt schmeichelhaft gemeint ;-) ), ich sei eines der geduldigsten Schafe auf Gottes weitem Erdboden. Die Medienauftritte von Herrn Montgomery sind imho bisher alle sehr "unglücklich" verlaufen. Wenn da tatsächlich so viel falsch rüberkam, dann braucht er dringend einen Medienberater oder was ähnliches. Ich setze mich mit seinen Argumenten, also der Nettobotschaft, trotzdem auseinander und bin dann meistens nicht seiner Meinung. In der Außenwirkung finde ich eher seine Art der Kommunikation überheblich, nicht meine Kritik daran, die natürlich eine persönliche Einschätzung ist. Insgesamt hat sich meine Meinung vor Corona auch jetzt nicht verändert. Vielleicht können wir das so stehen lassen und unsere unterschiedlichen Meinung gegenseitig tolerieren.
 
Nun ja, das Thema ist durch und ihr braucht nicht wieder über mich herfallen, es bringt nichts, außer dass so manch einer mal über seinen Toleranzlevel bei streitbaren Thesen nachdenken sollte. Gilt erzwungenermassenauch für mich.

Wann das Thema durch ist, bestimmt hier zum Glück kein User, [persönlichen Angriff entfernt]

Ob die Bild nun eine seriöse Quelle ist, weiß ich nicht.
Aber selbst dieses Blatt schreibt, dass M. nichts von Masken hält, weil viele Menschen nicht korrekt damit umzugehen gelernt haben
und die einzig wirksamen Masken den Medizinern vorbehalten bleiben,
weil es immer noch nicht genug gibt.
Quelle : Bild : https://www.bild.de/politik/inland/...pflicht-ab-kommender-woche-70218248.bild.html

Gib gerne Deine Quelle, wenn da etwas anderes steht - raus damit !
 
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4 Kommentare
AnjaC
AnjaC kommentierte
Kay, wir bleiben aber höflich, gelle? Das Thema Masken ist insofern durch, dass es eine bundesweite Maskenpflicht gibt. Ich denke, darauf bezog sich Martin.
Und wenn ich in der Rheinischen Post lese, Montgomery bezeichne eine Maskenpflicht als lächerlich, dann sorry, ist das genau die Güte von Kommentar, die ich seit jeher bei ihm kritisiere:
 
C
Christian B. kommentierte
Man sollte Herrn Montgomery aber richtig zitieren, sonst tut man ihm unrecht, liebe @AnjaC. Er hat nicht die Maskenpflicht als solche kritisiert, sondern dass Schals und Tücher ausreichen sollen.
 
AnjaC
AnjaC kommentierte
Hallo Christian, da gebe ich Dir recht, das war schlampig von mir. Im gleichen Artikel heißt es "Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle „echt wirksamen Masken“ für das medizinische Personal, für Pflegende und Gefährdete brauche." Damit ignoriert Montgomery die Studien, die wir hier schon rauf und runter diskutiert haben und disqualifiziert die sog. "Alltagsmasken" als unecht wirksam, also nicht wirksam. Und das ist eine Verkürzung, die jemandem in seiner Position nicht passieren sollte. Finde ich.
 
Stefan_N
Stefan_N kommentierte
.

Eine attraktive Alternative zu Stoffmasken – klick!

Doof ist nur die Mindestabnahme von 25 Stück,
ich bräuchte nur vier …

Vielleicht hat ja hier wer dazu eine gute Idee?
Man könnte ja Bedarfe poolen und verteilen …


.
 
1 Kommentar
Schelmu
Schelmu kommentierte
Ich hab sowas schon selbstgebaut gesehen, eine gelochte Klarsichthülle wurde durch das Brillengestell vorm Gesicht gehalten, man muss sich halt zu helfen wissen :D
 
Hi Sven,

Eine attraktive Alternative zu Stoffmasken – klick!

just nach Gesichtsvisieren habe ich heute auch gegooglet, nachdem ich Werbung dafür von einem Büromaterialvertrieb erhalten habe. Ich bin mir noch nicht wirklich sicher, ob das eine Maske ersetzen kann. Auf den diversen Produktbildern werden oft sowohl normale Einmal-OP-Masken als auch FFP-Masken noch zusätzlich getragen. Und stell Dir vor, Du musst niesen - dann sieht dein Visier aber echt lecker aus... :eek::LOL:

Es gibt solche Visiere auch von durable im Schreibwarenhandel und hier kann man sie als Privatkunde auch einzeln bestellen (ich kenne die Firma nicht näher, ist nur ein Suchergebnis)


Man achte auf den freundlichen Hinweis bei einem Visier im Warenkorb: "Nur noch 240,41 €, dann erhalten Sie eine Tüte Haribo Weingummi." ;)
 
1 Kommentar
Kay
Kay kommentierte
Das Problem mit dem niesen kennt jeder Motorradfahrer, der mit Helm und Visier fährt. Man gewöhnt sich daran, nicht mit voller Wucht voraus zu blasen, sondern den Druck langsam über den Mund abzubauen. Ist ungewohnt, geht aber mit ein bißchen Übung ganz gut.
 
Ich will euch ja nicht belehren, aber in Punkte Masken kann man wirklich unterschiedlicher Meinung sein. Wenn selbst der Kollege Montgomery, Präsident des Weltärztebundes sie für nicht sinnvoll hält, kann ich die Überheblichkeit der Maskenfans nicht verstehen.

Ich kann da durchaus eine Ueberheblichkeit lesen - allerdings nicht bei den Masken"fans".
Die Art und Weise mittels subtiler Wortwahl Meinungen laecherlich zu machen traegt bei mir nicht zum Ansehen deines Berufsstandes bei.

Wenn Herr Montgomery sich so einlaesst, dann spricht das nicht fuer ihn und seine Qualifikation.

Er erklaert damit alle Regierungen, Mediziner, Experten in Laendern die sehr erfolgreich COVID-19 und andere Seuchen davor - u.a. mit Hilfe der Maskenpflicht - in den Griff bekamen - zu Dilettanten und Nichtwissenden.
 
3 Kommentare
mfey
mfey kommentierte
Nein tut er nicht.
 
mfey
mfey kommentierte
>>Er erklaert damit alle Regierungen, Mediziner, Experten in Laendern die sehr erfolgreich COVID-19 und andere Seuchen davor - u.a. mit Hilfe der Maskenpflicht - in den Griff bekamen - zu Dilettanten und Nichtwissenden.<<
Sehr seriöse Beobachtung, hm, etwas was er nie gesagt oder gedacht hat, schiebst du ihm in die Schuhe?
 
hansolo22
hansolo22 kommentierte
Ich gebs auf - du bist der Meinung ein Statement eines solch prominenten Mediziners das Masken nicht sinnvoll sind - ist in keinster Weise eine Bewertung der Empfehlung und der erfolgreichen Massnahmen der Kollegen in anderen Laendern solche zu tragen?
 
Mal was Fotografisches - gerade bei Petapixel gefunden:

Humorvolle Selbstporträts zeigen die verschiedenen "Typen" von Menschen in Quarantäne

Der italienische Fotograf Danilo D'Auria hat eine humorvolle Serie von Selbstporträts geschaffen, die versucht, die "Solidarität, Angst und manchmal sogar den Wahnsinn" einzufangen, die er von seinen italienischen Gefolgsleuten erlebt hat, die alle gezwungen waren, im Haus zu bleiben. Die Fotoserie trägt den Titel Io Resto a Casa (Übersetzt: Ich bleibe zu Hause) und dokumentiert auf humorvolle Weise "diese dunkle und dramatische Periode unserer Geschichte".

 
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Triage bei COVID-19: Intensiv- und Notfallmediziner aktualisieren klinisch-ethische Entscheidungsempfehlungen

In der überarbeiteten Fassung werden zentrale Punkte der Empfehlungen noch deutlicher formuliert, um Missverständnisse zu vermeiden. Es wird klargestellt, dass die in den Empfehlungen genannten Krankheitszustände keine Ausschlusskriterien darstellen, sondern im Einzelfall hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Erfolgsaussicht der Therapie berücksichtigt werden sollen. Grunderkrankungen, das kalendarische Alter, soziale Aspekte und Behinderungen sind keine legitimen Kriterien für Triage-Entscheidungen. Es gelte der Gleichheitsgrundsatz.

Zum Artikel:


Zur Empfehlung:

 
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SARS-CoV-2-Testzahlen

Das RKI veröffentlicht ab sofort auch Zahlen zu den insgesamt durchgeführten Tests. Leider lässt sich daraus aber auch keine gesicherte Erkenntnis über die sog. Durchseuchung der Bevölkerung ablesen, denn nicht alle Labore, Kliniken etc nehmen an der Erhebung teil. Außerdem (Zitat : "Es ist zu beachten, dass die Zahl der Tests nicht mit der Zahl der getesteten Personen gleichzusetzen ist, da in den Angaben Mehrfachtestungen von Patienten enthalten sein können."

Hier geht es zur Übersicht:
 
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correctiv.org hat die Aussagen des Wirtschaftswissenschaftlers Stefan Homberg einem Faktencheck unterzogen. Er hatte aus den seit 20. März gefallenen Reproduktionzahlen den Schluss gezogen, der Peak der Pandemie sei bereits überschritten, die Lockdown-Maßnahmen seien unnötig gewesen und und die Pandemie sei bereits zuende.

correctiv.org schreibt zusammenfassend:
“Unsere Bewertung:
Teilweise falsch. Die Wirksamkeit und Notwendigkeit der Corona-Maßnahmen allein anhand der Reproduktionszahl zu beurteilen, greift zu kurz.“


Die ausführliche Bewertung findet man hier:

Das Video war hier im Beitrag #3.257 verlinkt worden.
 
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Nicht nur junge Leute reagieren asozial :
Ja, auch unter alten Menschen findet man Deppen. Habe ich nie bestritten. Ich habe nur meine Beobachtungen mit euch geteilt.
 
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1 Kommentar
Kay
Kay kommentierte
Lieber Ernst,

das sollte zu Deinem Post / Bericht auch kein Widerspruch sein, sondern ist eine - leider traurige - Ergänzung.

In meiner Nachbarschaft hat ein junger Biker gerade seine Kiste umgerödelt, weil er es ausprobieren möchte, auf dem Hinterrad zu fahren.
Das verstehe ich, auch wenn mir zur Zeit weniger danach ist, das Projekt aktiv zu begleiten.

Wenn aber einer alten Dame ihr gepflegtes Äußeres und ihre Präsentation vor der Haustür wichtiger ist als der eigene Schutz und damit auch ihres Umfeldes,
dann verstehe ich je nach Interpretation entweder gar nichts mehr, oder eben gerade doch so manche Reaktion, die mir vorher unverständlich war.
 
Eine Schlagzeile in den online Medien thematisierte die Mietausfälle. Rund 1,6 Mio. Haushalte bundesweit haben im April ihre Miete nicht gezahlt. Dahinter stehen dann meist kleinere Vermieter, die Kreditzinsen zahlen müssen und dafür die Mieteinnahmen brauchen. Da braut sich was zusammen.

Dann gab es gestern noch die Nachricht, dass Remdesivir in einer Studie nicht wirklich überzeugen konnte, woraufhin die Indizes ins Minus drehten und Asien heute im Frühhandel auch rot ist. [off-topic gelöscht]


[off-topic gelöscht]

Ich warte heute noch die Neuinfektionen ab (wir haben dann wieder eine vollständige Woche Daten) und werde morgen mal versuchen, die Tendenz etwas zu beleuchten und meinen (subjektiven) Ausblick auf Zahlen um Mitte Mai geben.

Euch heute einen sonnigen, frühlingshaften Freitag!
 
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1 Kommentar
luckyshot
luckyshot kommentierte
... Rund 1,6 Mio. Haushalte bundesweit haben im April ihre Miete nicht gezahlt.

Dahinter stehen dann meist kleinere Vermieter, die Kreditzinsen zahlen müssen...

Danke für die Infos!
Hast Du gerade mal die Quellen parat?

Ich frage deshalb:

Zitat:
...Bei den Gewerbemieten melden Eigentümer zum Teil jetzt schon hohe Mietausfälle. Am Wohnungsmarkt gibt es dagegen kaum Einbußen, die Aprilmieten sind zumeist pünktlich eingegangen, wie Umfragen aus Hamburg und Rheinland-Pfalz zeigen. Doch es ist ein frühes Stadium im Verlauf der Coronakrise.
"Wirklich aussagekräftige Zahlen werden wir voraussichtlich im Mai oder Juni haben", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der wohnungswirtschaftlichen Verbände ...


(Quelle: https://www.haufe.de/immobilien/woh...en-auf-die-wohnungswirtschaft_260_512372.html)
 
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Leerstand auf den Intensivstationen - keiner denkt nach, oder tut etwas !
(Eigene Meinung, bewußt provozierend formuliert)

Das Thema Gesundheitsfragen bedeutet ja im Augenblick nicht den Luftkurort im Nachbarland,
sondern die mögliche Rettung von Schwerkranken vor dem Tod.

In Hamburg ist ein, ja genau einer - und auf den sind sie stolz - ein Italiener von Italien zur Behandlung nach Hamburg geflogen worden
und konnte unlängst zurückgeflogen werden, weil hier der Tod dieses einen Menschen verhütet wurde.

Hier stehen Betten leer.

Die Kommissionen der Länder kümmern sich um Finanzen, inzwischen sterben Menschen in Italien in Spanien, auch Belgien soll schlimm dran sein.
Frankreich könnte geholfen werden.

Speziell ausgerüstete Flugzeuge - wieviele gibt es ? Hat die Bundeswehr noch für den Transport geeignete Maschinen ?
Hat vielleicht Holland welche, um Engländer zu transportieren ?
Sind in der Schweiz noch Betten frei ?

Und sie reden über die Finanzen.

Und Herr Laschet öffnet Ikea und in Hamburg bleibt Ikea geschlossen und die Biergärten in Bayern könnten geöffnet werden, aber ...
und sie reden über Geld
und die Menschen sterben
und sie reden über Geld
und der Praktikant, der mit Schutzmasken, über den ich nicht mehr schreiben soll - aber der hätte jetzt Zeit,

eine europäische Leitstelle einzurichten zur Verteilung von Menschen auf freie Betten in Nachbarländern

von der Leyen ???

Denke ich hier immer nur irgendwie komisch mit meiner Glaskugel ?


Hat die BRD einen Außenminister - warum steht Laschet mit Ikea in den Medien und nicht Herr Maas mit der Koordination der Länder ?
Was ist denn nun wichtiger ?
(Provokation des Posters zur beabsichtigten Wachrüttelung)
 
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2 Kommentare
bernhard64
bernhard64 kommentierte
"Hat die Bundeswehr noch für den Transport geeignete Maschinen ? "
Ja, man kann alle Bundeswehrflugzeuge transportieren. Auf Rad oder Schiene. :ROFLMAO: :ROFLMAO:
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Moin Kay
da hast du dir aber zwei Prachtexemplare von Volksvertretern rausgesucht :)
der unbedarfte Laie muss natürlich den Hintergrund kennen warum Herr Laschet IKEA geöffnet hat:
er geht davon aus das IKEA genügend freie Betten hat :fahne:

und was erwartest du dir von Frau von der Leyen ????
ich mir nix Stichwort Bundeswehr -Berateraffäre
 
Guten Morgen zusammen :)

Für unsere Tochter beginnt am Montag die Schule wieder (10. Klasse kurz vor dem Realschulabschluss). Dank der guten digitalen Struktur und einer sehr engagierten Schule sind wir seit den Schulschließungen gut im Kontakt mit den Lehrkräften, auch wenn es teilweise individuell anfangs ein bisschen holprig war mit den Arbeitsaufträgen und Materialien. Trotzdem war es der Schule erst gestern möglich, konkrete Infos zur Schulöffnung für die Abschlussklassen mitzuteilen. Der Rektor schrieb von sich ständig aktualisierenden Vorgaben des Kultusministeriums, die sich wohl teilweise gegenseitig überholten. Gestern kam dann ein dreiseitiges Schreiben mit Verhaltensregeln und neuer Organisation des Schulalltags. Sehr gut gemacht, sehr gut überlegt, ließ für uns keine Fragen offen.

Umso erstaunter war ich, als gestern Abend erste Bilder von Schulöffnungen aus anderen Bundesländer über die Medien kamen, verbunden mit dem entsetzten Aufschrei "ist es wirklich wahr, dass die Eltern aufgerufen werden, Desinfektionsmittel und Toilettenpapier zu spenden??" Den Aufruf hatten wir hier zwar nicht. Aber wenn, dann wären wir dem gefolgt. Was wäre daran so schlimm? Es geht schließlich um unsere Kinder und um die Schulfamilie und um ganz konkrete, pragmatische Hilfe.

Zum Thema Desinfektionsmittel informierte unsere Schule, dass die Landesregierung es für ausreichend hält, wenn genügend Möglichkeiten zum Händewaschen zur Verfügung stehen (das ist gegeben). Desinfektionsmittel wird daher nicht gestellt. Die Lehrkräfte finanzieren trotzdem aus eigener Tasche für jede Schülergruppe Desinfektionsmittel in ihrem Raum. Da ist es auch ohne Aufruf selbstverständlich, unserer Tochter nicht nur ihr eigenes, selbstgemachtes Mittel im handlichen, zweckentfremdeten Deosprüher mitzugeben, sondern noch eine Flasche für die Gruppe mitzuschicken. Da bricht einem doch kein Zacken aus der Krone, oder?

Na, wie auch immer - ich habe in den letzten Wochen durch das Home Schooling erstaunlich viel Wissen aufgefrischt bzw. neu gewonnen. Ich kann euch z.B. jetzt genau erklären, wie man Seife herstellt (Chemie) oder wie Acrylglas zu einer Käseglocke verarbeitet werden kann (Werken). Nur in Mathe bleibt vieles in irgendwelchen tiefverborgenen Hirnwindungen verschüttet, zumal mancher Lösungsweg offenbar heute ganz anders unterrichtet wird als damals bei mir - und diese Abfolge ist halt einzuhalten, auch wenn die Ergebnisse am Ende identisch sind. Schwierig zu vermitteln bei einem Pubertier mit bescheinigter schwerer Matheallergie ;) Sonst sind wir ganz gut zurecht gekommen. Mein einziger Kritikpunkt: bezüglich der Menge an Material und den digitalen Abgabeterminen hätten sich die Lehrer untereinander besser absprechen können. So kam manches so geballt, dass es kaum zu schaffen war und andererseits gab es manchmal Leerlauf.

So, das war der kleine Bericht zum Wochenende - ich wünsche euch einen schönen Tag! Nachher gibts noch die Pressetermine, wie gewohnt.
 
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Die heutigen Pressetermine

10:00 Uhr Pressekonferenz des Robert-Koch Institut zum aktuellen Corona Sachstand
11:30 Uhr Regierungspressekonferenz mit der stellvertretenden Regierungssprecherin Ulrike Demmer
12:00 Uhr Land NRW: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann informiert über die aktuelle Lage und weitere Maßnahmen der Landesregierung im Rahmen der Corona-Virus-Pandemie

Und noch eine Meldung zum Meldeverfahren in Bayern:

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml und Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach haben am Donnerstag in München die bayerische Containment-Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die neue Unterstützungs-Software für die Gesundheitsämter BaySIM („Bayerisches System für Infektionskettenmanagement“) vorgestellt. Über diese Online-Plattform können infizierte Personen und deren Kontaktpersonen einfach von den Behörden erfasst werden. Bisher mussten die Mitarbeiter sie zeitaufwändig telefonisch kontaktieren. Nun können Infizierte auch selbstständig Symptom-Checks durchführen und diese Daten an die Gesundheitsbehörden übermitteln. Bereits in den nächsten Tagen soll mit dem Roll-Out an die Gesundheitsämter begonnen werden.

Zur Pressemitteilung:
 
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