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Anders als man vielleicht meint, unterscheiden sich diese Vögel deutlich von den Straußen und bilden daher eine eigene Gattung.
(Ich lese gerade, dass es in Schleswig-Holstein und Meck-Pomm eine stetig wachsende Herde wildlebender Nandus gibt, die ursprünglich aus einem Zoo in Lübeck ausgebüxt sind. Was es alles gibt...)
Zum Abschluß für heute führe ich euch noch in die hohe Kunst der Kaninchenkauz-Fotografie ein. Dabei handelt es sich um eine kleine bodenbrütende Eule, die entweder fremdwohnt oder auch selber bis zu drei Meter lange Höhlengänge in der Erde anlegt. Wie man das Tier fachgerecht vor die Linse kriegt, demonstriert euch dieses Foto:
Meine Mitreisenden, übrigens eine sehr nette Gruppe, hatten sich in den Dreck geworfen, um jeweils ein Foto auf Augenhöhe zu machen. (Die Eulen sind der kleine dunkle Fleck links hinten.) Nach einer Weile kam ein Pferd angetrabt und sah sich das Ganze interessiert an. Seine Mitpferde wollten da nicht zurückstehen, so dass schließlich jede(r) Fotograf(in) einen eigenen Fan hatte.
Ich selbst blieb auf dem LKW (Der Rücken; außerdem hatte ich Shorts an) und habe mich amüsiert.
Mit dem geländegängigen LKW ging es etliche Male über Stock und Stein in entfernte Bereiche der riesigen Pousada. Auf dem Weg sahen wir einige recht interessante Zeitgenossen, zum Beispiel den Klagetagschläfer.
Dieser nachtaktive Vogel verbringt die Tage schlafend, wie sein Name schon sagt. Dazu setzt er sich einfach in einen Baum oder oben auf einen abgebrochenen Stamm. Man braucht dann schon ein sehr gutes Auge, um ihn zu finden, da seine Tarnung hervorragend ist. Er vertraut darauf übrigens so sehr, dass er selbst bei Annäherung auf wenige Zentimeter nicht flieht.
Ein Stück weiter saß ein Virginiauhu, die amerikanische Variante unseres Uhus. Der wirkte zwar auch recht müde, beobachtete uns aber zwischendurch aufmerksam.
Dieser hübsche kleine Verwandte des Tukans hat wie alle Arassaris einen auffällig kolorierten Schnabel, typischerweise mit Zacken, die ihn wohl gefährlicher aussehen lassen sollen.
Direkt neben einer der Lagunen befand sich dieses Nest des von mir schon erwähnten Jabiru. Wer sich erinnert, dass er eine Größe von etwa 1,40m erreicht, kann sich vorstellen, wie gewaltig das Nest ist.
Mittendrin ist übrigens der Kopf seines Nachwuchses zu erkennen.
(Es wird übrigens vermutet, dass die Flecken auf den Flügeln ähnlich wie bei manchen Schmetterlingen als ‚Augenflecken‘ zur Abschreckung größerer Feinde dienen.)
Zu guter Letzt für heute kommt hier noch ein weiteres Schmankerl für den Vogelfotografen. Wenn Ausschnitt, Pose, Ansitz und Hintergrund stimmen, und der Vogel dazu noch so fotogen ist wie dieser Haubencacholote, dann hüpft das Fotografenherz.
Morgen geht es endlich nach Porto Jofre, dem weitesten Punkt unserer Reise, und dort in die Boote.
Wenn Ausschnitt, Pose, Ansitz und Hintergrund stimmen, und der Vogel dazu noch so fotogen ist wie dieser Haubencacholote, dann ...
...stellt man die Bilder in eine vernünftige Dateigröße hier rein und nicht wie das Letzte mit 69Kb. Und auch die anderen.
Du hast viel Arbeit reingesteckt und zum Schluss ... Briefmarkendateigröße.
ALLE Bilder habe ich in einer Auflösung von 1920 x 1280 Pixeln hochgeladen, ggf. weniger, falls sie einen anderen Bildzuschnitt haben. Mehr will und werde ich aus Gründen des weitverbreiteten Bilderklaus im Internet hier nicht anbieten. Du magst das anders sehen, aber ich weiß, dass ich mich da in guter Gesellschaft befinde.
Das Bild vom Haubencachalote hat als komprimiertes JPG eine Größe von 282KB, was in Anbetracht des glatten Hintergrunds völlig angemessen ist. Viele der anderen Bilder haben über ein Megabyte. Wenn das bei dir mit weit weniger ankommt, dann liegt das entweder am Forum, oder du hast schlicht falsch gerechnet. Mit mir hat das jedenfalls nichts zu tun.
Vielleicht sollte ich zur Sicherheit auch noch darauf hinweisen, dass gute Bilder nicht aus Pixeln bestehen, sondern aus Lichtstimmung, Motiv, Atmosphäre, künstlerischem Eindruck, undsoweiter.
Beim direkten Einfügen darf die Kantenlänge max nur 900Px und Dateigröße, weiß nicht ganz genau, 500Kb sein.
Die Forumsoftware hat deine Bilder entsprechend klein gemurst.
Sie bestehen durchaus aus Pixeln, ein paar Hundert sollte man so einem Bild schon geben.
Bei deiner Fotoausrüstung hast du ja auch nicht gespart
Nee, sorry, dann soll die Forumssoftware das so machen. 900 oder 1000 oder was-auch-immer Pixel reichen im Zweifel auch. Ich sehe mir das Ganze auf einem 4K-Monitor an und bin mit der Bildwirkung zufrieden, und um die geht es mir und sicher auch den meisten Betrachtern. Es geht nicht um Pixel-Peeping, und in real hoher Auflösung will ich die Bilder -wie schon erklärt- ohnehin nicht reinstellen.
Das letzte Ziel unserer Reise, Porto Jofre, liegt ganz am Ende der Transpantaneira. Es als Ort zu bezeichnen, wäre zuviel der Ehre. Dort gibt es lediglich ein paar Hotels und Lodgen, die allesamt über Bootsanleger verfügen. Dorthin fährt man nämlich praktisch nur wegen der Beobachtungsmöglichkeiten per Boot auf dem ziemlich breiten Rio São Lorenço, und das wiederum insbesondere wegen der Jaguare.
Dem Beispiel eines meiner Mitreisenden folgend (Danke, Carlo!), der das auf einem Sony-Fotoforum mittlerweile schon so gemacht hat, werde ich zum Thema Jaguare einen weiteren, eigenständigen Reisebericht schreiben. In diesem Punkt haben wir nämlich so viel erlebt, dass es hier den Rahmen sprengen würde. Der Bericht davon startet aber erst übermorgen, denn vorher will ich noch von unseren auch nicht gerade wenigen anderen Begegnungen um unser Hotel herum und entlang des Flusses berichten. Die Jaguarfreunde unter euch bitte ich noch um ein wenig Geduld, verspreche dafür aber spannende Bilder.
Das Hotelgelände bot wieder viel Platz für tierische Besucher. Insbesondere waren wir wieder jederzeit von Capybaras umgeben, die in der Nähe der Menschen sicherer vor Jaguaren sind. Die schönsten Besucher dagegen waren natürlich die schon erwähnten Hyazintharas, von denen ich gleich mehrere Fotos zeigen möchte.