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Ab und an ließen sich auch Riesenotter im Fluß blicken. Mit einer Länge von zwei Metern sind sie die mit Abstand größten im Süßwasser lebenden Otter, und die längsten überhaupt.
Dieser hier ließ sich bei seiner wichtigen Tätigkeit überhaupt nicht stören...
Mit etwas Bildbearbeitung kann man einen Kaiman ganz schön bedrohlich aussehen lassen. Na, um ehrlich zu sein, wirkt er ohnehin immer so. Die Hände blieben jedenfalls im Boot.
Morgen werde ich mich speziell den Vögeln am Rio Claro widmen. Da tat sich auch viel Interessantes!
Die Rotkopfstärlinge bildeten einen wunderbaren Kontrast zu den Wasserpflanzen. Diese Vögel haben wir sehr oft gesehen, und das immer in großen Gruppen.
Ein Cocoireiher, die größte Reiherart Südamerikas, schnappte sich einen Köderfisch und flog damit weg. Leider hatte er den bereits toten Fisch falsch erwischt, so dass der aufrecht in seinem Schnabel steckte und ihn zwang, den Schnabel auch im Flug weit offen zu lassen.
Trotzdem ließ sich der Vogel auch nach der Landung auf einem entfernten Baum Zeit, bis er die Beute schließlich in eine „schluckgerechte“ Lage brachte.
Die dritte Lodge lag wieder in insgesamt trockenerem Gelände, war aber auch sehr interessant. Es gab hier abwechslungsreiche, wenn auch wie überall im Pantanal flache Landschaft mit einigen Lagunen.
Capybaras hielten sich gern in der Nähe auf, auch direkt an den Zimmern und rund um den Pool, weil sie dort weniger Angst vor Räubern haben müssen.
... auf diese possierlichen Tierchen. Dies sind die leider auch schon gefährdeten Großen Ameisenbären, die inklusive des buschigen Schwanzes über zwei Meter lang werden können.
Man muss bei Ameisenbären genau hinsehen, da ihre Färbung verwirrend ist: Die hellsten Teile sind die sehr kräftigen Vorderbeine der Tiere, was wohl Feinde ablenken und davon abhalten soll, sie in den Kopf zu beißen.
Wenn man ganz genau hinsieht, findet man im Bild eine Seltenheit: das linke Tier trägt sein Junges auf dem Rücken.
In der Nähe der Lodge gab es auch sonst Einiges zu sehen – und hören. Direkt vor unseren Zimmern zum Beispiel erklang eines Mittags der unmöglich zu ignorierende Ruf zweier Rotfußseriemas.