Zeiss Objektive an Nikon D800E

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Wie, das 100/2 vor einer D800 gehört zum besten, da sage ich mal, das ist nicht richtig. Solltest mal eine D800 bzw. D810 mit ein Zeiss Otus 85mm benutzen, dann würdest Du das 100er sofort verkaufen
Es muss nicht immer ein 85er Otus sein, vor allem nicht im Nahbereich!

Gerade im Nahbereich setze ich das Zeiss Makro-Planar 2/100 an der D800E ein, weil das mit dem 85er Otus überhaupt nicht geht!
 
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Zum Besten heißt ja nicht das Beste.

Und ich glaube schon, dass das 2/100 Makro eines der besten Objektive ist, die man an die D800/D800E und D810 setzen kann.

Insofern ... genauer lesen bzw. nicht bewusst Dinge verdrehen. :fahne:
 
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Wie, das 100/2 vor einer D800 gehört zum besten, da sage ich mal, das ist nicht richtig. Solltest mal eine D800 bzw. D810 mit ein Zeiss Otus 85mm benutzen, dann würdest Du das 100er sofort verkaufen.:fahne::up:

So n quatsch
Der 100'er ist ein Makro und die anderen nicht.
Was soll ich mit ein 85mm Klotz der meine Tätigkeit nicht gerecht wird.
Wenn Du sagst tausche dein altes 85mm v Zeiss gegen den 85mm Otus, dann würde ich dieses aktzeptieren.

Aber das Andere ist :fahne:
 
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Ich mach's kurz: Das APO-Sonnar 135/2.0 ist an meiner D810 meine Traum-Kombi, das Otus 55 qualitativ fast genauso gut, das 25/2.0 würde ich niemals gegen ein Nikon Objektiv eintauschen, und das 15/2.8 ist genial, wird aber von mir leider nur selten genutzt. Meine jetzt noch verbliebenen beiden Nikon-Objektive (85, 70-200) nutze ich nur noch, wenn ich Reportagen mit sich rasch bewegenden Menschen mache, bei denen ich dann den Autofokus wichtiger finde als das letzte Stück Bildqualität.
Mein ganz persönliches Fazit also: wer es a) sich leisten kann/will und b) mit manuellem Fokussieren klarkommt und c) keine Angst von den enormen (!!) Gewichten hat, wird mit Zeiss Optiken definitiv glücklicher. Für alle anderen dürfte eine gute Nikon- oder evt. auch Sigma Art-Optik wahrscheinlich die bessere Lösung sein. :up:
 
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Ich mach's kurz: Das APO-Sonnar 135/2.0 ist an meiner D810 meine Traum-Kombi, das Otus 55 qualitativ fast genauso gut, das 25/2.0 würde ich niemals gegen ein Nikon Objektiv eintauschen, und das 15/2.8 ist genial, wird aber von mir leider nur selten genutzt. Meine jetzt noch verbliebenen beiden Nikon-Objektive (85, 70-200) nutze ich nur noch, wenn ich Reportagen mit sich rasch bewegenden Menschen mache, bei denen ich dann den Autofokus wichtiger finde als das letzte Stück Bildqualität.
Mein ganz persönliches Fazit also: wer es a) sich leisten kann/will und b) mit manuellem Fokussieren klarkommt und c) keine Angst von den enormen (!!) Gewichten hat, wird mit Zeiss Optiken definitiv glücklicher. Für alle anderen dürfte eine gute Nikon- oder evt. auch Sigma Art-Optik wahrscheinlich die bessere Lösung sein. :up:
Kann ich voll unterschreiben!

Das einzige verbliebene Nikon-Objektiv an der D800E ist das PC-E 3.5/24 wegen der Shift-Funktionalität. Alles Andere verkauft. Der "Rest" ist nur von Zeiss... :)
 
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Hmmm
Habe noch ein 12-24 und 24-70
Lohnt sich der Tausch gegen Zeiss???

Eine MF Festbrennweite mit einem AF-Zoom zu vergleichen ist wie der Vergleich von Äpfel und Birnen, weil es sich damit einfach anders arbeitet. Wem es um z.B. um Schnelligkeit, Gewicht, oder Kosten, geht der ist mit einem AF-Zoom sicher besser bedient. Wem bestmögliche Abbildungsleistung wichtiger ist, der wird eher zu Festbrennweiten greifen.

So eine Frage läßt sich pauschl nicht beantworten. Wenn Du mit Deinen Objektiven zufrieden bist, dann bleib dabei. Ein Wechsel macht meiner Meinung nach nur Sinn, wenn die Optik den eigenen Ansprüchen nicht gerecht wird.

VG
 
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Hallo Lothar,
Ein großes Problem bei Manuellen Optiken an der D800 aber auch an vielen anderen Kameras ist das manuelle fokussieren.
- Man braucht viel Zeit dazu, wenn es auf den Punkt passen soll.
- Bei hochwertigen Optiken wie ein Otus, mit offener Blende, schaffe ich das Korrekte fokussieren nur mit Live view und bei unbeweglichen Objekten.
Fokussieren mit dem Sucher lag immer daneben.
Auch der grüne Punkt ist nur bedingt hilfreich, da viel zu ungenau.
- Alternative ist stark abblenden!
Will man die hohe Qualität der lichtstarken Festbrennweiten, bei offener Blende, wirklich manuell nutzen, gehts nur mit Stativ und live view oder Exakt justierter Schnittbild Einstellscheibe und viel Übung :)
 
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Vieleicht währe es gut, wenn Zeiss den Usern die Entscheidung selber lassen könnte ob Manuel oder Autofocus mit anschalten.
 
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Vieleicht währe es gut, wenn Zeiss den Usern die Entscheidung selber lassen könnte ob Manuel oder Autofocus mit anschalten.

Das liegt wohl eher an der Lizenz-Politik von Nikon. Für Sony, oder Fuji, machen sie ja AF Optiken. Nichts desto trotz gibt es auch bauliche Unterschiede zwischen AF und MF Optiken. Die einen haben große Fokuswege, zum präzisen fokussieren (MF), die anderen kurze, damit der AF Motor nicht so weit rödeln muss und halbwegs flott ist.

Ich persönlich ziehe in Situationen wo's nicht schnell gehen muss MF Optiken vor. Ich finde das manuelle Fokussieren über den Sucher auch nicht ganz so schlimm wie SCFR es beschreibt. Klar ist der Ausschuß deutlich größer als mit AF, aber mit etwas Übung hab' ich eine Trefferquote von ca. 50%. Damit kann ich in vielen Situationen leben, weil ich oft Motive habe die ich selber inszeniere und die ggf. wiederholbar sind. Für andere Situationen möchte ich den AF nicht missen.

VG
 
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50% Trefferquote ist indikutabel!
Es gibt aber eine Lösung, die Sony A7R oder eine andere A7...
Damit machen manuelle Optiken Spass, Knöpfchen drücken, mit der 13 fachen Fokuslupe perfekt und einfach fokussieren, Auslösen, fertig!
Die Trefferquote ist bei mir 100%, egal mit welcher Optik und das ganze auch noch aus der Hand ohne Stativ!
Das funktioniert auch mit einem 1:1,4/50mm Objektiv bei Offenblende perfekt.


PS
An meiner D800 verwende ich nur AF Optiken, ist einfach entspannender!
 
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Will man die hohe Qualität der lichtstarken Festbrennweiten, bei offener Blende, wirklich manuell nutzen, gehts nur mit Stativ und live view oder Exakt justierter Schnittbild Einstellscheibe und viel Übung :)

Da könnte man ja fast Angst kriegen.
Aber die Wahrheit ist: eine gute Linse+guter Kamera ist auch bei Real-Live Bedingungen (ohne Studio, ohne Stativ, ggf. ohne Live-View) besser als eine schlechtere Line/Kamera Kombination.
Man kann und darf manuelle Linsen auch Handheld benutzen, und für Leute, die nicht manuell fokussieren wollen, gibt es auch gute AF-Linsen, nur eben leider nicht von Zeiss (die sind aber tatsächlich etwas zu große/schwer für meinen Geschmack).

Ein Interessanter Beitrag zu diesem Thema
"The comparison between Zeiss OTUS 55 and Leica SX 50 is extremely interesting because of the many themes that are addressed."

Teil 1: http://www.imx.nl/photo/leica/zeiss-otus-55-versus-leica.html

Teil 2: http://www.imx.nl/photo/leica/zeiss-otus-55-versus-leica-2.html
 
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50% Trefferquote ist indikutabel!
Es gibt aber eine Lösung, die Sony A7R oder eine andere A7...
Damit machen manuelle Optiken Spass, Knöpfchen drücken, mit der 13 fachen Fokuslupe perfekt und einfach fokussieren, Auslösen, fertig!
Die Trefferquote ist bei mir 100%, egal mit welcher Optik und das ganze auch noch aus der Hand ohne Stativ!
Das funktioniert auch mit einem 1:1,4/50mm Objektiv bei Offenblende perfekt.
Och, das funktioniert auch an der Nikon D800E mit Vergrößerung bestens!
Die Fokuslupe kann fast beliebig groß gedrückt werden... :)
Bei mir damit 100% Trefferquote... :)
 
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50% Trefferquote ist indikutabel!
Es gibt aber eine Lösung, die Sony A7R oder eine andere A7...
Damit machen manuelle Optiken Spass, Knöpfchen drücken, mit der 13 fachen Fokuslupe perfekt und einfach fokussieren, Auslösen, fertig!
Die Trefferquote ist bei mir 100%, egal mit welcher Optik und das ganze auch noch aus der Hand ohne Stativ!
Das funktioniert auch mit einem 1:1,4/50mm Objektiv bei Offenblende perfekt.


PS
An meiner D800 verwende ich nur AF Optiken, ist einfach entspannender!

Mir reicht's jedenfalls. Die geschätzten 50% bezogen sich auch im Wesentlichen auf das 135er bei Offenblende aus der Hand auf bewegte Objekte (meist Menschen). Die bewegen sich nunmal und da kann man von Hand eben nicht auf jede kleine Bewegung so schnell und präzise reagieren wie ein AF. Dafür macht mir das manuelle Scharfstellen deutlich mehr Spaß, gerade weil man die AF-Felder dabei einfach mal vergessen kann und man sich mehr auf's Motiv konzentriert. Also z.B. auch da scharfstellt, wo sich gar keine AF-Felder befinden.

Im Liveview Modus mit Vergrößerung ist die Fokusgenauigkeit kein Thema, aber ich sehe beim Fotografieren lieber den gesammten Bildauschnitt, als nur den Punkt den ich gerade scharf stellen möchte. Deshalb bin ich persönlich auch kein Freund von elektronischen Suchern, von der Ästhetik des elektronischen Sucherbildes mal ganz abgesehen.

Herzlichen Glückwunsch auch zu Deiner 100% Trefferquote mit AF. Das würde ja bedeuten das Du noch nie ein unscharfes Foto mit der D800 produziert hättest ;) Bei mir funktioniert der AF eigentlich auch schon sehr gut, aber ich würde mal schätzen, daß ich damit eher so auf 90-95% Trefferquote komme. Menschliches Versagen mit eingeschlossen. Im AF-C Modus bei Bildserien sind bei mir z.B. meistens auch unscharfe Bilder dazwischen. Und selbst bei AF-S Einzelfeld kann die Schärfe auch mal nicht genau da liegen, wo man sie gerne hätte. Ich persönlich habe bei der Feinjustage der AF-Optiken übrigens festgestellt, daß Ungenauigkeiten am ehesten bei weiter entfernten Motiven auftreten. Vielleicht hat das auch mit der Schrittgröße der Motoren, oder den dann häufig nicht so eindeutigen Fokus-Zielen, zu tun. Alles in allem bin ich mit der AF-Leistung aber schon sehr zufrieden.

VG
 
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Über die Qualität eines Zeiss Objektivs braucht man keine großen Worte verlieren, aber Gewicht und MF sind schon etwas abschreckend.

Meine Erfahrung mit dem APO Sonnar T* 135mm 2.0 ZF.2 (Kamera D810), sind schon zwiespältig.
Keine Frage, Auflösung und Anmutung der Bilder sind, im Vergleich zu manch anderer Optik, beeindruckend, wenn es da nicht den vermaledeiten MF gäbe.

Abgeblendet und auf Unendlichkeit gestellt gibt es auflösungstechnisch auch bei 100%, eine erwähnenswerte Schärfe, die selbst Pixel Peeper zufriedenstellen würde. Aber das Potential dieser Linse erschließt sich eigentlich erst, wenn man mit kleiner Blende arbeitet und durch Freistellung dem Bild eine besondere Charakteristik verleihen will. Und jetzt kommt der MF ins Spiel.
Durch den Sucher ist es nahezu, zumindest geht es mir so, unmöglich, bei Blende 2 - 2.8, den Schärfepunkt dahin zu setzen, wo ich ihn haben möchte.
Und Live View ? Naja habt ihr schon mal versucht, an einem sonnigen Wintertag, L.V. gewinnbringend einzusetzen ?
Aber vielleicht gibt es noch andere Lösungen, die ich im Moment nicht parat habe ? Abschattung des Monitors etc.

Mein bis jetzt gemachtes Résumé, diese Ojektivs.
Erstklassige Auflösung und eine, man kann es nicht recht beschreiben, wunderbare Bildanmutung, aber mit offener Blende, und die sollte die Hauptanwendung des Objektivs darstellen, man holt sich ja kein 2er um immer bis 5.6 abzublenden, nur eingeschränkt im Freien, bei ungünstigen Lichtverhältnissen, s.o., einsetzbar.
Auf größeren Wanderungen bzw. Bergtouren, wo man in der Regel weniger Zeit hat ein Bild zu komponieren kommen nur AF Objekitve in Frage.
Die Anzahl von Ausschußbildern die ich zur Zeit, mit diesem Objektiv, noch produziere, wären ein nicht vertretbarer Mangel, wenn es um Bilder geht die erstens schnell und zweitens sicher, es handelt sich häufig um nicht wiederholbare Ereignisse, gemacht werden sollen. Anders sieht es aus wenn man einen Fotospaziergang macht.
Das zeitfordernder, manuelle fokussieren, führt zu einer noch bewußteren Motivwahl, u.a. Abstand zum Motiv (Festbrennweite), Ausschnitt des zu fotografierenden Sujets und setzen des Schärfepunktes u.a. bilden ein zeiterhöhenden Faktor bei der Motivwahl aber mit sichtbaren Erfolgen.
Also wer Übung mit dem fokussieren über dem Sucher, bzw. die Lichtsituation bei LV im Griff bekommt, wird mit, ich schreib mal hier und hoffe nicht mißverstanden zu werden, aussagekräftigeren Bildern belohnt.
 
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@ Matterhorn

Du hast sicher schon an anderer Stelle davon gelesen, oder nutzt sie vielleicht selber schon, aber das Vergrößerungsokular DK-17M ist mir für's manuelle Fokussieren eine große Hilfe. Eine 1,25 fache Suchervergrößerung klingt zwar nicht nach viel, aber in dem Bereich hilft wirklich alles, was das Sucherbild irgendwie deutlicher macht.

Ja, gegen Sonne auf dem Display hilft nur abschatten. Ich hatte früher auch mal so eine Art klappbaren Lichtschacht, aber der funktionierte auch nicht sonderlich gut, wenn's wirklich sonnig war.

VG
 
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Da könnte man ja fast Angst kriegen.
Aber die Wahrheit ist: eine gute Linse+guter Kamera ist auch bei Real-Live Bedingungen (ohne Studio, ohne Stativ, ggf. ohne Live-View) besser als eine schlechtere Line/Kamera Kombination.
Man kann und darf manuelle Linsen auch Handheld benutzen, und für Leute, die nicht manuell fokussieren wollen, gibt es auch gute AF-Linsen, nur eben leider nicht von Zeiss (die sind aber tatsächlich etwas zu große/schwer für meinen Geschmack).

Ein Interessanter Beitrag zu diesem Thema

Hallo Rob,
Der Bericht von Erwin Puts ist sehr gut, er zeigt sehr deutlich wie wichtig das zusammenspiel von Gewicht und Abmessungen bei solch fast gleich starken Optiken für das Bildergebniss ist.
Ein Otus würde ich nicht mal eben mit der A7R auf eine Fototour mitnehmen, das Summilux 50/1,4 aber immer!
Wie gesagt, mit dem Sucher der A7R ist es kein Problem 100% scharfe Fotos zu bekommen, auch ohne Stativ :)
 
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Och, das funktioniert auch an der Nikon D800E mit Vergrößerung bestens!
Die Fokuslupe kann fast beliebig groß gedrückt werden... :)
Bei mir damit 100% Trefferquote... :)

Aber nur mit dem rückseitigen Bildschirm der D800.
Man fotografiert dann so wie die Leute mit den Tabletts, Danke.
Mit Stativ ist das OK, aber aus der Hand nicht, und besonders bei langen Brennweiten gar nicht!
 
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