Mitmachthema Zeigt her eure Sternenhimmel

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Danke für den Tipp, die Pausen zwischen drin waren allerdings nur 2 oder 3 Sekunden. Ich glaube ich habe 117 Sekunden Belichtung und 3 Sekunden Pause eingegeben.
Von wo die beiden Unterbrüche kommen konnte ich nicht herausfinden...
 
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Der zweite Versuch, leider wieder mit einer kleinen Lücke zwischen drin.
Habe nun mal alle Bilder der Serie angeschaut, offenbar gab es zwischen drin aus irgendeinem Grund eine kleine Unterbrechung der Serie. Ob das nun am Haehnel-Fernauslöser liegt oder an der Kamera kann ich nicht sagen.
Aber das krieg ich schon noch hin beim nächsten Versuch;)

Wieder in Marokko in der Wüste von unserem Camp


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Habe nun mal alle Bilder der Serie angeschaut, offenbar gab es zwischen drin aus irgendeinem Grund eine kleine Unterbrechung der Serie. Ob das nun am Haehnel-Fernauslöser liegt oder an der Kamera kann ich nicht sagen.

ja, der hähnel ist nicht das gelbe vom ei, vielleicht lags daran. 3sec sind aber nicht nötig, eigentlich reicht 1sec.

auch das 2. ist toll!
 
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Hallo,

ich habe mich auch mal an den Sternen versucht!

Die Bilder sind bei Darmstadt im Vorderen-Odenwald (Frankenhausen) aufgenommen.

Als Kamera benutzte ich eine D800 mit dem 14-24mm 2,8ter Objektiv

Die Bilder wurden am 05.03 und am 25.03.2014 aufgenommen.
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Windrad mit Astrokollegen (der helle Streifen ist der Mond)

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Gruss Frank
 
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Anbei ein erstes Bild aus dem bolivianischen Altiplano, das ich in den letzten Monaten besuchte. Um flexibel zu sein und Fotospots zu günstigen Zeiten erreichen zu können, waren wir oft mit Mietwagen und Zelt unterwegs - wie hier, als wir auf dem Salar de Uyuni zelteten. Salz soweit das Auge reicht, Totenstille und eine Milchstraße, die mir nicht zum ersten mal Tränen in die Augen trieb.
Das Bild besteht aus 2x7 Einzelaufnahmen gen Nordwesten.


2014-05-31-0553%20-%20000.jpg
 
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Ein weiteres Bild, diesmal aus dem nepalesischen Himalaya (in der Nähe des Everest Base Camp), auf etwa 4000m Höhe. Im Herbst ist die Luft vom Monsunregen reingewaschen und glockenklar, kalt (etwa -2°C) und kaum lichtverschmutzt.
Die Aufnahme entstand aus zunächst 25 Hintergrundaufnahmen (f2.8, 5sec, ISO 4000), anschließend wurde die Kamera ein Stück nach unten geschwenkt und der Vordergrund entsprechend länger belichtet. Ich mag dieses Vorgehen, da ein längliches Panorama ensteht und die für Coma anfälligen Ecken durch den anschließenden Beschnitt verschwinden.


2013-10-23-1912%20-%20002%20copy.jpg
 
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[MENTION=59447]dmachaon[/MENTION]: Aber sowas von genial..... Spitze!

Sorry, aber mehr fällt mir dazu nicht ein :D
 
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Ein weiteres Bild aus Nepal, ebenfalls vom Everest Basecamp Trek (Pheriche, 4100m). Am Morgen zuvor hatte ich mich noch einer kleinen Operation unterziehen müssen, abends hielt mich dann nichts mehr, denn Wetter und Mond spielten seit Wochen erstmals mit.
Ich konnte noch gerade auf einen Berg laufen, die Himmelsaufnahmen machen und der Fast-Vollmond ging hinter mir auf.


2013-10-21-1921%20-%20022%20copy.jpg
 
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eines meiner lieblingsnightscapes, vielleicht weil ich solche bedingungen noch nicht erlebt hatte?


2014.05.29.0154%20-%20101%20copy.jpg



wir waren am volcano parinacota zelten, einem bilderbuchberg an der bolivianischen grenze. auf 4600m war es bitterkalt, ca. -14°C, und ich hatte überhaupt keine lust aufzustehen. aber kompass und stellarium hatten nunmal mitternacht prophezeit und es lohnte sich, schon beim blick nach draußen war mir klar: einmalig, noch besser als in der atacama. das milchstraßenzentrum war so hell, dass ich mich problemlos ohne licht zurechtfinden konnte. die luft ist in dieser höhe derart klar, trocken und staubfrei, dass die milchstraße bis zum horizont reicht!
der see war über nacht bereits halb zugefroren, daher die unruhige spiegelung. das bild ist ein 16:9 pano, bestehend aus 2x25 aufnahmen.
 
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danke für die inspiration! ich hatte mit dem schnitt lange probiert und fand es so ok, sonst wird die milchstraße zu sehr an den rand gedrängt - werde es aber nochmal versuchen.
 
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Und noch eines aus Nepal, das Bild entstand am gleichen Abend wie die anderen beiden. Es musste schnell gehen, da vom Einbruch der absoluten Dunkelheit bis zum Mondaufgang nur etwa eine Stunde Zeit blieb.
Das Panorama besteht aus 19 Einzelaufnahmen. Die Bilder sind vor Ort fix erstellt, ca. 10min., aber das Stitchen dauert ewig! Geht euch das auch so?


2013.10.22.1915%20-%20136%20copy.jpg



Wie das Farbspiel entsteht, weiß ich nicht. Die WB war fest gewählt, also ist der Effekt echt. Links könnte Luftverschmutzung sein, aber das grünliche rechts? Dort ist zwar Norden, aber für Polarlicht ist Nepal arg weit südlich, oder?
 
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Und noch eines aus Nepal, das Bild entstand am gleichen Abend wie die anderen beiden. Es musste schnell gehen, da vom Einbruch der absoluten Dunkelheit bis zum Mondaufgang nur etwa eine Stunde Zeit blieb.
Das Panorama besteht aus 19 Einzelaufnahmen. Die Bilder sind vor Ort fix erstellt, ca. 10min., aber das Stitchen dauert ewig! Geht euch das auch so?


2013.10.22.1915%20-%20136%20copy.jpg



Wie das Farbspiel entsteht, weiß ich nicht. Die WB war fest gewählt, also ist der Effekt echt. Links könnte Luftverschmutzung sein, aber das grünliche rechts? Dort ist zwar Norden, aber für Polarlicht ist Nepal arg weit südlich, oder?

Hallo Daniel,

mich würde interessieren, was du als Standardbelichtungs- und ISO-Einstellung für deine Aufnahmen nimmst. Und falls du davon abweichst: ist das Histogramm eine brauchbare Anhaltspunkt dafür? Für solche Extremfälle (sehr dunkle Fläche + einzelne helle Punkte) dürfte es als Informationsquelle doch nur eingeschränkt tauglich sein, oder? Hast du dir das durch Versuch und Irrtum selbst beigebracht, oder gibts es irgendwo gute Tutorials im Netz bzw. Bücher?

Gruß

Andreas
 
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hallo andreas,

war erstmal auf deiner wunderbaren homepage... :up:


meine "standardwerte" sind für panoramen "volle pulle", also offenblende und 25sec bei 18mm. die leichten trails sind in dieser ausgabegröße nicht mehr sichtbar (und auch in a3 nicht). nur mit der ISO bin ich vorsichtig, die wahl spielt an der d800 kaum eine rolle und ich verwende meist 3200 und pushe später unter lichterkorrektur.
bei "normalen" aufnahmen bin ich sehr restriktiv, meist f4.5, belichtungszeit 300/brennweite (also 17sec bei 18mm), ISO 4000. anschließend stacke ich 20-30 aufnahmen.
die vorsichtigen belichtungsparameter werden durch die addierung von vielen einzelaufnahmen mehr als wett gemacht, die sterne werden schön scharf und das rauschen ist sehr gering.

ist das Histogramm eine brauchbare Anhaltspunkt dafür? Für solche Extremfälle (sehr dunkle Fläche + einzelne helle Punkte) dürfte es als Informationsquelle doch nur eingeschränkt tauglich sein, oder?

man kann in der kanalansicht der d800 auch in das histogramm zoomen, aber ich verlasse mich auf meine erfahrungswerte. wenn du dir unsicher bist, kannst du auch problemlos ISO 800 nehmen und pushen (bei neueren nikons).

Hast du dir das durch Versuch und Irrtum selbst beigebracht, oder gibts es irgendwo gute Tutorials im Netz bzw. Bücher?

beides. ;)
im dslr-forum gibts einen guten thread zur thematik, google mal nach der anleitung von antonius h., dort stehts sehr gut beschrieben.
 
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hallo andreas,

war erstmal auf deiner wunderbaren homepage... :up:

.......


bei "normalen" aufnahmen bin ich sehr restriktiv, meist f4.5, belichtungszeit 300/brennweite (also 17sec bei 18mm), ISO 4000. anschließend stacke ich 20-30 aufnahmen.
die vorsichtigen belichtungsparameter werden durch die addierung von vielen einzelaufnahmen mehr als wett gemacht, die sterne werden schön scharf und das rauschen ist sehr gering.

Danke für die Blumen :) !
Ich geh mal davon aus, daß du mit "normalen" Aufnahmen Nicht-Panorama Fotos meinst, richtig? Was wird dann da gestackt? Für Sternenbahnen wären 20-30 Bilder ja etwas wenig und Fokusstacking macht für mich nicht so viel Sinn (höchstens Vordergrund + Sternenhimmel, dafür sind dann 20 Bilder etwas viel :) )

Gruß

Andreas
 
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hallo andreas,

man stackt einmal den vordergrund separat, dann den sternenhimmel, das vermindert das rauschen.
alles auf den ersten blick recht kompliziert - ich empfehle dir den thread aus dem nachbarforum!
bei fragen bin ich gern behilflich. ;)
 
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hallo andreas,

man stackt einmal den vordergrund separat, dann den sternenhimmel, das vermindert das rauschen.
alles auf den ersten blick recht kompliziert - ich empfehle dir den thread aus dem nachbarforum!
bei fragen bin ich gern behilflich. ;)

Hallo Daniel,

hab mir gerade mal dieses Buch von Antonius runtergeladen (Danke für den Tipp :) )und quer gelesen (vieles ist ja so basic, daß man es problemlos überspringen kann). Mich hat das schon erstaunt, welcher Aufwand da betrieben wird für die Erstellung für Aufnahmen mit punktförmigen Sternen. Ich kannte bisher primär die Anleitung von Peter Gutsche aus dem Naturfoto 07/2013, der das recht simple macht: ein Foto mit 10-30s Belichtungszeit bei ca. 1600 Asa + 1 Dunkelaufnahme - zumindest wenn ich ihn da richtig verstanden habe. Die Fotos im Heft bzw auf seiner Seite (http://www.silberspur.de/DE/Projekte/Sternbilder/index.html) sehen für mich recht gut aus. Hast du mit einer so einfachen Vorgehensweise auch Erfahrungen gesammelt?

Gruß

Andreas
 
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Wirklich erstklassig, was hier geboten wird, spzl. Daniels Kompositionen :up:

Ich habe mich mal am anderen Ende versucht. Im Frühjahr vom Balkon auf Madeira ein paar Schüsse in den Himmel gemacht, einfach nur, um das neue Spielzeug X-T1 auszuprobieren.

Hier das Ergebnis einer einzelnen Aufnahme OOC, nur verkleinert und umrahmt:

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Die selbe Aufnahme nochmal mit Tonwertkorrektur (jaja, vlt. ein bisschen zuviel) und einem etw. engeren Ausschnitt:

picture.php


Ein paar Daten dazu: ISO 3200 - 20s - f/3.2 - 18mm

Vor Jahrzehnten hatte ich mit HP5 oder TRI-X versucht, etw. vom Sternhimmel auf Film zu bannen. Mit astronomischer Montierung, Leitfernrohr, 15, 20 Min. Bel.-Zeit und mehr... die Ergebnisse waren immer sehr ernüchternd :rolleyes:
 
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