Mitmachthema Zeigt her Eure Eisenbahnen

Hi, gestern war ich auf dem Rennsteig. Dort bespannte Rennsteigbahn 213 334 einige Wintersportzüge.

IMG_00451.jpg


213 334 beim verlassen von Stützerbach.


Mehr gibt es die Tage.

Gruß Matthias
 
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hallo patrick,

kennst du das dso sichtungsforum? - www.drehscheibe-online.de - da würden deine aufnahmen prima reinpassen.
photographisch nicht weiter erwähnenswert, aber vielleicht notiert dort jemand die verspätungsminuten mit.

sorry
& gruß,

klaus
 
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kennst du das dso sichtungsforum? - www.drehscheibe-online.de - da würden deine aufnahmen prima reinpassen.
photographisch nicht weiter erwähnenswert, aber vielleicht notiert dort jemand die verspätungsminuten mit.

In der Tat sollte man als Eisenbahnfotograf mehr tun als einfach nur eine Lokomotive "abzuschießen". Leider ist die Mehrheit der Eisenbahnfotos - nicht nur hier in diesem Thread, sondern in allen Medien, egal ob Internet, Bücher, Zeitschriften - reine Dokumentation. In Kunstausstellungen findet man Motive aller Art, doch fast nie ein Bild von der Eisenbahn. Ist die Bahn als Motiv tot?

Gruß
Uwe
 
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Hi,
ja kla kenn ich DSO. Bin ich sogar selbst angemeldet, aber stelle eher ungern und selten Bilder dort rein.

mfg Patrick
 
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In der Tat sollte man als Eisenbahnfotograf mehr tun als einfach nur eine Lokomotive "abzuschießen". Leider ist die Mehrheit der Eisenbahnfotos - nicht nur hier in diesem Thread, sondern in allen Medien, egal ob Internet, Bücher, Zeitschriften - reine Dokumentation. In Kunstausstellungen findet man Motive aller Art, doch fast nie ein Bild von der Eisenbahn. Ist die Bahn als Motiv tot?

Ich denke, es hat im Laufe der Jahrzehnte einfach ein Wandel dessen stattgefunden, was der Betrachter mit dem Motiv "Eisenbahn" verbindet. Natürlich kann man auch heute noch tolle Bilder von Gleisvorfeldern mit ihrem geordneten Chaos an Weichen und Signalen machen, von ultra-schnellen Zugvorbeifahrten, von denen man nur noch ein Farbflimmern sieht oder einem einsamen Gleis in der totalen Wildnis. Aber die Assoziationen mit Kraft, Technik, Fortschritt, Ferne und Mobilität, wie man sie in vielen alten Eisenbahn-Bildern findet, sind heute bei anderen, nicht-eisenbahnbezogenen Motiven stärker gegeben. Wenn das Sinnbild in den Hintergrund tritt, bleibt halt nur noch das Abbild. Trotzdem denke ich nicht, dass "reine Dokumentation" an und für sich minderwertig ist. Das oft genug bei Annäherung eines Zuges "nur abgedrückt" wird, will ich gar nicht bestreiten, aber dies ist halt nun mal der natürliche erste (und wohl auch zweite und dritte) Schritt auf dem Weg in dieses Thema hinein. Und erst, wenn man gut in dem Thema drinnen steckt, kann man selbstständig neue Motive erkennen, statt immer nur die Motive anderer nachempfinden. Zudem habe ich die Erfahrung, dass die Menschen beim Zeigen solcher "Experimente" - selbst wenn sie gut geworden sind - immer sehr viel zurückhaltender sind, weil ihnen halt doch etwas deutlich Subjektiveres innewohnt, was einen auch etwas empfindsamer für Kritik oder Desinteresse macht.

Ich weiß, dass dieser Thread eigentlich für jene Bilder gedacht war, die genau jenen künstlerischen Extrakt des Motivs Eisenbahn beinhalten und es die meisten Bilder hier (inkl. meiner) mehr oder minder gute Doku sind, aber sonst gebe es hier vermutlich nur eine kleine Hand voll super Bilder, aber niemanden, der sich neu in das Thema einarbeitet. Vielleicht kann man für diejenigen unter uns einen eigenen Thread an geeigneter Stelle eröffnen a la „Einarbeiten in das Motiv Eisenbahn“ oder so. Ich wüste jetzt aber nicht in welcher Sektion so ein Thread besser aufgehoben wäre, da eigentlich keine Sektion so richtig vom ihrer Zielrichtung zu passen scheint.
 
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der wandel der zeit ist auch am sujet eisenbahn nicht vorüber gegangen. die ausstrahlung, die faszination hat sich geändert. früher hat das motiv fast von alleine seine faszination visualisiert, vielleicht tut es das mit unseren heutigen augen betrachtet alleine durch den nostalgischen flair, die archaik der alten technik.
heutigen zügen wie einen ICE - von manchen 'eisenbahnfuzzern' als 'weißwurst' tituliert - in seiner faszination zu erfassen dürfte schwieriger sein. aber die herausforderung macht es, dem objekt die würze abzugewinnen.
natürlich macht eben der wandel der zeit, die veränderung der eisenbahninfrastruktur, das verschwinden von vielem gewohnten viele eisenbahnfreunde zu dokumentarphotographen. die anregung an eine renommierte deutsche eisenbahn fachzeitschrift doch vielleicht monatlich mit ein, zwei seiten photographisch herausragende bilder der eisenbahn zu zeigen, wurde mir mit "wir haben nur interesse an aufnahmen von zeitnahen besonderen ereignissen" beschieden. dokumentation also, vielleicht nicht so im minutentakt wie bei drehscheibe-online, aber letztlich doch lok 123 vor zug 456 am soundsovielten.
die eisenbahnphotographie mißt sich, meiner meinung nach, in deutschland auch heute noch an carl bellingrodt mit seinen standardaufnahmen "BR xy schräg vorne, stangen unten "bzw. abc-express vor burg qrs am km 345". einige haben sich darauf spezialisiert seine standplätze aufzufinden und gestern & heute aufnahmen zu machen. es gab aber auch 'eisenbahnfuzzer' wie einen ludwig rotthowe welcher, um mal den heutigen jargon zu verwenden - die lichter ausfressen und die dunklen partien absaufen ließ und damit unwiederbringlich eindringliche bilder der faszination eisenbahn anfertigte. fenino, broncard, bosshard um nur einige zu nennen, deren eindringliche aufnahmen auch ohne typen- und zeitangaben mitreißen.
sicher, den heutigen, einigermaßen sterilen kisten ist nicht ohne weiteres beizukommen. alle beklagen sich über den einheitlichen farbbrei der DBAG, aber wie oft habe ich bei meinen sw-aufnahmen von 'fachleuten' gehört, die heutige bahn sei bunt ;-)) aber bitte, wie komme ich an der kern der sache ? wie gehabt: durch reduktion, abstraktion, durch die konzentration auf das wesentliche.
es gibt sie, die eindringlichen bilder der heutigen bahn, sie sind selten aber man findet sie auch im internet. in der fc zeigt ein junger österreicher namens roni kapel aufnahmen die größtenteils wirklich sehenswert sind.
ich kenne leute die sehen bilder und wollen genau dort hin um auch diese aufnahme zu machen und es gibt leute die haken solche standorte dann ab.
zurück. es ist ein großes spektrum, die eisenbahn als photographisches thema. es beginnt bei der doku seltener kombinationen, des banalen alltages, der darstellung von technik, der faszination des systems/der technik, der geschichte und gesellschaftlichen relation und es geht bis zur künstlerischen darstellung, überhöhung, vernichtung ...
laßt uns hier etwas mehr wert auf die photographischen aspekte der eisenbahn legen.

gruß
klaus
 
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Hallo, wie weiter unten schon geschrieben war ich am Samstag bei der Rennsteigbahn. Hier gibt es jetzt noch ein paar weiter Winterimpressionen.

213 334 wartet bis die Weiche wieder passierbar ist.
IMG_00459.jpg


Nachdem es mit leichter Verspätung zum Rennsteig ging und dort wieder umgesetzt wurde ging es bei dichten Schneetreiben zurück nach Stützerbach.
IMG_00457.jpg


Vom Bahnhof Rennsteig ging es dann zu Fuß wieder zurück nach Stützerbach. Unterwegs wurden natürlich einige Bilder gemacht. U. a. eines von 213 334 welche wieder zum Rennsteig hochtuckert.
IMG_00455.jpg


Die Bäume haben eine ganz schön große Last zu tragen...
IMG_00456.jpg


In Stützerbach angekommen gab es einige Fotostellen für die Züge. Ich entschied mich für eine Fotostelle am Ortseingang.

Der Zug vom Rennsteig:
IMG_00450.jpg


Und der Zug zum Rennsteig, das letzte Bild der Rennsteigbahn (Bild gibt es schon weiter unten)
IMG_00451.jpg


In Oberhof hatte ich dann 30 Minuten Umsteigezeit (Ja ich fahre per Bahn zu meinen Fototouren) welche natürlich genutzt werden musste um ein STB Shuttle zur blauen Stunde aufzunehmen.
IMG_00453.jpg


Das war dann auch das letzte Bild des Tages. Zurück ging es dann im 612er...:eek:


Gruß Matthias
 
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Moin,
Düsseldorf hatte einen sehr großen Güterbahnhof. Den Derendorfer Güterbahnhof. Fast zeitgleich hat Düsseldorf den Bilker Containerbahnhof ebnefalls umgewidmet, zu einem Einkaufszentrum. In Derendorf habe ich zu Bundeswehrzeiten noch Fahrzeuge abgeholt, die mit der Bahn gebracht wurden.

Peter wird ihn vom Vorbeifahren kennen, er liegt kurz vor/hinter dem Düsseldorfer Hbf.

Diese "Wand" wird man stehen wohl stehen lassen

güter1.jpg


Unter anderem aus dieser Richtung kamen die Züge

güter2.jpg


Sehr groß war er. Der überwiegende Teil wurde schon abgerissen. Z.B. hatte der Bahnhof eine Überdachung über den Gleisen nahe dem Hauptgebäude und logischerweise Stellwärterhäuser.

güter5.jpg


güter3.jpg


Und das wird jetzt auf dem Gelände gebaut, die düsseldorfer "Stadtquartiere"

güter6.jpg


Gruß
Knut
 
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Wie lange existieren denn in Düsseldorf die Güterbahnanlagen nicht mehr ?
 
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Peter wird ihn vom Vorbeifahren kennen, er liegt kurz vor/hinter dem Düsseldorfer Hbf.


Gruß
Knut

Moin!

Ja, erst heute dachte ich im Vorbeifahren "das Ausrufezeichen kenne ich doch. . ."

Das Gelände müsste doch richtig was wert sein?
Im Moment ist es ein Schandfleck für Düsseldorf.

Grüßle!
Peter
 
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Moin!

Ja, erst heute dachte ich im Vorbeifahren "das Ausrufezeichen kenne ich doch. . ."

Das Gelände müsste doch richtig was wert sein?
Im Moment ist es ein Schandfleck für Düsseldorf.

Grüßle!
Peter

Moin Peter,
ja, das Ausrufezeichen ist nicht zu übersehen. Als ich das fotografierte, mußte ich auch an Dich denken. :winkgrin:

Und ja, das ist schon lange ein Schandfleck. Und über das, was da jetzt gebaut wird, läßt sich auch streiten.

Das das Gelände richtig was wert ist, glaube ich auch. Zumindest ist die Bahn noch mit ihrer Tochter Aurelis dabei.

Wie lange existieren denn in Düsseldorf die Güterbahnanlagen nicht mehr ?

Nach Wikipedia wurde der Bahnhohf schon in den 90er Jahren stillgelegt. Der Gleisabbau erfolgte alledings erst Anfang dieses Jahrhunderts. Bevor die damit angefangen haben, habe ich noch mit meiner damaligen Fuji S5000 versucht, das Original zu dokumentieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_D%C3%BCsseldorf-Derendorf

Die Bebauung ist in der ersten Phase, das Foto von mir zeigt somit einen absoluten Neubau. :winkgrin:

Weiteres hier:

http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/81346/Neue-Duesseldorfer-Stadtquartiere.html

Gruß
Knut
 
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Ist die Bahn als Motiv tot?

Nicht tot, eher langweilig weil alles gleich aussieht inwzischen. Wenn ich da an vor 20 Jahren denke, da bekam man noch wirkliche Vielfalt in Farben und Formen zu sehen, da gabs auch noch mehr Hersteller von Schienenfahrzeugen wie aktuell, wo alles entweder von Bombardier, Siemens oder Stadler kommt, die teils auch noch zusammenarbeiten und dadurch auch Systeme aus dem Baukasten schaffen. Einzig die privaten EVUs bringen wenigstens noch ein bissl Farbe in den verkehrsroten Bahnalltag ...

Ich selbst hab mich eher auf stillgelegte Bahnbetriebswerke eingeschossen - ich mag solche Technikruinen:)

Auf meiner Homepage und in meinem fc-account "Der Pufferküsser" kann man einen Teil dieser Bilder sehen.

Oh, sehe ich da Derendorf?

In den 80ern war ich mal im dortigen BW, welches direkt an von der Straße aus gut zugänglich war und später dann von Daimler eingesackt, umbaut und schließlich abgerissen wurde - auf dem Gelände werden heute die Sprinter (und der baugleiche VW LT) produziert.

Leider sind mir diese Aufnahmen verlorengegangen. Immerhin scheint es den großen Rundschuppen in der Harffstraße noch zu geben, wenn auch inzwischen mit anderer Nutzung. Die danebenliegende zweite Drehscheibe scheint noch in Betrieb.

Im Wikipedia-Artikel wird das Bahnbetriebswerk mit keiner Silbe erwähnt, sehr seltsam.
 
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