Wildtierfotografie: MFT verglichen mit Nikon

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lokatz

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Nur mal so aus Langeweile kommt hier ein Größenvergleich für den Fall, dass jemand das hilfreich findet. Ich habe mittlerweile zwei jeweils gut vergleichbare (NICHT: Identische!) Kombinationen für die Wildtier- und insbesondere die Vogelfotografie. Die werde ich in diesem Jahr genauer vergleichen und dann meine Ergebnisse teilen.

Von links nach rechts: OM-1 mit PanasonicLeica 50-200 f/2,8-4, Z8 mit Z100-400 f/4,5-5,6, OM-1ii mit Olympus 150-400 f/4,5 TC, Z8 mit Z800 f/6,3.

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Rein optisch ist der Unterschied sehr erheblich. Es wird ja mittlerweile gern argumentiert, dass MFT angesichts neuerer kleiner VF-Kameras gar keinen so großen Vorteil mehr in Bezug auf Größe und Gewicht hat. Bei den langen Brennweiten gilt das aber nur sehr bedingt, wie man hier deutlich sieht.

Ich hatte das große Nikon schon im Dezember in Gambia und in den letzten sechs Wochen dann wieder mal das Olympus in Laos/Vietnam im Einsatz. Nächsten Monat geht es mit den beiden MFT-Kombis nach Indien, dann im Juni ins Donaudelta und im September nach Namibia/Botswana, wohin ich jeweils beide Nikon-Kombis mitnehmen werde.

Bitte keine Äquivalenzdiskussionen. Ich werde meine Ergebnisse gern teilen und dabei diverse Aspekte diskutieren, hab aber null Bock, wieder mal graue Theorie durchzukauen, die sowieso nicht 1:1 in der Realität wiederzufinden ist. Danke!
 
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5 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Gerade bei den langen Brennweiten ist der Gewichts- und Grössenunterschied gering, wenn man äquivalente Geräte vergleicht, aber da der TE diese Diskussionen als Theorie abtut und sich gern selbst in die Tasche lügen möchte, sei es halt so. Der bildliche Vergleich oben ist jedenfalls nicht seriös.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Ich meinte schlichtweg die geringere Brennweite, bedingt durch geringere Sensorgröße. Brennweite und Baulänge hängen nun mal zusammen.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Das würde ich SO nicht unterschreiben. Zum einen nehme ich Aussagen sehr ernst, wenn jemand über beide Kamerasysteme verfügt und entsprechende Praxiserfahrung hat. Ich unterstelle generell, dass jemand, der dermaßen viel Geld in die Hand nimmt, sich sehr intensiv theoretisch und praktisch sehr genau informiert und Gedanken macht, was Phase ist.
Darüber hinaus sehe ich ganz besonders bei den langen Brennweiten eine gewisse Vergleichbarkeit. Die habe ich bei kurzen Objektiven nicht, weshalb mich 4/3 da nicht weiterbringt. Im Gegenteil. Warum ich das beim Supertele anders sehe, habe ich weiter unten bereits geschrieben.
Ich habe nur keine Vorstellung, wie gut sich sich AF und Stabi vergleichen lassen. Dass OM-Sytems alleine durch den Stabi viel rausholt, mag ja nicht frei erfunden sein, aber wenn sich das Objekt oder Subjekt sich bewegen, bringt das auch herzlich wenig.
 
C
Christian B. kommentierte
Ja, wobei man die Baulänge gerade von Teleobjektiven zu einem gewissen Grade und unter Verzicht auf Lichtstärke durch geschicktes Linsendesign auch verkürzen kann.
 
L
lokatz kommentierte
Danke für das Vertrauen. Ja, ich setze mich in der Tat mit beiden Systemen im Detail auseinander, investiere viel Zeit, um mein optimales Setup zu finden, usw.

Der Glaubenskrieg bzgl. Vergleichbarkeit geht immer sofort los, das ist nunmal leider nicht zu ändern. Mich interessiert dagegen einfach nur, inwieweit ich mit beiden Systemen gute oder nicht so gute Ergebnisse erziele, und unter welchen Bedingungen. Da erlebe ich mit schöner Regelmäßigkeit, dass die Dinge nicht so simpel sind, wie die Äquivalenzfanatiker gern behaupten, weil viel zu viele Variablen eine Rolle spielen, von der Lichtstärke über die Objektivgüte bis zur AF-Leistung bei schlechtem Licht, der AF-Geschwindigkeit, und Vielem mehr. Nicht zuletzt spielen die immer besser werdenden Rauschunterdrückungsalgorithmen MFT ein Stück weit in die Hände, weil sie den Rauschunterschied zwischen den Systemen kleiner machen und sich insoweit einfach nicht an die Äquivalenztheorie halten wollen. ;)

Der Stabi wird meiner Meinung nach BEI DER VOGELFOTOGRAFIE regelmäßig überschätzt. In Vietnam habe ich gerade bei sauschlechten Lichtbedingungen mit Verschlußgeschwindigkeiten bis runter zu 1/60s fotografiert, was ich normalerweise nie tun würde, weil da nur noch ein Bruchteil der Bilder wirklich scharf wird (normal ist bei sitzenden Vögeln eher so 1/250s-1/500s, je nach Bedarf auch mehr). Sagen wir mal, ich hatte den TK eingeschaltet und war somit bei einem Bildwinkel, der 1000mm VF entspricht. Da entsprechen 1/60s mal gerade einer Stabilisierung von 4 Stufen. Das sollte praktisch jedes Stabi-System schaffen, wenn es nicht gerade aus der Steinzeit stammt. Mit anderen Worten: Das Risiko von Bewegungsunschärfen ist so hoch, dass herausragende Stabilisierung bei dieser Art der Fotografie einfach nicht sehr relevant ist.

Ich warte allerdings immer noch sehnsüchtig darauf, dass ein Kamerahersteller endlich mal IBOS oder ILOS anbietet (In-Body oder In-Lens Object Stabilization), also ein System, das dafür sorgt, dass der Vogel ruhig sitzenbleibt, bis das Bild im Kasten ist. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant, und wie sind die Gewichtsunterschiede ?
 
2 Kommentare
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Nikon Z8 mit 6,3/800 ca. 3,3 Kg zu ca. 2,4 Kg der OM mit 150-400. Ist nicht so drastisch wie man sich vielleicht vorstellt. Aber im Fluggepäck wirkt sich das schon kräftig aus.
 
L
lokatz kommentierte
Um ganz pingelig zu sein, sind es 3288 zu 2474 Gramm (Z800 vergl. mit 150-400) beziehungsweise 2337 zu 1154 Gramm (Z100-400 vergl. mit 50-200). Zusammen also ein Unterschied von fast genau 2 kg. Ja, beim Fluggepäck kommt man da manchmal schon ins Grübeln.
 
Das wird interessant. Ich bin ja nun wirklich jemand, der gerne für sich immer wieder Vollformat als Ideal erkennt. Allerdings muss man sagen - ohne graue Theorie übermässig anzustrengen - dass die Olys hier einfach in ihrem natürlichen Habitat unterwegs sind. Ich freue mich daher auf die bestimmt imposanten Ergebnisse, egal aus welcher Kamera. Allerdings wurde ich mich, dass hier zwei Systeme parallel betrieben werden.

Die Glaubenskriege dürften sich um die Frage drehen, ob man für diese Bilder die hohe Auflösung der Nikons braucht. Ich bezweifele das, zumal in vielen Fällen sowieso Dunst in der Luft die Schärfe und Auflösung verhageln. Generell sehe ich wenig Sinn in höchsten Auflösung bei einer Kamera, die eher für Sport- und Pressefotografen ausgelegt ist. Das handhabt Canon anders, und soweit ich weiß Sony auch. Daher holt die Oly viel Reserve durch einen praxistaugliche moderate Auflösung heraus. Gepaart mit mit ca. 1 Blende höherer Lichtstärke bei gleichem Bildwinkel hätten wir dann grob Gleichstand in Sachen High-ISO. Anders könnte es noch ausfallen, wenn man statt Z8 mit einer Z6 III auskommt, die ja in Sachen AF auch verdammt leistungsfähig sein soll.

Übrigens fallen die Größenunterschiede noch deutlicher ins Auge, wenn man die Streulichtblenden weglässt. Diese haben ja jeweils fast dieselbe Länge. Klar bleiben sie im Einsatz drauf, aber für das Packmaß ist das schon ein Kriterium. Zumal es auch einen Eindruck von den Gewichtsverhältnissen verschafft. Dass das Oly 150-400 ein Zoom ist, sehe ich als klaren Vorteil. Wobei Oly hinsichtlich der Preise auch nicht zaghaft ist ;-)

Fakt ist jedenfalls: Ich habe immer noch ein Herz für Olympus (egal wie die heute heißen!), und wenn ich in diesem Genre unterwegs wäre, würde es mir in den Fingern jucken.
 
Kommentar
Das wird interessant. Ich bin ja nun wirklich jemand, der gerne für sich immer wieder Vollformat als Ideal erkennt. Allerdings muss man sagen - ohne graue Theorie übermässig anzustrengen - dass die Olys hier einfach in ihrem natürlichen Habitat unterwegs sind. Ich freue mich daher auf die bestimmt imposanten Ergebnisse, egal aus welcher Kamera. Allerdings wurde ich mich, dass hier zwei Systeme parallel betrieben werden.
Das sollte 'wundere' sein, vermute ich. Dazu muss ich etwas ausholen: Ich habe mehr als 20 Jahre lang nur mit Nikon fotografiert, war von der Z7 im Vergleich zu meiner D500 und D850 AF-mäßig sehr enttäuscht, fand die Z7ii kaum besser und fand die auch nur am Horizont sich abzeichnende Z9 viel zu schwer. Somit bin ich für die Vogelfotografie auf dem Umweg über Canon bei MFT gelandet und damit, seit ich das Olympus 150-400 habe, auch sehr zufrieden.

Gleichzeitig kam dann aber endlich die Z8 und die sehr verlockenden Objektive, die Nikon in den letzten Jahren herausgebracht hat (Z400 f/4,5, Z600 f/6,3, Z800 f/6,3, ...). Irgendwann juckte es mich dann wieder in den Fingern, zumindest ab und zu wieder VF zu verwenden, und somit habe ich jetzt beide Optionen, die ich höchstwahrscheinlich auch beide behalten werde. Für mich macht jedes Sinn. In Indien zum Beispiel werde ich überwiegend aus der Hand und auf Wanderungen fotografieren (der Trip ist komplett der Vogelfotografie sowie -an einigen wenigen Tagen- auch den Tigern gewidmet). Da ist mir Nikon zu schwer und unhandlich. Im Donaudelta dagegen fotografiere ich praktisch nur vom Boot aus, in Afrika viel aus dem Auto heraus. Da macht Nikon mehr Sinn.

Die Glaubenskriege dürften sich um die Frage drehen, ob man für diese Bilder die hohe Auflösung der Nikons braucht. Ich bezweifele das, zumal in vielen Fällen sowieso Dunst in der Luft die Schärfe und Auflösung verhageln. Generell sehe ich wenig Sinn in höchsten Auflösung bei einer Kamera, die eher für Sport- und Pressefotografen ausgelegt ist.
In dem Punkt bin ich nicht deiner Meinung, wenn wir auch bei Sport und Presse beeinander sind. Ich fotografiere sehr oft Vögel und habe mittlerweile weltweit 1250 verschiedene Arten fotografiert, darunter sehr viele kleine und sehr kleine. Ich bin sicher, dass ich bei weit mehr als der Hälfte davon beschneiden musste, und das oft deutlich. Da wird die MFT-Auflösung immer wieder mal zu einer Begrenzung, da bei starkem Beschneiden nicht viel mehr als eine Web-Auflösung überbleibt. Mit den 46 MP der Z8 habe ich da eine ganze Menge mehr Luft.

Das handhabt Canon anders, und soweit ich weiß Sony auch. Daher holt die Oly viel Reserve durch einen praxistaugliche moderate Auflösung heraus. Gepaart mit mit ca. 1 Blende höherer Lichtstärke bei gleichem Bildwinkel hätten wir dann grob Gleichstand in Sachen High-ISO. Anders könnte es noch ausfallen, wenn man statt Z8 mit einer Z6 III auskommt, die ja in Sachen AF auch verdammt leistungsfähig sein soll.
Aus dem oben Gesagten heraus ist für mich die Z6iii nicht so interessant, weil sie keinen nennenswerten Auflösungsvorteil bietet. Unter Vogelspezialisten sind bei Canon die R5ii und bei Sony die A1 übrigens aus den gleichen Gründen beliebter. Die R1/R3 und A9/A9ii sind eher etwas für die Sport-Profis.

Übrigens fallen die Größenunterschiede noch deutlicher ins Auge, wenn man die Streulichtblenden weglässt. Diese haben ja jeweils fast dieselbe Länge. Klar bleiben sie im Einsatz drauf, aber für das Packmaß ist das schon ein Kriterium. Zumal es auch einen Eindruck von den Gewichtsverhältnissen verschafft. Dass das Oly 150-400 ein Zoom ist, sehe ich als klaren Vorteil. Wobei Oly hinsichtlich der Preise auch nicht zaghaft ist ;-)
Sehe ich alles exakt genauso. Oly hat halt nicht die Stückzahlen, insofern haben die zwangsläufig Apothekenpreise.

Fakt ist jedenfalls: Ich habe immer noch ein Herz für Olympus (egal wie die heute heißen!), und wenn ich in diesem Genre unterwegs wäre, würde es mir in den Fingern jucken.
Ich bin da ziemlicher Agnostiker. Ob MFT oder VF spielt für mich an sich überhaupt keine Rolle. Entscheidend ist, wie von Helmut Kohl so gern kolportiert wird, was hinten rauskommt. ;)
 
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Kommentar
Bei Fuji X gibt es ein 5,6-8/150-600mm, also ca 225-900mm bez. auf VF. Habe vor einem Jahr jemanden mit dem Ding bei unserer Eisbrecherfahrt fotografiern gesehen, der hat das Teil gelobt, war aber sehr unzugänglich. Naja, was sollte er auch sagen? Hat hier jemand Erfahrung damit? Da wär dann der Chip doppelt so groß wie bei MFT...
 
2 Kommentare
L
lokatz kommentierte
Ich habe keine Erfahrung damit, treibe mich aber viel in entsprechenden Foren herum und habe somit zumindest Eindrücke von Anderen. Das Fuji scheint schön scharf zu sein, so etwa auf dem Qualitätsniveau des Z 180-600, das ja auch eine sehr ordentliche Bildqualität liefert. In Kombination mit den 40 Megapixeln einer X-T5 oder X-H2 hat man damit tatsächlich eine recht gute Lösung für Wildtieraufnahmen.

Die zwei Schwachstellen dabei sind die recht schwache Offenblende von f/8, die bei wenig Licht Aufnahmen eher schwierig macht, und die Tatsache, dass der Fuji-AF doch ein wenig hinter anderen Herstellern hinterherhinkt. Bei gutem Licht und nicht allzu schwierigen Aufnahmesituationen kriegt man damit aber tolle Ergebnisse hin.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Nur halt auch 4x so lichtschwach ;-) Im Ernst: Das Ding wird nicht übel sein, aber ein Lichtmonster ist es halt nicht. Jedenfalls kein Grund für einen Systemwechsel. Wenn ich mit Fuji unterwegs wäre, würde ich es mir vielleicht sogar kaufen, aber mein 5,6/200-500 liegt mir von der Auslegung her mehr. Trotz lahmen AF
 
Das ist irgendwie trivial, oder?
Ich finde sehr überraschend dass bei den beiden x-400-Zooms mit Gehäusen das OM-System größer ist! (Auch sonnenblenden-bereinigt.)

Da gibt es ja dann im Direktvergleich überhaupt gar keinen Grund sich für OM zu entscheiden.

Das ist meine wesentliche Lektion aus diesem Beitrag. Danke.
 
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3 Kommentare
T
Tom.S kommentierte
Der TK macht den Unterschied aus. Außerdem liegt bei MFT ein anderer Bildwinkel vor.
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Letzteres ist klar, aber durch DX-Mode der z8 (fast) kompensierbar.

Den TK habe ich allerdings überlesen. Danke für den Hinweis. (Zweifach?)
 
L
lokatz kommentierte
Sonnenblenden-bereinigt ist der Größenunterschied schon gar nicht mehr so groß. Auch gewichtsmäßig liegen sie recht dicht beieinander. Das Olympus ist aber durchgehend bei Offenblende 4,5.

Der TK ist 1,25-fach, macht es also zu einem 187,5-500mm f/5.6 (MFT). Somit vergleicht sich hier ein 100-400 VF-Objektiv mit einem MFT-Objektiv, das vom Bildwinkel her 300-1000mm VF entspricht. Das sind für mich vollkommen unterschiedliche Baustellen...
 
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Ich habe schon vor Jahren mit der Olympus OMD E-M1X und dem PanaLeica 100-400 Wildlife fotografiert. Bei ISO 3200 war halt Schluss, aber sonst für A3 reichts auch locker, für Webbilder sowieso und der AF war kaum schlechter als bei Nikon, kommt ja auch aufs Objektiv an. War halt schon ein Unterschied ob ich mit der D4 und einem Sigma 150-600 Sport unterwegs war oder den knappen 1.8 kg der MFT.
Den Unterschied macht das Licht bei den beiden am Ergebnis, beim entrauschen wirds gerne matschig.
Ich denke mit der viel zitierten weißen Göttin und einer OM-1II tut man sich viel leichter heutzutage, es geht ja fast nur noch darum welcher Hersteller die bessere Software in seine Kameras baut die einem vieles abnimmt.
Wenn ich Wildlife und stundenlange Märsche nicht aufgegeben hätte wäre ich heute wahrscheinlich bei der Panasonic Lumix G9II und dem neuen PanaLeica 100-400 II, nicht zu schwer und bezahlbar für einen alten Zausel wie mich, MFT aber gut, Sensorgröße spielt für mich eine untergeordnete Rolle.
Verglichen habe ich schon lange vorher.
 
Kommentar
Wenn man die Äquivalenzeffekte beiseite schieben kann, ist die kompakte Größe einer MFT unbestritten die richtige Wahl. Wenn die Ergebnisse mit MFT gut sind, ist doch alles ok. Um den angestoßenen Vergleich ernsthaft zu betreiben, müsste man zwei vergleichbare Kamera/Obejktivkombinationen unter vergleichbaren Bedingungen an die Grenzen bringen und schauen, ab wann ein System nicht mehr brauchbar abliefert. Dann könnte man auch gleich aufzeigen, was die Äquivalenzbetrachtungen in der Praxis taugen.

Die Ausrüstungen hättest Du, aber ich prophezeie Dir eine ebenso hitzige Diskussion darüber, ob die Bedingungen und/oder Kamerakominationen vergleichbar sind.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich bin auch für praktische Erfahrung... wenn man einige tausend Fotos mit jedem System unter unterschiedlichen Bedingungen gemacht hat, kennt man Stärken, Schwächen und Grenzen der verschiedenen Kombinationen. Und setzt das ein, was man braucht. Wobei eine VF-Ausrüstung einfach weniger Grenzen hat und auch in der Dämmerung bei ISO 25600 noch liefert.

Die Äquivalenzrechnung wird genau dann wichtig, wenn diese völlig schwachsinnige Größen- und Gewichtsdiskussion kommt, die gerne von den Marketing-Märchenerzählern von mFT und Fuji-APS-C in die Welt gesetzt werden. Bei korrekter Berücksichtigung der Äquivalenzfaktoren gibt es keine Gewichtsvorteile von mFT. Greife ich dann noch zur Sony A7CR mit 61MP und den entsprechend Crop-Reserven sind die meisten mFT System bei ähnlicher Bildwirkung schwerer.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Na mein Rücken kennt nur absolutes Gewicht. Nahe Ziele, wie Pinguinkolonie mit Zodiacanlandung geht mit großem Equipment. Kaiserpinguine durch hohen Schnee 2km zu Fuß geht für mich nur mit kleinerer Ausrüstung.
Beispiele: 2 Nikons D750/780 mit Afs 4/200-400, TC14, 4/70-200, 4/24-120 und fürs weite Marschieren wird das schwere Telezoom durch das AFS 4/300 ersetzt, spart 2,1 kg. Beim weiten Marsch zu den Kaisern nimmt mir Renate die D750 mit 70-200 ab um selber Bilder zu machen...
Dazu kommt jeweils das Triopod-Stativ und der Walk-Stool.
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Im Januar 2020 gab es noch keine Vogelgrippe in der Antarktis, heute muß ich den Rucksack auf dem Buckel haben oder ans Stativ hängen. Stativ, Hocker und Stiefel werden auf dem Schiff anschließend desinfiziert... (C) RK
 

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achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Dies oben von mir erwähnte Fuji X 150-600 wiegt nur 1.605 Gramm, die X T-5 557g. Das scheint für diesen Range unschlagbar. Mit der f/8 hätte ich persönlich, da wo ich meistens "arbeite", keine Probleme.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Sony Alpha 7 irgendwas wiegt ca. 660g + 200-600 macht nochmals 2.115g macht roundabout 2,8kg, wäre auch überlegenswert...
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Hier Kollege Jamie mit entsprechender Kombi. Er war sehr zufrieden damit... (C) AK
Wenn man zu acht im Zodiac sitzt, sind klobigere Kombis kaum möglich ohne die Anderen vor den Kopf zu stoßen :peace:
 
B
Brunke kommentierte
@achim kostrzewa Die Gewichtsdiskussion geht doch am Thema vorbei. Wenn das Gewicht eine relevante Rolle spielt und das Licht wie auf Deinen Bildern gut ist, ist das eine einfache Entscheidung. Hier ist doch die Frage gestellt worden, ob äquivalenzbedingte Unterschiede in der Praxis vorhanden sind oder wie groß die Unterschiede sind. Was passiert, wenn das Licht knapp wird? Kann eine Kamera mit Kleinbildsensor mehr.
 
Das Thema ist doch jetzt wirklich nicht neu und wurde schon in jedem Foto Forum hundertfach rauf und runter diskutiert.

Aber lustig ist die Argumentation einiger schon, nur enden tut es halt meist mit der Schließung des Threads.
 
Kommentar
Vollformat als Ideal
Das ist hier im Forum ja oft der Fall und wurde oft diskutiert. Wahrscheinlich, weil heute, viele solche Kameras besitzen und damals jeder sie haben wollte. Vergessen wird dann aber irgendwie oft, dass es noch "vollere Formate" gibt. Sind die dann noch besser? An sich wäre die Diskussion dann ja beendet.
Interessanter wäre jedoch zu argumentieren, welches Format, gekoppelt mit entsprechenden Kameras und Objektiven, führt unter welchen Aufnahmebedingungen zu einem insgesamt guten oder besseren Ergebnis? So gesehen könnte MFT für Wildtierfotografie eventuell von Vorteil sein. Anders gesehen wäre dann Vollformatfotografie für Landschaftsaufnahmen eher ein Nachteil. Da gibt es doch auch komplett andere Ansätze. Aber wer will das hier schon hören? Das einzig ideale, was ich am Vollformat sehe, ist, dass es relativ universell einsetzbar ist und insgesamt zu guten Ergebnissen führt, wenn man nur in ein System investieren will.
Sobald man sich dann aber traut, nicht zu 100% mit dem Strom zu fliessen, wird es doch interessant.
 
1 Kommentar
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Es ist sicherlich eine etwas pauschale Aussage, aber ich stehe dazu. Vollformat ist schlicht ausgewogen. Klar geht es mit MFT oder APS nahezu genausogut, sofern gewisse (aber hohe) Limits nicht überschritten werden. Anderseits muss man Größen- und Gewichtsvorteile immer für seinen persönlichen Bedarf beurteilen. Für Wildlife macht es Sinn, aber wenn ich ne Kamera mit kompakter Festbrennweite mitnehme, ist mir meine Z6 klein genug, bzw. kleiner will ich es oft auch nicht. Ausserdem ist der Preisunterschied ja auch nicht immer gegeben.

Wenn´s in die andere Richtung gehen soll: Die Zielgruppe für Mittelformat ist im digitalen Zeitalter massiv geschrumpft. Und das, obwohl die die Folgekosten für Material im Prinzip entfallen. Aber dadurch, dass die gängigen Formate weit näher am Kleinbild als an der 6x6 sind, muss man für sich gut abwägen, ob die qualitativen Vorteile die Nachteile ausgleichen. Man muss schon ein ziemlicher Qualitätsfanatiker sein bzw. entsprechende Anwendungen haben, um das auszureizen. Wie groß der Vorteil gegenüber Vollformat wirklich ist, kann ich nicht beurteilen, aber es wird ihn schon geben. Exorbitante Preise besonders bei den Linsen sind aber genauso ein Nachteil wie bescheidene Action-Tauglichkeit. Immerhin kommt die Handhabung einer Kleinbild-Systemkamera schon recht nahe.
 
Ich hätte den Thread im Bereich Naturfotografie Anfänger eröffnet. Unter den Fortgeschrittenen weiß eigentlich jeder, was es in Sachen Belichtung und Bildqualität bedeutet, wenn ich offen Blende 6,3/8/9,1/11 etc. zur Verfügung habe. Und wie groß der Unterschied im Bildwinkel zwischen 400-600-800-etc Brennweite ist.

Wenn sich Neueinsteiger, die insbesondere Interesse an Vögel-Fotografie haben, einen Überblick verschaffen wollen, kann ich unbedingt den NFF Thread https://www.nikon-fotografie.de/community/threads/zeigt-her-eure-vögel.29912/ empfehlen. Nachdem zumeist die EXIFS vorhanden sind, weiß man was Sache ist denn da finden sich alle Marken, Formate, Brennweiten, Lichtstärken, DSLM/DSLR etc. etc. Man muss ja nicht alle 19XX Seiten durchblättern ;)
 
1 Kommentar
volkerm
volkerm kommentierte
Wer sich speziell für Olympus interessiert der kann auch auch die Threads der "11 Tage Fototour in Spanien" von @Robby aus 2024 durchschauen, das ist alles mit zwei OM-1 fotografiert, u.a. mit dem 150-600


 
Ich hätte den Thread im Bereich Naturfotografie Anfänger eröffnet. Unter den Fortgeschrittenen weiß eigentlich jeder, was es in Sachen Belichtung und Bildqualität bedeutet, wenn ich offen Blende 6,3/8/9,1/11 etc. zur Verfügung habe.
Oh, wenn du doch recht hättest.

Den Unterschied in punkto Bildqualität überschätzen die meisten, was zum Einen daran liegt, dass Sensor nun mal nicht gleich Sensor ist, und zum Anderen daran, dass der Einfluß moderner Rauschreduzierung nicht ausreichend berücksichtigt wird. Der Unterschied im Dynamikumfang zwischen der OM-1 und der Z8 liegt z.B. bei den allermeisten ISO-Werten bei weniger als einer Blendenstufe, nicht bei den theoretisch zu erwartenden zwei. Die Bildqualität ist mit VF auch nach sauberer Bildbearbeitung nach wie vor besser, aber eben nicht in dem Ausmaß, das die Äquivalenztheorie erwarten lässt. Das bestreiten aber viele Fortgeschrittene, insbesondere die, die nie beide Systeme wirklich verglichen haben. Die kalkulieren eben nur mit theoretischen Blendenunterschieden.

Noch relevanter ist, dass sich auch die meisten fortgeschrittenen Fotografen nicht darüber im Klaren sind, dass ein langsameres Objektiv bei schlechtem Licht IMMER AF-Nachteile bedeutet, egal welchen Sensor man hat. Die OM-1 tut sich in dunklen Aufnahmesituationen, und die sind bei der Vogelfotografie eher die Regel als die Ausnahme, mit dem 150-400 AF-mäßig deutlich leichter als die Z8 mit dem Z800. Das Olympus ist nun mal ein f/4,5 und das Nikon ein f/6,3, also eine ganze Blendenstufe lichtschwächer. Somit wird die Ausbeute am Morgen und Abend mit MFT besser als mit VF. Das mögen Äquivalenztheoretiker zwar überhaupt nicht hören, ist aber so. Zigmal getestet, zigmal verifiziert: Mit meinem MFT-Set habe ich bei schwachem Licht einen Fokusvorteil und einen Bildqualitätsnachteil. Ersteres wissen aber nur Wenige.

Nebenbei bemerkt habe ich diesen Thread lediglich eröffnet, um die von mir in ferner Zukunft detailliert zu besprechenden Systeme im Größenvergleich zu zeigen. Dass sich Anfänger die eine oder die andere dieser Kombinationen kaufen, bezweifle ich stark.
 
T
Tom.S kommentierte
Oh, wenn du doch recht hättest.

Kein Sorge, für dieses Forum habe ich recht. Die erfahrenen Leute wissen ganz genau was und wie sie tun.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Die @6700 ist Sonys Flaggschiff im APS-C Bereich.
Sind die Lichtverhältnisse gut, sind die Ergebnisse ebenfalls gut. Sind sie schlecht, wird die Ausbeute sehr überschaubar. Vögel im Flug bei schlechten Lichtverhältnissen - forget it.

Da greife ich dann zur Z8, da habe ich noch nicht realisiert, dass sie schwächelt.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Wäre mir jetzt neu, dass die Z8 eine APS-C-Kamera ist... :cool:
Zudem kostet die Z8 das Dreifache der a6700, daher würde mich es nicht besonders wundern, wenn der AF der Nikon doch etwas besser wäre.
Übrigens, das mit dem Licht gilt für jede Kamera. Nur sie Schwelle an der die Kamera aussteigt ist eine andere. Diese Schwelle kann man aber auch mit den Kameraeinstellungen im gewissen Rahmen beeinflussen.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte


Habe ich geschrieben, dass die Z8 ne APS-C Kamera ist?
Was ich sagen wollte und sich eigentlich unschwer erschließen sollte, ist, dass ich dem AF einer Vollformat bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich mehr zutraue, als dem AF von Kameras mit kleineren Bildformaten.

Bei schlechten Lichtverhältnissen und formatfüllenden Motiven merke ich den Unterschied nicht. Bei schlechten Lichtverhältnissen und Vögeln im Flug allerdings schon.

Preis ist im übrigen eher das Doppelte.
 
BernhardJ
BernhardJ kommentierte
...dass ich dem AF einer Vollformat bei schlechten Lichtverhältnissen deutlich mehr zutraue, als dem AF von Kameras mit kleineren Bildformaten.
Das kann so sein, muss aber nicht. Ist einfach von Fall zu Fall sehr unterschiedlich. Die AF-Funktionalität eines bestimmten Kamera-Modells ist im Wesentlichen von der Lichtstärke des angesetzten Objektivs mit abhängig - also von der Lichtmenge die die Sensoren bekommen. Und da die Objektive für die Systeme sehr unterschiedlich sein können, müsste hier JEDE Kamera-Objektiv-Kombi einzeln getestet und verglichen werden, was schier unmöglich ist. Ich wette, dass hier nicht gerade selten zu beobachten wäre, dass sich kleinere Formate beim AF nicht unbedingt vor den größeren Formaten verstecken müssten. Ein eindeutiges Ergebnis und/oder eine Pauschalisierung halte ich deswegen für mühsam.
 
Die obige Polemik zeigt jedenfalls ein weiteres Mal, dass vom Verfasser nicht verstanden wurde, was die Thematik „Kleinbildäquivalenz“ allein betrachtet und was der Sinn der dahinter stehenden, keineswegs nur theoretischen Überlegungen ist. Die meisten Fragen, um der der Verfasser des obigen postings kreist, haben damit nichts zu tun. Insbesondere geht es nicht darum festzustellen, welches System zu welchem Zweck besser geeignet ist.
Sag mal, wozu liest du eigentlich dieses Thema und beteiligst dich sogar daran, wenn du dich nur für Kleinbildäquivalenz interessierst und sonst gar nichts?

Ich habe von Anfang an betont, dass es mir eben NICHT um Äquivalenz geht, sondern darum, zwei Systeme mit halbwegs vergleichbaren Eigenschaften auf Basis der jeweils damit zu erzielenden Ergebnisse zu vergleichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile herauszuarbeiten. Was sollen also diese ständigen Provokationen? ("da der TE ... sich gern selbst in die Tasche lügen möchte", "Der bildliche Vergleich oben ist jedenfalls nicht seriös.", "jetzt geht alles durcheinander", "Polemik".) Ich verstehe es nicht.
 
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5 Kommentare
C
Christian B. kommentierte
Du provozierst doch. Von Anfang an, schon im ersten Posting. Und erzählst Dinge, die nicht stimmen (natürlich auch Dinge, die stimmen, aber auch die stellst Du teilweise in einen falschen Zusammenhang). Auch hier wieder. Ich interessiere mich keineswegs nur für Kleinbildäquivalenzen, wie Du meinen sonstigen Beiträgen hier im Forum gern entnehmen kannst, im Gegenteil. Ich lege allerdings Wert darauf, dass Sachverhalte richtig dargestellt werden, und polemische und unsachlicher Äußerungen wie Deine ärgern mich.
 
L
lokatz kommentierte
Wenn du "Bitte keine Äquivalenzdiskussionen" als Provokation empfindest, ist das deine Entscheidung. Ob Sachverhalte richtig dargestellt werden, sollen Andere entscheiden.
 
C
Christian B. kommentierte
:) An wen denkst Du, dem Du gnädigerweise erlaubst zu entscheiden, ob Sachverhalte richtig dargestellt werden?
 
C
Christian B. kommentierte
Vielleicht auch das volle Zitat aus dem Eingangsposting in die Würdigung einbeziehen, wenn man ehrlich argumentieren möchte. "...hab aber null Bock, wieder mal graue Theorie durchzukauen, die sowieso nicht 1:1 in der Realität wiederzufinden ist." - da sieht man den Ansatz dieses Threads; physikalische Fakten widerlegen zu wollen. Und so geht es dann die ganze Zeit weiter, in einer ziemlich aggressiven Tonlage, die ich dann aufgenommen habe. Dabei wäre es überhaupt nicht nötig, sich so auf die Kleinbildäquivalenz einzuschießen. Denn diese stellt nur die Vergleichbarkeit von Bildergebnissen mit unterschiedlichen Sensorformaten her (und das kann man in der Praxis auch tatsächlich sehen), bewertet aber nicht, welches System "besser" ist. Das entscheidet tatsächlich der Anwender für seine Zwecke; und da ist keineswegs immer dass teurere System oder das mit dem größeren Sensorformat besser geeignet. Da bin ich ganz bei Dir. Nur um das zu belegen - und da bin ich durchaus auf Deine Bilder sehr gespannt - braucht man nicht die physikalischen Grundlagen der Photographie a priori negieren.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Ich würde das Ganze nicht überinterpretieren... eigentlich wollte der TE nur berichten, dass er beide Systeme nutzt und man mit mFT auch gute Ergebnisse erzielt, manchmal gleichwertige, oder gar bessere, als mit VF. Das kann auch so sein und es gibt wohl recht viele mFT-Nutzer für die Piepmatz-Fotografie.

Wenn man aber vergleichbare Bildanmutung/Bildwirkung/Bokeh erzielen will, ergeben sich kaum/keine Gewichts- und Preisvorteile bei mFT. Das ist aber ein immer wieder vorgeschobenes Marketing-Narrativ.
 
Ohne auch nur 20% dieser Beiträge gelesen zu haben frage ich @lokatz

Wo sind die 1:1 Vergleichsbilder?
Denn, diese Ausrüstungen zu haben, und dann über unterschiedliche Bildresultate nur zu theoretisieren, ist ja wohl komplett daneben.
 
L
lokatz kommentierte
Danke!
 
dembi64
dembi64 kommentierte
Mir wurde am Anfang versichert, das sei hier -trotz des Webseitennamens- keine Nikon-, sondern eine systemoffene Platform.

Wir sind Systemoffen und im Gegensatz zum Olymusforum darf hier systemoffen diskutiert werden. Würde diese Diskussion im Oly-Forum stattfinden, wäre im besten Fall der Thread schon geschlossen und der TO mindestens abgemahnt bzw. gesperrt worden. Ich weiß wovon ich rede, mir ist es im Oly-Forum genau so ergangen. Seither bin ich dort kaum noch drin und falls doch, nur als stummer und lesender Gast

Aber eines ist auch klar, historisch bedingt dominiert hier Nikon, und ganz stark Vollformat. Solche Diskussionen wurden und werden immer wieder auch über FX und DX geführt. Mit gleichem Verlauf und gleichem Ausgang.
 
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BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Vollformat dominiert hier deswegen, weil Nikon beim aktuellen Z-System diesbezüglich etwas mager aufgestellt ist.
 
C
Christian B. kommentierte
Ich verstehe, was Du eigentlich sagen willst....
 
H
Holeshot kommentierte


na wenigstens einer der BernhardJ versteht. :biggrin:
 
Sonnenblenden-bereinigt ist der Größenunterschied schon gar nicht mehr so groß. Auch gewichtsmäßig liegen sie recht dicht beieinander. Das Olympus ist aber durchgehend bei Offenblende 4,5.

Der TK ist 1,25-fach, macht es also zu einem 187,5-500mm f/5.6 (MFT). Somit vergleicht sich hier ein 100-400 VF-Objektiv mit einem MFT-Objektiv, das vom Bildwinkel her 300-1000mm VF entspricht. Das sind für mich vollkommen unterschiedliche Baustellen...

Du hast ja verglichen, zu allererst!
Du hast die beiden Kombinationen in der Mitte nebeneinander gestellt.

1740563987143.png


Wenn man das mal präzise macht (s.o.) , dann ist der Größenunterschied noch krasser.

Das Nikon z160-600 ist 315 mm lang. (Vollformat-Objektiv gleichlang wie MFT Pendant!)

Also ich fand den Thread interessant weil mit dem Märchen von der ultrakompakten MFT-Tierfotoausstattung aufgeräumt wird.
 
C
Christian B. kommentierte
Das Olympus fährt beim Zoomen auf 400mm nicht aus, das 100-400mm schon, oder irre ich mich da?
 
C
Christian B. kommentierte
:) "...die gleichen Fotos wie..." na, na, wer wird denn da Kleinbildäquivalenzen betrachten?
 
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1bildermacher1 kommentierte
was ist das Problem? Den cropfaktor Z9 - OM-1 muss man auch noch vergleichen und was nützen die ganzen Ausrüstungen wenn man keine Spitzenbilder sieht.
 
C
Christian B. kommentierte
Von @Robby haben wir Spitzenbilder mit der OM-1 gesehen. Sind hier im Thread verlinkt. Spitzenbilder mit Nikon Vollformat haben wir in diesem Forum z.B. von @Robert Goppelt , @seamaster und vielen anderen gesehen. Es geht mit beiden Systemen, das bezweifelt doch keiner.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Ich meinte Bilder von ihm. Die obigen Namen sind mir ein Begriff und ihre Bilder sind fast immer eine Augenweite. Gruss Wolfgang
 
Na da ist der Thread doch schnell am prophezeiten Streitpunkt angekommen. Ich rege nochmal an, dass @lokatz Vergleichsbilder zeigt. Aquivalenz ist als Thema nicht gewünscht. Über was sollen wir dann sprechen? Größe siehe Eingangspost. Ja MFT ist kleiner. Diskussion dreht sich nur im Kreis.

Bring doch mal ein MFT System in der Abenddämmerung an die Grenzen und mach gleich ein zweites Bild mit der vergleichbaren Nikonkombi. Es geht Dir doch um den praktischen Vergleich und Du hast die Möglichkeiten.
 
4 Kommentare
L
lokatz kommentierte
Das habe ich schon gemacht. Siehe meine Antwort an @soulbrother.
 
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BernhardJ
BernhardJ kommentierte
Einfach mal hier gucken:


Übrigens, gute Aufnahmen dabei. Mit welchem System die entstanden, ist für mich zweit- wenn nicht sogar drittrangig...
 
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1bildermacher1 kommentierte
@lokatz
Das sind wirklich klasse Bilder und noch besser wäre es wenn man die Ausrüstung wüsste, dann würde sich alles erübrigen. Gruss Wolfgang
 
B
Brunke kommentierte
wo finde ich den von mir angeregten Vergleich? In dem Medienordner finde ich viele schöne Fotos von Vögel. Aber einen direkten Vergleich….
 
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