Wer von euch fotografiert nur Analog?

Thread Status
Hello, There was no answer in this thread for more than 30 days.
It can take a long time to get an up-to-date response or contact with relevant users.

flo12345

Sehr aktives NF Mitglied
Registriert
Hallo zusammen,

nachdem ich schon ein paar Fragen hatte, ein paar neue Themen begonnen habe usw. würde mich mal folgendes interessieren:

Wer von euch (ausser mir) fotografiert auch nur analog (Ausnahme: eine kleine Digicam für Internetauktionsfotos)??
Mich würden eure Gründe interessieren, warum ihr noch nicht zur DSLR gegriffen habt.
Ich selbst bin schwer am überlegen, ob ich mir eine leisten soll....aber ich kann mich noch nicht ganz dazu durchringen.

Bin schon auf eure Antworten gespannt.....

Vg
flo12345
 
Anzeigen
Das ist wieder so ein Threat mit Widerspruchspotential (wieso eigentlich NUR analog?). Ich würde heute noch nur analog fotografieren, wenn, ja wenn es nicht NUR noch digital gäbe. Mir ist klar, das es noch analog gibt, aber sämtliche Weiterentwicklungen geschehen fast nur im digitalen Markt.

Also: im Kleinbildbereich fotografiere ich fast ausschließlich digital, aber nicht aus Überzeugung, sondern weil mir eigentlich keine Wahl bleibt.

Im Mittelformat fotografiere ich ausschließlich analog, weil die MM-Fotografie für mich DIE Fotografie schlechthin ist.
 
Kommentar
Hm, finde ich ein wenig hart, die Aussage. Viele benutzen den parallel zur Analogtechnik, weil es ihn gibt. Aber gleich von Überzeugung zu sprechen wäre zu weit gegriffen.

Grüße - Bernhard

Ok! Ich sage stattdessen: eine grosse Mehrheit bevorzugt den Fixsensor. Ist so ok oder würdest Du noch anders formulieren?

Besten Gruss

Tim
 
Kommentar
................. Ich würde heute noch nur analog fotografieren, wenn, ja wenn es nicht NUR noch digital gäbe. Mir ist klar, das es noch analog gibt, aber sämtliche Weiterentwicklungen geschehen fast nur im digitalen Markt.
................................

Das verstehe ich hier aber anders.
Gerade in den letzten ein bis anderthalb Jahren scheint sich auf dem analogen Filmsektor einiges zu tun.
 
Kommentar
Hallo flo12345!

Also ich fotografiere bisher auch nur analog. Zwar habe ich auch eine Canon iXUS 55, aber die ist eher so eine Schnappschusskamera für mich. Die Gründe, bisher keine digitale Spiegelreflexkamera zu kaufen, sind schnell genannt: Zuerst einmal will ich keine Kamera mit APS-Sensor (DX). Wenn schon, dann möchte ich mir eine FX-Kamera kaufen. Allerdings, und das der zweite Grund, sind die Preise für eine digitale SLR derzeit doch noch sehr extrem.

Ich habe zwar ein Auge auf die Nikon D700 geworfen, aber sie ist mir derzeit noch zu teuer. Wenn sie im Preis deutlich nachgegeben haben wird, dann wäre sie eine Option. Andererseits überlege ich, ob die Preise für eine semiprofessionelle FX-Kamera insgesamt noch sinken werden, also ob der Einstiegspreis einer zukünftigen Kamera vielleicht dann bei so um die 1700 Euro liegen wird (wie etwa die sehr gute D300) und der reale Verkaufspreis nach ein paar Monaten dann bei vielleicht 1400 Euro.

Insgesamt bin ich mit meinen analogen Kameras mehr als zufrieden. Von daher gäbe es also keinen zwingenden Grund, eine digitale zu kaufen. Und auch meine Frau hat natürlich Recht, wenn sie sagt, dass meine Kameras doch ausreichen. Aber Männer schielen halt immer auch etwas nach einem neuen Spielzeug. In der Tat: Unbedingt bräuchte ich keine digitale SLR. Schließlich kann man Negative und Positive auch scannen und so ebenfalls problemlos digital verwenden. Und an das Vergnügen projizierter Dias reicht bisher meiner Meinung nach kein mittels Beamer präsentiertes digitales Bild heran (was allerdings an den derzeitigen Beamern und nicht an der digitalen SLR liegt). Allerdings ist eine digitale Kamera natürlich viel bequemer, weil man eben die Bilder sofort kontrollieren und beurteilen kann und sie problemlos auf den PC bekommt. Außerdem ist die Bildqualität inzwischen über jeden Zweifel erhaben. Profis meinen zum Teil, besser als der beste analoge Film. Aber dazu bräuchte es zum Teil dann auch für die Digitaltechnik optimierte Objektive, was natürlich ein zusätzlicher Kostenfaktor wäre. Überhaupt hat ein Wechsel zur Digitaltechnik noch manche Folgekosten, die da auf einen zukommen, etwa ein PC mit einem besonders guten Bildschirm, einem Equipment zur Bildschirmkalibrierung und natürlich dann, wenn schon, einen guten Fotodrucker im A3+-Format...

Soweit meine Überlegungen.

Slowhand
 
Kommentar
Das ist richtig und habe es auch nicht bestritten, aber in welche neuen Entwicklungen soll ich denn diese Filme hineinstecken?

Ich glaube, dass die analogen Kameras keinen so deutlichen Modellwechsel unterliegen, wie die DSLR, weil die Mechanik, und zum Teil die Elektronik, ausgereift sind. Man betrachte da nur die Abstände, in denen Nikon früher neue Analogmodelle auf den Markt gebracht hat. Das Entwicklungspotential einer DSLR im Chip und in der Software hat da in den nächsten Jahren noch einiges auf Lager. Wer will denn da noch finanziell mithalten? Ich will, und kann es nicht.
Die Analogen halten nicht nur länger, die meisten sind auch noch wertstabiler.
So mancher Atomphysiker würde sich über die Halbwertzweit einer DSLR in seinem Fach freuen. ;)
Ich für meinen Teil entdecke nach ca. 15 Jahren die Analoge wieder neu. Meine Minolta X-500 wird hoffentlich die Frischzellenkur (neue Lichtdichtungen) überstanden haben. Desweiteren teste ich gerade Erbstücke von Großvater (Zeiss Ikon Ikonta 520/16) und Vater (Voigtländer Vito B) auf Funktion und Tauglichkeit. Den erste Film habe ich gerade durch Opas Zeiss Ikon durch, und was soll ich sagen? Sie funktioniert noch. Ein tolle Sache, mir einer knapp 80 Jahre alten MF-Balgenkamera durch die Gegend zu ziehen. Und 120'er Rollenfilme gibt es in vielen Schattierungen
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
meine wenigkeit ist ausschließlich analog unterwegs.. aber von den vielen grabenkämpfen, die zuweilen geführt werden, halte ich mich lieber fern:fahne:vor- und nachteile haben beide welten des fotografierenst und je nach standpunkt (bspw. profi, der seine brötchen mit der kamera verdienen muss vs. der liebhaber, der mit brötchen seine kamera verdient) variieren die begründungszusammenhänge für die eine oder andere präferenz. viele diskussionen lohnen imho daher oft nicht. meine gründe, zum alten eisen zu greifen, waren indessen schlicht und einfach, dass ich als student auf die kohle achten muss und eine hochwertige dslr für mich nciht in frage kommt. fast davor müsste ich aber nennen, dass ich -- bevor ich mir ne ahle FE und zwei optiken gekauft habe -- mit der digitalen meines kumpels rumprobiert und nicht übermäßig viel gefallen daran gefunden habe. einige zeit später hat ein anderer freund sich ne duka eingerichtet und dann war es um mich geschehen. will sagen: neben der kohle war und ist für mich die antriebsfeder, analog zu fotografieren, nicht der technische aspekt, sondern ein höchst subjektiver grund. analog macht mir einfach mehr spaß. den lustgewinn, den sich digital arbeitende fotofreunde (die betonung liegt auf freunde) verschaffen, erhalte ich eben auf die althergebrachte weise.

m2c

mfg, robert
 
Kommentar
Wie wär's zum Beispiel mit einer F6?

Klar gibt's inzwischen auch einen noch modernern Autofokus, aber
sag selbst: was sonst könnten das für Neuentwicklungen sein, die
einfließen sollten ;)?

Mir geht es bei Neuentwicklungen weniger um die Kameras, sondern hauptsächlich um die Filme und um die Objektive, die Kamera spielt nur insofern eine Rolle, als sie diese beiden Komponenten verbindet. Aber genau da liegt der Knackpunkt: ich kann mit einem 2.8/70-200 (G-Objektiv) nichts an einer F3 anfangen! Gut, es gibt die F6, für mich ein Rückschritt gegenüber der F5 (Sucher!), aber dabei wird es dann auch bleiben.

Auch die Formatfrage ist analog beendet, eine Innovation (Format) wie das der Leica S2 wäre doch für alle wie mich, die analog zwischen Mittelformat und KB (FX) schwebten, das Highlight.

OK, für den analogen Puristen reicht eine M6 und 2/35 und 2/90 ein Leben lang, für den sind Innovationen egal, und es gibt zahlreiche Beispiele, dass das sogar funktioniert! Aber ich hät schon ganz gern ein 24-70/2.8 oder 70-200/2.8 mit VR und AF-S auch an einem modernen, ergonomischen, brillenfreundlichen, analogen Gehäuse.
 
Kommentar
Auch mich hat es nach langer digitaler Zeit wieder zum analogen gezogen.

Eine F90X bei meinem Fotodealer gab den Ausschlag... dann noch ein Schnäppchen in der Bucht, komplette DuKa/Laboreinrichtung für 1,-€.

Es macht einfach nur Spaß mit der analogen los zu ziehen und danach den Film in der Dose zu baden.

Es stimmt im Club hat sich ein kleiner Haufen gefunden, die wieder mehr mit analog machen, das digitale wird dabei aber bestimmt nicht auf der Strecke bleiben, nur ergänzt durch den Dynamikumfang eines guten Wechselsensors!!!
 
Kommentar
Mich würden eure Gründe interessieren, warum ihr noch nicht zur DSLR gegriffen habt.

Ich fotografiere im Mittelformat ausschließlich chemisch /1/, weil die verdammten Arschnasen sich standhaft weigern, für die M645proTL ein ordentliches Digiback anzubieten.

/1/ Ich denke, es wäre wieder einmal an der Zeit, sich über den Begriff "analog" lustig zu machen. Analog ist deshalb analog, weil irgendein Merkbefreiter mal gemeint hat, "analog" wäre das Gegenteil von "digital". Völliger Schwachsinn, wir reden hier von chemischer und elektronischer Fotografie.

Alle elektronischen Bildaufnehmer sind analoge Bauteile, deren Signal digitalisiert und digital weiter verarbeitet wird, auch wenn das mittlerweile auf einem Chip passiert. Eine digitale Bildaufnahme, bei welcher Photonen gezählt werden, gibt es nicht. Selbst wenn wir uns darauf einigen, die Bildspeicherung als Maßstab zu nehmen - wo heute tatsächlich ausschließlich digital gespeichert wird - hat Film nichts mit "analog" zu tun. Analog war die Canon Ion, eine frühe Vorstufe der elektronischen Kamera, welche ein Standbild in Videoauflösung analog auf einer Art Diskette speicherte.

Nehmen wir mal das verwandte Gebiet der Bewegtbilder. Da gibt es wirklich analoges Video und digitales Video vom Standpunkt der Bildaufzeichung. Und analoges Video hat definitiv nichts mit Film zu tun. Das ist einfach die Aufzeichung von analogen elektrischen Signalen auf Magnetbändern.
 
Kommentar
Ich denke, es wäre wieder einmal an der Zeit, sich über den Begriff "analog" lustig zu machen. Analog ist deshalb analog, weil irgendein Merkbefreiter mal gemeint hat, "analog" wäre das Gegenteil von "digital". Völliger Schwachsinn, wir reden hier von chemischer und elektronischer Fotografie.
Ja, so muss man die Begriffe definieren. Danke! Grundsätzlich ändert sich dadurch nichts am jeweiligen Standpunkt oder am Gehalt der der bisher ausgetauschten Argumente, oder sehe ich das jetzt falsch?
 
Kommentar
Hallo zusammen,

immer die arme Anna, und das nur weil sie einmal log? :winkgrin: Zurück zur Ausgangsfrage: während meine Holde die kleine Pocketknipse immer dabei hat (jedenfalls bis sie jetzt nach 4 Jahren den Geist aufgegeben hat), ziehe ich lieber mit meiner 801 und meiner Lieblingsoptik 1,8/85 los, hab an Filmen von 25 bis 400 ASA alles im Einsatz. Bislang lag das daran, daß mich die Ergebnisse auf Papier nicht wirklich überzeugen konnten ... vielleicht hat mir bis dahin niemand die richtigen Prints gezeigt?

Zur Zeit sehe ich, daß die aktuellen D-SLR nicht nur in vielen Punkten an die analogen Ergebnisse heranreichen, sondern heute haben sie ganz einfach Vor- und Nachteile. Deswegen und weil ich viel im Netz unterwegs bin, plane ich die Ergänzung um eine D-SLR: klar, am liebsten wäre mir FX, aber am eine D90 würde ansonsten meinen Ansprüchen genügen. Na gut, die D300 wäre mir von der Haptik/offensichtlichen Verarbeitungsqualität und einigen Kleinigkeiten her lieber, aber dafür zu teuer. Also muß ich entweder warten, bis die D90 oder deren Nachfolger als FX rauskommt, oder mich entscheiden.

Gruß
Jürgen
 
Kommentar
Nikon F4s, Bronica SQ-Am, Bronica SQ-Ai, Toyo – Omega 45

Reicht das an analogen Zeugs ?


Gruß

Peter
 
Kommentar
... aber in welche neuen Entwicklungen soll ich denn diese Filme hineinstecken?
Mir geht es bei Neuentwicklungen weniger um die Kameras, sondern hauptsächlich um die Filme und um die Objektive
Jetzt widersprichst du dir aber irgendwie schon ein bischen selber, oder ;)?

Gerade der hier verlinkte Thread ...
Das verstehe ich hier aber anders.
Gerade in den letzten ein bis anderthalb Jahren scheint sich auf dem analogen Filmsektor einiges zu tun.
... zeigt ja, dass es genau im Filmsektor in letzter Zeit doch erhebliche Neuerungen gab.

Was die Objektive betrifft hast du natürlich recht - Neuentwicklungen mit Blendenring wird's bei Nikon nicht mehr geben. Aber das ist kein Thema von digital/analog (pardon: elektronisch/chemisch :winkgrin:), sondern einfach der Zug der Zeit, denn seit der Erfindung der Einstellräder ist der Blendenring nicht mehr zwingend erforderlich. Andere Hersteller (z.B. Canon und Minolta) haben sich schon vor gut 20 Jahren konsequent mit einem harten Schnitt bei der Einführung ihres neuen Bajonetts für die AF-Kupplung von diesem Relikt getrennt, während Nikon seinen Anwendern eine ca. 20-jährige Umstellungsphase gegönnt hat. In dieser Zeit gab's bei Nikon Kameras für KB-Film in jeder beliebigen Preisklasse, und wenn dir z.B. eine F5 lieber ist als eine F6 wird hier sicher niemand was dagegen haben.
 
Kommentar
-Anzeige-
Zurück
Oben Unten