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@ jazzmasterphotoZum Erwachsenwerden gehört sich abfinden zu können.
Meine Taufkirche wurde schon vor vielen Jahren profaniert, meine langjährige Heimatkirche wurde abgerissen und auch meine benachbarte Kirche wurde längst einer neuen Nutzung als Konzertsaal zugeführt. Die dazugehörige Gemeinde hateine neue Heimat zwei Kilometer weiter gefunden.
Früher war es mal völlig normal, Kirchen auch abzureißen und neu zu bauen – siehe z.B. Romanik vs. Gothik, später wurde dann Barock modern …
Ich versteh das alles nicht: Zum Einkaufen fahren sie alle kilometerweit durch die Gegend, nur für einen Kirchbesuch sind schon ein paar hundert Meter zu viel …
Es geht wohl mehr darum, wie alles gnadenlos der Profitgier geopfert wird.
Und zur Zeit in einer Geschwindigkeit die unreparable Schäden für die Nachwelt nach sich zieht.
Gab es früher verantwortliche Unternehmer gibt es heute nur noch profitgeile Aktionäre die alles in Kauf nehmen und sich jeglicher Moral entziehen um ihre jämmerlichen Geldhaufen zu vermehren.
Was nutzt den der Mamon, wenn man dafür auf dem Schwarzmarkt nur noch eine Flasche sauberes Wasser bekommt.
Aussterbende Tierarten, berstende Atommüllfässer in der Nordsee, versenkte Atomubote in den Nordmeeren, Lebensmittel die die Bezeichnung nicht wert sind - ich habe vielleicht noch einige Jahre aber unsere Kinder werden bald merken, das man allein von Spiel und Spass und Ausbeutung nicht überleben kann.
Ich jedenfalls habe NULL Verständnis für eine Wirtschaft die nur um eigene Aktionäre zu befriedigen über Leichen geht. Und für die speichelleckenden schönredenden Politiker/innen schon gar nicht.
Früher war es mal völlig normal, Kirchen auch abzureißen und neu zu bauen – siehe z.B. Romanik vs. Gothik, später wurde dann Barock modern …
Ich versteh das alles nicht: Zum Einkaufen fahren sie alle kilometerweit durch die Gegend, nur für einen Kirchbesuch sind schon ein paar hundert Meter zu viel …
I
Da dies nicht mein Thread ist, weiß ich nicht, ob es OK wäre, wenn ich hier einige Fotos von Ende Februar 2016 zeige, vom mittlerweile vom Antlitz der Erde getilgten Ort Immerath.
Seit ich es mit eigenen Augen gesehen habe, bin ich von der Notwendigkeit einer wie auch immer gearteten "Energiewende", also weg von fossilen Brennstoffen und Kernkraft hin zu erneuerbaren Energien, fester überzeugt denn je.
Es geht nicht um die Kirche, Sven. DIR geht es vielleicht um die Kirche, den anderen geht es um die hemmungslose Zerstörung von Natur und Kultur zugunsten von partikularen Profitinteressen.
Es geht nicht um die Kirche, Sven. DIR geht es vielleicht um die Kirche, den anderen geht es um die hemmungslose Zerstörung von Natur und Kultur zugunsten von partikularen Profitinteressen.
Tom#2;2611055 Der meiste Strom der dort produziert wird wird exportiert ! [/QUOTE schrieb:Da Du offensichtlich die Informationsquellen, die ich bereits mehrfach nannte, offensichtlich weiterhin nicht nutzen willst werde ich das nur als Lüge und grundlegend falsch kommentieren.
Damit ist dies der letzte Beitrag den ich zu diesem Thema schreiben werde. Ignoranz, fehlende Information durch Bequemlichkeit und damit bewusst fehlleitende Meinungsmache werden dieses Land irgendwann zugrunde richten. Ich hoffe nur dass diese Zeche einmal durch einen Blackout gezahlt werden muss und die Folgen dessen richtig weh tun. Leider wird es auch die falschen Menschen treffen. Aber diese "Kollateralschäden" müssen dann die Ignoranten von heute verantworten. Zur Umkehr wird es dann leider zu spät sein.
Damit bin ich leider raus.
Danke, dass Du dokumentarisch dranbleibst, Tom! Der Hintergrund der archäologischen Ausgrabungen interessiert mich sehr. Weißt Du evtl. mehr darüber?
Nein noch nicht, im Netz habe ich bisher nichts gefunden aber ich bleibe dran weil es mich auch interessiert, für mich sieht es so aus als wäre die Kirche seinerzeit auf Fundamenten einer noch älteren Kirche gebaut worden.
Der wahrscheinlich erste Kirchenbau war eine einschiffige romanische Anlage aus dem 12. Jahrhundert. Sie wurde im 14. Jahrhundert zunächst durch zwei Seitenschiffe erweitert. Ein wenig später erfolgte die Anlage des Chores und des südlichen Seitenschiffes, dem Pescher Chörchen, in dem die Kirchenbänke der Bewohner des Hauses Pesch untergebracht waren.
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