Voodoo Inside

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Wir fahren zurück zum Anleger.
Auf dem Rückweg noch ein paar Impressionen aus Ganvie.
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Wir sitzen wieder im Bus und fahren weiter nach Süden.
Ziel ist Grand Popo am Atlantik.
Ein eher seltenes Bild in Afrika, ein Mann lässt sich von einer Frau fahren.
Ob er auch nach Grand Popo unterwegs ist?
Zumindest kann er währen der Fahrt auf Tuchfühlung gehen.
Im Hintergrund ist wieder eine Motorradtankstelle.
Es wird gerade vom Kanister in eine Flasche „umgepumpt“.
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Fußball ist in Afrika sehr beliebt.
Auch das Spielgerät fährt Motorrad.
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Stopp an der Tankstelle.
Ob der Motorradfahrer während der Fahrt ein Fass aufgemacht hat?
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Möbelhaus in Benin.
Im Gegensatz zu schwedischen Möbelhäusern, sind Sofa und Sessel bereits montiert.
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Am späten Nachmittag erreichen wir unser Tagesziel.
Grand Popo!
Am Hotelstrand ist aber kein Arsch zu sehen.
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Wir laufen am Strand entlang.
Neben dem Hotel leben die Fischer in kleinen Hütten am Strand.
Fischerboote warten hier auf die nächste große Fahrt.
Die Wellen haben aber auch jede Menge Müll an den Strand gespült.
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Manche Boote haben Lustige Namen.
Irren ist Menschlich!
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Zwischen den Wellen laufen am Strand kleine Krabben.
Sie laufen seitwärts und sind recht flott unterwegs.
Ich lege mich auf den Boden, um eine bessere Perspektive zu haben.
Mit einen Auge schiele ich immer auf das Meer, damit ich nicht mit der Kamera weggespült werde.
Hier ist auch das Krabbenbild vom Eröffnungspost entstanden.
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Aber auch die Einheimischen Fischer gehen an den Strand spazieren.
Allerdings habe sie dort wichtige Geschäfte zu verrichten.
Der Strand von Grand Popo dient als Klo und die nächste Flut ist die Wasserspülung. :eek:
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Mit diesem Stimmungsbild klingt der Tag aus.
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Der Strand von Grand Popo dient als Klo und die nächste Flut ist die Wasserspülung. :eek:

Das gehörte auch in Sansibar zum normalen Alltag, mit der Einschränkung, dass Erwachsene erst nach Einbruch der Dunkelheit zugange waren.
Tagsüber konnte man das nur bei Kindern beobachten.
 
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Auf der Bootsfahrt in Ganvie habe ich von der aufspritzenden Gischt Wassertropfen ins Gesicht und in den Mund bekommen.
Ausspucken hat anscheinend nicht gereicht.
Daher habe ich in der Nacht mit der Sanitärkeramik einen Belastungstest gemacht.
Folglich bin ich an diesen Reisetag nicht so ganz gut drauf.

Wir fahren nach Oidah und besuchen den Voodoo Python Tempel.
Der Python wird im Voodoo verehrt.
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Neben mehreren Fetischen und Opferstätten, die mit Mehl, Federn und Palmwein verziert sind und den passenden Geruch verteilen, gibt es ein kleines Haus.
In der Mitte ist eine „Schlangengrube“, die man über ein paar Stufen erreichen kann.
Der Raum ist extrem dunkel. Aber ich hatte glücklicherweise einen Blitz mitgenommen und entfesselt geblitzt.
Ca. 50 Pythons liegen zusammengerollt und ineinander verschlungene in der Grube.
Ich bin da runtergestiegen. Habe mich sogar auf den Boden gelegt, um eine bessere Perspektive zu haben.
Kaum hatte ich mich etwas mit den Motiven angefreundet drängelt unsere Reiseleiterin zum Aufbruch.
Mein Hals war dann so dick, dass mir gleich zwei Pythons umgehangen wurden.
Aber es ist mir kein Bild gelungen, das mir richtig gefällt.
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Auch Pythons lieben Nikon.
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Anschließend ging es zum alten Fort mit dem historischen Museum.
Innen durfte man nicht fotografieren.
Aber es war auch kein interessantes Fotomotiv drin.
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Die nächste Station war der Sklavenmarkt.
Wir sind dann die Stationen abgelaufen, die die Menschen zurücklegen mussten.
Dabei musste auch der Baum des Vergessens mehrfach umrundet werden, um die Heimat zu vergessen.
Am Strand wurden die Sklaven dann auf Schiffe verladen und nach Amerika transportiert.
An der Stelle steht seit 1990 ein Denkmal, das Tor ohne Wiederkehr.
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Dann geht es wieder zurück zum Hotel in Grand Popo und der Fototag ist zu Ende.
Es ist das einzige Mal auf dieser Reise, das wir auf zwei aufeinanderfolgenden Nächten im gleichen Hotel sind.
 
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Am nächsten Tag starten wir früh.
Die Fahrt geht an der Küste entlang nach Westen.
Wir haben einen Blick auf den Strand mit seinen Fischerdörfern.
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Nach kurzer Fahrt erreichen wir Togo.
Dieser PKW ist gut geladen.
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Es ist Sonntag.
Da geht es mit der Familie und im Sonntagsanzug auf dem Motorrad in die Kirche.
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Im Straßenrestaurant wird geschlemmt.
Beachtenswert ist das Geldpacket des Herrn im Vordergrund.
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Wir passieren ein Geschäft mit großen Figuren.
Im Gegensatz zu Griechischen Figuren sind hier noch alle Gliedmaße dran. :D
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Wir biegen in eine Seitenstraße ab und fahren auf Holperwegen nach Norden.
Wir halten in einem Dorf.
Hier findet gerade eine Voodoo-Zeremonie statt.
Der zentrale Platz im Dorf ist mit einem Strohdach geschützt.
Hier wird getanzt.
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Eine Band spielt auf
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Zu meinen Ehren (?) wird die deutsche Fahne geschwenkt.
Dass die Fahne nicht mehr so ganz aktuell ist, stört hier niemanden.
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An den Seiten sind Bänke für die Zuschauer.
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In einem Haus auf der rechten Seite befindet sich der Fetisch.
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Ich positioniere mich mit der Sonne im Rücken neben der Eingangstür zum Fetischhaus.
Leider legen meine italienischen Mitreisenden auf solche Kleinigkeiten keinen Wert.
Sie verteilen sich großzügig und tauchen auf allen Bildern irgendwo mit auf.
 
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Die tanzenden Frauen geraten in Ekstase.
Sie fangen an zu zucken und verdrehen die Augen.
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Ein Geist ergreift Besitz über ihren Körper.
Die anderen Frauen versuchen sie zu halten.
Manche fallen zu Boden.
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Die anderen Frauen packen die Frau, in der der Geist eingedrungen ist.
Sie wird zum Fetisch in das Fetischhaus gebracht.
Aber der Geist wehrt sich.
Vier Frauen versuchen die Frau zum Fetischhaus zu schleifen.
Dabei schneiden die Geister in den Frauen auch Grimassen.
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Im Festen Griff geht es dann in das Fetischhaus.
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Der Fetisch wird umarmt
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Und umtanzt.
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Der (oder besser die) Voodoo-master treibt mit Hilfe von Schnaps den bösen Geist wieder aus.
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Glücklich beseelt kommt die vom Geist befreite Frau wieder aus dem Fetischhaus heraus.
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Schnaps wird während der Zeremonie reichlich verteilt.
Dabei habe ich den Eindruck, dass der Alkohol nicht nur bei den Geistern, sondern auch in der Blutbahn landet.
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Geister werden auch mit Feuer ausgetrieben.
Aus einem Fläschchen wird ein schwarzes Pulver ausgeschüttet.
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Das wird in die offene Hand geschüttet.
Mit dem 200mm konzentriere ich mich auf die Hand.
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Mit dem Streichholz wird das schwarze Pulver entzündet.
Der erste Versuch scheitert leider …
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Im Zweiten Versuch gelingt es.
Das Pulver verbrennt mit einer großen Stichflamme. :schock:
Nur genau in diesen Moment …
… stellt sich ein Italienischer Mitreisender mit seiner Ritscheratsche mir direkt vor die Linse. :motz:

Es gab keine weitere Geistervertreibung mittels Feuer … :heul:

Nachdem die bösen Geister erfolgreich vertrieben wurden wird ausgelassen getanzt.
Die Lebensfreude ist den Damen anzusehen.
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Diese Voodoo Zeremonie ist für mich ein Höhepunkt dieser Reise.
Es ist für mich ungeheuer spannend eine fremde Kultur so hautnah erleben zu dürfen.
Ich hoffe, ich habe Euch nicht mit zu vielen Bildern darüber gelangweilt.
 
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Es gab keine weitere Geistervertreibung mittels Feuer … :heul:

Diese Voodoo Zeremonie ist für mich ein Höhepunkt dieser Reise.
Es ist für mich ungeheuer spannend eine fremde Kultur so hautnah erleben zu dürfen.
Ich hoffe, ich habe Euch nicht mit zu vielen Bildern darüber gelangweilt.

Ganz und gar nicht - ich hätte nie gedacht, dass es überhaupt möglich ist/war, so etwas zu fotografieren.
Deine Aufnahmen sind einmalig und ich kann Deinen Ärger verstehen. Trotzdem "steht" Deine Reportage auch ohne dieses Bild (obwohl manch anderem weniger zart fühlenden Mitbürger vielleicht der Fuß "ausgerutscht" wäre).
Toll, das erlebt haben zu dürfen!
 
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Unsere Reise führt uns nach Lomé, der Hauptstadt Togos.
Wir bummeln über den Markt.
Unsere Reiseleiterin heuert noch ein paar Jungs als „Eskorte“ an, denen ich lieber nicht im Dunkeln begegnen möchte.
Am Sonntagnachmittag ist dort leider eher wenig los.
Wir blicken auf die Kathedrale, die auch Sitz des Erzbischofs von Lomé ist.
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Ein Blick ins Innere der Kirche.
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Hier ist es viel ruhiger als auf einer Voodoo-Zeremonie.
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Auf der Straße ist dagegen wieder Betriebsamkeit.
Interessant ist der mobile „Media-Markt“.
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Beim Marktbummel werden wir von einem alten Mercedes Lieferwagen überholt.
Der Schriftzug „Stuttgarter Hofbräu“ fällt mir sofort auf.
Leider ist es für ein Foto von vorn schon zu spät.
Auf der Tür steht Getränke Keck aus Stuttgart-Weilimdorf.
Somit bleibt nur noch ein Nachschuss mit Italiener.
Statt leckeren Bierchen werden damit heute heiße Mädels ausgefahren.
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Die Marktfrauen sind eher abweisend und lassen sich nicht gern fotografieren.
Das aber meine italienischen Mitreisenden nicht beeindruckt.
Wie immer befinde ich mich am Ende der Gruppe und ernte (fast) nur böse Blicke, wenn ich meine Kamera hebe.
Die Marktfrau betreibt eine Drogerie. Hier gibt es alles, was die Damen gerne kaufen.
Seife, Shampoo, Haartönung …
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Nicht weit davon entfernt, kann sich frau die Nägel lackieren lassen.
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Die Dame vertreibt Waschmittel.
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Hier werden leckere Bällchen verkauft.
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Die Kleinkinder verbringen ihre ersten Lebensjahre ebenfalls auf dem Markt.
Sie werden von Mama versorgt.
Wenn man dabei den Hintergrund betrachtet, bin ich froh, dass ich da nicht aufwachsen musste.
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Wir fahren in Lomé zum Fetischmarkt.
Hier gibt es eine Reihe von Marktständen.
Es fängt ganz harmlos an.
Dieser hier führt Keramiken und Voodoo-Devotionalien.
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Voodoo Puppen
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Die Voodoo Puppe hat etwas viel "Viehagra" geschluckt. :D
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Wenn "Viehagra" nicht mehr hilft …
… geht nix über Hartholz :hehe:
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Dann werden wir in eine kleine Hütte gebeten.
Hier befinden sich zwei kleine Fetische, eine Feuerstelle und ein paar Schemel auf die wir Platz nehmen.
Der Voodoo Priester hält eine Sitzung für uns ab.
Nach und nach überreicht er uns Amulette, Steine, Anhänger aus Holz, Stein oder Knochen.
Sie sollen Glück, Gesundheit, langes Leben, Fruchtbarkeit, sichere Reise etc. bringen.
Nach der Session sollten sie aber in erster Linie Geld für den Voodoo Priester bringen. ;)
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Der Priester hilft in allen Lebenslagen.
Er ist „Mediziner“, Psychologe und Lebensberater in einer Person.
Nach der Sitzung schreibt er ein Rezept, mit dem man auf dem Fetischmarkt einkaufen gehen kann.
Aus den Zutaten wird dann ein Mittelchen zur Heilung erstellt.
 
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Na dann schauen wir uns mal auf dem Fetischmarkt um.
Diese Bilder sind nix für schwache Nerven!
Schon aus der Entfernung sieht man ein schieres Chaos von Stapeln von getrockneten Tierresten.
Der Laden muss gut laufen, denn der Verkäufer kann sich eine Unterhose von Lacoste leisten …
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Tierfelle von gefährdeten Arten liegen herum.
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Kiboko liegt auch auf dem Ladentisch
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Krokodile und ein Geier warten schon auf den (notleidenden) Käufer
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Eine Affenbande grinst in die Kamera
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Hyänenköpfe zwischen Antilopengeweih gestapelt.
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Und der Verkäufer verdient sein Geld im Schlaf.
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Nach den aufwühlenden Bildern vom Fetischmarkt gibt es noch etwas Drive-By-Shooting auf dem Weg ins Hotel.
Die Friedenstaube als Denkmal
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Ein Geschäft in Lomè mit buntem Warenangebot
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Ein mobiler „Media Markt“
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Und ein stationärer „Media Markt“
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Im Kontrast dazu das Gebäude der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft.
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Übernachtet wird im Hotel IBIS in Strandnähe.
Es ist die letzte Nacht in Afrika – auf dieser Reise.
 
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Am letzten Reisetag geht es mit dem Bus zurück zur Ausgangsposition, nach Accra.
Wir sind wieder in Ghana.
Ein paar Eindrücke aus dem fahrenden Bus.

Zwei Kleidergeschäfte.
Passend zur Tageszeit heißt ein Laden „Morning Glory“
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Im Showers of Blessing Salon gibt es Haushaltswaren
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Face the Future with Hope Motors …
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Die Hoffnung auf die Zukunft wird man auch brauchen,
wenn man hier tankt.
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Und in diesem Fahrzeug unterwegs ist.
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In Accra besuchen wir einen Schreiner, der sich nicht bei der Arbeit stören lässt.
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Wir machen einen Blick in seine Werkstatt.
Er hat sich auf Särge spezialisiert.
Ein Sarg ist gerade in Arbeit.
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Für die letzte Reise erfüllen die Schreiner hier auch gerne Sonderwünsche ihrer Kunden.
In Accra ist es üblich, dass ein Sarg auch den Status des Verstorbenen zeigt.
Auf dem Dach gibt es einen Musterschrank mit kleinen Modellen.
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Ein Fischer kann sich in einem Fisch oder einer Krabbe bestatten lassen.
Der Reissack ist vielleicht für einen Händler oder Bauer geeignet, wobei auch die
Anschriften „Made in Ghana“ und „50 kg“ übernommen wurden.
Das Flugzeug ist für einen Piloten gedacht, wobei sich die Tragflächen demontieren lassen,
damit kein flugzeugtaugliches Loch gebuddelt werden muss.

Auf dem Dach gab es dann auch eine ganze Reihe Ausstellungsstücke mit einer großen Vielfalt an Motiven, Formen und Farben.
Es gab ein Fischerboot mit kleinen Ruderern drauf, eine überdimensionale Krabbe, ein Löwe und viele weitere Motive.
Auch die Modelle aus dem Schrank konnten in voller Größe angesehen werden.
Leider war dort die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt und gute Fotos kaum möglich.

Hier ein schicker :fisch: !
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Wenn jemand Jahrgang 1931 ist (Since 1931) und in „Clubs“ (Biermarke) gerne einen gehoben hat, darf als „Flaschenpost“ auf die letzte Reise gehen. :beerchug:
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Sollte zu oft zu tief in die Flasche geschaut haben,
dann ist die vom Original nachempfundene Aufschrift mehr als nur makaber
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Ob der Schreiner für mich auch einen Nilpferd-Sarg bauen kann?
Oder sollte ich lieber einen Sarg im Stil einer Nikon Kamera mit einer großen Nikontüte mit VR
(damit die letzte Reise nicht so holprig wird :dizzy:) wählen.
Die Trauergäste :liturgy: würden staunen.
 
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