In der Nähe von Saßnitz
Vorgestern sind wir aus der Tromper Wiek in der Nacht am Kaiserstuhl vorbei in die Bucht vor Saßnitz gefahren und haben dort vermessen. Leider konnten wir den Kaiserstuhl im Dunkeln nicht sehen.
Aber morgens wurden wir von zunehmend besser werdendem Wetter begrüßt
Der Kaiserstuhl aus einiger Entfernung und rechts am Horizont ist Kap Arkona zu erkennen
Um die Mittagszeit haben wir die seismischen Geräte eingeholt und drei kurze Profile mit dem Multibeam bei der Tonne "JH" gefahren.
Damit haben wir, wie schon diverse Male in den Jahren vorher, den Meeresboden abgescannt und aufgezeichnet.
Wir sind die drei Profile in ca. 30 Metern Abstand parallel dicht um die Tonne gefahren
Für mich war es doch ein etwas bedrückendes Gefühl. Nicht weil wir dicht an der Tonne vorbei gefahren sind, sondern wegen der Tatsache, dass sich an dieser Stelle in gut 25 Metern Tiefe ein offizielles Seegrab befindet.
Es ist die Untergangsstelle der Fähre "Jan Heweliusz", die dort am 14.01.1993 in einem heftigen Sturm gesunken ist.
Von 55 Menschen an Bord konnten lediglich 9 Mitglieder der Besatzung gerettet werden.
Hier zwei Darstellungen unsere Vermessung
Demnächst geht es weiter
Gruß Marc