Der 1993 gegründete Kibale Forest National Park ist knapp 800 km² groß und liegt im West von Uganda.
Er gilt als einer der besten Plätze für Schimpansen-Trecking. Nachteil: Es ist ein
Regenwald.
Und was macht es im Regenwald zur Regenzeit? Genau, es regnet!
Nun ist Regen bei knapp 25°C per se nicht weiter schlimm,
aber in Gore-Tex-Klamotten durch den Wald zu stapfen, bewirkt ein ganz besonderes Microklima
.
Kleine Anmerkung: fast alle Ranger in den Nationalparks haben Gummistiefel getragen!
Ich habe mich dann auch irgendwann (trotz Gore-Tex-Schuhen) überzeugen lassen und
mir zwei Tage vor Reiseende für eine Wanderung durch den Lake Mburo National Park
für ca. $6 ein paar giftgrüne Dinger besorgt, die ich anschließend unserem Guide
zur weiteren Verwendung überlassen habe. Dazu später mehr.
Diese überaus lohnende Anschaffung sollte man also beim nächsten Mal
am Anfang der Reise tätigen oder gleich seine eigenen mitbringen.
Zweiter Nachteil des Regens: Schimpansen mögen Regen auch nicht besonders und
ziehen sich in die Baumkronen zurück.
Kein Wunder, wer krabbelt schon gerne auf allen Vieren im Matsch herum.
Das macht das Entdecken der Primaten und das Fotografieren selbiger nicht gerade einfacher.
Aber dank moderner Kameras und LR sind mir doch ein paar zeigenswerte Aufnahmen gelungen
.
Zwischendruch musste immer mal wieder die Frontlinse trocken gewischt werden.
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