Tromsø - Grüne Lichter, weißes Pulver und andere Dinge

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Mein Kopf und die Speicherkarten sind voll mit neuen Eindrücken aus Marokko.
Nach einer Woche Marrakech mit [MENTION=2656]Rainer Martini[/MENTION] sieht meine Welt jetzt rosarot aus.

Ich versuche mich wieder auf weiß und grün zu konzentrieren.
Wie bei Marc beginnt auch bei mir der Tag gegen Mittag in der Telegrafenbukta.



Die Sonne steht im Zenit



Bei dem kräftigen Wind habe ich Mühe die Kamera ruhig zu halten.
Oder verlangt der Körper nach einer weiteren Dosis Frostschutzmittel? :frier:

 
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Nordbotn am Ramfjord.
Das Auto im Vordergrund hält Winterschlaf.
Zur Grundausstattung jedes Grundstücks gehört in Nordnorwegen auch ein Wohnmobil, das sich hinter den Bäumen versteckt.



Sørbton am Ende des Ramfjord



Wir haben den Ramfjord schon fast umrunde und sind inzwischen in Kristofferjorda.
Neben vielen Bootshütten gibt es auch gleich einen Bootsanleger.
Wobei hier der Anleger gegebenüber der Hütte leicht überdimensioniert erscheint.




Andersdal



Eine Farm mit kleinem Wohngebäude und imposanter Scheune und Stallungen.
Die Pferde müssen im Winter draußen bleiben.

 
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Gegen 15:00 Uhr neigt sich der Tag dem Ende.
Die Sonne verschwindet hinter den Bergen.



Während die Sonne am Äquator schwuppdiwupp hinter dem Horizont verschwindet,
geht das im Februar nördlich vom Polarkreis viel langsamer.
Genau im "V" Ausschnitt zwischen zwei Bergen schaut sie gegen 15:45 nochmal kurz hervor.
Annette, Thorsten und ich fahren nach Ramfjordnes.
Jetzt strahlt die Sonne die Berge von hinten an.




 
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Nachdem wir den Tag über schon zu fünft die Umgebung Tromsøs erkundet hatten, wurde der Abend jeweils in den Unterkünften verbracht, Abendessen und Fotos von der Speicherkarte auf den Rechner ziehen.

Trotzdem aber immer wieder der Blick auf die lokalen Wettervorhersagen und die Aurora-Vorhersage und schliesslich sind Bernd und ich um 22:00 noch einmal raus gefahren nach Kattfjordeidet und Grøtfjord.

Leider riss die Bewölkung aber nicht wie gewünscht auf, dennoch sind die Polarlichter hinter den Wolken zu erahnen.







Bernd hat schon recht, es müssen zwei Wahrscheinlichkeiten zusammentreffen, um die grünen Lichter zu Gesicht zu bekommen.

Gruß Marc
 
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Am nächsten Tag sind wir noch einmal getrennt unterwegs und Meike und ich haben auch noch einmal den Platz vor Seefahrtschule in Tromsø aufgesucht um bei schönem Wetter Richtung Festland zu fotografieren.

Aber vorher noch schnell vor unserer Unterkunft ein Bild, das zeigt, dass die Temperaturen immer wieder um den Gefrierpunkt schwanken und so für Schnee, Eiszapfen und langsam rutschende Dachschneelasten sorgen. In der Innenstadt wurden teilweise die Gehwege abgesperrt, um nicht unter herabstürzenden Schnee und Eis zu geraten.




Und noch einmal der Blick auf die Eismeerkathedrale und den dahinter liegenden Hausberg Tinden, der das Panorama bestimmt.




Auch wir haben das bunte Haus mehrfach passiert und bei dem Sonnenschein und blauen Himmel habe ich mal eine Gesamtansicht der bunten Giebelseite gewagt, die auch zeigt, wie die unterschiedlichen Architekturen dicht beieinander liegen.




Åpent - Geöffnet

Ein erneuter Besuch in der nördlichsten Glasbläserei Norwegens, die fast ausschließlich von Frauen betrieben wird. Aber wer auch die schwedischen Glasbläsereien kennt, der weiß, das jede ihren eigenen Stil hat und so ist es auch hier bei den Damen ein.




Wir kaufen, wie üblich, ein und schauen der Handwerkskunst ein wenig zu.




An der "Polstjerna" vorbei geht es weiter in die Polaria Ausstellung und erleben dort einen kleinen Teil der polaren / heimischen Tierwelt in Aquarien.











Zum Abschluss noch die Fütterung der Bartrobben






und die Darstellung der Überwinterung eines Eisbären.




Zum Ende des Tages haben wir uns dann noch einmal mit Bernd, Annette und Thorsten zum gemeinsamen Abschieds-Abendessen getroffen.
Für Annette und Thorsten waren 7 Tage Tromsø Urlaub am nächsten Tag vorüber, während wir anderen noch drei Tagelanger bleiben durften.

Davon später mehr und Gruß

Marc
 
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Am letzten Tag vor unserer Abreise haben Annette und ich uns mit Bernd um 09.00 Uhr getroffen,
um bei Vågnes in Richtung Oldervik einen alten Fischkutter auf den Sensor zu bannen.

Bei einer Polizeikontrolle durfte ich das erste Mal in meinem Leben ins Röhrchen pusten.
Eigentlich überflüssig für Touristen, denn wer will sich bei den Preisen schon einen hinter die Binde kippen.

Bei strahlend blauem Himmel hat das Fotografieren richtig Spaß gemacht.​




 
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Dann mache ich mal weiter mit dem alten Kutter namens Palmen



Palmen auf dem Meeresspiegel



Nicht weit vom Kutter treibt sich ein Eiderentenerpel herum.
Ich bereue, dass ich das 500er zu Hause gelassen habe.
Bevor ich Herrn Eiderente gut erwischen kann, taucht er ab.
Ich folge einer verdächtigen Blasenspur.
Nach einer Weile kommt Herr Eiderente mit einen erbeuteten Seeigel wieder an die Oberfläche.

 
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Auch dem Fischkuttershooting sind wir noch voller Tatendrang.
Die letzte Straße der Umgebund, die uns noch fehlt, führt auf Kvaløya nach Skulfjord.



An einer Bootshütte in Skulfjord wird Fisch getrocknet.



Auf dem Rückweg versperrt uns ein Rentier den Weg.



Zur Blauen Stunde, die zu dieser Jahreszeit auch gut eine Stunde lang ist, machen wir Tromsø unsicher.
Ein fotografierter Fotograf mit Motiv steht vor der Bibliothek.



Am Abend ziehen Wolken auf und die Sonnenaktivität ist nahe Null.
Also nix mit Polarlichtern.
 
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Das Ren ist super toll getroffen

Und die Spiegelung des Bootes so darzustellen ist eine wirklich tolle Idee

Hoffentlich kommen da noch viele tolle Fotos
 
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Meine "Thumbs up" durfte ich bis zum etwa 10. Beitrag der Reisegruppe verteilen, danach war leider schluss. Wahrscheinlich gibt es da seitens der Forenleitung eine Obergrenze.

Aber jeder Beitrag der Reisegruppe hätte so ein "Thumbs up" verdient und darüberhinaus auch noch ein "Dankeschön", dass ihr uns an der Reise und den Eindrücken teilhaben lässt.

Daher von meiner Seite jedesmal ein "Dankeschön"!! Und denkt Euch die Thumbs-up einfach dazu....
 
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Der Fischkutter PALMEN

Meike und ich sind ja am 22.02. nach dem späten Frühstück in die Stadt gefahren und haben die Polaria Ausstellung besucht, während Annette, Thorsten und Bernd früh rausgefahren sind.
Aber den Fischkutter hatte ich bereits im letzten Jahr besucht, wenn auch dort nicht die Sonne schien, sondern der Himmel bedeckt war und immer wieder kräftige Schneeschauer durchzogen. So hatte ich die Palmen bei anderem Licht gesehen und dann in SW abgelichtet.



Gruß Marc
 
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Zum Ende des Tages sind wir in einem uns schon bekannten Restaurant zu fünft essen gegangen, denn Annette und Thorsten hatten ihren Rückflug am nächsten Vormittag.

Es war ein schöner Abend, mit gutem Essen, teuren Bier und netten Gesprächen.

Für den nächsten Tag haben Bernd, Meike und ich erst einmal wieder frei verfügbare Zeit abgesprochen und so bin ich mit meiner Frau in das Tromsø Museum der Universität gegangen und wir haben ein wenig in Kultur gemacht.

Ein Teil der Ausstellung befasste sich mit den Polarlichtern und deren Entstehung und wie die Menschen über Jahrhunderte wechselnde Erklärungen für die Polarlichter fanden.

Erst der Norweger Kristian Birkeland konnte mit einem kugelförmigen Magneten (der die Erde darstellen sollte) und dem sogenannten Terrella-Experiment eine polarlichtähnliche Leuchterscheinung im Labor erzeugen und di heute bekannte Erklärung untermaueren. Solch ein Modellversuch steht auch im Museum.




Ein anderer Teil der Ausstellung befasst sich mit dem Leben in und um Tromsø und zeigt Exponate von heimischen "Mitessern", die wir auch bei uns an der Küste kennen.




Beim Blick durch die Ausgangstür fielen ordentlich Schneeflocken




und mit dem frisch gefallenen Schnee und den tief hängenden Wolken zeigte sich Tromsø erneut in einer anderen Lichtstimmung




Nach dem Museumsbesuch ging es erst einmal nach Hause für Kaffee, Kuchen, Fotos bearbeiten und Abendbrot.

Gruß Marc
 
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Für die nun folgende Nacht waren ein paar wenige Wolkenlücken vorhergesagt und auch die Aurora Vorhersage sah viel versprechend aus.

Also sind Bernd und ich um 20:30 in Grøtfjord angekommen und wir haben gewartet, fotografiert und mehrere Schneeschauer über uns ergehen lassen.






Der Schneeschauer kommt näher




Nach einer Stunde haben wir uns entschieden den Standort zu wechseln, aber am Ortsausgang kam uns eine Touristengruppe entgegen, die auf einer geführten Polarlichttour war. Ein kleines Stückchen weiter stand der Bus mit dem norwegischen Fahrer und wir haben ihn einfach gefragt, wie denn die Aussichten sind.

Er sagte in einer halben Stunden werden die Wolken weniger und die Lichter werden kommen. Bei Der Gelegenheit bot er uns einen heißen Kaffe an und er erklärte uns, das er rund um Tromsø und auf Kvaløya an verschiedenen Orten Leute hat, die er anrufen kann, um nach der Bewölkung und Zeichen von Polarlichtern zu fragen.

Wir fuhren 10 Minuten um die Ecke und bauten die Kameras an einem uns schon bekannten Ort am Grøtfjorden auf und testen die Einstellungen und tatsächlich zeigten sich langsam die ersten schwachen Lichter.










Die Form,die Intensität und die Position der Lichter veränderte sich von Minute zu Minute und wir mussten die Kameras immer wieder neu ausrichten.
 
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Auch der leichte Ansatz von einer Corona war zu erkennen.






Bis sich dann mal wieder ein paar dicke Wolken vor die Lichter schoben.



Und die Wolken waren wirklich grün.

Aber beinahe verpasst, man sollte ich immer mal wieder um 180 Grad umdrehen, denn da könnte noch mehr los sein.




Wie sich die Lichter an diesem Abend weiter entwickelten seht Ihr dann die nächsten Tage.

Gruß Marc
 
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