Thementhread zur Nikon D850

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Das eine sind die fachlichen Kompetenzen, die meiner Meinung nach ein abgeschlossenes Hochschulstudium bedürfen, das andere sind gestalterische Fähigkeiteten. Das kann man nicht gleichsetzen. Und letzteres kann man Hr. Krolop-Gerst nicht absprechen. Der weiß was er tut und er weiß auch welche Werkzeuge er wofür einsetzt. BALL flach halten!

Was haben seine 'gestalterischen Fähigkeiten' (darüber kann man diskutieren) mit den Videos zu tun? Wer sich öffentlich als Fotograf zur Schau stellt und die Hausaufgaben nicht gemacht hat, der muss auch mit dem Spott leben ;)

VG
 
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Was haben seine 'gestalterischen Fähigkeiten' (darüber kann man diskutieren) mit den Videos zu tun? Wer sich öffentlich als Fotograf zur Schau stellt und die Hausaufgaben nicht gemacht hat, der muss auch mit dem Spott leben ;)

VG

Naja man kann auch moderater argumentieren. Vielleicht hast Du ja inhaltlich Recht. Ich war bisher der Meinung, der wäre Berufsfotograf und der YouTube Kram sei nur willkommener Nebenerwerb.
 
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Ich war bisher der Meinung, der wäre Berufsfotograf und der YouTube Kram sei nur willkommener Nebenerwerb.

Ich kenne Martin persönlich von zwei Workshops und verfolge seinen Blog schon recht lange. Er ist zur richtigen Zeit auf den richtigen Zug aufgesprungen und hat zusammen mit Marc Gerst aus seinem Hobby ein lukratives, kleines Unternehmen aufgebaut. Jurastudium abgebrochen und als Unternehmer ins kalte Wasser gesprungen.

Über seine Art, seine Medienpräsenz und seine Qualitäten als Fotograf will ich hier gar nicht urteilen, aber er ist mit Leib und Seele dabei und stellt viel Information für kein oder wenig Geld zur Verfügung. Dass er sich hier mit einem ausgewiesenen Experten einem technischen Thema widmet, über das in den Foren so viel Müll erzählt wird, kann man ihm hoch anrechnen. Das was er an Know-How nicht hat, holt er sich in diesem Fall durch einen Experten dazu.

Man muss aber bei vielen Foto-Bloggern/Youtubern damit leben, dass sie aus ihrer Leidenschaft ein Business gemacht haben und damit auch (oder vorrangig) Geld verdienen wollen.

Aber finde mal als Hobbyist im multimedialen Dschungel das Angebot, bei dem Dein Geld am Besten investiert ist. Der beste Fotograf muss nicht der beste Lehrer sein und umgekehrt.

VG,
Peter
 
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@ Peter Tylor

Ja, dagegen ist ja auch gar nichts einzuwenden. Nur wird bei YouTube und Bloggern genau so viel 'Müll' geredet (um mal Deine Wortwahl zu verwenden), wie in vielen Foren, oder im Netz ganz allgemein. Das ist kein Stück gehaltvoller. Und wie Du selber schon ganz richtig gesagt hast, in den meisten Fällen ein Geschäftsmodell (zumindest bei den größeren YouTubern). Firmen nutzen natürlich den Einfluß sog. 'Influencer' und platzieren ihre Produkte und Botschaften auf entsprechenden Kanälen.

Es sind ja meist Anfänger und Amateure die Rat suchen und die können eben nicht unterscheiden welche Informationen richtig sind, wer etwas von seinem Handwerk versteht, oder wo sachlich und neutral berichtet wird. Wer seine Follower/Zuschauer am besten unterhält hat in der Regel auch den meisten Erfolg. Es sind nicht die fotografischen Meriten, oder das besondere Know-How die hier den Ausschlag geben und die Qualität der Information ist dabei meist zweitrangig. Aber ich schreibe da jetzt besser nichts mehr zu, sonnst beschwert sich Mika wieder über Off Topics :D :fahne:

VG
 
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Was aber nur für die Blendenautomatik und die Programmautomatik gilt. Wenn man - was ja in der Regelung sinnvoll ist - die Zeitautomatik mit Blendenvorwahl oder die manuelle Steuerung (beides ggf in Kombination mit der ISO-Automatik) verwendet, gilt der von Dir eingangs gesagte Satz, dass die Zeitautomatik "recht präzise" funktioniert.

Genau mein Fall. Bei Zeitraffern verwende ich ausschliesslich manuelle Belichtung und keinerlei Automatiken.

Nein, das gilt immer wenn die Blende von der Kamera eingestellt wird und das keine E-Blende ist. Mit der E-Blende tritt das nicht auf, und mit alten manuellen Objektiven bei denen man die Blende über den Blendenring vorwählt ebenfalls nicht.

Ja genau, so hatte ich das auch gemeint: Verwendung von Objektiven mit Blendeneinstellung über den Blendenring. Und die Kamera so eingestellt, dass sie die Einstellung am Blendenring dann auch tatsächlich berücksichtigt. So klappt's ohne Flickern.
 
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O.K., ja, das hatte ich vor Augen, danke für die Klarstellung.

(Aber es geht dann ja wohl nicht darum, ob das Objektiv "manuell" oder "AF" fokussiert, sondern nur, ob es einen Blendenring hat oder nicht und man diesen Blendenring verwendet, um die Blende einzustellen oder nicht. Man kann ja bei einem AF- oder AF-D Nikkor im Menü einer modernen DSLR wählen, ob die Blende über ein Einstellrad (dann wird die kleinste Blende beim Objektiv eingestellt) gewählt wird oder ob man die Blende am Blendenring einstellen möchte.)

Wobei man sagen muss, dass das von Dir geschilderte Verfahren in der Regel unproblematisch funktioniert. Ich habe einige E-Objektive mit G-Objektiven parallel in der Verwendung, und es sind eigentlich keine Unterschiede bei der Belichtung erkennbar. Es funktioniert alles sehr zuverlässig.

Aber im Grundsatz ist es richtig, was Du schreibst.
Hi, entschuldigt bitte, ich hab das nicht verstanden. Ich fotografiere zwar meist mit Zeitautomatik, ich kann aber doch auch mit Blendenautomatik fotografieren. Heißt das, dass das bei Nikon ungenauer ist?
 
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Hi, entschuldigt bitte, ich hab das nicht verstanden. Ich fotografiere zwar meist mit Zeitautomatik, ich kann aber doch auch mit Blendenautomatik fotografieren. Heißt das, dass das bei Nikon ungenauer ist?

Nein, hat damit nichts zu tun. Er redet hier davon, ob bei Blendenautomatik die Arbeitsblende am Objektiv selber eingestellt wird, oder über die Elektronik der Kamera (das stellt man in den Individualfunktionen ein).

Wobei ich es auch noch nicht ausprobiert habe, inwiefern das wirklich genauer ist. Am sichersten wäre es das Objektiv mechanisch zu entkoppeln und immer bei Arbeitsblende zu arbeiten (war z.B. bei alten PC-Nikkoren so). Die Arbeitsblende läßt sich leider an der Kamera nicht dauerhaft einstellen, deshalb macht Herr Wegner das über den Umweg mit Live-View zu arbeiten, wo die Arbeitsblende immer eingestellt bleibt.

VG
 
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Wenn Du die Einstellung von Zeit und/oder der Blende über Einstellräder an der Kamera vornimmst, was ja z.B. bei G-Objektiven überhaupt nicht anders geht, kann es sein, dass die eingestellten Werte nur näherungsweise erreicht werden. Das Belichtungsergebnis stimmt (meist, Abweichungen sind bei schnellem Dauerfeuer gelegentlich sichtbar), aber die Zeit kann geringfügig kürzer oder länger sein als der exakt eingestellte Wert, im Gegenzug ist dann die Blende geringfügig mehr geöffnet oder geschlossen. In der Praxis merkt man das normalerweise nicht, weil die dazu verwendete Technik sehr gut funktioniert. Mit E-Objektiven oder bei Verwendung von Objektiven mit Blendenring im Modus A oder M und Einstellung der Blende über den Rung findet das von VisualPersuit beschriebene Näherungsverfahren keine Anwendung.
 
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Nein, hat damit nichts zu tun. Er redet hier davon, ob bei Blendenautomatik die Arbeitsblende am Objektiv selber eingestellt wird, oder über die Elektronik der Kamera (das stellt man in den Individualfunktionen ein).

VG

Bei Zeitautomatik (A) und Manuell (M) geht das, wenn man ein Objektiv mit Blendenring hat.
 
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Bei Zeitautomatik (A) und Manuell (M) geht das, wenn man ein Objektiv mit Blendenring hat.

Ja, natürlich.

Ich persönlich hätte nur vermutet, das die Ungenauigkeit eher von der Mechanik des Blendenmitnehmers selber her rührt, und weniger davon ob man sie elektronisch oder mechanisch einstellt. Sich die Tolleranzen quasi durch das erneute öffnen und schließen der Blende ergeben. Werde ich irgendwann mal ausprobieren, wenn das für mich eine Rolle spielen sollte.

VG
 
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Ich persönlich hätte nur vermutet, das die Ungenauigkeit eher von der
Mechanik des Blendenmitnehmers selber her rührt, (...)

Genauer: Aus dem kurzen Verstellweg des Abblendhebels,
der gleichzeitig zur Blendensteuerung missbraucht wird.

Ein Abblendhebel muss einen kurzen Weg haben um Verzögerungen
gering zu halten. Eine Blendensteuerkurve hat idealerweise aber einen
sehr langen Weg um die Präzision zu erhöhen.

Wenn wir Objektive testen, dann tun wir das mit Blitzgeräten von Hensel,
deren Spannungskonstanthaltung eine maximale Abweichung von 0,28%
aufweist. Kamera auf manuell, 20 Aufnahmen mit unveränderter Einstellung
per USB mit Camera Control pro ausgelöst, und man sieht die Schwankungen
deutlich. Je nach Objektiv mal mehr, mal weniger.
 
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Zunächst ist es völlig egal, wo der Blendenmotor räumlich sitzt.
Beim Internen Motor kommt halt noch eine gewisse mechanische Übertragungungstoleranz zum Tragen (da wird nichts missbraucht).

Beim Blendenmotor im Objektiv besteht aber der Vorteil, dass die Blendenmotoreinheit bei langen Tüten optisch optimal platziert werden kann und die Toleranz an den Blendenmitnehmergabeln völlig entfällt bzw. dass es gar nicht gehen würde, da Mitnehmer zu lang.

Die Ansteuerung der E-Blende ist aber trotzdem per Motor realisiert, auch bei Canon.

Bei kurzen Brennweiten macht die E-Blende auch fast keinen Sinn, denn die E-Blendeneinheit benötigt Platz, hat Gewicht und kostet zusätzlich.
 
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Beim Internen Motor kommt halt noch eine gewisse mechanische Übertragungungstoleranz zum Tragen (da wird nichts missbraucht).

Ansichtssache. Der F-Mount ist ursprünglich ohne Blendenautomatik
im Lastenheft konstruiert worde, es gab lediglich einen Abblendhebel.
Der musste nicht präzise eine Position erreichen sondern nur so schnell
wie möglich seine Endposition erreichen.

Die Blende wurde ja am Blendenring vom Benutzer selbst vorgewählt,
mit einem sehr viel längeren Einstellweg.

Den Abblendhebel dazu zu benutzen, der konstruktiv gar nicht für
eine präzise Blendeneinstellung vorgesehen war empfinde ich als
sehr faulen Kompromiss - man vergleiche nur den Einstellweg der
im FD-Bajonett des Konkurrenten zur Verfügung stand.

Das ist im F-Mount angeflickt, aber nicht sauber konstruiert.

Erst mit der E-Blende schliesst Nikon jetzt - 30 Jahre später - zum
Stand der Technik auf. Besser spät als nie, auch klar.
 
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Das hat mit Ansicht nichts zu tun.

Wie bereits ausgeführt, ist es zunächst völlig egal wo der Blendenmotor räumlich sitzt.

Die Blende wird bis dato bei Nikon und Canon über einen mechanischen Motor angetrieben.

Außerdem hat Nikon doch seit Jahren Objektive mit Blendenmotor im Objektiv im Programm.

Bei günstigen, klein gebauten Objektiven ist eine E-Blende eher nicht erforderlich.

Außerdem hat das 1er System nur Bledenmotoren im Objektiv.
 
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Wie bereits ausgeführt, ist es zunächst völlig egal wo der Blendenmotor räumlich sitzt.

Es ist für die Präzision und Wiederholgenauigkeit aber nicht egal
wie lang der Einstellweg ist. Egal wie Du es drehst und wendest.

Die Auswirkungen sind ja bekannt, demonstrierbar und nicht wegzudiskutieren.

Aber Du musst dich nicht weiter aufregen - die E-Blende löst das Problem ja.

Blöd nur daß Nikon seit der FA fast 30 Jahre dafür gebraucht hat, denn
seitdem ist das Problem weithin bekannt gewesen.
 
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Es ist für die Präzision und Wiederholgenauigkeit aber nicht egal
wie lang der Einstellweg ist. Egal wie Du es drehst und wendest.

Die Auswirkungen sind ja bekannt, demonstrierbar und nicht wegzudiskutieren.

Die Einführung einer Blendensteuerung im Objektiv hat nur einen Vorteil und zwar der Platzierung im Strahlengang.

Die mech. Abweichungen im Steuergetriebe sind es meiner Meinung nach eher nicht

Auch bei Shift-Optiken geht es nicht via mech. Blendenhebel.

Dass zukünftige Nikon Kamers ohne interne Blendensteuerung einfacher und günstiger hergestellt werden könnten steht außer Zweifel.

Im übrigen bin sehr froh, dass ich an meine Nikons meine seit 1980 erworbene Objektive anflanschen kann.
 
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Die mech. Abweichungen im Steuergetriebe sind es meiner Meinung nach eher nicht

Deswegen sage ich ja: Ansichtssache.

Deine Ansicht wird von der technischen Realität nicht bestätigt,
denn sonst gäbe es die Abweichungen nicht ausschliesslich dann
wenn die Blendenposition über den Abblendhebel bestimmt wird.

Die Abweichungen gab es vor der FA nicht, und seit der E-Blende
gibt es sie auch nicht mehr. Du darfst das gerne ignorieren, aber
dann ist es eben wieder "Ansichtssache", und wir kommen da nicht
auf einen Nenner.

Müssen wir aber auch nicht. Let's agree to disagree.

Ich hab zum Thema alles gesagt was gesagt werden muss - ich
bin zum Thema Blendenmechanik ab sofort raus. Ich freue mich für
Dich daß Du so viele schöne alte Objektive ansetzen kannst und
daß deren mechanische Toleranzen für Deine Bilder kein Problem sind.
 
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Ja, wir kommen da nicht zusammen.

Meine sehr schönen alten Nikkore und auch die neuen AF-S/AF-P Optiken mit interner Blendensteuerung im Chassis arbeiten bei Dia-Fotografie und digital bei RAW sowieso, bestens.

Aber wenn dieses Thema (über viele Jahre gewachsenes System) so fürchterlich wichtig ist, würde ich da echt nicht lange fakeln und zu Canon wechseln.
 
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Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht was die Vorteil der verschiedenen Blendensteuerung sind. Darüber könnte man noch Wochen diskutieren ..... da schnappe ich mir lieber einen Fotoapparat und ein Objektiv, an dem mich die Blendensteuerung nicht interessiert.

Wolfgang
 
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