Zum Thema "Grünstich" von mir abschließend noch eine Anmerkung:
ich schaue hier im Büro auf einen 08/15-Monitor von LG und sehe
ebenfalls diesen auch von anderen beschriebenen Gelbgrünstich
im Fell des Hundes - natürlich nicht im ganzen Bild, (...)
Wie gesagt, ich bin im Büro - hier habe ich kein Photoshop zur Hand, nur eine "illegal" auf dem Rechner befindliche Mobilversion von FastStone.Doch, schon. Mach das Bild mal in Photoshop auf -> STRG+L ->Mitteltonpipette -> Klick auf den Tisch oder sogar auf die angefaste Randleiste, auf die Fase die zur Kamera zeigt.
Allerdings sehe ich in dem hellen Winkel links oben eher einen rötlichen Stich.
Eigentlich besteht das ganze Bild aus irgendwie gearteter Farbstichigkeit...
Hatten wir schon geklärt, warum der Hund grüne Haare hat?
(...) das Kernthema des Threads, dass da heißt "Technische Perfektion oder Fotos?".
Robert Frank hat bekanntlich bis dahin geltende Konventionen bewusst durchbrochen, um sich künstlerisch abzuheben.
Da möchte ich widersprechen: als er eine bestimmte Vorstellung von seinen Bildern im Kopf entwickelte, hat er damit bereits den Rahmen des bis dahin "Üblichen" verlassen, weil er sie eben einfach anders als "normal" machen wollte. Das ist mehr als nur ein "Beifang".Er hatte Vorstellungen von Bildern im Kopf, die er realisiert hat. Daß er damit Konventionen durchbrochen hat war Beifang, aber keineswegs die ursprüngliche Absicht.
Sorry, Anja ... das hat sich jetzt überschnitten.
Und das leidet von Anfang an unter der Vorstellung daß es ein ODER geben muss,
ein UND nicht geben kann. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
oder eine gewisse Imperfektion in Kauf nehmen und ein bewegendes, irgendwie jedenfalls etwas auslösendes Bild machen?
Ein sehr guter Artikel, den ich gerade mit großem Vergnügen gelesen habe. Dabei habe ich gemerkt, dass Feininger (dessen im Artikel empfohlenes Buch ich auch gelesen habe), wohl das formuliert hat, was meiner Meinung am nächsten kommt (Zitat aus dem Artikel von Söllner)ist mir noch folgender Artikel unter die Finger gekommen
vier Grundeigenschaften, über die ein gutes Bild verfügen sollte:
- Aufmerksamkeit erregen
– Absicht und Sinn offenbaren
– gefühlsmäßig wirken
– grafische Gestaltung besitzen
Exakt das sind die entscheidenden Punkte dafür, dass ein Bild trotz vorhandener aufnahmetechnischer Mängel bzw. Unzulänglichkeiten eine Wirkung entfalten kann - aber eben nicht muss. Um noch einmal, verzeihe es mir, zum kritisierten Hundebild zurückzukommen: ich finde maximal eine von den formulierten Konditionen in diesem Bild wieder, "Aufmerksamkeit erregen". Das ist zwar eine notwendige, allein aber noch nicht hinreichende Eigenschaft, um ein Bild insgesamt als "gut" (vereinfacht gesagt) zu empfinden.Dabei habe ich gemerkt, dass Feininger (dessen im Artikel empfohlenes Buch ich auch gelesen habe), wohl das formuliert hat, was meiner Meinung am nächsten kommt (Zitat aus dem Artikel von Söllner)
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