Tansania - Expect the Unexpected

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Hii Bernd , tolle Bilder, von Inhalt her wie auch fotographisch-gratuliere!
Zum Tarangire NP: toller Park landschaftlich wie von der Tierwelt her; Elefanten ganzjährig viele, in trockenen Jahreszeiten viel anderes Grosswild inkl Gnus, Zebras etc, in Regenzeiten hohes Gras, an Säugeren neben Elefanten residente Impalas etc aber vor auch viele, viele Vögel...somit einfach was ganz anderes als etwa von Juli-Okt..
(war schon ca 10mal ua auch im im Tarangire NP, habe 2 Jahre in Tz gelebt und bin aus beruflichen Gründen weiterhin 1mal/Jahr dort).
Retour zum Fotographieren: ua hast Du ganz tolle Vogelbilder - welche Objektive (sowie DX/FX?) benutzt Du? Weiterhin viel Spass in Tz - salimie sana. Peter
 
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Zum Tarangire NP: toller Park ...
somit einfach was ganz anderes als etwa von Juli-Okt..

Da stimme ich Dir zu.
Hier ein paar Elefanten vom Februar 2008 aus dem Tarangire.
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Die aktuellen Bilder aus dem Tarangire sind braun in braun und kommen dann nächste Woche.

welche Objektive (sowie DX/FX?) benutzt Du?

Auf Safari habe ich verwendet:
D300 + 500/4.0 oft mit TC14 oder TC17 für Vögel, Kleingetier, Tierportraits
D700 + 200-400/4.0
D200 + 24-70/2.8 oder 16-85

Über Technik können wir am Ende der Reportage diskutieren.
Ich möchte jetzt nicht die Bildberichte zerstückeln.
 
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Nach dem Olpopongi haben wir ein zweites Maasaidorf besucht.
Dieses Dorf ist kein Showdorf.
Es ist ein ganz normales Maasaidorf.
Hier wohnen Verwandte der Angestellen aus dem Kambi Ya Tembo.
Es kommen nur selten Touristen hin.

Das Dorf haben wir am späten Nachmittag besucht.
Das Licht war jetzt viel besser und zur Einstimmung
gibt es ein paar Portraits:

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#40
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#41
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Diese Maasai hatte viel Spaß beim Fotografieren und
hat etwas rumgeblödelt :dizzy:
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Deine alte Leidenschaft beschert uns neue Bilder von gewohnt hoher Qualität.
Danke fürs Zeige. Zusammen mit deinen informativen Erläuterungen ist es fast wie dabei gewesen.
 
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Die letzten Portraits wurde bereits in einen echten Maasai Dorf gemacht.

Hier ist das Dorf im Überblick
#43
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Das Dorf ist mit einem "Zaun" aus gesammelten Ästen und Zweigen aus Dornenakazien umgeben.
Dieser schützt das Dorf und inbesondere das Vieh vor Raubtieren.
Der Eingang wird nachts durch Dornengestrüp verschlossen.
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Im Zentrum ist der Platz für das Vieh.
Es ist wiederum gegen angreifende Raubtiere
mit Akazienzweigen geschützt.
Nachts ist der ganze Reichtum der Maasai hier versammelt.
Tabsüber bleiben nur die kleinen Jungtiere im Dorf.
Sie können frei herumlaufen.
Folglich ist der Boden im Dorf gut gedüngt und wird
von zahlreichen Fliegen frequentiert.
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Um das Zentrum sind die Häuser plaziert.
Jede Frau hat ihr eigenes Haus.
Das Haus wird von der Frau gebaut und instandgehalten.
Hier ein Bild mit stolzer Besitzerin.
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An diesen renovierungsbedürftigen Häuschen sieht man sehr gut
die Bauweise aus Akazienzweigen, die mit Kuhkacke verspachtelt
werden.
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Aber es gibt auch schon moderne Häuser mit
Bretterwänden und Wellblechdach.
Der Fortschritt ist auch hier nicht aufzuhalten.
Ob in ein paar Jahren eine Satellitenschüssel auf dem Dach steht?
Bei der Ankunft im Dorf strömen die Einwohner zusammen und
es wird spontan ein Willkommenslied gesungen
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Ich möchte das Thema Maasai mit ein Beobachtung am Rande abschließen.

Eine junge Maasai steht am Landrover und schneidet Grimassen
und küsst dann den Außenspiegel. :eek:
Bis mir klar wurde, dass es für sie etwas außergewöhnliches ist,
ihr eigenes Spiegelbild zu sehen.
Vielleicht ist es sogar das erste Mal!

Die Bilder sind jetzt keine fotografischen Highlights.
Es sind dokumentarische Schnappschüsse.
Sie sind nicht inszeniert oder gestellt.

Landroverspieglein, Landroverspieglein in der Hand,
wer ist die Schönste im Maasai-Land? :hehe:

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#55
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Die Maasai haben auch ein großes Interesse,
die Bilder auf den Kameramonitor zu sehen.
Hugo und Maasai hatten dabei viel Spaß.
Interessant ist, wie schnell die Kinder erkennen,
welcher Knopf gedrückt werden muss,
um das nächste Bild zu sehen.

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Ich möchte jetzt das Kapitel Maasai vorerst abschliessen.
Weiter geht es mit der Etappe in den Tarangire Nationalpark.
Auf Hugos Homepage gibt
es unter Aktuelles Bilder vom Maasai Viehmarkt zu sehen,
den wir am letzten Tag der Reise besucht haben.
 
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Am nächsten Morgen brauchte ich keinen Wecker.
Der Weißbauch-LÄRM-vogel hat seinen Namen alle Ehre gemacht:

*** Fullquote entfernt, Moderation ***

Morgen geht es zum Massaidorf Olpopongi.

Hallo Bernd,

ich schau jeden Tag auf diese Seite und feue mich ungemein, dass ich auf diese Art und Weise unsere Reise noch einmal erleben kann. Danke dafür und es hat richtig Spass gemacht, mit Dir wieder unterwegs zu sein!
Gruß
Hugo :)
 
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Das letzte Bild ist preisverdächtig. :up: :up: :up:

Danke für die Blumen.
Auch schon bei vergangenen Reisen durch Afrika haben viele Menschen
ein großes Interesse die Bilder auf dem Monitor zu sehen.
Da haben beiden Seiten viel Spaß. Da bricht das Eis.
Andere Menschen, die vorher ein Foto abgelehnt haben
und jetzt die Nachbarin oder den Kollegen auf dem Monitor sehen,
wollen dann auch fotografiert werden, um sich dann auf
dem Monitor betrachten zu können.

Hier fachsimpeln Oma Koko und Hugo über die Bildqualität
des 70-200/2.8 VR II an der D3. Lohnt es sich auf eine D3S
umzusteigen oder sollte man doch lieber auf eine D4 warten? :D
#57
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Schönes Wochenende!
 
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Hallo Bernd,
was will Hugo mit einer D4 besser machen? Wenn die Exif's :)up:) stimmen, entstanden einige Bilder mit der guten alten D200.
Hier fachsimpeln Oma Koko und Hugo über die Bildqualität
des 70-200/2.8 VR II an der D3. Lohnt es sich auf eine D3S
umzusteigen oder sollte man doch lieber auf eine D4 warten?
Wenn Du unzufrieden bist mit Deiner D3 tausche sie um in eine D200 ;) und Du machst hervorragende Bilder von Menschen, die man erst überreden muss, sich fotografieren zu lassen und dann auch kooperativ ein freundliches Gesicht machen. Ich bin begeistert von Euren Portraits, auch weil ich nur zu gut weiß, wie schwierig es sein kann, genügend Zeichnung in die Gesichter zu bekommen.

Mit bestem Gruß - Jo
 
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Hallo Bernd,
was will Hugo mit einer D4 besser machen? Wenn die Exif's :)up:) stimmen, entstanden einige Bilder mit der guten alten D200.

Wenn Du unzufrieden bist mit Deiner D3 tausche sie um in eine D200 ;) und Du machst hervorragende Bilder von Menschen, die man erst überreden muss, sich fotografieren zu lassen und dann auch kooperativ ein freundliches Gesicht machen. Ich bin begeistert von Euren Portraits, auch weil ich nur zu gut weiß, wie schwierig es sein kann, genügend Zeichnung in die Gesichter zu bekommen.

Mit bestem Gruß - Jo

Hallo Bathmann, ich bin mit meiner D3 durchaus zufrieden und ein paar Fotos dazu gibt es auch auf meiner Homepage: www.hugobugl.de
Gruß
Hugo
 
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Bei den Text mit Hugo und Oma Koko habe ich natürlich ein Späßchen gemacht und ein :D angehängt.

Am nächsten Morgen geht die Fahrt vom Kambi Ya Tembo - nordwestlich vom Kilimanjaro in den Tarangire Nationalpark. Das sind schon rund 4h Fahrzeit.
Anfangs war es noch Schotterpiste. Später war es dann Teerstraße.
Viele Bilder sind als "Drive By Shooting" während der Fahrt entstanden.
Teilweise wurde durch die Scheibe fotografiert.

Eine typische Ortsdurchfahrt in Nordtansania.
Auch die Hauptstrasse ist eine Schotterpiste.
Alles im Ort ist durch eine rötliche Staubschicht überzogen.
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Im Ort warten viele Menschen auf engen Raum.
Morgens ist es noch kühl und die Menschen sind in Tücher eingehüllt.
Ob sie auf den Bus warten?
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und hier kommt ein afrikanischer Doppeldeckerbus :D
Die Menschen sind auf der Ladefläche zusammengefercht
oder auf die Spriegel und Seitenwände geklettert.
Das Gras neben der Straße ist eingestaubt.
Auch die Reisenden in auf den Fahrzeugen bekommen davon etwas ab.
Auch unsere Fotoapparate nehmen die Färbung an.
#60
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Hallo,
ich habe auch ein Jahr in Tansania gelebt, damals leider noch mit einer Kompaktknipse von Olympus. Trotzdem waren schöne Bilder dabei und wenn ich deine Bilder sehe kommt schon Sehnsucht auf. Vielen Dank auch für die Reiseeindrücke. Ahsante sana
Kwa heri
Werner
 
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Noch ein paar Bilder auf dem Weg zum Tarangire Nationalpark.
Es gibt einfach unglaublich viele Fotomotive.
Die Transferfahrten zwischen den Parks
sind oft genauso spannend, wie die Fahrten im Nationalpark.
Ich habe einfach ein paar typische Szenen ausgewählt.

Hier ist Muskelkraft gefragt.
In und um Arusha sind sehr viele "Lastentaxis" mit Handwagen unterwegs.
Hier sind Koch-Bananen unterwegs.
#61
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Die Fahrradtaxis sind schon selten geworden.
Inzwischen gibt es Motorradtaxis.
Vereinzelt haben wir aber auch schon dreirädrige Motorrikschas aus Indien gesehen.
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Mädchen auf dem Weg zum Waschplatz
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Waschtag
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Jugendtreff - das Bild könnte auch in den USA aufgenommen sein ...
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Straßenszene
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Geschäfte
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und noch ein Obststand
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Am Nachmittag geht es in den Tarangire Nationalpark.

Die Wartezeit am Gate nutze ich für die Vogelwelt

Blaukopfastrild (Weibchen)
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Für den Grauglanzstar war das 500er leider etwas zu lang ...
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Dann ging es in den Park.
Weit verbreitet ist der Dreifarbenglanzstar
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Trauerdrongo
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Bronzeflecktaube
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Der Tarangire Nationalpark hat eine Fläche von rund 2600 km².
Er ist damit etwa so groß, wie das Saarland.
Der Tarangire Fluss durchquert den Nationalpark und führt ganzjährig Wasser.

Hier gibt es die "kleine Migration.
In der Trockenzeit ziehen viele Tiere zum Wasser in den Park,
während sie zur Regenzeit sich außerhalb des Parks aufhalten.

Besonderes landschaftliches Merkmal sind die vielen Baobab (Affenbrotbäume).

Auf dem Weg zur Lodge ziehen im letzten Büchsenlicht eine
Gnuherde vorbei
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Der Park ist auch berühmt wegen seiner großen Elefantenherden.
Hier ist eine kleine Familie unterwegs
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Die Zebras trifft man eher in der Trockenzeit an
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und ein Portrait
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Ein besonderes Highlight des Parks sind die Baumkletternden Pythons.
Aber auch dieses Mal habe ich keine gesehen ... :heul:
 
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Ein Tierchen auf das ich gerne verzichten kann,
ist die Tsetse Fliege.
Sie liebt Bush- und Waldbereiche.

Sie pirscht sich heimlich an,
setzt sich unbemerkt auf alle möglichen Körperstellen
(z.B. beim Fotografieren zwischen Daumen und Zeigefinger! :eek:),
sticht auch durch Kleidung wie T-Shirt und Strümpfe.
Der Stich ist deutlich spürbar :heul:
und hinterläßt rote Flecken,
die noch nach Tagen jucken.

Die Fliege ist dabei sehr robust.
Mit Karacho draufhauen reicht oft nicht.
Mückenschutz hilft auch nicht wirklich.

Insgesammt habe ich mir ca. 20 Stiche eingefangen,
überwiegend in der Serengeti zwischen Seronera und Lobo,
aber auch ein paar im Tarangire.

Die Tsetse überträgt die Schlafkrankheit.
Laut Wikipedia ist das Infektionsrisiko etwa bei 1:100. :eek:

Damit ich das Makro nicht ungenutzt nach Afrika geschleppt habe:
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