Hi,
im alltäglichen Gebrauch wird das Genre "Street" immer in Verbindung mit dem Begriff "people" kombiniert und das ist gut so.

Gute und auf den Punkt gebrachte Fotos beinhalten nun mal Menschen, die in witzigen, skurrilen oder seltsamen, für uns aber nachvollziehbaren Situationen stecken.
Die sog. "Erfindungshöhe" macht den Unterschied. Beispiel:
Das alte Ömmken (Oma) von schräg hinten vor einem Schaufenster mit Spiegelung ist eigentlich noch kein Streetfoto, geschweige denn People.
Es fehlt "irgendwas", quasi das i-Tüpfelchen, das uns zum Schmunzeln bringt.
Hier aber ein Beispiel für Oma mit Witz:
http://www.in-public.com/DavidGibson/image/2019
Ohne die ins Haar gesteckte Brille wäre es nur....naja.....aber so: Bingo!
Die Kunst ist nun, dies überhaupt zu sehen und....eine Kamera dabei zu haben, gell?
Hier nun eine neuer Link, den ich aus dem leica-Forum habe, der Fotograf bringt es auf den Punkt:
http://www.craigsemetko.com/
Die Pissoir-Aufnahme ist doch genial. Eigentlich keine Kunst, aber man muss durch irgendeinen Umstand die Location kennen lernen und dann mit seiner leisen Leica abdrücken, das ist nur noch Formsache. Das Ergebnis aber brennt sich ein, denke ich. (Wie gut, dass es noch Herrentoiletten gibt..

)
Grüsse
balise