spiegellose nikon als echter slr-ersatz - wann kommt sie?

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msk

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Ernsthaft, wann kommt sie denn nun, die Nikon
"Vollformat" 24x36 spiegellose Systemkamera

Auflagemaß herkömmlich zur sofortigen Verwendung aller Objektive
(okay, kein Nutzen kompakterer Objektive)
oder noch besser mit preiswertem, unintelligentem "Zwischenring"
Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion Sony 6500
(also einem schnellen Autofokus - okay, es wird vermutet, dass Sony die letzte Sensorgeneration nicht hergibt und/oder immer noch Lieferschwierigkeiten/Verzögerungen durch das Erdbeben hat.

Zweitens, ich vermute dass spiegellose Kameras ohne Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion schon bald nutzlos in der Ecke liegen werden. Meistens ist der Kontrastautofokus deutlich langsamer bzw. zu langsam für schnelle Action.

Und ich will eine echte Nikon, mit dem Handling einer D800 oder D5!

Ich will die Diskussion nicht wieder von vorn anfangen und es ist mir bewusst, dass gute Aufnahmen nicht durch eine neue Kamera entstehen.

Gut Licht - Mike
 
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Leider sehe ich momentan bei Nikon mehr die Kunst der Iteration als die Kunst der Strategie.

Ich weiß ja nicht, was Du von den neuen Produkten, die Nikon letztens auf den Markt gebracht hat, mal ernsthaft ausprobiert hast; wenn ja, könntest Du den obigen Satz eigentlich nicht aufrecht erhalten.

Die D810 und D500,
das
1.4/105
1.8/20
5.6/200-500
5.6/800

beispielsweise

sind einfach nur total geil.

Damit kannste Bilder machen, da konntest Du vor wenigen Jahren nur träumen. Das ist wahre Innovation/Evolution, nie vorher so da gewesen und da mit dem Wort Iteration völlig falsch beschrieben.
 
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Ich weiß ja nicht, was Du von den neuen Produkten, die Nikon letztens auf den Markt gebracht hat, mal ernsthaft ausprobiert hast; wenn ja, könntest Du den obigen Satz eigentlich nicht aufrecht erhalten.

Sehr vieles ausprobiert.
Aber ich muss präzisieren, meine Aussage bezog sich auf die Kameras. Und ja, ich fotografiere mit einer aktuellen Kamera (D810).
 
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Wenns spiegellos sein soll, gibts im KB-Format Sony und im APS-C Format Fuji. Warum sollte Nikon mit riesigem Aufwand versuchen, gegen die Etablierten anzustinken? Dazu ist er Abstand viel zu groß und auch der Entwicklungsaufwand. Andere haben kapituliert, wie Samsung mit der tollen NX1, die sich nicht verkauft hat.

Bevor sich Nikon die Finger verbrennt, werden halt die DSLR evolutioniert, auch so hält man Kunden.

Und die neuen Linsen sind doch nicht schlecht oder?

Klar kann man eine DSLM mit KB-Sensor und F-Bajonett bauen. Sigma zeigt mit der Quattro wie es geht. Aber daran hat Nikon offenbar kein Interesse...
 
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Aber ich muss präzisieren, meine Aussage bezog sich auf die Kameras. Und ja, ich fotografiere mit einer aktuellen Kamera (D810).

O.K., danke. Den AF der D500 mal mit nem langen Tele (z.B. 5.6/800mm) ausprobiert? Ich wäre froh, wenn davon eine "Iteration" in die D810 gesteckt würde.

Der Schritt von der D800E zur D810 ist zwar nicht groß, aber durchaus so fühlbar, das ich nicht von einer bloßen Wiederholung mit anderer Bezeichnung sprechen möchte.
 
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O.K., danke. Den AF der D500 mal mit nem langen Tele (z.B. 5.6/800mm) ausprobiert? Ich wäre froh, wenn davon eine "Iteration" in die D810 gesteckt würde.

Oh ja. Andererseits wäre es eine wundervolle Iteration gewesen, wenn sich einer der 500 Nikon-Ingenieure in den vergangenen Jahren um die langsame Entwicklung des Video-AF der APS-C- und FX-Kameras gekümmert hätte. Da gab es leider nur einen Stillstand – oder ist das auch irgendeiner Marketingstrategie geschuldet?

Sans Ear grüßt
 
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Oh ja. Andererseits wäre es eine wundervolle Iteration gewesen, wenn sich einer der 500 Nikon-Ingenieure in den vergangenen Jahren um die langsame Entwicklung des Video-AF der APS-C- und FX-Kameras gekümmert hätte. Da gab es leider nur einen Stillstand – oder ist das auch irgendeiner Marketingstrategie geschuldet?

Sans Ear grüßt

Vielleicht ist die Überzeugung des Nikon-Marketings, das Video nur eine randständige Verwendung höchstwertiger Fotoapparate darstellt?

Man kann mit modernen SLRs filmen, aber wer in dem Bereich wirklich Qualität will, nutzt spezialisierte Videokameras. Ich filme nicht, aber ich könnte mir die Argumentation so vorstellen.
 
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Man kann mit modernen SLRs filmen, aber wer in dem Bereich wirklich Qualität will, nutzt spezialisierte Videokameras. Ich filme nicht, aber ich könnte mir die Argumentation so vorstellen.

Ich nutze die D500 auch zum filmen. Mich überzeugt die Quailtät der Kamera beim Filmen.
Die Vorteile einer Videokamera sehe ich eher im Handling, Balance, stufenlose Blende etc. als in der Qualität.

Aber auch bei Fotos überzeugt mich die D500 sehr, deren Eigenschaften wurden hier ja oft genug besprochen. Ich kann bei daher auch nicht wirkilch nachvollziehen warum die Frage mit oder ohne Spiegel so weltbewegend sein soll? Unterm Strich sind es ein paar hundert Gramm mehr bei mehreren kg.
Was allerdings stimmt, ist das der VideoAF der D500 nicht an den meiner Panas herankommt. Hier liegt der größte Schwachpunkt der D500, ganz klar.
 
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Leider lief es für Nikon wohl finanziell im letzten Geschäftsjahr nicht so gut - Meldung vom 17.11.
Ich wünsche Nikon, dass sie wieder Tritt fassen.
Mike
 
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Ich muß grad an eine -zugegeben höchstgradig unwissenschaftliche- Marktbeobachtung vom letzten Jahr denken. Einer meiner jüngeren Mitarbeiter wurde zum ersten Mal Vater und bat mich um Beratung beim Kamerakauf. Ich beschloß erstmal gar nichts weiter zu erläutern, sondern griff mir einiges aus meinm Fundus und ließ ihn damit "herumspielen". Das fanden auch zwei weitere junge Leute aus dem Büro recht spannend, sodaß sich also drei "Digital Natives" von 18-30, die zuvor nur mit Handies oder max. geliehenen Digi-Cams fotografiert hatten mit meinen Knipsen beschäftigten.

Zwei Kameras waren -aus verschiedenen Gründen bei allen dreien zuerst raus:

D700 mit MB-D10 und 28-70 2.8. Sie wurde sofort als "Profi-Kamera" identifiziert. Ich hatte sie sicherheitshalber gleich auf LV gestellt und der Azubine fiel sie um ein Haar runter, als sie die Kamera an beiden Seiten anfaßte und vor den Körper ziehen wollte. Ich habe die Kamera dann wiedr auf "normales" fotografieren umgestellt und ihnen erklärt, wie man sie richtig hält. Das Urteil dazu war genauso eindeutig wie vernichtend, von dem Monstergewicht mal abgesehen, wäre das ja wohl eine völlig unnatürlich Fotohaltung, nur mit einem Auge durch so ein Guckloch zu schauen und nichts mehr von der Umgebung mitzubekommen. Dazu noch bei dem Monster nur so ein Mini-Zoombereich, da würden ihre Handies ja besser zoomen können. Nee, das wäre ja wohl nur was für Profis, die ihr Geld damit verdienen müssen. Ich schätze meine Erläuterung, das sie mit dieser Knipse eine der beliebsten Amateur-DSLR aller Zeiten in Händen halten glauben sie mir bis heute nicht. Dazu noch die Erklärungen, das an mit der eigentlich keine schnell teilbaren Fotos macht, sondern sogenannte RAWs die man dann hinterher am Rehchner noch bearbeiten muß. Die D700 wurde jedenfalls sehr schnell als völlig kaufungeeignet wieder abgelegt.

Ähnlich erging es der Sony A7, das lag aber überwiegend daran, das ich für die seinerzeit nur manuelle Leica M-Linsen hatte. Kein Zoom? Kein Autofocus? Was macht man denn in 2015 mit sowas? Immerhin wurde ihr zumindest von den beiden Herren eine sehr hohe Ergonomie zugesprochen.

Als nächstes fiel die Nikon J1 mit dem 10-100 raus. Endlich eine Kamera mit vernünftigem Zoombereich, aber kein Klappdisplay, keine Touchbedienung und sehr kompliziert zu bedienende Menüs, auch bei der waren sich die drei recht schnell einig.

Ähnlich erging es der D5300 mit dem 18-55, die wurde als gehobene Amatuerklasse eingestuft und als durchaus spannend empfunden, bis die ersten Versuche mit dem LV stattfanden. Ich erläuterte nun, das sie ja alle vom Handy wüßten, das es manchmal kaum möglich wäre auf dem Screen etwas zu erkennen, und das so ein Sucher dann recht hilfreich wäre. Ja das sahen sie tlw. durchaus ein, aber dann wäre so ein Sucher doch nur ein Notbehelf, bei der Kamera käme es ihnen eher so vor als wäre die Displayfotografie nur der Notbehelf und das wäre ja wohl genau falsch rum. Zudem hat die auch wieder nur so einen kleinen Zoombereich und noch nichtmal ein Motorzoom.

Die Panasonic FZ1000 blieb von den bisherigen Kameras am längsten in der "Erprobung" besonders den Herren gefiel der Monster-Zoombereich und das es egal war, ob mit Sucher oder Display die Anzeigen und Bedienung war immer identisch. Die Azubine sah ein eher technisches Problem, da die große Kamera in keine ihrer Handtaschen passen würde. Hauptkritikpunkt war der fehlende Touchscreen

Sie wurde erst verworfen, als ich ihre "große Schwester" die Pana G6 mit dem 14-42 und 45-175 Motorzoom vorstellte. In der Bedienung praktisch identisch zur FZ1000, aber mit dem vorher vermissten Touchscreen ausgestattet war die schnell die Favoritin, besonders als ich noch erwähnte, das es noch eine Schwester ohne das überflüssige Guckloch (GF-6) gäbe.

Bei den Erläuterungen zog ich dann die Sony 5R mit dem 16-50er Powerzoom aus der Jackentasche, die recht schnell die Herzen eroberte. Besonders das Klappdisplay punktete vor dem Schwenkdisplay der G6, da man mit dem nicht seitlich aus er optischen Achse schwenkt. Sie war den beiden Herren fast schon zu klein und alle vermuteten bei der kleinen Knipse nur eine miese Bildqualität. Als ich dann erklärte, das sie den gleichen Sensor wie die D5300 habe und damit nur knapp schlechter als die D700 und A7 wäre, legten sich alle drei auf ein Lastenheft für die "Vaterschaftskamera" fest:

- Wechseloptikkamera
- DX-Sensor
- kein Sucher
- mit Standardoptik möglichst Jackentaschentauglich
- Touchklappscreen
- schnelle Teilbarkeit der Fotos zu den Großeltern z.B.


Gekauft hat er sich dann letztendlich eine Samsung NX 300, da die im Vergleich zur Sony und den Fujis mehr Motivprogramme und eine schnellere/bessere "Bilderverteil-APP" hatte.


Völlig anders als hier im Forum war das OVF vs. EVF Thema dort überhuapt keines, alle drei hätten die Sucher der von mir vorgeschlagenen Sony A6000 und Fuji XE-1 (die beide wegen des fehlenden Touchscreen doch rausflogen) als halt montierten Notbehelf mitgenommen, für die Kaufentscheidung spielte VF vs. ohne Sucher nur insofern eine Rolle, als der "eh meist überflüssige" Sucher die G6 und FZ1000 nur unötig größer machen würde.



Ich habe es schon mehrfach geschrieben und bleibe dabei. Für mich ging es mit Nikon bergab als sie immer weiter versuchten den Käufer zu entmündigen. Statt parallel noch eine DX-Mirrorless Linie aufzubauen, die -wie auch bei Sony- über Adapter voll F-Bajonett tauglich ist, aber dank kleinem Auflagemaß auch mit eigenen Optiken Jackentaschentauglich wird; wurde -ist halt häufig das Problem in Konzernstrukturen- von einigen Vergangenheitsfanatikern, die den Untergang der D-SLR einfach nicht akzeptieren konnten, aber an den entsprechenden Hebeln im Konzern saßen, diese Zukunftschance komplett verspielt.

Was wäre schlimmstenfalls passiert, wenn es rechtzeitig die DX-Mirrorrless gegeben hätte? So Hinrnis wie ich hätten keine D-SLR mehr gekauft, sondern die Spielzeugknipse, dafür dann aber auch neue Objektive und das übrige Nikon-Objektivprogramm wäre dank der Adaptierung auch weiterhin interessant für mich geworden. Zu der oder den Nikon DX-mirrorless (Sonies habe ich aktuell 4) hätte ich z. B. auf jeden Fall auch noch das 300PF dazugekauft, bestimmt auch das neue 105er, und auch das zur Spiegellosen passende 18-200.

Stattdessen ist in den letzten Jahren ein kleines Vermögen zu Sony gewandert, noch nichtmal als bewußter Systemwechsel, ich habe einfach immer wieder nicht mehr genutztes Nikon-Equipment für Sony-Käufe verkauft/in Zahlung gegeben. Die paar Nikon-F-Linsen, die ich noch habe sind alles AF-S G, in der Hoffnung das der nächste Commlite Aapter die Schwächen des derzeitigen ausbügelt.




Ich habe es schon mehrfach geschrieben, es wäre für mich ganz klar ein Fehler gewesen die D-SLR Stammkundschaft zu verprellen und diese komplett durch mirrorless zu ersetzen, aber alle Kunden die weg von der D-SLR wollten, oder eine vernünftige Einsteigerkamera suchten komplett zu ignorieren/negieren bzw. mit den 1er zu veräppeln, war für mich der Kardinalfehler, der zu der jetzigen wirtschaftlichen Situation führte. Ohne Frage die D500/D5 sind ganz bestimmt tolle Kameras, die aber IMHO praktisch keinerlei Neukundengewinnung ermöglichen, sondern nur bei bestehenden Kunden die Vorgängermodelle substituieren und -da bleibe ich bei- wir Sucherfotografen (völlig egal ob optisch oder elektronisch) sterben aus und neue kommen nur marginal nach.


Wohin die Reise geht habe ich keine Ahnung, und vielleicht haut Nikon ja wirklich zum 100sten den totalen Oberhammer raus, was auch immer das sein mag. Fakt bleibt für mich aber, das sie sich durch dumme Kundengängelung (zur fehlenden spiegellosen kommen ja noch die inakzeptabelen Funktionskastrationen bei den 3xxx/5xxx) in eine schwierige Situation gebracht haben anstatt das Marktpotential auszuschöpfen und aus einer Position der Stärke angreifen zu können.
 
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Leider lief es für Nikon wohl finanziell im letzten Geschäftsjahr nicht so gut - Meldung vom 17.11.
Ich wünsche Nikon, dass sie wieder Tritt fassen.
Mike


Die Zahlen hatte ich weiter vorn im Thread schonmal genauer zerlegt.

An den zweiten Teil glaube ich nicht mehr.
 
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(...)
Wohin die Reise geht habe ich keine Ahnung, und vielleicht haut Nikon ja wirklich zum 100sten den totalen Oberhammer raus, was auch immer das sein mag. Fakt bleibt für mich aber, das sie sich durch dumme Kundengängelung (zur fehlenden spiegellosen kommen ja noch die inakzeptabelen Funktionskastrationen bei den 3xxx/5xxx) in eine schwierige Situation gebracht haben anstatt das Marktpotential auszuschöpfen und aus einer Position der Stärke angreifen zu können.

Liefert Sony an irgend einen Hersteller DX oder FX-Sensoren für Mirrorless-Kameras mit Wechselobjektiven? Meines Wissens nicht.
 
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Diese Frage steht schon länger im Raum, ich selbst unterstellte schon, das sie es womöglich nicht täten. Es gab aber seinerzeit auch noch andere DX-Sensor Hersteller, falconeye hatte mich diesbezüglich mal korrigiert, das Sony bei den DX-Sensoren eben kein Monopol hätten.

Zudem sind und waren die Top-Sensoren schon immer Nikon-Entwicklungen, die dann als Auftragsfertigung rausgingen. Sie hätten genausogut auch einen DX-Sensor bringen können
 
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Diese Frage steht schon länger im Raum, ich selbst unterstellte schon, das sie es womöglich nicht täten. Es gab aber seinerzeit auch noch andere DX-Sensor Hersteller, falconeye hatte mich diesbezüglich mal korrigiert, das Sony bei den DX-Sensoren eben kein Monopol hätten.

Zudem sind und waren die Top-Sensoren schon immer Nikon-Entwicklungen, die dann als Auftragsfertigung rausgingen. Sie hätten genausogut auch einen DX-Sensor bringen können

Laut dieser Aufstellung hier:

http://radojuva.com/2015/11/sensor-nikon-matrix/

aber nur der D4/D4s/Df-Sensor, (EDIT: Und D700/D3/D3s) der FX-Rest ist Sony oder Toshiba.

Der D5-Sensor ist sogar wieder Toshiba, deren Sensorfertigung ja jetzt auch zu Sony gehört (Neben dem D500-Sensor steht übrigens "Unbekannt)
 
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Ich muß grad an eine -zugegeben höchstgradig unwissenschaftliche- Marktbeobachtung vom letzten Jahr denken. Einer meiner jüngeren Mitarbeiter wurde zum ersten Mal Vater und bat mich um Beratung beim Kamerakauf.[...]

Höchst unwissenschaftlich in der Tat. Denn alle drei waren Fotografieneulinge, die andere Prioritäten hatten als erfahrene Fotografen - auch Amateure - haben.
Sie wollen die Kamera mit beiden Armen vor sich halten. Klar, sind sie vom Smartphone her so gewohnt.
Sie wollen einen Superzoom. Klar, sie haben ja keine Ahnung von Bildqualität. Es geht ihnen auch gar nicht um Bildqualität.
Sie wollen die Bilder schnell teilen. Klar, die Bilder machen sie nicht für sich, sondern als primitves Zeitzeugnis für die Verwandschaft.

Ich denke mal, das sind völlig andere Ansprüche als Du sie hast.

Und Du führst diese Beispiele an, um Deine Stinkwut auf Nikon zu untermauern, dass Nikon noch keine Spiegellose auf den Markt gebracht hat. Das ist nur unwissenschaftlich, das ist unsachlich, sogar polemisch.

Eine Spiegellose, die mit den Qualitäten einer D750, einer D5 oder einer D500 mithalten kann, läge auch weit außerhalb des Interessensspektrums Deiner Neulinge.

Warum sollte Nikon das Wagnis eingehen, eine Spiegellose zu entwickeln, die dann weder von den bisherigen zufriedenen DLSR-Besitzern, noch von Anfängern oder Kompaktknipsenaufsteigern gekauft wird, sondern nur von einer Handvoll "Spiegellos-Enthusiasten", die partout von Nikon kaufen wollen?

Ich kann in gewissen Grenzen verstehen, warum man unbedingt eine spiegellose Vollformatsystemkamera haben möchte, aber ich kann nicht verstehen, wie man daraus so einen Brass auf einen Hersteller, der diesen Anspruch nicht erfüllt, entwickeln kann.
 
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Und Du führst diese Beispiele an, um Deine Stinkwut auf Nikon zu untermauern, dass Nikon noch keine Spiegellose auf den Markt gebracht hat. Das ist nur unwissenschaftlich, das ist unsachlich, sogar polemisch.

Ich habe keine Stinkwut auf Nikon, jedenfalls nicht als Kunde, da kaufe ich dann halt bei einem Anbieter, der mir -für meine Wünsche- das bessere Produkt liefert. Ich bin da inzwischen recht schmerzfrei, bzw. komplett markenunabhängig. Nach vielen Jahren mit Audi, BMW und Mercedes steht inzwischen ein anderes Fabrikat vor der Haustür. Als Aktionär frage ich mich schon ob die in J noch alle an der Waffel haben. Zum Glück ist meine Position in Nikon Aktien nicht gar so groß und es gibt bei den anderen Nikon-Branchen fähige Manager, die die Verluste der Photo-Sparte derzeit noch übertynchen können.

Ich postulierte auch keinen Wunsch nach einem sündteuren VF-mirrorless-System, sondern nach einem konkurrenzfähigen System, das auch Neukunden ansprechen könnte.

Derzeit lebt Nikon mehr schlecht als recht von den Bestandskunden, die ihre D300 endlich durch eine D500 ersetzen konnten. Oder dei D4 durch die D5.

Realistisch betrachtet gibt es im derzeitigen Nikon-Programm nichts womit ein "aufstiegswilliger" Smartphone-Fotograf zu Nikon kommen müßte. Klar gibt es immer noch ein paar, die sich eine D3400 oder D5600 zulegen, die große Masse wird aber bei einem der Wettbewerber landen, da dort einfach geeignetere Systeme verfügbar sind.

Ich wiederhole die Frage gern nochmal: Warum sollte ein Smartphone-Fotograf, für den es natürlich ist in ein hochgehaltenes Display zu blicken auf einmal auf den von ihm als unnatürlich empfundenen Blick durch ein kleines Guckloch umschwenken?


Canikon haben sich aus meiner Sicht einfach viel zu lang auf den -früher redlich verdienten- Meriten ausgeruht, aber beide haben den sich schnell verändernden Markt völlig falsch eingeschätzt. Ist nicht das erste Mal, das ein ehemaliger Marktführer durch fehlerhafte Produktpolitik den Bach runtergeing und es wird auch in Zukunft so etwas geben.

Das es immer Treue Kunden geben wird, die verfehlte Produktpolitken bis zum bitteren Ende goutieren ist auch schon immer so gewesen, aber ich belibe dabei nicht wir Altkunden können CaNikon am Markt halten, sondern nur Neukunden, die auch in den nächsten Jahrzehnten hinreichende Umsätze generieren.

Ob das nun eine verspätete Me-Too Spiegellose nun reissen kann wage ich zu bezweifelne, dafür sind die Wettbewerber einfach schon viel zu gut aufgestellt. Vielleicht kommt aj wirklich zum 100. Geburtstag der von vielen herbeigesehnten Oberhammer, der als echter Gamechanger fungiert. Mir fehlt da zwar der Glaube, aber freuen würde es mich trotzdem
 
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Ich habe keine Stinkwut auf Nikon, jedenfalls nicht als Kunde, da kaufe ich dann halt bei einem Anbieter, der mir -für meine Wünsche- das bessere Produkt liefert. Ich bin da inzwischen recht schmerzfrei, bzw. komplett markenunabhängig. Nach vielen Jahren mit Audi, BMW und Mercedes steht inzwischen ein anderes Fabrikat vor der Haustür. Als Aktionär frage ich mich schon ob die in J noch alle an der Waffel haben. Zum Glück ist meine Position in Nikon Aktien nicht gar so groß und es gibt bei den anderen Nikon-Branchen fähige Manager, die die Verluste der Photo-Sparte derzeit noch übertynchen können.

Ich postulierte auch keinen Wunsch nach einem sündteuren VF-mirrorless-System, sondern nach einem konkurrenzfähigen System, das auch Neukunden ansprechen könnte.

Derzeit lebt Nikon mehr schlecht als recht von den Bestandskunden, die ihre D300 endlich durch eine D500 ersetzen konnten. Oder dei D4 durch die D5.

Realistisch betrachtet gibt es im derzeitigen Nikon-Programm nichts womit ein "aufstiegswilliger" Smartphone-Fotograf zu Nikon kommen müßte. Klar gibt es immer noch ein paar, die sich eine D3400 oder D5600 zulegen, die große Masse wird aber bei einem der Wettbewerber landen, da dort einfach geeignetere Systeme verfügbar sind.

Ich wiederhole die Frage gern nochmal: Warum sollte ein Smartphone-Fotograf, für den es natürlich ist in ein hochgehaltenes Display zu blicken auf einmal auf den von ihm als unnatürlich empfundenen Blick durch ein kleines Guckloch umschwenken?

(...)

Weil er sonst - überspitzt formuliert - gleich bei seinem Smartphone bleiben kann? Ich denke, man kann nicht immer davon ausgehen, dass der Kunde das Gewohnte sucht, eventuell ist es ja gerade die komplett andere Bedienweise DSLR vs Smartphone, die ihn das Produkt kaufen lässt.
 
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Weil er sonst - überspitzt formuliert - gleich bei seinem Smartphone bleiben kann? Ich denke, man kann nicht immer davon ausgehen, dass der Kunde das Gewohnte sucht, eventuell ist es ja gerade die komplett andere Bedienweise DSLR vs Smartphone, die ihn das Produkt kaufen lässt.


Egal ob man die CIPA-Statistiken oder den Nikon Geschäftsbericht nimmt, aus dem langsamen Rückgang der D-SLR wurde -insbesondere in 2016- ein freier Fall.
Ich weiß das der Überbringer schlechter Nachrichten immer derjenige ist, der als Ursache benannt wird, aber das ich selbst seit der D5300 keine D-SLR mehr gekauft habe, kann nicht zu den dramatisch einbrechenden Umsätzen in letzter Zeit geführt haben.


Nachtrag: Wie mehrfach gesagt, ich weiß nicht was den Niedergang von Nikons-Photosparte noch aufhalten kann. Eine Me-Too Spiegellose könnte es aus meiner Sicht höchstens verlangsamen. Zumindest wäre es einen Versuch wert.
 
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