spiegellose nikon als echter slr-ersatz - wann kommt sie?

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msk

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Ernsthaft, wann kommt sie denn nun, die Nikon
"Vollformat" 24x36 spiegellose Systemkamera

Auflagemaß herkömmlich zur sofortigen Verwendung aller Objektive
(okay, kein Nutzen kompakterer Objektive)
oder noch besser mit preiswertem, unintelligentem "Zwischenring"
Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion Sony 6500
(also einem schnellen Autofokus - okay, es wird vermutet, dass Sony die letzte Sensorgeneration nicht hergibt und/oder immer noch Lieferschwierigkeiten/Verzögerungen durch das Erdbeben hat.

Zweitens, ich vermute dass spiegellose Kameras ohne Stacked Sensor mit AF-Phasendetektion schon bald nutzlos in der Ecke liegen werden. Meistens ist der Kontrastautofokus deutlich langsamer bzw. zu langsam für schnelle Action.

Und ich will eine echte Nikon, mit dem Handling einer D800 oder D5!

Ich will die Diskussion nicht wieder von vorn anfangen und es ist mir bewusst, dass gute Aufnahmen nicht durch eine neue Kamera entstehen.

Gut Licht - Mike
 
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Da ich nur das 90er Cron habe und nichts von Fuji, habe ich mal das mit dem AF-S 1.8/85 verglichen. Das Nikon ist zwar etwas lichtstärker, davor aber auch etwas kürzer in der Brennweite.

Nikon: 80 * 73
Leica: 78 * 64

Damit ist das Nikon 2mm länger, was aber grob passt.

Der geringere Durchmesser von 0,9cm könnte grob durch den fehlenden AF erklärt sein.

Bei älteren Rechnungen von M-Ojektiven wird bei kleineren Brennweiten die Kompaktheit z.B. mit einer großen Naheinstellungsentfernung erkauft.
Eine Verkleinerung von Objektiven, wenn sie nicht per Software korrigiert werden, ist für alle Systeme schwierig, ohne Kompromisse einzugehen.

Suche ich mir unter Systemkameras eine Portrait-Kombination aus, komme ich nicht immer zu einem kleinen System

http://camerasize.com/compact/#579.510,679.456,570.460,123.384,ha,t
 
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Hmm, wer bitte braucht demnächst noch solche "Systemkameras", wenn aus 8K (16k) Videos jedes beliebige Bildchen raugeschnippelt werden kann.

Das ist eine Mär das das geht.
Denk mal nach, wenn du ein 30fps oder 60fps Filmchen drehst, wie lange sind deine Verschlusszeiten? Bei einfachen Motiven die relativ statisch sind, kann das extrahieren ganz gut funktionieren. Aber sobald es etwas schwieriger wird, kannst du das vergessen. Als Film mag es noch funktionieren, weil unser Auge zu langsam ist und nicht mitkommt, aber als Standbild ist das fuer die Tonne.

lg redy
 
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Das ist eine Mär das das geht.
Denk mal nach, wenn du ein 30fps oder 60fps Filmchen drehst, wie lange sind deine Verschlusszeiten? Bei einfachen Motiven die relativ statisch sind, kann das extrahieren ganz gut funktionieren. Aber sobald es etwas schwieriger wird, kannst du das vergessen. Als Film mag es noch funktionieren, weil unser Auge zu langsam ist und nicht mitkommt, aber als Standbild ist das fuer die Tonne.

lg redy

Hmm, bei 30/60 fps wird sich das in Zukunft bei 8k wohl eher nicht abspielen, gehe mal von einer Framerate von bis zu 120 B/s aus.
 
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Denk mal nach, wenn du ein 30fps oder 60fps Filmchen drehst, wie lange sind deine Verschlusszeiten?

Keine Ahnung (also ich habe es nie ganz genau herausbekommen), aber ich denke bei 25 B/s nimmt meine Helmkamera von 2011 Bilder mit etwa 1/400 s auf




Ja, ich weiss, das ist kein Meisterwerk, aber es ist ein Standbild aus einem 1280 * 720 Film mit 25 B/s; einfach im mPlayer au "standbild aufnehmen" geklickt und fertig. Die Verschlusszeit ist bei dieser Frame-Rate sicherlich nicht 1/25s. Mit besseren Sensoren wird man vielleicht immer auf 1/1000 oder noch kürzer kommen (Film funktioniert ja bei Licht, bei dem Photos schon unmöglich werden). Ich habe das Bild damals extrahiert, weil wir .... in recht hohen Wellen herumtoben.​
 
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...
Ja, ich weiss, das ist kein Meisterwerk, aber es ist ein Standbild aus einem 1280 * 720 Film mit 25 B/s; einfach im mPlayer au "standbild aufnehmen" geklickt und fertig. ...

Aber bei strahlendem Sonnenschein gedreht.
Und trotzdem nicht wirklich befriedigend, oder?
Mach´ das mal in der Abenddämmerung und nimm dann ein Einzelbild raus ;)

Wir nehmen manchmal Einzelbilder aus unkomprimiertem HD-Material für den Druck raus - das reicht in guter Qualität für 5 cm Kantenlänge, dann wirds schon eng.
Wenn ich statt HD 4k drehe, wirds keinen Deut besser, weil es nicht an der Auflösung alleine hakt.
 
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Aber bei strahlendem Sonnenschein gedreht.
Und trotzdem nicht wirklich befriedigend, oder?
Mach´ das mal in der Abenddämmerung und nimm dann ein Einzelbild raus.

Ja sicher ist die Bildqualität ... äh ... nah an 8-Bit Klötzchengraphik. Die Kamera ist Wasserdicht bis 10m (!) und hat 2012 noch ganze 99.- Euro gekostet (nur dass wir mal wissen, in welchem Marktsegment wir uns hier bewegen). Es ging mir darum zu zeigen, dass die Anzahl der Bilder pro Sekunde nicht zwingend einen Rückschluss auf die Belichtungszeit erlaubt (Wassertropfen fast rund, also irgendwo nah bei 1/500).
 
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Ja sicher ist die Bildqualität ... äh ... nah an 8-Bit Klötzchengraphik. Die Kamera ist Wasserdicht bis 10m (!) und hat 2012 noch ganze 99.- Euro gekostet (nur dass wir mal wissen, in welchem Marktsegment wir uns hier bewegen). Es ging mir darum zu zeigen, dass die Anzahl der Bilder pro Sekunde nicht zwingend einen Rückschluss auf die Belichtungszeit erlaubt (Wassertropfen fast rund, also irgendwo nah bei 1/500).

Ich weiß schon, was Du wolltest, Stefan... ;)
Aber wenn das Licht schlechter wird, dann geht die Belichtungszeit so weit hoch, wie es die Framezahl erlaubt und ab da geht die ISO hoch. D.h. die Belichtungszeit kann bei 30 fps nicht länger sein, als 1/40 und bei 60 fps nicht länger, als 1/80.
Und das bedeutet, dass die ISO recht schnell nach oben sausen. Und damit die Qualität nach unten. Kommt noch die Komprimierung dazu und es bleibt in der Praxis nicht allzu viel übrig von dem “schönen Einzelbild“.
 
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Also, für mich wird es klarer - das Konzept.
D800er nehmen Spiegel, AF-Einheit und Prisma raus dafür 42er Sensor mit AF-Phasendetektion sowie schnellem LSI rein und fertig ist der Prototyp. EVF ist klar. Und wahrscheinlich gibt es ihn. Ja, letzteres als reine Vermutung.
Und bitte nicht wieder anfangen, ob man es kaufen würde ...
Fortschritt braucht Ideen !
Und, noch einmal, Video ist nicht bewusstes Einzelbildfotografieren - unabhängig vom techn. Machbaren.
Mike
 
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...
Fortschritt braucht Ideen !

Mike

Moin Mike
ja Fortschritt braucht Ideen...
da müsste man aber Fortschritt definieren :)
nur ein evtl. kleinerer/leichterer Body der das gleiche Bildergebnis wie eine
DSLR liefert ist für mich kein Fortschritt sondern nur ein anderer Kamerabody:)
 
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Moment, Moment bitte nix durcheinander bringen. Beim Filmen braucht man Belichtungszeiten von max 1 / (2 x fps) also bei 30fps 1/30 bis max. 1/60. Geht man bei bewegten Objekten auf kürzere Belcihtungszeiten bewegt sich das Objekt in den Phasen zwischen den Frames weiter als in den Frames selber, es kommt zu einem ruckligen Film, selbst bei 60fps.

Deswegen hat auch jede gescheite Videokamera (und neuerdings auch die Pana FZ2000) einschwenkbare ND-filter, um die Belichtungszeiten lang genug zu bekommen.

Ich bin zwar auch fest überzeugt, das wir irgendwann nur noch (ok überwiegend) extrahierte Fotos aus Filmen zu Gesicht bekommen, aber ein wenig hin ists bis dahin noch.
 
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Also, für mich wird es klarer - das Konzept.
D800er nehmen Spiegel, AF-Einheit und Prisma raus dafür 42er Sensor mit AF-Phasendetektion sowie schnellem LSI rein und fertig ist der Prototyp. EVF ist klar. Und wahrscheinlich gibt es ihn. Ja, letzteres als reine Vermutung.
Und bitte nicht wieder anfangen, ob man es kaufen würde ...
Fortschritt braucht Ideen !
Und, noch einmal, Video ist nicht bewusstes Einzelbildfotografieren - unabhängig vom techn. Machbaren.
Mike
Diese Kamera wäre nicht innovativ - sie wäre ein Verschnitt von Dingen was es schon am Markt gibt. Das bringt keine neuen Kunden.
Sie addressiert nicht das Problem des hohen Stromverbrauchs, der Zeitverzögerung im EVF, egal wie schnell der "LSI" chip ist ("LSI "war in den 70er Jahren, heute sind es "ASIC's" :) )

Ich bin überrascht, wie sehr eine Situation vereinfacht dargestellt werden kann.

Nikon braucht wie gesagt nicht ein neues Produkt, sondern eine Strategie, die langfristig eine Geschäftsbasis ermöglicht, die wachsen kann, neue Marktsegmente erschließt, den sich verändernden Zeitgeist der neuen Kundengeneration(en) respektiert, einen hohen "Stickinessfaktor" hat (damit Kunden beim neuen Nikon "System" bleiben, sobald sie eingestiegen sind), das sich nachhaltig von anderen Angeboten und Systemen im Kernmarkt unterscheidet, eine Strategie die als Marktsegment ggü. den übermächtigen Smartphones und deren Nachfolger bestehen kann. Sie brauchen auch eine Strategie, die eine neue Balance schaffen, zwischen dem Akt des Fotografierens und des Vernetzt sein, eine emotionale Basis schaffen, daß Kunden zu dem neuen Nikon System wollen: Eine Strategie, die die kaufmännische Basis legt, noch Jahrzehnte im Geschäft bleiben zu können. Eine Strategie, die es erlaubt, möglichst viel von dem allgemeinen digitalen technischen Fortschritt mitzupartizipieren und zugleich jene Gebiete herauszusuchen, wo sie sich nachhaltig von Konkurrenzangeboten unterscheiden können. Eine eigene Sensorfertigung wird sich in Zukunft nicht rechnen, als wo unterscheidet man sich dann? Nachhaltig. Über Jahrzehnte.

Innovation kann evolutionär sein, da ist der nächste Schritt logisch und leicht planbar (zBsp eine Kamera von SLR auf Spiegellos umzustellen und auf den EVIL Markt zu werfen)
Innovation kann auch disruptiv sein (eine neue Geschäftsstrategie zu finden, die die geänderten Marktverhältnisse und Kundenverhalten berücksichtigt, die noch kommenden demographischen und technischen Entwicklungen halbwegs korrekt antizipiert und über Jahrzehnte durchgehalten werden kann - technisch, kaufmännisch und kundenorientert)

Nikon steht aus meiner Sicht vor der zweiten Variante, nicht vor der ersten. Verwenden sie den Lösungsansatz der ersten Variante für die zweite, wird das Unternehmen Schiffbruch erleiden.

LG,
Andy
 
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Formulieren wir es der Einfachheit halber so:
Je mehr fps gewollt sind, desto mehr Licht braucht man für eine gleich gute Qualität.


Nein, kann man so nicht verallgemeinern, zuviel Licht kann zu ganz üblen Filmergebnissen führen. Einfaches Beispiel: Motorsport. Gehen wir mal von nur 180km/h = 50m/s aus.

Nun filmen wir mit 25fps und 1/25s Belichtungszeit (idealisiert), dann legt das Auto während jedes Frames 2m zurück, es wird also latent unscharf erscheinen, das bekommt das Auge aufgrund der schnellen Bildfolge aber nicht mit. Es erscheint eher sogar dynamisch durch das leichte verwischen

Nun nehmen wir einen blendend hellen Tag an und filmen mit 1/4000. Das Auto legt zwischen den Frames immer noch 2m zurück. Gefilmt werden aber davon nur 12cm, die restlichen 1,88m bewegt sich das Fahrzeug zwischen den Frames weiter, das kann das Auge durchaus wahrnehmen. Das Auto fährt nicht schnell sondern ruckelt.
 
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Ich bin überrascht, wie sehr eine Situation vereinfacht dargestellt werden kann.



Ein wenig verinfachen kann man es schon. Es finden sich selbst hier im Nikon-forum diverse ehemalige gute Nikon-Kunden, die sich inzwischen enttäuscht abgewandt haben, da Nikon derzeit den Eindruck erweckt jegliche Zukunftsfähigkeit verloren zu haben.

Es gibt nur wenig, was mir aus meinen alten BWL Vorlesungen erhalten geblieben ist, aber zwei Kernsätze sind mir im Gedächtnis geblieben:

1) Ein abgewanderter Kunde wird meist zu einem Negativverstärker, da er nach seinem Wechsel das neue Produkt massiv nach außen vertritt/verteidigt. (Feldherren-Hügel: Ich muß im Rückblick gestehen, das meine seinerzeitigen "Missionierungsversuche" zu den Mirrorless genau diesem Schema entsprachen)

2) einen verlorenren Kunden wiederzugewinnen kostet das 9-fache davon einen Bestandskunden zuhalten.

Ob und wenn ja wie es Nikon schaffen will die Generation Smartphone als Käufer zu erschliessen ist mir schleierhaft, derzeit verlieren sie aber auch einiges an Bestandskundschaft. Hätte es eine reine Me-Too Kamera zur A7 R II von Nikon gegeben wäre ich selbstverständlich der Marke treu geblieben. Wunderdinge habe ich schon länger nicht mehr von Nikon erwartet, aber weder ein ordentliches Vergleichsprodukt.

Nun ist der Zug ziemlich abgefahren, da es Sony immer wieder schafft mit Neuvorstellungen genau meine Wünsche zu triggern, gerade wieder mit der A6500, während mir die Sensorschwester D5600 nichtmal mehr ein müdes Lächeln abringt.
 
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Nikon könnte zum Beispiel mal damit anfangen, einige der seit Jahren vorgetragenen Kundenwünsche über Firmwareupdates anzubieten - das wäre billig und trotzdem innovativ.
Ich denke da an die maximal mögliche Belichtungszeit, mehr Komfort beim Bracketing, internes Fokusstacking, Verbesserungen bei Doppelbelichtungen, überhaupt mehr Konfigurationen, u.v.m.
Warum die ISO-losigkeit nicht eine Anwendung in Nikons RAW-Konverter findet, bleibt mir ebenfalls schleierhaft - das wäre der Gag des Jahres...

Stattdessen werden eins, zwei Gimmicks verbessert und eine neue Kamera auf den Markt gebracht, so langsam wird's albern.
 
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Nein, kann man so nicht verallgemeinern, zuviel Licht kann zu ganz üblen Filmergebnissen führen...

Ich schrieb ja nicht “man kann gar nicht genug Licht haben“... ;)
Wir hatten letztes Jahr eine Videoproduktion mit Highspeedvideo hier im Studio, zwischen 500 und 1500 fps.
Das war mit normalem Videolicht nicht realisierbar, da mussten spezielle Lampen mit ultrahoher Leistung dazugemietet werden (so hoch, dass die Röhren nur für wenige Sekunden mit Hochlast gefahren werden konnten). Warum wohl... ;)



... Gehen wir mal von nur 180km/h = 50m/s aus.

Nun filmen wir mit 25fps und 1/25s Belichtungszeit (idealisiert), dann legt das Auto während jedes Frames 2m zurück, es wird also latent unscharf erscheinen, das bekommt das Auge aufgrund der schnellen Bildfolge aber nicht mit. Es erscheint eher sogar dynamisch durch das leichte verwischen

Nun nehmen wir einen blendend hellen Tag an und filmen mit 1/4000. Das Auto legt zwischen den Frames immer noch 2m zurück. Gefilmt werden aber davon nur 12cm, die restlichen 1,88m bewegt sich das Fahrzeug zwischen den Frames weiter, das kann das Auge durchaus wahrnehmen. Das Auto fährt nicht schnell sondern ruckelt.

Das ist soweit schon richtig, was gute Lichtbedingungen angeht und die reine Betrachtung als Film.
Betrachte es mal aus der der Sicht der Einzelbildextraktion - wo wird das Fahrzeug wohl schärfer abgebildet sein, bei 1/25 oder bei 1/4000? Da beißen sich einfach die unterschiedlichen Anforderungen an zwei unterschiedliche Anwendungsziele.
Und dann lass mal das Licht so weit zurückgehen, dass für 60fps schon höhere Empfindlichkeiten erforderlich sind, als für 30 fps...

Aber lassen wir das Thema Einzelbildextraktion mal sein, es ist ja eigentlich OT... ;)
 
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Betrachte es mal aus der der Sicht der Einzelbildextraktion - wo wird das Fahrzeug wohl schärfer abgebildet sein, bei 1/25 oder bei 1/4000? Da beißen sich einfach die unterschiedlichen Anforderungen an zwei unterschiedliche Anwendungsziele.

Da bin ich völlig D'accord. Ich sehe zwar -besonders in der Sport-Fotografie- die Einzelbildextraktion als DAS Zukunftsthema, aber bis es soweit ist muß doch noch etwas mehr Rechenleistung her.

Die ersten Ansätze dazu gibts ja schon bei Panasonic mit der 4K Foto-Funktion, auch wenn das wohl momentan eher für begesiterte eltern, die die Eskapaden des Sprößling efsthalten wollen egeeignet ist, ist es wieder ein Feld wo Nikon zumindest die derzeitige Technolgieführerschaft fehlt.
 
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Ein wenig verinfachen kann man es schon. Es finden sich selbst hier im Nikon-forum diverse ehemalige gute Nikon-Kunden, die sich inzwischen enttäuscht abgewandt haben, da Nikon derzeit den Eindruck erweckt jegliche Zukunftsfähigkeit verloren zu haben.

Es gibt nur wenig, was mir aus meinen alten BWL Vorlesungen erhalten geblieben ist, aber zwei Kernsätze sind mir im Gedächtnis geblieben:

1) Ein abgewanderter Kunde wird meist zu einem Negativverstärker, da er nach seinem Wechsel das neue Produkt massiv nach außen vertritt/verteidigt. (Feldherren-Hügel: Ich muß im Rückblick gestehen, das meine seinerzeitigen "Missionierungsversuche" zu den Mirrorless genau diesem Schema entsprachen)

2) einen verlorenren Kunden wiederzugewinnen kostet das 9-fache davon einen Bestandskunden zuhalten.

Ob und wenn ja wie es Nikon schaffen will die Generation Smartphone als Käufer zu erschliessen ist mir schleierhaft (...)

KeyMission. Ok da werden jetzt viele abwinken, zu spät, zu teuer etc, aber wenn die Dinger auf GoPro-Niveau sind ist es ein sehr beachtlicher Einstieg. Nikon fehlt zwar die Integration in ein größeres Konzept mit Drohne und Gimbal wie bei Gopro (wenn die Dinger halt mal nicht mehr runterfallen ;-) ) aber für die Zielgruppe aktive junge Erwachsene reicht eine Actioncam alleine meist nicht, da muss meist was längerbrennweitiges her zum Fotografieren und Filmen - das hat GoPro eben nicht und hier kommen die DL-Kameras ins Spiel (wenn es sie mal gibt und sie so gut sind wie die Specs versprechen).

Das wäre schon ein Konzept eine junge Zielgruppe anzusprechen. Wenn halt das langweilige Nikon-Marketing nicht wäre, das es partout nicht schafft von GoPros viralem Ansatz zu lernen...
 
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Ein wenig verinfachen kann man es schon. Es finden sich selbst hier im Nikon-forum diverse ehemalige gute Nikon-Kunden, die sich inzwischen enttäuscht abgewandt haben, da Nikon derzeit den Eindruck erweckt jegliche Zukunftsfähigkeit verloren zu haben.

Es gibt nur wenig, was mir aus meinen alten BWL Vorlesungen erhalten geblieben ist, aber zwei Kernsätze sind mir im Gedächtnis geblieben:

1) Ein abgewanderter Kunde wird meist zu einem Negativverstärker, da er nach seinem Wechsel das neue Produkt massiv nach außen vertritt/verteidigt. (Feldherren-Hügel: Ich muß im Rückblick gestehen, das meine seinerzeitigen "Missionierungsversuche" zu den Mirrorless genau diesem Schema entsprachen)

2) einen verlorenren Kunden wiederzugewinnen kostet das 9-fache davon einen Bestandskunden zuhalten.

Ob und wenn ja wie es Nikon schaffen will die Generation Smartphone als Käufer zu erschliessen ist mir schleierhaft, derzeit verlieren sie aber auch einiges an Bestandskundschaft. Hätte es eine reine Me-Too Kamera zur A7 R II von Nikon gegeben wäre ich selbstverständlich der Marke treu geblieben. Wunderdinge habe ich schon länger nicht mehr von Nikon erwartet, aber weder ein ordentliches Vergleichsprodukt.

Nun ist der Zug ziemlich abgefahren, da es Sony immer wieder schafft mit Neuvorstellungen genau meine Wünsche zu triggern, gerade wieder mit der A6500, während mir die Sensorschwester D5600 nichtmal mehr ein müdes Lächeln abringt.

Dem möchte ich hinzufügen, das es die RX100 bereits in der 5.Generation gibt und noch keine DL von Nikon, das ist richtig richtig schwach.
Ich bin bestimmt nicht der einzige, der in Ergänzung zu einer Systemkamera mit x Objektiven etc. gern mal eine Kompaktkamera möchte.
Wennn sich jetzt wer eine RX 100 V gekauft hat, wird er sich nicht im Sommer 2017 eine DL kaufen...
 
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