Mitmachthema Schallplattenspieler, Tonarme und schwarze Scheiben...

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Moin,
die Tandberg hätte ich beinahe gekauft - der Klang war Klasse, die Mechanik ließ zu wünschen übrig. Dann doch lieber eine Revox B77 in Zusammenhang mit dem Telefunken CN750 HighCom
 
2 Kommentare
ebarwick kommentierte
Meiner Meinung nach ist bei den heutigen Bändern ein Rauschunterdrücker nicht mehr sinnvoll. Bei meiner B77 hört man deutlich den Unterschied im Grundrauschen zwischen Titeln von CD und welchen vom Plattenspieler, aber kein Bandrauschen, und ich höre nicht leise...
 
pixelschubser2006 kommentierte
Das sehe ich ähnlich. HighCom war seinerzeit ein hochklassiges System, keine Frage. Ich habe es selbst nie ausprobieren können. Aber meine B77 MK2 HS rauscht mit frischen Bändern und gut eingemessen nur minimal. Mit feinem Gehör wahrnehmbar, aber weit davon weg, zu stören. Und das schon bei 19cm/s.
 


Mit "morgen" wurde nix, weil TGE eine Warteliste bis in den Sommer hat.
Aber netterweise hatte mir Michael Grossmann für gestern einen Termin
eingeschoben – heute morgen gab's den Yamaha in alter Frische zurück.

Hier ein Blick in den Operationssaal – der Zauberer wollte nicht auf's Bild:




Ein großes Danke an Michael Grossmann für die schnelle Hilfe!


.
 
4 Kommentare
nikcook kommentierte
Kann man sich da eine Reparatur leisten oder muss man danach einen Kredit aufnehmen ?
 
jazzmasterphoto kommentierte
Man kann, alles super fair: 2,5 Stunden Arbeit + Kleinteile = 130,91 €
 
momo-lancer kommentierte
Das ist wirklich günstig.
 
pixelschubser2006 kommentierte
Das ist nicht günstig, das ist betriebswirtschaftlich nur unter bestimmten Aspekten zu rechtfertigen. Das kommt auf einen Stundenverrechnungssatz von 35-40 Euro. Damit kann man eigentlich nicht arbeiten. Das geht nur bei absoluter Vollauslastung und ohne Leerlauf. Nicht, dass man davon nicht leben kann: Jeden Tag 1-2 Überstunden, wenig Urlaub u.s.w., das geht schon. Aber man kann niemanden dafür einstellen, und man verschenkt Geld. Muss aber jeder selbst wissen. Im Grunde sind es Dumpingpreise, unter denen die Konkurrenz leidet, die die Arbeit ihres Gesellen für 60 Euro netto verkaufen müssen. Wie jeder Elektriker und jeder Heizungsmonteur. Und die Nachfrage ist ist riesig!
 
Hier hat sich ja relativ lange schon nichts mehr gedreht. Das darf nicht sein...
Da ich am WE meine Anlage komplett umgebaut habe ist jetzt der Technics 1210 MKII endlich wieder auf der korrekten Foto-Höhe.
Gleich mal beim nicen Sonnenschein abgelichtet und in S/W umgesetzt. Einfach klassisch das DIng.
Als Tonabnehmer spielt momentan was einfaches, aber extrem gut passendes: JVC Z-4S.

Technics 1210 MKII mit JVC Z-4S


Nikon D800300 – AF-S Micro NIKKOR 60mm 1:2.8 G ED – ƒ/8 – 3 sek – ISO 50
©2022 1210-jvc-z4s-bw by Stefan Daut, auf Flickr


Liebe und Grüße
MOS2000
 
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Die Kohle dürfte nicht das Problem sein. Die Frage ist eher, was der Statiker dazu sagt...
 
2 Kommentare
MOS2000 kommentierte
Falscher Thread?
 
Lydian kommentierte
Nun ja, so manche Bohrinsel kann auch einen Statiker beschäftigen. Aber dann ist auch Kohle ein Problem.
 
Moar tracking plz...der Abnehmer auf dem 1210er hat gewechselt zu einem Klassiker.
Gleichermaßen geliebt und gehasst für seinen Look darf nun ein Ortofon Concorde R mit Nadel 40 (FG70 Schliff) in die Vertiefung des schwarzen Goldes eintauchen (hier zufällig blaues Gold). Macht seinen Job extrem gut.

Worauf es ankommt sieht man leider in der kleinen Darstellung kaum.
Aber ihr könnt ja mit der Maus umghehen.


Liebe und Grüße
MOS2000
Nikon D800 – AF-S Micro NIKKOR 60mm 1:2.8 G ED – ƒ/8 – 1/8 sek – ISO 50
©2022 ortofon-needle-40-tracking by Stefan Daut, auf Flickr



 
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Das Concorde R ist doch ein Ultra Low Mass System oder?
Das war ursprünglich auf meinem Dual CS 714 Q montiert. Hatte aber mit dem Phono-Eingang meines Sony TA-F70 Verstärkers überhaupt nicht harmoniert. Ich hatte es dann gegen ein konventionelles X3 moving coil System von Ortofon getauscht. Damit kam der Vinylgenuss wieder zurück. Unterdessen ist der TA-F70 auch einem Denon PMA 1500 gewichen.
 
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Du verwechselst wahrscheinlich Concorde und OM...
OM sind die "kurzen" und sehr leichten Systeme.
Concorde sind die fuer den Standard S-Tonarn des 12xxSystems angepassten "Bananen" (52 mm Ueberhang). Die Einschuebe des OM Systems passen aber auch genau auf die Concorde MK I Systeme.
Dieses Concorde R wurde mit dem Generator des 2M Blue fuer Thakker optimiert und dann mit dem hoechstwertigen Einschub 40 bestueckt.
Es ist wie fuer den 1210er gemacht, aber halt kein DJ System mehr.

Liebe und Grueße
MOS2000

/edith - > Aus irgendeinem Grund gingen eben auf dem Handy die Umlaute nicht mehr .... keine Ahnung wieso.... /edith
 
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3 Kommentare
waxman kommentierte
„Du verwechselst wahrscheinlich Concorde und OM...“
Das ist allerdings durchaus möglich. In der Form ähneln sie sich aber extrem.
Gruß
Wilfried
 
MOS2000 kommentierte
Naja...eigentlich halt nur der Nadeleinschub - die OM sind halt für sehr leichte Arme und selbst auch sehr leicht.
Haben den Standard Halbzoll Anschluss.



Die Concorde haben direkten SME Anschluss, sind normalerweise sehr robust und laufen mit viel Auflagekraft - aber halt das R 40 nicht.
Wenn einem mal der Sinn nach Microline Schliff steht, dann kann man auch die Nadel 30 reinstopfen oder eine Nadel 20 als nackte Ellipse für Flohmarktscheiben oder ähnlich.

Liebe und Grüße
MOS2000
 
waxman kommentierte
Hab’s jetzt wieder rausbekommen: Das ursprüngliche System auf meinem 714Q war ein Ortofon ULM 60 E. Das sieht doch deutlich anders aus als das Concorde. Da hat mir die Erinnerung wohl einen Streich gespielt.
 
Heute mal was Anderes.
Eine "Glow-In-The-Dark" Schallplatte - echter Stress die in tauglich abzu"lichten" - da der Effekt tendenziell eher schwach ist und auch ziemlich rasch verfliegt. Versuch mal in völliger Dunkelheit eine Schallplatte an einem Platz unter einem Stativ abzulegen (schärfe vorher eingestellt). Diese Vinyl-Mischung klingt eher suboptimal, weil das Granulat körniger ist und nicht so gute Gleitfähigkeit hat...dazu lassen die Partikel das Bild irgendwie ziemlich verrauscht aussehen, ist es aber nicht wirklich. Bin noch nicht ganz zufrieden damit, aber die übrigen, welche ich so auf die Schnell gefunden habe zeigen den Effekt immer total übertrieben bearbeitet. Kann man hier natürlich auch noch mit ein paar Klicks hart pushen.

Wer sich das Original auf Flickr anschaut entdeckt noch ein paar Details
Ich sag nur "... das Haar!"... und man sieht dann auch um welche Platte es sich handelt, obwohl das eigentlich unerheblich ist.


Liebe und Grüße
MOS2000
 
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immer noch und ungeschlagen ;o)


Ja, das da hinten links im Bokeh verschwindend sieht aus wie eine Vorstufenröhre, denn das ist eine Vorstufenröhre. Ich habe so einen kleinen Douk Audio Kopfhörerverstärker, und mit dem betreibe ich auch die Cabasse zweiwege Aktivboxen. Keine Klangregelung. Darum haben sich die Leute beim Mastering der LPs und der Berechnung der Speaker schon gekümmert. Nein, auch bei Audio mag ich keine Optionen ...
 
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Genau SO sollte das eigentlich von Anfang an sein


gestern Abend habe ich endlich das Ortofon OM10 eingebaut. Jaja. AudioTechnika baut auch grossartige Tonabnehmer und hat zu Recht viele Fans, aber ... die Ortofon OM Serie ist leichter, präziser aufzusetzen und optisch irgendwie das einzig richtige System auf einem alten Thorens ;o)

War übrigens eine anspruchsvolle Geschichte: die von Ortofon mitgelieferten Schrauben sind zu dick und passen nicht in die Gewinde des TD63, also musste ich die nadeldünnen Schrauben, die das AT95 gehalten haben, kürzen und dann soweit mit einer Feile entgraten, dass ich sie wieder in die winzigen Gewinde des Systemträgers einschrauben konnte. Das Azimut stimmte sofort, die Einstellung des Abtastwinkels war anspruchsvoller (typisch beim 63er und den OM und Concorde Systemen). Gedacht hatte ich an 10 bis 15 Minuten, gedauert hat es eine gute Stunde.
 
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