Mitmachthema Schallplattenspieler, Tonarme und schwarze Scheiben...

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Hier dreht sich auch wieder was:
Die japanische Antwort auf die weiter oben gezeigte STUDER A807. Dass die Tascam-Entwickler bei den Schweizern kräftig abgekupfert haben, merkt man spätestens bei der Bedienung.
Die BR-20 war studiotauglich, fand aber bei uns kaum Verbreitung, da STUDER und Telefunken nun mal der Standard waren. Immerhin wurde sie bis 2004 gebaut und ist daher meine Jüngste...

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Grüße
Erhard
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Hammer. Hatte das Typenschild garnicht beachtet und nur gedacht: "So eine geile Studer... leider unbezahlbar"...
 
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Da könnte man was draus machen. Ich kann dir anbieten, mal ein, zwei Bänder auf SD-Karte (WAV) aufzunehmen. Schreib mir doch mal eine PM.

LG
Erhard
 
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Eine Ikone der deutschen Tonbandmaschinen, SABA 600SH:

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Entwickelt für die Bundesmarine zur Aufzeichnung in U-Booten hat SABA das Gerät auch ab 1966 mit einem Holzgehäuse nebst Mischpult ausgestattet und für 2000,- DM auf den Markt gebracht. Der kommerzielle Erfolg hielt sich in Grenzen - zu teuer und Revox, Telefunken und Braun waren in diesem Segment die Platzhirsche.
Ich habe mit etwas Glück eines der letzten Exemplare ergattern können und die Maschine macht einfach Spaß.

Grüße
Erhard
 
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Ich hole das Thema mal wieder hoch: Die Firma UHER in München war über 15 Jahre lang Spezialist für Tonbandgeräte. Das Spitzenmodell bei den Kleinspulern - bis 18cm Spulengröße - war die Royal de Luxe und später ihre Nachfolger, hier mit SG561 und der letzten Maschine, der SG562:

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Die Geräte hatten nur einen Motor und eine komplizierte Mechanik, aber sie liefen wie der sprichwörtliche VW-Käfer.
Sogar so gut, dass sie mit wenig Aufwand wieder revidiert werden konnten.

Grüße
Erhard
 
2 Kommentare
nikcook
nikcook kommentierte
Hatte in den 60er Jahren ein Uher Mono-Tonbandgerät. Jeden Samstag habe ich eine Pop-Sendung mit Georg Kostya aufgezeichnet. Die Bänder (18 cm Spulen) waren nicht gerade billig für einen Schüler. Der Empfänger war ein Philips Röhrengerät mit separatem Lautsprecher Anschluss. Daran eine Basseckbox mit einem Hochtonlautsprecher darauf. Das Teil sah aus wie eine fliegende Untertasse.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Uher Royal de Luxe, hatte ich als Schöler auch (nach Ferienjob)
 
Ich glaube, ich mache heute mal einen irisch-schottischen Abend :D :

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Grüße
Erhard
 
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D
deff kommentierte
Hallo Ehrhard, da kommen Erinnerungen auf. Solch eine ASC6002 war bis Ende 1989 auch einmal mein. Darauf wurden Diaschauen vertont. Die ASC 6002 hatte einen zusätzlichen AV-/Free-Head-Kopf (zwischen den beiden links/rechts Kanälen) für den 1000Hz Ton, der ein Überblendgerät gesteuert hatte: das Stumpfl Monitor.

Die ASC 6002 wurde später durch eine Tascam 34B abgelöst. 4-Kanal deswegen, um das spätere das DLC Signal aufnehmen zu können. Bevor es dann Jahre später mit digitalem Ton weiterging …

Schön, dass sich bei Dir noch alle diese Bandmaschinen drehen.
 
Meine Bandmaschine ist natürlich auch von SONY, aber selbstverständlich mit NIKON abgelichtet :beerchug:

 
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jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte
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Sehr schön, aber Kinderkram …
Die kann ja nicht mal 38, geschweige denn mehr.

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bikehomero
bikehomero kommentierte
Na ja, 19cm/s reicht doch als consumer
 
ebarwick
ebarwick kommentierte
Hauptsache, sie funktioniert und du hast deinen Spaß damit... ;-))
 
TECHNICS RS-1500, Halbspurbandgerät mit zusätzlichem Viertelspurwiedergabekopf, 3 Geschwindigkeiten, Direktantrieb der Wickelteller und der Tonwelle durch die von den Technics Plattenspielern bekannten Motoren, elektronische Bandzugregelung und "Closed Loop" (d. h. zwei Andruckrollen auf beiden Seiten der Tonwelle, die 4 Köpfe und die Umlenkrolle bilden eine in sich geschlossene Einheit) .

Ein Freund von mir hatte in den 80igern solch ein Gerät, eine faszinierende Maschine mit tollem Klang, aber für Normalsterbliche (wie mich) nicht zu bezahlen. Mit viel Glück habe ich nun 40 Jahre später ein wenig gebrauchtes Exemplar bekommen.

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Grüße
Erhard
 
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Vielleicht sollte man das Thema mal etwas anpassen, hier findet sich ja mittlerweile alles, was einst gute Musik gemacht hat - und noch macht.
Wie wäre es mit 'Vintage - HiFi' oder so? Dann sind die schicken SONY-Geräte und die Bandmaschinen auch enthalten.
VG Holger 😷
 
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Mein erstes Stereo-Steuergerät: ein Telefunken R 205. 2 x 6W Sinus/ 2 x 7,5W Musikleistung. 4 Radiowellen, oben rechts, das ist eine ausziehbare Antenne. Das Gerät könnte man hinstellen oder auch an der Wand befestigen. Dazu gab es 2 ähnlich aussehende Breitband-Lautsprecher, die ich aber nicht mehr habe. Natürlich konnte man auch Plattenspieler anschließen, allerdings war ein Entzerrer-Vorverstärker nötig. Für mich war das damals "HiFi"...
Bekommen habe ich es 1970. Hat bis heute unbeschadet überlebt und funktioniert auch noch !

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Funktionierender Verstärker Dynacord , 6 Watt Vollröhre, ca 1960.

850_38501111.jpg
 
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soulbrother
soulbrother kommentierte
Oh Mann, in dem Thread wird sooo viel Nostalgie geweckt.
Keine Ahnung ob es irgendjemand interessiert, aber hier mal - leider ohne Belegfotos - eine der nostalgischen Geschichten meiner Jugend:
Dynacord war hier der Trigger dafür.

Ich bin in Straubing aufgewachsen, Dynacord war damals (70er Jahre) recht präsent mit dem Werk.
Es gab die Disco "Shakespeare", die war praktisch der "Vorführraum" von Dynacord, immer die aktuellen Geräte, bester Klang, geiler DJ (John aus England), geiler sternenförmiger Lichtcomputereffekt an der Decke.

Und es gab den R+FS Techniker-Lehrling (mich), der mit dem Ausbilder, mehrmals pro Jahr dutzende riesige PA-Hornlautsprecher bei Dynacord ausgeliehen hat um für größere Events die Beschallung (nur für Sprache geeignet) mit "100Volt" Anlagen zu konstruieren.
Da standen z.B. innerhalb der Sandbahn-Rennstecke in Plattling etliche Holzleitern, in diese haben wir die großen Druckkammer-Treiber der Hörner gesteckt und dann ca. 2 km Kabel verlegt...
Aus heutiger, technischer Sicht derart primitiv, aber hat auch funktioniert :)

Mein "Leslie" Lautsprecher war damals auch von Dynacord... irgendwas mit DC200
Gibt sogar noch ein Foto, das war eine TV-Aufzeichnung, moderiert von Thomas Gottschalk, da spielten wir in der Disco Atlantis in Straubing.
Da sieht man meine Orgel (Hohner S909) und das "Leslie".
Thomas interviewt grade die Uschi und ich wurde vom Regisseur gebrieft.

Tja, verdammt lang her...
Sorry für den nostalgischen Anfall...

D60_6766.jpg
 
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picture.php



Shit happens – dieser Amp hatte ja schließlich doch den Geist aufgegeben.

Heute gab's dann das große Elend zum ungünstigsten Moment … :heul:

Mein Thorens tat's nicht am exakt gleichen Nachfolger, also habe ich den
(anderen) Thorens meines Sohnes an der Verstärker angeschlossen.
Ebenfalls Nullkommanix zu hören – und natürlich ausgerechnet dann,
wo ich dringend zwei LPs besprechen muss. Von der einen habe ich ja
ruckzuck (nichtöffentliche) Digital-Daten bekommen, aber bei der anderen
ist das nicht möglich.
Offenbar ist der Phono-Vorverstärker hin – ein klarer Fall für TGE Essen
Nun hoffe ich, daß Michael Grossmann noch meinen alten Amp hat, dessen
Phono-Vorverstärker nie Macken zeigte. Den könnte er wohl einfach aus
dem alten in den neuen Amp transplantieren. Sonst ist seine Kunst samt
Arbeitsethos mal wieder gefragt, weil ich den Yamaha jeden Tag brauche.

Nun ja, morgen weiß ich mehr – drückst mir die Daumen, bitte.

.
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3 Kommentare
E
Eleonore1 kommentierte
Drücke Dir die Daumen. Es wäre wirklich ein Jammer. Mein Yamaha A 960 II (Siehe #385 v. Dez 2013) hat vor zwei Jahren endgültig den Geist aufgegeben. Hatte ihn zur Reparatur (im Fachgeschäft!). Vergeblich. Danach kleiner Blitz, etwas Rauch. Das war's.
 
ebarwick
ebarwick kommentierte
Machen wir ;-) Es gibt aber auch separate Phono-Vorverstärker, sind ohnehin besser und flexibler als die eingebauten...
 
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Yes, aber das fällt unter die Sparte "letzte Notlösung",
weil ich ja Musik und nicht HiFi höre …

Der aktuelle Stand lautet "Wir schmeißen ja nix wenig,
und nächste Woche suchen wir zusammen den alten."

Alles weitere wird sich zeigen und zum Guten fügen.
Entweder kann Micheal Grossmann einfach und schnell
zwei Platinen tauschen, oder er macht aus zwei eins
oder er muss an den aktuellen Verstärker richtig ran …

Ich bin guter Hoffnung – der Mann ist ein Künstler … :cool:


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