Riniken, 17. Oktober 2020
Liebe Sabine
Ich hoffe Dir geht es gut und Du/Ihr seid gut angekommen im "Provisorium". Die Woche nach meinen Ferien war so streng wie wie die letzten Wochen. Es reisst nicht ab bei uns und eigentlich hätte ich schon am Montagabend wieder in die Ferien gehen können ....
Die Zeit bricht viel auf bei den Menschen. Dies bestätigte mir auch meine Schwester, Ärztin und und Alternativmedizinerin, welche eine eigene Praxis führt. Die Themen werden immer komplexer und Systeme, welche sich noch vor Corona so einigermassen aufrechterhalten konnten, brechen nun ein.
Meine dauernden Rückenschmerzen zeigen mir, dass es selbst für mich nicht sehr einfach ist, einen guten und für mich gesunden Weg zu finden.
Aber nun zu einer ganz andern Geschichte: Ein krankes Huhn von uns, ich habe es Dir schon geschrieben. Und sie lebt und trinkt und frisst. Und geniesst es von Claudia im Tragtuch herumgetragen zu werden.
Das Trinken ist ja zum Zuschauen ein Erlebnis. Wir haben ihr zuerst mit einer Pipette Wasser gegeben. Das ist nicht sehr einfach, da man immer genau schauen muss, dass kein Wasser in die Atemwege gelangen. Aber weil Claudia gesehen hat, dass das Huhn - übrigens heisst sie Ronia - auch aus der Hand isst, hat sie es mit Wasser auch so probiert .... Und es klappt ....