Pura Vida in Costa Rica - eine Reise nach Mittelamerika

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02.04.2023

wir verlassen Tortuguero. Vorbei an den letzten Häusern geht es den gleichen Weg zurück wie wir gekommen sind.
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wir haben einen ganz jungen Bootsführer. Schnell fährt er Fluss aufwärts, zu schnell. In einer Kurve setzt er das Boot auf eine Sandbank.
Er und sein Begleiter müssen aussteigen. Just an einer Stelle, an der unweit von uns, ein Krokodil uns beobachtet.
Die beiden waren unbeeindruckt und ich konnte das Krokodil gut fotografieren.

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dembi64
dembi64 kommentierte


ich habe ihn nicht nachgemessen, aber der war nicht wesentlich kürzer.
Werden die Tiere est ab 4m gefährlich :unsure:
 
Wuxi
Wuxi kommentierte
Echt? Das Tier sieht so dünn aus. Hätte das für unter 1m lang gehalten.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


es kommen demnächst noch Bilder aus einer anderen Perspektive. Ausgewachsene Tiere können mit einem Nilkrokodil durchaus mithalten.
 
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte
Man kann so einen Vieh mit einer Hand das Maul zuhalten.
Die Physik dahinter lasse ich jetzt mal offen …
Aber das Problem sind die kräftigen Füße, leider.
 
dembi64
dembi64 kommentierte
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Unsere Mittagspause verbringen wir in einer Palmplantage.
Hier wird allerdings kein Öl produziert, sondern Palmherzen. Bei uns kauft man die üblicherweise in der Dose.
Wenn man einmal gesehen hat welcher Aufwand für ein einziges Palmherz betrieben werden muss,
erscheit der Preis einer solchen Dose kaum noch teuer.
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die Chefin erklärt viel und zeigt uns wie die Palmerzen hergestellt werden.
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nachdem eine erntreife Palme gefunden und gefällt ist, geht es an die Arbeit.
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nun wird Schicht für Schicht entfernt bis der frische weiche Kern erreicht ist.
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im inneren angekommen zeigt sich dass der Kern aus einem neuen Palmblatt besteht.
Schnell wird klar, aus einer einzigen Palme kann nur ein einziges Palmherz gewonnen werden da die Palme immer nur ein einziges Blatt nachtreibt. Erst wenn dieses voll ausgebildet ist, kommt das nächste.
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wir haben diese frische Herzen probiert. Sie haben einen ganz speziellen, aber sehr guten Geschmack.
Im Anschluss ging es zu einem leckeren Mittagessen, natürlich mit Palmherzen.​
 
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wir wären nicht in Costa Rica wenn wir während des essens nicht einige interessante Vogelsichtungen hätten.
Auf der Terasse wachsen diese Tunbergia und in den Palmen haben zwei Sittiche ihren Spaß
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um uns herum tauchen einige interessante Vögel auf die wir seither noch nicht gesehen haben.

Gelbscheitelorganist
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Gilbdrossel
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Bischofstangar
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Rabengeier
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sowie Herr und Frau Türkisnaschvogel
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Unser nächstes Ziel ist Fortuna, nahe dem Vulkan Arenal.
Es ist bereit später Nachmittag als wir dort ankommen. Bis zum Abendessen verbringen wir den Rest des Tages in einer nahe gelegenen Therme,
beschmieren uns mit Schlamm und sitzen mit einem Cocktail in der Hand in der heißen Plörre.

Fortsetzung demnächst
 
4 Kommentare
rollertilly
rollertilly kommentierte
..... verbringen wir den Rest des Tages in einer nahe gelegenen Therme,
beschmieren uns mit Schlamm und sitzen mit einem Cocktail in der Hand in der heißen Plörre.

Ich freu mich schon auf die Bilder :ROFLMAO:
 
artefakt
artefakt kommentierte
Das Beste, was man tun kann, wenn die Sonne runterbrennt!
 
dembi64
dembi64 kommentierte


da werden keine kommen. Die Kamera war nicht dabei. Im übrigen würde niemand die Bilder wirklich sehen wollen :ROFLMAO:
 
Fiete49
Fiete49 kommentierte
Klasse Vogelbilder, vor allem die #334👍
 
03.04.2023

Heute steht der Vulkan Arenal auf dem Plan. Eigentlich sollte dieser schon vom Hotel aus zu sehen sein. Zu sehen bekommen wir jedoch nur einen wolkenverhangenen Himmel. Mal sehen war uns weiter oben erwartet. Geplant ist eine Wanderung durch das Naturreservat El Silencio.
Berg aufwärts geht es durch einen schönen Primär- und Sekundärwald. Weiter oben soll die Sicht auf den noch aktiven Vulkan sehr schön sein.

Als wir losmarschieren regnet es leicht, es ist drückend uns schwül. Es spielt keine Rolle ob man die Regenjacke anhat oder nicht.
Wenn man nicht von außen nass wird, dann von innen.

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1 Kommentar
MartinA
MartinA kommentierte
Ich liebe Wälder - insbesondere solche, wie auf deinen wunderbaren Bildern.
Und ja, da hast Du vollkommen recht:
Wenn man nicht von außen nass wird, dann von innen.
Im Dschungel von Borneo hatte ich ein verwandtes Erlebnis: da hatte ich unseren Guide meine Situation wie folgt geschildert: gut das es nicht regnet - außer in meinem T-Shirt. :LOL:
 
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ein seltsames Geräusch lässt uns aufhorchen. Es kommt von einem Vogel.
Ein Rostbauchguan, ein Hühnervogel, beobachtet uns durchs Blattwerk.

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2 Kommentare
Wuxi
Wuxi kommentierte
Woher weisst Du nur immer wie die Viecher auf deutsch heissen?
 
dembi64
dembi64 kommentierte


ich kenne die meisten Namen auch nicht. Aber das große WWW hilft in den meisten Fällen. Aussagefähige Ausschnitte der Bilder in die Bildersuche von Google laden, dann hat man schonmal eine grobe Richtung, der Rest ist Feinarbeit. Hat man einen lateinischen oder englischen Namen, findet sich meistens auch der deutsche.
 
wir verlassen den Wald. Es regnet immer noch.
Auf einer Weide stehen einige schöne Bäume. Wenn man sieht was auf diesen Bäumen alles an Epiphyten wächst fragt man sich wie diese Bäume überhaupt überleben können.

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kurze Zeit drauf sehen wir unter uns den Arenalsee. Vom Vulkan ist immer noch nichts zu sehen.
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auf einem Lavafeld unterhalb des Vulkans angekommen ist von selbigem immer noch nichts zu sehen.
Bevor es richtig zu schütten beginnt, mache ich noch schnell einige Bilder von den dort blühenden Orchideen.

ich hoffe ich konnte sie richtig bestimmen

hier eine Epidendrum radicans
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oder diese Phragmipedium longifolium
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wenn es regnet, dann richtig. Da bleibt nur noch die Kamera regensicher zu verstauen.
Ich selbst bin völlig durchnässt, was jedoch bei den Temperaturen kaum was ausmacht.
Der Vormittag war nicht sonderlich ergiebig. Wir brechen ab und fahren nach Mistico, einem weitreichenden Berghang im Schutzgebiet.
Dort werden wir nach einer ausgiebigen Mittagspause durch einen mit vielen Hängebrücken ausgestatten Rundweg wandern
und eine neue Perspektive von dem Wald, und hoffentlich auch einen Blick auf den Vulkan, bekommen.​
 
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auf dem Weg ins Bezucherzentrum begegnet uns eine Gruppe von Weißrüssel-Nasenbären.
Touristen scheinen sie gewöhnt zu sein, jedenfalls zeigen sie kaum Scheu.
Es war gar nicht so einfach diese quirligen Tiere zu fotografieren.

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sie scheinen gute Kletter zu sein. Dieser war von den Früchten ganz angetan.
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nach der Mittagspause hat sich das Wetter etwas stabilisiert. Eine schönes Licht liegt über dem Tal.
Der Vulkan hüllt sich jedoch immer noch in Wolken.

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weite Teile des Weges geht es über ein solches Brückensystem.
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Interessante Ausblicke sind dadurch möglich.
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wer jetzt glaubt es gibt hier nur Bäume, der täuscht sich.
Wenn man etwas aufmerksam durch den Wald geht und auf die Geräusche achtet kann sie entdecken, die kleinen Frösche.

Erdbeerfrosch
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eine mir unbekannte Echse
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stachellose Bienen - Einflugloch ins Nest
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Einfach toll der ganze Beitrag !!!
Da bleibe ich gerne noch etwas dran...
 
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dembi64
dembi64 kommentierte
vielen Dank Eric. Ein paar Tage habe ich noch ;)
 
natürlich gibt es auch die geräuschlosen Zeitgenossen. Und auf die sollte man besonders achten.

während diese Schneckennatter, die schnell Schutz gesucht hat, ziemlich harmlos ist.......
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.......sollte man bei dieser Lanzenotter sehr aufpassen.
Während ältere Tiere sich erstmal mit einem trockenen Biss, sprich ohne Gift bzw. nur mit einer geringen Menge, zur Wehr setzten,
kann es bei Jungtieren, wie diesem hier, schnell zu einem Biss mit voller Giftmenge kommen. Nicht behandelt sind solche Bisse mitunter tödlich.
Lanzenottern kommen, je nach Lebensraum in verschieden Färbungen vor. Sie sind von daher nur schwer zu entdecken.
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´
 
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wieder zurück am Ausgangspunkt ist vom Vulkan immer noch nicht mehr zu sehen.
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OK, es hat nicht sein sollen. Ein schöner Tag war es allemal.
Zum Abschied hat uns dieser Dunkelspelzer ein Ständchen gesungen.
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Heute geht es nur noch zurück ins Hotel und zu einem leckeren Abendessen.


Klar gehts noch weiter, demnächst ;)
 
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Nachdem nun mein Upload wieder funktioniert, kann auch die Reise weitergehen. Ich hoffe ihr könnt noch.



04.04.2023

heute geht unsere Fahrt erstmal weiter zum Nationalpark Tenorio, genauer zum Rio Celeste bevor wir am Abend unser Quartier auf der Hacienda Guachipelin beziehen.

Der Nationalpark liegt im zentralen norden des Landes. Im Zentrum befindet sich der knapp 2000 meter hohe Vulkan Tenorio.
Der Gipfel kann erwandert werden. Diese Tour ist jedch recht anzpruchsvoll. Ausreichen Zeit und etwas Kondition sollen laut beschreibung notwendig sein. Leider stand sie nicht auf unserem Plan. Wer aber dort ist und die Zeit und die Möglichkeit hat, sollte sie machen. Wir haben uns auf eine Wanderung zur Laguna Azul und dem Zusammenfluss zweier verschiedenfarbiger Flüsse beschränkt.

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Wir sind bereits bei Regen losgefahren. Auch im Park regnet es zum Teil heftig.
Der Weg ist nur schwer begehbar. Vermutlich ist dies auch der Grund warum sich die Besucherzahlen in Grenzen halten.
An Einsamkeit wird man trotzdem nicht sterben. Der Wald ist dicht und Ausblicke gibt es kaum.

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Hattest du eigentlich einen Regenschutz für deine Kamera dabei, Ralf? Früher gab es ja diese Plastiktüten von EWA-Marine ...
 
2 Kommentare
artefakt
artefakt kommentierte
Habe gerade nachgegugelt ... die gibt es immer noch!
 
dembi64
dembi64 kommentierte
ja Rainer, ich hatte ein Storm Jacket Camera Cover dabei.
Allerdings kam es nur ganz selten zum Einsatz. Wenn man in der Grupe unterwegs ist hat man leider nicht immer die Zeit die man gene hätte. Mit einem solchen Regenschutz wird das Handling der Kamera schon deutlich erschwert, ein Objektivwechsel ist kaum noch möglich. Zumindest nicht wenn es schnell gehen soll.
 

Der Rio Celeste – Blaues Wunder der Natur im Tenorio National Park ist eigentlich auch schon der einzige touristische Hotspot der ohne größere Probleme erreichbar ist. Am Ende des Weges liegt die Laguna Azul.
Die azurblaue Farbe des Flussen blieb uns aufgrund des Wetters leider verwehrt. Hübsch ist die Lagune. Die vielen Stufen treiben einem den Schweiß aus den Poren. Der Regen spielt kaum eine große Rolle.

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an einer anderen Stelle des Flusses. Von der blauen Färbung ist nichts zu sehen.
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