Pura Vida in Costa Rica - eine Reise nach Mittelamerika

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wer aufmerksam durch den Wald läuft kann durchaus das eine oder andere eher unscheinbare Tier entdecken.
Diese hübsche grüne Peitschennatter war nur wenige Meter vom Weg entfernt. Erst als ich sie fotografiert habe hat sich eine Menschentraube gebildet. Vorher sind alle vorbei gelaufen.

Peitschennattern sind ungiftig und für uns völlig ungefährliche Schlangen.
Sie sind kaum dicker als ein Finger und können bis zu 2meter lang werden.

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für die Färbung des Flusses sind zwei Flüsse mit unterschiedlichem Wasser verantwortlich. Einer dieser Zuflüsse hat einen sehr hohen Mineraliengehalt. Etwas den Fluss aufwärts kann man sehr schön sehen wie sie sich vereinen und das Wasser seine Farbe verändert. Bei schönem Wetter und der richtigen Sonneneinstrahlung sieht das ganze natürlich spektakulärer aus.

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gemütlich wandern wir zurück zum Auto. Es ist schön hier.
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An einigen stellen im Fluss blubbert es und es stinkt nach Schwefel. Man ist auf vulkanischem Boden unterwegs.
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Am Nachmittag kommen wir auf der Hacienda an. Mit einem Cocktail werden wir begrüßt.
Wir sind erstmal begeistert von der Anlage. Von einem nahegelegenen Aussichtspunkt hat man einen Blick auf die nahegelegenen Vulkanberge.
Den Nachmittag verbringen wir in einer naheliegenden Thermalquelle. Wieder einmal liegen wir im heißen Wasser und im Schlamm des Rio Negro


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Der nächste Tag verspricht interessant zu werden. Vulkanismus ist angesagt.

Natürlich nehme ich euch gerne mit.​
 
4 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
und bevor Fragen aufkommen, Bilder von mir im Schlamm wird es keine geben, ich verschone euch ;)
 
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Ein berühmter Ruhri dachte da immer an schnellbindenden Zement … :hehe:

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M
Mr2099 kommentierte

Bild # 407 - bekommt da ein Gast einen "Jumbo" oder wirkt das so aufgrund der Perspektive? ;)
 
jazzmasterphoto
jazzmasterphoto kommentierte


Leider nur perspektivisch … :dizzy:

.
 
nach einer etwas längeren Pause werde ich heute mit meinem Reisebericht fotfahren.

inzwischen ist der 05.04.2023.

Costa Rica ist sehr stark vom Vulkanismus geprägt. Unzählige Vulkane sind bis heute aktiv und brechen in regelmäßigen Abständen aus. Der Turialba ist aktuell der aktivste, er ist im Jahr 2015 das letzte mal ausgebrochen. In Costa Rica gibt es etliche Thermalquellen und geothermische Felder. Eines davon werden wir heute besuchen und eine kleine Wanderung darin machen.

Früh am morgen betreten wir den Nationalpark Rincón de la Vieja.
Dieser Nationalpark umfasst das Gebirgsmassiv mit dem Vulkan Rincón de la Vieja. Er erstreckt sich über 14.083 ha und hat zwei Abschnitte:
Las Pailas und Santa María. Er weist neun Bergkegel und eine Lagune auf: La Jilgueros. Sektor Pailas: Pfad zu den Kratern (7,5 km) Von Seebach (1898m ü.NN.) und Rincón de la Vieja (1806m ü.NN.); Pfad zu Las Pailas (2,77 km); Pfad zu den Wasserfällen La Cangreja (5,1 km) und Escondidas (4,3 km), Pfad zur Poza Rio Blanco (600 m); Pfad zu den Vulkanschloten und den kleinen Lehmschlamm-Vulkanen.

Weite Teile des Gebietes sind für die normalen Touristen nur schwer bzw. nicht zugänglich. Von daher beschränken wir uns auf einen kleine Teil.
Auf einem gut angelegten Rundweg kommt man an unzähligen heißen Quellen und blubbernden Schlammlöchern vorbei, der Schwefelgeruch ist an vielen Stellen mehr als deutlich wahrnehmbar. Vielerorts ist der Boden unangenehm heiß. Man sollte von daher auf den ausgewiesenen Wegen bleiben.

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erstmal geht es anspruchslos durch einen hübschen Wald
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eine alte Hängebrücke werweißt auf den alten Wegverlauf. Die aktuelle Brücke ist wenig spektakulär
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wie überall in diesem Teil der Welt findet man auch hier unzählige Würgfeigen.
Würgefeigen sind der parasitierende Albtraum des Regenwalds. Sie bescheren ihren Wirtsbäumen einen schleichenden Tod. Das Leben der Würgefeige beginnt als unscheinbarer Same in den Baumkronen. Nach und Nach überwuchern sie den gesammten Baum bis dieser nahezu vollständig eingehüllt ist und abstirbt. Würgefeigen gehören zur Gattung Ficus aus der Pflanzenfamilie der Maulbeergewächse (Moraceae).
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#413
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wir sind noch nicht lange unterwegs als uns der erste Schwefelgeruch in die Nase steigt.
Irgend wo da hinten muss etwas sehr heißes sein.
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kurz drauf schauen wir in dieses wenig appetitliche Wasserloch. Die Schwefelspuren am Rand lassen erahnen was sich darin befindet.
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und dampfenden Löchern im Boden.....
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.....in denen man kochendes Wasser sieht bzw. das blubbern des kochenden Wassers hört.
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ich möchte euch die unzähligen weiteren stinkenden, blubbernden und dampfenen Löcher ersparen. Der Vulkanismus ist hier zwar sichtbar,
aber spektakulärerer ist er in anderen teilen der Welt, unter anderem in Europa wie z.B. Island oder Italien, allemal.​
 
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der Nationalpark hat aber auch noch einiges anderes zu bieten.

Nicht nur die Touristen sind von den wenigen Stellen, an denen man an die heißen Quellen kommt, angetan.
Dieser Leguan scheint sich nicht an den vielen, sich lautstark unterhaltenden Menschen um ihn herum zu stören.

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ein Regenwald wäre kein Regenwald wenn es nicht einige besonders interessante Bäume geben würde.
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2 Kommentare
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1bildermacher1 kommentierte
Kannst du etwas über den Stachelbaum sagen? (434) Danke
 
dembi64
dembi64 kommentierte
Würgfeigen wie sie kaum schöner sein können. Vom Wirtsbaum ist praktisch nichts mehr übrig.
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oder Würgfeigen und Wirtsbaum in einer noch harmischen Symbiose. Dies wird sich aber bald ändern.
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1 Kommentar
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Die gehören auch hier in Thailand zu meinen Lieblings-Baummotiven....
 
und mit dem Highlight des heutigen Tages möchte ich den heutigen Tag beenden.

Etwas abseits des Weges, ich musste mal die Büsche aufsuchen, was man ja nicht eben mal so machen sollte, aber wenn die Blase doch drückt...........
Da steht doch einer an einem Tümpel und fotografiert. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Peter war zwar anfangs nicht sonderlich begeistert den Weg zu verlassen, aber das Gelände war nicht sonderlich Dicht und das Risiko überschaubar.

ein mittelamerikanischer Tapir
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#440
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Bald geht es weiter mit der Reise. Das nächste Ziel sollte mein ganz persönliches Highlight der Reise werden.
Monte Verde wird es sein. Wer noch kann darf mich dorthin begleiten.​
 
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MartinA
MartinA kommentierte
Wer noch kann darf mich dorthin begleiten.
Ich kann... noch lange.
Btw: dein persönliches Highlight war auch mein beeindruckendstes Erlebnis bei meiner Reise....
 
Leider ist es mir aktuell nicht möglich den Reisebericht vernünftig fortzusetzten. Nachdem alles eingegeben ist und ich den Beitrag speichern möchte kommt die Anzeige "oops! wir sind auf ein Problem gestoßen"

So macht es schlicht keinen Sinn. Ich probiere nachher einen anderen Browser :((

Sorry Leute
 
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Mist, auch mit Edge funktioniert es nicht :(

Alles eingegeben, dann Antworten gedrückt und dann oops!.......................
 
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so, letzter Versuch mit Chrome.


06.03.2023

heute geht es nach Monteverde, unserem vorletzten Ziel dieser Reise.

Die Region Monteverde befindet sich im bergigen Nordwesten Costa Ricas knapp zweieinhalb Autostunden von der Hauptstadt San José entfernt. Die Region ist vor allem für die artenreichen Nebelwälder bekannt.
Das berühmte Reserva Biólogica Bosque Nuboso Monteverde bietet zahllosen Wildtierarten Schutz, darunter dem Jaguar, dem Ozelot und dem farbenfroh-gefiederten Quetzal, der sich hier gut beobachten lässt. Orchideen, Farne, moosbedeckte Lianen bilden die Szenerie, die stets von Nebelschwaden umgeben ist, dichtes, tiefes Grün aus dem ein einziges Surren, Piepen und Rascheln dringt. Das Nebelwaldreservat Monteverde wird sowohl vom pazifischen Wetter, als auch von einem feuchten Klima beeinflusst. Entsprechend einzigartig ist der Lebensraum, der sich hier entwickelt hat und eine beeindruckende Flora und Fauna hervorruft. Knapp zehn Prozent der Arten, die hier leben sind endemisch. Um diese Artenvielfalt zu schützen, dürfen sich höchstens 160 Menschen gleichzeitig in dem Gebiet aufhalten, was ich aufgrund der Menschenmassen am Eingang jedoch bezweifle. Durch das Dickicht zieht sich ein gut ausgeschildertes Wegenetz, das auf 13 Kilometern vorbei an Sümpfen, Bächen, Baumriesen und Wasserfällen führt.


Am morgen verlassen wir die Hotelanlage der Haciende, natürlich nicht ohne zuvor nochmal auf Fototour zu gehen

#441
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#443
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gestern Abend habe ich in einem Baum ein ziemlich wuseliges Tier entdeckt. Zum fotografieren war es jedoch schon zu dunkel.
Deshalb versuche ich es am morgen nochmal. Mit Erfolg, das Tier ist wieder ziemlich aktiv.
Nach einiger Recherche habe ich beschlossen dass es sich um ein Bunthörnchen handelt.

#444
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#445
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