Pura Vida in Costa Rica - eine Reise nach Mittelamerika

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und weiter geht es mit der Reise.


31.03.2023

Heute verlassen wir Puerto Viejo. Unser nächstes Ziel ist der Nationalpark Tortuguero.
Die Anreise verspricht spannend zu werden.

Vogelgezwitscher am Morgen
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Erstmal jedoch fahren wir mit dem Auto nach La Pavona.
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eine kleine Pause in einem der vielen kleinen Läden am Straßenrand. Etwas frisches Obst geht immer.
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diese alten US-Trucks gehören hier zum Straßenbild und sind überall anzutreffen.
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in La Pavona angekommen wird umgeladen. Es handelt sich bei diesem Ort um einen großen Parkplatz mit einem völlig überteuerten Restaurant und einer kostenpflichtigen Toilette, ein Ort an dem man nur ungerne länger bleiben möchte.

Hier werden wir samt Gepäck in ein kleines Boot verladen, welches uns in den Nationalpark,
bzw. den kleinen Ort Tortuguero am Rande des Parks bringen wird.

ein Hinweisschild verrät schonmal worauf wir aufpassen müssen
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nun gut, offensichtlich scheinen die Krokodile nur an Touristen interessiert zu sein.
Diesen Leute jedenfalls scheint die Warnung egal zu sein.
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wir sind jedenfalls nicht die einzigen auf dem Fluss.
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langsam schippern wir mit der Strömung den Fluss abwärts.
Der Bootsführer lässt sich viel Zeit, schnell wird klar, es gibt einiges zu sehen.

wir sind erst kurz unterwegs als uns dieser Nacktkehlreiher auffällt
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oder dieser Blaureiher
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natürlich dürfen auch die Tyrannen, ein Maskentyrann, nicht fehlen
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2 Kommentare
rollertilly
rollertilly kommentierte
SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
„Maskentyrann“ – da denke ich eher an Darth Vader. :p Oder an Karl Lauterbach
 
ok, die Warntafel auf dem Parkplatz scheint nicht nur Deko zu sein.
Da liegt doch schon eines dieser beeindruckenden Krokodile.
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und damit es nicht langweilig wird..............
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aber auch Leguane gibt es zu genüge
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während uns die einen freundlich anlächeln......
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......schauen uns andere ziemlich grimmig an
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ganz gemütlich schippern wir durch den Regenwald, auch wenn die Brüllaffen nicht zu sehen sind, man hört sie.
Überhaupt sind die Geräusche die man hört beeindruckend.

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ein Schmuckreiher mit Beute
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und auch die Kanadareiher dürfen nicht fehlen
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nun gut, der Kahn hat beim besteigen schon nicht den besten Eindruck gemacht. So kommt es wie es kommen muss, das Steuerrad kommt seiner Aufgabe nichtmehr nach, der Steuermann hat es auf einmal in der Hand. Überhaupt hinterlässt die ganze Technik einen fragwürdigen Eindruck.
Zumindest dicht scheint das Boot zu sein.

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irgendwann verlassen wir den kleinen Fluss und stoßen auf einen großen Kanal.
Dieser trennt das Festland von dem vorgelagerten Landstreifen wo sich unser Ziel , der Nationalpark, befindet.

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die ersten Häuser tauchen auf
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unser Ziel ist erreicht, inzwischen ist es später Nachmittag
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Der Ort ist klein. Dicht an dicht drängen sich die Häuser, die Gassen sind schmal und voller Menschen.
Das meiste sind Restaurants und Hotels, dazwischen einige kleine Geschäfte die das nötigste, und noch viel mehr unnötiges anbieten.​
 
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nachdem wir unser Gepäck zum anderen Ende des Ortes in unser Hotel geschleppt haben, Autos gibt es ja keine, und unser Quartier bezogen haben, drehen wir noch eine kleine Runde durch den Ort und suchen uns ein gemütliches Restaurant.
Am Abend treffen wir die Biologin Barbara Hartung, sie lebt bereits seit 22 Jahren in Tortuguero. Sie wird uns etwas zum Nationalpark erzählen, und zu der am nächsten Tag geplanten Bootstour durch die Kanäle des Nationalparks. Zum beobachten der Schildkröten sind wir in der falschen Jahreszeit hier. Wer dies möchte muss zwischen August und Oktober kommen.


Der Strand mit der Raucherzone ist gerade mal 20 Meter vom Hotel weg.

Überhaupt ist das so eine Sache mit dem Rauchen in Costa Rica.
Costa Rica ist praktisch ein Nichtraucherland. Die Gesetze sind sehr streng und die Strafen sehr hoch. In der Öffentlichkeit und an allen öffentlich zugänglichen Stellen herrscht grundsätzlich Rauchverbot. Auch in Hotels, Gaststätten, Bars, Disco usw. darf grundsätzlich nicht geraucht werden. Wer sich nicht daran hält wird im günstigsten Fall rausgeschmissen. So erging es beinahe unseren Zimmernachbarn nachdem sie sich über das Rauchverbot im Hotel hinweg gesetzt hatten. Wer in Costa Rica meint er könne seine Zigarettenstummel eben mal so auf die Straße schnippen bekommt ziemlichen Ärger, und nicht nur von den Behörden. Ich würde mir solche Gesetze auch bei uns wünschen.


die Raucherzone vor dem Hotel
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und der Strand direkt vor dem Hotel. Das Licht war an diesem abend leider besch....
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und auf den Bäumen wieder einmal die Montezumastirnvögel
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und natürlich geht die Reise weiter. Ich hoffe ihr könnt noch.
Der nächste Tag bringt uns mit dem Boot mitten rein in die Kanäle des Nationalpark.​
 
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MartinA
MartinA kommentierte
Ich hoffe ihr könnt noch.
Also ich kann noch... und zwar noch lange ;)
Danke für die (weiterhin) beeindruckenden Impressionen!
 
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1bildermacher1 kommentierte
Ich finde es weiterhin spannend und das mit dem Rauchen könnte man sich hier nicht vorstellen.
 
SJ Münchfeld
SJ Münchfeld kommentierte
Dabei ist doch in Deutschland angeblich alles verboten … da hilft nur noch auswandern. ;)
 
dembi64
dembi64 kommentierte


unter den Einheimischen gibt es nicht viele Raucher. Es sind meistens die Touristen die man rauchen sieht. In unserer Gruppe waren nur Nichtraucher, von daher hat es uns nicht sonderlich interessiert. Erst nach dem Vorfall im Hotel haben wir mal genauer nachgefragt. Die beiden Betroffenen, es waren US-Amerikaner, waren doch ziemlich sauer und haben einen ziemlichen Aufstand gemacht. Erst nachdem ihnen klar wurde dass sie das Hotel verlassen müssen wenn sie sich nicht einsichtig zeigen, haben sie sich beruhigt und haben sich in die Raucherecke am Strand zurückgezogen.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


Ja genau, nach Costa Rica, wie unser Reiseleiter :LOL:
 
01.04.2023

heute geht es erstmal aufs Wasser. Es ist noch früh am Tag als wir ohne Frühstück unser Boot besteigen. Barbara Hartung, die Biologin, wird uns einiges über den Wald und seine Bewohner erzählen. Mal sehen was wir alles zu sehen bekommen.

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direkt am Bootsanleger steht völlig unbeeindruckt ein Nacktkehlreiher
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erstmal geht es mit Motorunterstützung los. Sobald wir den Kanal verlassen und es in den Wald eindringen müssen wir auf Muskelkraft umstellen.
Es ist sehr ruhig im Wald. Außer unsere eigenen Geräusche ist nichts zu hören, aber auch nicht viel zu sehen.

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wer jetzt glaubt dass es hier nur Vögel gibt der täuscht sich. Inzwischen scheinen auch die Affen aufgewacht zu sein.
In den Bäumen sind große Gruppen unterwegs, zu Gesicht bekommt man sie jedch so gut wie nie. Leider ist mir keine einzige brauchbare Aufnahme gelungen. Sie sind einfach zu weit weg und in den Bäumen perfekt getarnt.

Stattdessen habe ich mich mit dem zufrieden gegeben was vom Boot aus zu sehen und zu fotografieren war.

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die Beine sollten besser im Boot bleiben
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Bananenfalter
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hier verkommt nichts. Das Totholz bietet optimal Bedingungen für unzählige Pflanzen
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mit diesem Grünreiher möchte ich die Bootstour beenden
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es geht zurück ins Hotel wo unser Frühstüch bereits vorbereitet ist.
Später wollen wir noch zu Fuß eine Runde durch den Nationalpark machen.​
 
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Fiete49
Fiete49 kommentierte
Was für eine Vegetation:oops:. Darf ich fragen welche Ausrüstung Du dabei hattest? Bei der Kamera tippe ich mal
auf die Z8.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


ne Fiete, da hatte ich die Z8 noch nicht.
Ich war mit der Z7II und einer Olympus OM-D EM5III mit diversen Objetiven unterwegs. Habs aber ganz am Schluss nochmal aufgelistet ;)

Die meisten der hier gezeigten Waldbilder sind mit der Oly entstanden.
 
Fiete49
Fiete49 kommentierte
Danke(y)
 
die Hitze ist wieder einmal unerträglich. Daran kann auch die leichte Briese vom Meer nichts ändern.
Wir halten uns noch einige Zeit am Strand auf, entdecken die Überreste einer Schidkröte, und ziehen es vor uns eine Erfrischung zu gönnen.

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vor dem Hotel hat sich eine Gruppe grüner Papageien eingefunden.
Die plündern unter lautem Gekreische die Früchte eines Baums.

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3 Kommentare
marshaj
marshaj kommentierte
Bechsteinara, Ara ambiguus (y)
 
dembi64
dembi64 kommentierte


Danke für den Hinweis ;)
 
Ambony
Ambony kommentierte
Was der Ara frißt: Mir als Seemandel bekannt, Wikipedia gibt als Hauptnamen Katappenbaum (Terminalia catappa) an, und man weiß:
"Die mandelartigen Samen sind essbar und sehr wohlschmeckend."
Ich kenne den Baum aus Madagaskar.
 
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