Nikon Z50 - für wen? -> Für mich! Warum möchte ich euch erläutern.
Ich bin der Marke Nikon als Kamerahersteller für mein Equipment schon viele Jahre treu. Man kann mich durchaus als ambitionierten Hobbyfotograf bezeichnen. Mein Hauptaugenmerk liegt dabei im Bereich der Sportfotografie - genauer gesagt der Fotografie von Jugendfußball.
Die Nikon Z50 im Set mit dem FTZ-Adapter habe ich mir aus folgenden Gründen gekauft:
- Erschwinglicher Einstieg in die spiegellose Fotografie
- Weiterverwendung vorhandener Objektive, auch DX-Optiken ohne Einschränkungen
- Höhere Serienbildgeschwindigkeit
- Mehr AF-Felder / "andere" Messmethode / Augenautofokus
Bewusst in Kauf genommen habe ich zum Zeitpunkt des Kaufs:
- Kleine Kameraabmessung
- Keine Sensorreinigung
- Kein zweiter SD-Karten-Slot
- Kein Focus-Lock-On
- kürzere Akkulaufzeit
Alle diese Vor- und Nachteile waren für mich in Bezug zu meiner DSLR, der D7200, relevant und abzuwägen.
Nun besitze ich die Z50 schon ungefähr 4Monate, ich habe mich mit ihr für meine Sparte "Fußball-Fotografie" im Bereich
Outdoor und Indoor intensiv beschäftigt. Öfter mal 1:1 Vergleiche zwischen Z50 und D7200 durchgeführt, sprich Objektive
hin und her getauscht und unter gleichen Bedingungen erarbeitet wie sich die Z50 verhält.
Ich für meinen Teil kann nur sagen. dass ich mit der Nikon Z50 mindestens genauso gut Action-Fotos machen kann, wie mit der D7200.
Sehr schnell gewöhnt man sich an den hellen Sucher und die Trefferquote der Serienbilder mit akkuratem Focus ist sogar gestiegen.
Die Befürchtungen bezüglich der Akku-Laufzeit sind unnötig gewesen, aufgrund der Tatsache der Serienbild-Fotos komme ich mit einer Akku-Ladung auf ca. 800-1000 Fotos. In puncto kompakten Gehäuse habe ich mir erstmal das kleine L-Mount von
SmallRig gegönnt und hoffe hier auf weitere "Griffverlängerungen" anderer Hersteller, wie sie es für die Z6/Z7 gibt. Gerade im Sommer bei den Spielen draußen kommt das nicht ganz so kompakte Nikkor 200-500mm F5.6 zum Einsatz, da ist mehr Auflagefläche für die Finger ganz angenehm.
Auch warte ich noch auf banales Zubehör wie bessere Augenmuscheln von Drittherstellern.
Grundsätzlich ist es eigentlich wie immer, man muss sich mit dem Werkzeug was man anschafft intensiv beschäftigen,
dann ist es auch möglich seine Anforderungen zu erreichen und Verbesserungen zu generieren.
Genau das gleich habe ich mit dem Kauf des 200-500mm F5.6 durchgemacht, am Anfang waren die Ergebnisse sehr ernüchternd, erst nach ich gelernt habe / geübt habe mit der Brennweite 200-500 zuzüglich Crop-Faktor umzugehen, kam der gewünschte Erfolg in Form von tollen Fotos.
Gruß Mike