Nikon Z50 - Einsteigerkamera

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Seit wann wirkt sich so ein technisches Detail auf das Aussehen aus?

Seit wann wirkt sich Platzbedarf nicht auf das Aussehen aus?

Ziel war ja nun offensichtlich möglichst kompaktes Design,
und sowohl die nötige Einbautiefe als auch der erhöhte Stromverbrauch
(anderer Akku) hätten ganz sicher Auswirkungen auf das Gehäuse gehabt.
Vom angepeilten Preis mal ganz abgesehen.
 
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@VisualPursuit: Ja, stimmt. Jetzt ist mir klar, was Du meinst. Von daher habe ich es nicht betrachtet.

Dabei beobachte ich schon eine ganze Weile mit Grausen, wie sich bei Notebooks das Aussehen
(Flunder-Design) auf die Funktion auswirkt (Schnittstellen, Tastatur, Erweiterungsmöglichkeiten,
Reparaturfähigkeit) - und das durchwegs negativ.

Grüße, Christian
 
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Du hast wohl wirklich keine Ahnung wieviel ein Sensor ohne IBIS kostet, geschweige denn mit. Wenn hier schon eine fast 1000 € teure Kamera als Einsteigerkamera tituliert wird, als was sollte man dann eine Z50 mit IBIS, die wohl dann an die 1500 € kosten könnte, bezeichnen?
Die ganzen Argumentationen hier kann man getrost als Kauderwelsch abhaken.
 
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Seit wann wirkt sich so ein technisches Detail auf das Aussehen aus?
Lieber Christian, Produktdesign bezieht sich nicht nur auf das Äußere. "Platinendesign" wirst du sicherlich schon mal gehört oder geselen haben.

Und, wiewohl ich den IBIS nicht für generell gewaltig viel teurer als Objektiv-VR halte, muss ich Virtual Pursuit hinsichtlich Platz, vor allem aber hinsichtlich Kühlung zustimmen. Und das sind Punkte, die selbstverständlich beim Produktdesign (oder wäre dir der Ausdruck "Konzeption der Konstruktion" lieber?) berücksichtigt werden müssen.
 
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Nein, ich hatte nicht mehr auf dem Plan, daß wir diese Fragen im letzten Jahr schon bei der Z6/7 hatten: Platzbedarf des
IBIS / Lage des Sensors im Gehäuse / Verteilung der Komponeten im Gehäuse etc. Da hat sich, auch bei der Ansicht der
veröffentlichten Fotos von Schnittmodellen, ganz klar gezeigt, daß Inneres und Äußeres voneinander abhängen.

Und was das Wort "Design" angeht, gilt dies: https://www.duden.de/rechtschreibung/Design
Jedenfalls, wenn Du Deutsch sprichst. Im Englischen ist die Bedeutung dieses Wortes nicht nur eine andere, sondern reicht
- wie einige andere englische Wörter ebenfalls - bis in den Bereich des Indifferenten.
Ich mag Englisch durchaus, Denglisch hingegen nicht.

Grüße, Christian
 
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Martin Vieten hat die Kamera kurz ausprobiert

 
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Und, wiewohl ich den IBIS nicht für generell gewaltig viel teurer als Objektiv-VR halte, (...)

Das ist kein entweder/oder. Bei längeren Brennweiten ist objektivseitige
Stabilisierung effektiver, bei kürzeren Brennweiten kameraseitige Stabilisierung.
Beide sind nicht ohne Nachteil.

Im Idealfall ergänzen sich beide Varianten zu noch effektiverer Stabilisierung.

Und mit Pech addieren sich die Probleme.

Ich hab selbst zwei Totaldefekte bei einem Objektivstabi gehabt.
Einmal selbst bezahlt, einmal auf Kulanz geflickt.
Ein 28-135. Klar, der Stabi war erste Generation, und das Objektiv
eine uralte Gurke. Andererseits bekommt es sehr wenig Auslauf,
weil es so eine Gurke ist. Und da sind schon zwei Defekte alles
andere als begeisternd. Auch ja, "sample size of one".

Im meinem neuen RF 2.8/15-35mm L ist auch ein Stabi - weil es das
Objektiv nicht ohne gibt. Früher habe ich selten mehr als 85mm
gebraucht, aber immer die zu lange Naheinstellgrenze der 85er verflucht.

Hab dann ein 70-200 gekauft, aber weil ich die Brennweite selten
benötige in 4.0 und bewusst ohne Stabi. So geht sie notfalls in die
Jackentasche und ist dann auch dabei statt zu Hause im Schrank
zu wohnen. Und wenn kein Stabi drin ist, kann er nicht kaputt gehen.

Ich fotografiere vorrangig Menschen, und ein Stabi der Verschlusszeiten
ermöglicht bei denen jede Motivbewegung wuschige Gesichter macht,
hilft mir nicht.

Vernünftige Stabilisierung der Kamera selbst (Haltung, Stativ, Bohnensack)
ist für mich (und nur für mich) zielführender.
 
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Das ist kein entweder/oder.
Ich habe nie von entweder/oder gesprochen/geschrieben. Kameraseitige Sensorstabi hätte ich trotzdem begrüßt. Trotz der möglichen Nachteile. Ich brauch das zwar (noch) nicht. Die Hände meiner Frau sind allerdings medikamentös bedingt nicht mehr so ruhig. Und eine Z 50 wäre gewichtsmäßig eine Lösung für sie, aber nur mit Stabi.
 
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Du hast wohl wirklich keine Ahnung wieviel ein Sensor ohne IBIS kostet, geschweige denn mit.

Ich habe mehrere Produktionsunternehmen für technische Produkte geleitet und habe einen allgemeinen Überblick über Material- und Produktionskosten. Was derzeit ein 20 MP DX-Sensor kostet, was der gleiche Sensor mit IBIS kosten würde, unter Berücksichtigung von Skaleneffekten, geringere Lagerhalten, mehr Gleichteile, keine F&E-Kosten für neue Kit-Objektive mit VR, usw., weiß ich nicht. (Du weißt es scheinbar- also bitte Info, lass uns nicht dumm sterben).

Jedoch, gerade in der Unterhaltungselektronik, besteht kaum ein Zusammenhang zwischen Herstellkosten und Verkaufspreis, Apple ist da das prominenteste Beispiel. Man nimmt was der Markt hergibt und baut nur so viele Innovationen ein, wie man bei den kurzen Produktzyklen gerade braucht, so dass der Konsument noch zuschlägt. Für mich ist die Z50 ein Marketing-Kastrat, aber möglicherweise geht Nikons Strategie auf und sie erreichen mit dem Produkt die kalkulierten Marktanteile und Deckungsbeträge. Die nächsten Quartalsberichte werden uns objektiven Aufschluß geben.

Kurze Abschätzung der Kosten für Sensoren mit IBIS. Derzeit kostet der Olympus OM-D E-M5 Mark II Body, eine aufwendig gefertigte mFT-Kamera mit 16 MP Sensor und IBIS, in Hong Kong im Verkauf knapp 400€. Zieh davon die Händlermarge, Logistikkosten, Steuern und Deckungsbeitrag für den Overhead bei Olympus, etc. ab, dann bleiben Produktions-Vollkosten für die fertig verpackt Kamera ab Factory in Vietnam von 200-250€. Nun kann man abschätzen welche Kosten der Sensor incl. IBIS verursacht ??? 40-60€ ??? Mehr sicherlich nicht.
 
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Vergleiche lieber mal die Sony mit und ohne IBIS. Nikon kauft seine Sensoren von Sony, zwar in eigener Entwicklung aber Herstellung bei Sony.
Olympus interessiert hier nicht, schon gar nicht MFT.
Aber du hast Recht und ich meine Ruhe, over and out.
 
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Aber du hast Recht und ich meine Ruhe, over and out.

Mein lieber Freund, Du hast mit unsachlichen Statements und persönlichen Angriffen begonnen. Zitat: "Du hast wohl wirklich keine Ahnung wieviel ein Sensor ohne IBIS kostet, geschweige denn mit."

So, wo ist nun Deine Ahnung? Was kostet der verbaute 20 MP Sensor mit IBIS? Jetzt sollest Du liefern, Du hast schließlich den Larry gemacht, oder willst Du nur rumtrollen?

Ich habe zumindest eine prinzipielle Kostenabschätzung geliefert.
 
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Olympus interessiert hier nicht, schon gar nicht MFT.
Nicht mal, wenn Olympus ebenfalls Sony-Sensoren einsetzt? (Meiner Erinnerung nach hat der Einsatz der Sony-Sensoren bei Olympus mit der OM-D E-M5 begonnen.)

Und überhaupt: Es geht hier um die Mehrkosten für IBIS. Die Elektronik und Mechanik eines IBIS hat kostenmäßig übrigens kaum Bezug zur Sensorgröße.
 
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