Nikon Z Noct-Nikkor 58/0.95

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@Pablito : Vergleichstest abseits dieses Forums kannst Du sicher selbst googeln. Zum Thema ausleihen: Selbst ist der Mann! Bin gespannt auf Deinen Bericht.
 
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@Pablito : Vergleichstest abseits dieses Forums kannst Du sicher selbst googeln. Zum Thema ausleihen: Selbst ist der Mann! Bin gespannt auf Deinen Bericht.
Wie schon gesagt: Im Netz bin ich nicht fündig geworden. Und den Vergleich könnte ich nur dann selbst machen, wenn ich auch noch eine Z-Kamera hätte resp. leihen würde. Das Teil braucht ein großes Bajonett!
 
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...und wer es hat, wird es hier nicht verkünden, um Neid und Missgunst nicht auf sich zu ziehen und nicht das Opfer von sog. Lästerattacken zu werden. ;)

Lästerattacken gibt es hier überall im Forum. Da braucht es eine dicke Haut.
Neid und Mißgunst - geschenkt. Jedem das Seine. Das ist wie mit dem Bumerang: Der fällt auch auf einen zurück.
 
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...und wer es hat, wird es hier nicht verkünden, um Neid und Missgunst nicht auf sich zu ziehen und nicht das Opfer von sog. Lästerattacken zu werden.

Wahrscheinlich hast Du Recht mit diesem Statement.... :mad: - Das scheint mir aber wieder ein typisch deutsches Problem zu sein.
 
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@Christian B. - und diese imaginäre Bildqualität wurde schon ausgiebig dokumentiert? Bisher habe ich nur die Marketingbildchen gesehen.

Ist auch egal. Es ist ein Objektiv, wie viele andere auch. Viele werden sich das Objektiv kaufen auch wenn sie gar nicht umgehen können. Wenn ich Geld nutzlos hier rumliegen hätte, dann würde ich mir das Noctilux von Leica kaufen weil es wesentlich kleiner und leichter ist. Die optischen Unterschiede dürften in der Praxis marginal sein.
 
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@Christian B. - und diese imaginäre Bildqualität wurde schon ausgiebig dokumentiert? Bisher habe ich nur die Marketingbildchen gesehen.

Lieber Holger, bitte die Aussagen jetzt nicht aus dem Kontext reissen. Nicook hatte oben geschrieben, dass Nikon dieses Objektiv gebaut hat, UM zu zeigen, wo der Hammer hängt. Und er meinte dabei im Hinblick auf die Bildqualität, nicht die - sicherlich schon anderweitig erreichten - technischen Objektivdaten, auf die Du abgehoben hattes. Nur dies habe ich mir anzumerken erlaubt. Ob Nikon sein Ziel erreicht hat, die Konkurrenz in den Schatten zu stellen, traue ich mir zu beurteilen jedenfalls derzeit nicht zu.
 
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Hat hier mal jemand einen Vergleich mit dem AFS Nikkor 58mm 1,4G gemacht?
Bei Cameralabs ist ein recht ausführlicher Vergleich zwischen dem Noct und dem AF-S 58/1,4.
Wenn du nicht nur Testtafeln und kippende Landschaften haben willst, musst du mal in beide Tests zu den Beispielbildern gehen. Thomas fotografiert immer die gleichen Motive.

Meine Vermutung ist, daß es nur ganz Wenige sind, die das wirkliche Potential der Linse erkennen und einsetzen können.
Klar. Einsetzen kann das Potential des Objektivs nur, wer das Objektiv auch in den Händen hat. Und das sind in der Tat ganz wenige.


Meiner Meinung nach liegt die eigentliche Stärke im Nahbereich. Naturaufnahmen, Blüten, Orchideen, Gegenlicht, atmosphärische Aufnahmen, die durch viel sanftes Bokeh Gefühle ansprechen.
Nein, das sehe ich anders. Bei Nahaufnahmen bekommt man auch mit 50/2,8 oder 85/4 mehr sanftes Bokeh als nötig. Da braucht es keinen solchen superteuren Spezialisten.
Den Einsatzzweck (mal von Marketing und Prestige abgesehen) sehe ich bei Porträts auf etwas größere Entfernungen, also etwa Ganzkörper und weiter weg, wo man mit 58/0,95 noch eine deutlichere Freistellung und damit einen anderen Look als mit Blende 1,4 erhält, ohne dass alles in Unschärfe verschwimmt.

Ich müßte es zusammen mit einer Z kaufen.
Bei dem Preis für das Objektiv kommt es auf die Kosten für die Z nicht mehr drauf an. Mit etwas Verhandlungsgeschick legt dir der Händler die Z kostenlos dazu;).
 
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Bei Cameralabs ist ein recht ausführlicher Vergleich zwischen dem Noct und dem AF-S 58/1,4.
Wenn du nicht nur Testtafeln und kippende Landschaften haben willst, musst du mal in beide Tests zu den Beispielbildern gehen. Thomas fotografiert immer die gleichen Motive.
Genau solche Aufnahmen zeigen rein gar nichts von der Anmutung, die ein solches Objektiv erzeugt. So jemand hat nicht verstanden, worum es geht.


Klar. Einsetzen kann das Potential des Objektivs nur, wer das Objektiv auch in den Händen hat. Und das sind in der Tat ganz wenige.
Das meinte ich nicht. Ich möchte Bilder sehen, die man nur mit diesen Objektiven machen kann. Den meisten Fotografen bleibt das Geheimnis dieser Art der Fotografie leider verborgen. Das hat nichts mit Technik zu tun.

... Bei Nahaufnahmen bekommt man auch mit 50/2,8 oder 85/4 mehr sanftes Bokeh als nötig. Da braucht es keinen solchen superteuren Spezialisten.
Diese Aussage ist mir zu pauschal. Jedes Motiv braucht eine ganz eigene Herangehensweise.

Den Einsatzzweck ... sehe ich bei Porträts auf etwas größere Entfernungen, also etwa Ganzkörper und weiter weg, wo man mit 58/0,95 noch eine deutlichere Freistellung und damit einen anderen Look als mit Blende 1,4 erhält, ohne dass alles in Unschärfe verschwimmt.
Ja, das sehe ich genauso. 1,4 ist zu weit für ein reines Porträt, die Tiefenschärfe zu gering.


Bei dem Preis für das Objektiv kommt es auf die Kosten für die Z nicht mehr drauf an. Mit etwas Verhandlungsgeschick legt dir der Händler die Z kostenlos dazu;).
Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens. Ich denke nicht, daß die Linse ein Ladenhüter ist. Natürlich werden da nur wenige von gebaut: Geld wird damit nicht verdient. Ganz im Gegenteil. Es geht darum, zu zeigen, was man kann. Und die wenigsten werden vermutlich an Menschen verkauft, die fähig sind, das herauszukitzeln, was das Besondere daran ist. Der Eine will zeigen, was er kann, und der Andere, was er hat.

Ich selbst bin eher eine Ausnahme, so wie ich arbeite. Ich fotografiere z.B. Blumen mit dem 600er plus TC, oder mit dem 2,0/200mm. Oder Stilleben mit dem 1,4/58mm, das mir wunderbar harmonische und natürlich wirkende Ergebnisse liefert. Ein sehr ausgewogenes Objektiv! Deshalb interessiert mich der Unterschied zum Noct.
 
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Genau solche Aufnahmen zeigen rein gar nichts von der Anmutung, die ein solches Objektiv erzeugt. So jemand hat nicht verstanden, worum es geht.



Das meinte ich nicht. Ich möchte Bilder sehen, die man nur mit diesen Objektiven machen kann. Den meisten Fotografen bleibt das Geheimnis dieser Art der Fotografie leider verborgen. Das hat nichts mit Technik zu tun.


Diese Aussage ist mir zu pauschal. Jedes Motiv braucht eine ganz eigene Herangehensweise.

Du gibst ganz schön an. Jetzt traut sich hier ja keiner mehr so ein Ding zu erwerben, geschweige denn Bilder zu zeigen.

Ich bin ein wenig gespannt, wie Du Deine Statements in die Tat umsetzt, was ja sicher auch ohne ein 0.95er-Objektiv gehen würde.
 
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Ich hab' jetzt eben ein interessantes Video von einer Messe in Japan gesehen:
Der Journalist sagt, da0 es extrem schwierig sei, den Fokus zu halten, wenn sich sein Model auch nur geringfügig bewegen würde. Das Objektiv hat überhaupt keinen AF sondern ist nur über eine lange Schnecke zu fokussieren! Das macht es dann eigentlich fast unmöglich, bewegte Objekte (Menschen, Tiere, vom Wind bewegte Pflanzen etc. im Fokus zu behalten. Je dichter man rangeht, desto kritischer wird es dann!
Bleiben eigentlich nur Stilleben und andere unbewegte Objekte. Abblenden, um mehr Tiefenschärfe zu bekommen, machen das Teil ja obsolet.

Man kann das Objektiv im Video samt Z7 gut sehen und wie es arbeitet. Die Sprache ist aber Amerikanisch.
Macht Appetit! Schon möglich, daß ich es mir hole... Ich bin ja Stillifer.
 
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Das macht es dann eigentlich fast unmöglich, bewegte Objekte (Menschen, Tiere, vom Wind bewegte Pflanzen etc. im Fokus zu behalten. Je dichter man rangeht, desto kritischer wird es dann!
Das Leben ist schon hart. Hätte Nikon einen Autofokusmotor eingebaut, hätte jeder gebrüllt - diese scheiß Dreckslinse stellt nie richtig scharf. Ist in den 1,4/58 nicht ein langsamerer Fokusmotor eingebaut worden um die Fokustreffsicherheit zu erhöhen? Gab es nicht einige Klagen über einen zu langsamen Autofokus. Nikon hat das einzig richtige gemacht und hat den AF weg gelassen. Nun befindet sich der Depp hinter der Kamera und nicht die unfähigen Ingenieure in Japan. Man kann sehr wohl Menschen damit fotografieren. Es erfordert nur ein wenig Übung und man muss ein paar Bilder mehr machen weil der Ausschuss höher sein wird.

Ich habe mal nach Bilder gesucht und die Scherbe ist schon grandios. Ich habe aber auch Fotos gefunden, ich liebe solche Fotos weil sie die Wahrheit zeigen, von einen Fotografen der sein Dackel damit geschändet hat und auch sonst nur wild in der Gegend rum geballert hat. Super! Hier zeigt sich nämlich, das das Bokeh auch mal gruselig sein kann je nach Lichtsituation und Hintergrund, was aber völlig normal ist.

Das beste ist - Fotoshooting mit zwei Mädels klar machen, den Glasbaustein ausleihen und vier Wochen vorher täglich in die Muckibude, damit man mittags nicht schon schlapp macht. Ich tippe mal die meisten Objektive gehen in den Verleih.
 
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.... Man kann sehr wohl Menschen damit fotografieren. Es erfordert nur ein wenig Übung und man muss ein paar Bilder mehr machen weil der Ausschuss höher sein wird.
Auf der Seite von Nikon sind einige Bilder mit einer jungen Frau mit extrem "aufgewuschelten" Haaren zu sehen. Wenn man genau hinschaut, sieht man, daß sie wie eingefroren aussieht. Das heißt: Die Kamera hat auf dem Stativ gestanden und das Model mußte sehr diszipliniert jede Bewegung unterdrücken, so ähnlich wie es vor hundertfünfzig Jahren war, als noch mit Platten fotografiert wurde und die Modelle lange bewegungslos verharren mußten. Genauso sehen die Bilder auf der Nikonseite aus. Eigentlich sind das Stilleben. Ganz anderes Arbeiten als es heute üblich ist! Und der Fotograf muß sein Bild sehr gut komponieren. Die Schärfe falsch gelegt, und das Bild ist für die Tonne.

....und vier Wochen vorher täglich in die Muckibude, damit man mittags nicht schon schlapp macht. Ich tippe mal die meisten Objektive gehen in den Verleih.
Ja, lange halte ich das freihändig auch nicht durch mit meinem 200er 2,0, wobei es da noch viel schwieriger ist wegen der langen Brennweite. Das ist auch ganz klar eine Optik fürs Stativ.
Für den Verleih? Da fehlt dann aber die Erfahrung mit dem Teil.
 
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Das Z 0.95/58 habe ich nicht, aber ein ähnliches manuelles Objektiv - das ebenfalls manuelle Voigtländer Nokton 1.2/40.

Und von daher weiß ich, wie schwierig es ist, schon mit "nur" Offenblende 1.2 den Fokus freihand exakt zu setzen, weil der Schärfebereich (DOF) doch sehr dünn ist.

Selbst wenn ich Bewegungen des Objekts ausschließe und nur Statuen fotografiere, kann auch die kleinste Bewegung der Kamera - zum Beispiel beim Drücken des Auslösers - zu Fehlfokussierungen führen.
Wie schwierig wird das dann mit einem Objektiv von Offenblende 0.95 sein!

Deshalb möchte ich davor warnen, das Z Noct unbedacht zu kaufen.

Wer aber nach langer Übung gelernt hat, damit umzugehen, der wird vermutlich mit dem Noct glücklich werden und sagen: Ja, es "ist des Schweißes der Edlen wert" (Zitat aus Klopstock, Der Zürchersee).

Gruß
Hans
 
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