Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Natürlich, was sonst.
Die hier auch?

https://www.photoscala.de/2016/07/08/fujifilm-x-t2-mein-erster-eindruck/

Ich fotografiere jeden Tag (keine Übertreibung) mit dieser Kamera, vielleicht liege ich ja auch völlig daneben...

Was nicht sein soll, darf halt nicht sein...

Grüße
Erhard

Der scheinbar auch. Nix für ungut, aber wenn Du mich fragst schreiben die alle voneinander ab. Ich wundere mich eh das alles was im Internet steht für bare Münze genommen wird.

Mein Anliegen ist ja auch nicht irgendjemand seine Kamera schlecht zu reden, nur tauchen zwischendurch eben Behauptungen auf die so nicht zu stimmen scheinen. Natürlich wird sich im Massenmarkt der EVF durchsetzen, vermutlich ist er sogar in der Herstellung günstiger als ein hochwertiger optischer Sucher. Es wird aber noch lange Zeit optische Sucher für professionelle Anwender geben, auch wenn sich das zu einem Nischenmarkt entwickeln wird. Die meisten fotografieren heute eh schon ganz ohne Sucher mit ihrem Handy.

VG
 
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gugu;2592062 Es wird aber noch lange Zeit optische Sucher für professionelle Anwender geben schrieb:
Kann das aber die Zukunft für Nikon sein? Nischenhersteller in einer hochspezialisierten Mini-Nische?

Sie haben schließlich nicht den Nimbus von Leica.
 
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Kann das aber die Zukunft für Nikon sein? Nischenhersteller in einer hochspezialisierten Mini-Nische?

Sie haben schließlich nicht den Nimbus von Leica.

Na ja, laut Nikon soll eine zukünftige Nikon DSLM ja Vollformat haben und wird vermutlich auch professionelle Anwender als potentielle Nutzer dafür im Blick haben. Ich bin mir recht sicher das eine spiegellose Nikon gut werden wird, weil sie sich damit sehr viel Zeit lassen, aber vermutlich auch dementsprechend teuer. Also eher nichts für 'Jedermann'.

VG
 
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Sie haben schließlich nicht den Nimbus von Leica.

Brauchen sie auch nicht, siehe D850.
Ich mach mir keine Sorgen um Nikon, eher ob ich meine Nikon FX Objektive dann uneingeschränkt an DSLM verwenden kann.
Sony E mag ja gut sein, aber wie sollte man ein Nikon FX System gegen Sony tauschen?
Die wenigsten können sich so einen Schnitt leisten, geschweige das Sony System als gleichwertiges Zweites anzuschaffen.
Da bewegen wir uns wieder im Leica Nimbus welches ein paar wenigen vorbehalten bleibt.
 
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Sony E mag ja gut sein, aber wie sollte man ein Nikon FX System gegen Sony tauschen?
Die wenigsten können sich so einen Schnitt leisten, geschweige das Sony System als gleichwertiges Zweites anzuschaffen..



Das ist ja selten ein Jetz-auf-Gleich Totalschnitt. Ich schätze es geht vielen (wurde auch schon öfter hier im Forum so geschildert) eher so wie mir. Erst kommt eine Spiegellose vom Hersteller XY, weil CaNikon halt nichts adäquates bieten kann. Die Kleine macht Spaß und statt des nächsten CaNikon-Objektives wird dann ein Objektiv für die XY gekauft. Irgendwann werden dann für die Finanzierung des XY-Systems CaNikon-Komponanten in Zahlung gegeben und zum Schluß hat man dann -ohne dies ursprünglich mal beabsichtigt zu haben- doch einen Systemwechsel vollzogen.


Die D850 ist eine tolle Kamera und hätte es sie vor etwas über 2 Jahren als ich die R II gekauft habe schon gegeben hätte sie womöglich meinen Systemwechsel verhindern können (zu der Zeit fotografierte ich zu nahe 100% übers Display, den optischen Sucher hätte ich als Kröte dann halt geschluckt). So kommt sie -meiner Meinung nach -wie so oft bei Nikon- schlicht zu spät.
 
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[MENTION=99687]Stefan L[/MENTION]: Nichts für ungut, lieber Stefan, aber vor 2 Jahren wäre kein Hersteller in der Lage gewesen, eine solche Kamera zu bauen, wie sie Nikon mit der D850 jetzt vorgestellt hat. Auch der Marktführer Canon nicht (wie man an dessen Produktportfolio sieht). Du kannst Nikon vorwerfen, dass sie nicht zeitgleich mit Sony eine Spiegellose FX-Kamera vorgestellt haben (da hat einer vorgemacht, dass es etwas kann, was Nikon nicht gemacht hat), aber nicht, dass die D850 so, wie sie jetzt ist, 2 Jahre früher hätten auf den Markt kommen können.
 
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Und für diese seltenen Fälle nimmt man dann eben Lifeview (...)

Dann kann ich wenn ich Hochzeiten, Corporate Events und Nightlife
fotografiere auch gleich einen mitnehmen der immer mit einer dicken
Maglite auf mich leuchtet. Unauffällig geht anders.

In solchen Situationen mache ich immer wieder Bilder von Gästen
die gerade von ihrem Televisor (Schmockphone) hypnotisiert werden.

Da tue ich ganz sicher den Teufel die Kamera auf Armlänge mit
höherer Verwacklungsgefahr zu halten und mich im Licht des LCD
zu sonnen.
 
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Christian, das hängt wie so oft vom persönlichen Standpunkt ab.

Die für mich entscheidenden Punkte, warum ich die D850 für prinzipiell gelungen halte, hatte die Sony eben schon vor 2 Jahren (elektronischer Verschluß für komplett lautlose Auslösung, Focus-Peaking, 4K Video, Schwenk-Display)

Die marginalen Verbesserungen im AF oder FPS sind für mich z. B. relativ irreleavnt, da hätte es auch die D810 für mich locker getan

Dafür wäre für mich das Touch-Display (vermisse ich bei der R II schnerzlichst) das Kaufargument pro D8?? gewesen.
 
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Unsere Debatte hier ist IMHO inzwischen rein akademischer Natur, denn der Markt entscheidet, was gekauft wird.


Wobei das Angebot in gewissem Maße auch die Nachfrage induziert. Gibt es mehr spiegellose Kameras auf dem Markt, werden auch mehr gekauft.

Ich denke schon auch, dass der Trend dahin geht, möglichst viel elektronisch zu machen, also auch den Sucher
.
Beim Film ist es schon geschehen - und die Qualität hat sich exponentiell verbessert. (Natürlich gibt es Leute, die dem Diafilm hinterhertrauern bzw. ihn weiterverwenden, aber das ist eine Nische.) Ich habe noch bis 2006 parallel mit Dia fotografiert, weil er mir für Landschaften bessere Ergebnisse versprach. Seit Erscheinen der D3X ist das spätestens Geschichte.

Bei vielen mechanischen Schnittstellen an der Kamera ist schon geschehen. Auch hier gab es deutliche Verbesserungen. (Natürlich gibt es Leute, die dem Blendenring hinterhertrauern, bzw. keine neuen Objektive mehr kaufen, weil sei keinen Blendenring mehr haben, aber auch das ist eine Minderheit). Ich benutze, wo vorhanden, immer noch gern einen Blendenring, aber ich habe mich schon bei Erscheinen des 2.8/70-200 VR (I) damit abgefunden, dass alle neuen Objektive von Nikon keinen Blendenring mehr haben.

Und gibt auch gute Gründe für einen elektronischen Sucher. Irgendwann wird es vielleicht auch für mich so weit sein, aber: Solange die elektronischen Sucher noch so sind, wie sie heute sind, bin ich für meine Art zu fotografieren froh, dass mir die D850 derzeit noch einen optischen Sucher bietet. Ich kann es aber sehr gut akzeptieren, dass andere da schon vorher der Schnitt gemacht haben, ebenso wie andere schon früher auf digitale Kameras gewechselt haben etc.

Das größte Problem für die Produzenten "ernsthafter" Kameras sind die Handys und die mit ihnen produzierte Bilderflut. Und das trifft nicht nur Nikon und Canon mit seinen DSLRs, sondern auch Panasonic und Olympus mit mFT und Sony mit dem E-System.
 
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Das größte Problem für die Produzenten "ernsthafter" Kameras sind die Handys und die mit ihnen produzierte Bilderflut. Und das trifft nicht nur Nikon und Canon mit seinen DSLRs, sondern auch Panasonic und Olympus mit mFT und Sony mit dem E-System.



Ist dem so?

2012 war das erste Jahr, wo die Cipa Spiegel und ohne Spiegel bei den Wechseloptikkmaeras trennte.

Damals standen (wieder Jan-Jul) fast 10Mio (9,3) verkaufte D-SLR nur 1,9Mio verkaufte Mirrorless gegenüber.

In diesem Jahr sind es mit knapp 2,4 Mio Mirrorless etwa 25% mehr als in dem Boomjahr 2012.

Die D-SLR Verkäufe haben sich hingegen auf 4,2 Mio verkaufte Stück mehr als halbiert.



Meine Vermutung zu den Gründen hatte ich hier auch schon mehrfach postuliert: Ja die Smartphones nehmen besonders bei den Kompakten (von 48 Mio Stück in 2012 auf 7,9 in 2017) Marktanteile weg, aber wenn ein Smartphone-Fotograf "aufsteigen" möchte macht es doch keinerlei Sinn für ihn auf eine D-SLR umzusteigen, da er die "Vollelektronische" Arbeits-und Sichtweise so von Anfang an gewöhnt ist. Wenn bessere Kamera, dann so eine, die es ihm ermöglicht, wie mit dem Smartphone (bis hin zu dieser Seuche namens Selfie) nur in höherer Qualität zu arbeiten.

So wie wir früher eine (D)-SLR kauften, weil wir es von den Eltern oder wem auch immer so adaptiert hatten, kaufen heute Handy-Umsteiger eine Spiegellose, da sie von der Nutzung dem Handy ähnlicher ist. .

Das können wir älteren Semester ganz doof finden, ändert aber nix am Lauf der Dinge.


Es wurde ja auch noch nirgends formuliert, das Nikon in Zukunft nur noch Mirrorless bauen solle, aber sich dem komplett zu verschliessen wird IMHO dazu führen, das die Marke zu einem extremen Nischenprodukt wird, deren Kunden irgendwann alle schließlich den Weg allen Fleisches gegangen sind und der Letzte macht das Licht aus.


Ja ich kenne die veröffentlichten Zahlen von Panasonic und das deren Kameraabteilung derzeit etwas schwächelt, es gibt aber z. B. auch die Geschäftsberichte von Fuji, deren Kamersparte gerade von einem Rekord zum Nächsten eilt.


Da Du Sony angesproochen hattest: Letztes Quartal 27,3 % Umsatzplus bei Imaging, (Nikon -4%). Beim Umsatz ist Sony Imaging inzwischen fast doppelt so groß wie Nikon (155 MRD Yen zu 90)
 
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Wir sollten auch nicht vergessen, das die Seh-Gewohnheiten auch sehr individuell sind. Um mal eines der hier geäußerten Argumente aufzugreifen: Ich kann weder im optischen, noch im elektronischen Sucher wirklich sehen, ob die Schärfe stimmt. Beim E-Sucher kann ich aber das Peaking zuschalten, bzw. auch hereinzommen.

Für mich dreht sich das Argument also komplett und der OVF ist für mich das untauglichere Instrument.

Also ich sehe im optischen Sucher sehr gut, wo die Schärfe liegt. Und dank Vergrößerungsokular 1,2-fach ist das Sucherbild riesig, doppelt so groß, als bei jedem EVF. Zumal diese EVF mit nur 0,8MP auch echt bescheiden auflösen. Es ist wahrlich kein Vergnügen, da rein gucken zu müssen.
Eine Lupenfunktion zum Scharfstellen ist in den meisten Fällen extrem unpraktisch, weil man die Kamera dazu auf ein Stativ stellen muß. Freihand kann man damit nicht vernünftig scharfstellen, weil man ein wackeliges Sucherbild nicht scharf sehen kann.

Ich hatte ja in letzter Zeit oft postuliert, das mir OVF / EVF eigentlich egal sei, da ich eh keinen Sucher mehr nutze. Das sehe ich seit der A6500 wieder etwas anders, der ist so gut, das ich ihn oft und gern verwende. Für mich ist eine Kamera mit OVF ein No-Go, da mögen andere für sich noch so gute Argumente pro OVF haben, für mich sieht das halt anders aus.

Das mag deine Meinung sein aber mehr als die Hälfte der Kunden sehen das offenbar anders, wie Deine eigene Statistik hier unten zeigt.

Nun mal wieder ein paar aktuelle CIPA-Statistiken:

Jan-Jul. Umsatz (shipment) mit D-SLR
2014: 249 MRD Yen
2015: 261 MRD Yen
2016: 198 MRD Yen
2017: 199 MRD Yen

Jan-Jul Umsatz mit Mirrorless
2014: 72 MRD Yen
2015: 76 MRD Yen
2016: 71 MRD Yen
2017 130 MRD Yen !!!! also fast verdoppelt

Unsere Debatte hier ist IMHO inzwischen rein akademischer Natur, denn der Markt entscheidet, was gekauft wird.

Richtig und noch machen die Hersteller wesentlich mehr Umsatz mit den klassischen DSLRs. Und ob die Verdoppelung 2017 bei den Spiegellosen nur ein einmaliger Ausrutscher oder ein Trend ist, wird man erst sehen, wenn die Zukunft Vergangenheit geworden ist.


Nikon wird jetzt zwei Probleme haben:

1. Kommen sie viel zu spät. Die meisten Wechselwilligen haben doch längst ein Spielgelloses System und manch einer hat da inziwschen mehr Geld gelassen, als im gleichen Zeitraum bei Nikon. Zudem gibt es das Dilemma, das sie jetzt nur noch verlieren können. Machen sie ein voll F-kompatibles Modell braucht man keine neuen Optiken, währende Fuji / Pana/Oly, Sony Wechlser auch immer noch schön Optik-Ausgaben produzieren. Machen sie es nicht voll F-Kompatibel steht dem Wechselwilligen wieder der gesamte Markt offen.
Sehe ich nicht so. Optische Sucher werden nicht in den nächsten zwei drei Jahren verschwinden und Profikameras nicht auf EVF wechseln. Daran glaubt auch Nikon nicht, deshalb wird es nur eine einzige Kamera im ambitionierten Semiprofi-Bereich geben, die solch einen EVF haben wird. So groß sind ja auch die Stückzahlen verkaufter SONY-Kameras mit EVF nicht, daß sich Nikon und Canon da anpassen müssten.

2. Wenn das Interview stimmt und es soll voll auf VF gehen, halte ich das für den nächsten fatalen Mangement-Fehler. Warum bin ich z. B. bei Sony gelandet? Ich habe von der winzigen Jackentaschenknipse (Nex 5 mit 16-50) bis hin zum ultimativen Pixelmonster-Nachtsichgerät (A7 RII mit 50 0,95) alles aus einem System. Ich habe für alles die gleichen Akkus, ich kann die DXen jederzeit als TC für die VF's mitnehmen, es gibt keinerlei Objektivinkompatibilitäten. (Natürlich vom kleineren Bildkreis der DX-Linsen abgesehen). Das System ist voll komaptibel und homogen.
Das trifft auf das Nikonsystem genau so zu. Da passen auch alle Objektive auf alle DX oder FX-Kameras.
SONY verkauft übrigens gar keine DX-Kameras oder Objektive. DX ist Nikon-spezifisch.

Nicht falsch verstehen, auch Sony hat diverse Baustellen, wenn man aber DX und VF parallel nutzen möchte, ohne zwangsweise nur die Top-Modelle einsetzen zu wollen ist das E-System IMHO derzeit CaNikon weit überlegen.
Was ist an einer D3300 zwangsweise Topmodell? Soll das ein Scherz sein?

Weshalb Du bei SONY gelandet bist, hast Du erläutert aber es laufen ja nun nicht die Heerscharen an Fotografen zu SONY, um unbedingt eine Kamera mit EVF zu haben. Daher sind auch Deine Schlußfolgerungen und Ratschläge an Nikon nur aus Deiner Sicht plausibel. Aber eben nicht für einen Hersteller, der global verkauft und dessen Kunden höchst unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie ein gutes Kamera- und Objektivsystem aussehen sollte.
 
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Was ist an einer D3300 zwangsweise Topmodell? Soll das ein Scherz sein?


Setze ein AiS an die D3300 und sie kann nicht mal mehr die Belichtung m,essen, setz ein AF-D an die gleiche Kamera undDu kannst von Hand focussieren, setz ein AF-P an die D3 und sie kann die Blende nicht mehr versteklen ...


... Die einstmals so hoch gerühmte Kompatibilität des F-Bajonetts ist inzwischen auf eine einzig und allein mechainsche reduziert, wenn man nicht immer nur die aktuellsten Top-Modelle einsetzen möchte / kann.

Das kann man von mir aus negieren / ignorieren ist aber ein Fakt.


Nur so am Rande: An allen meine Sonies (von der primitiven NEX 5 bis zur A7 R II) kann ich jedes Minolta / Sony AF Objektiv (bzw. solche der Dritthersteller) welches jemals gebaut wurde ohne jedwede Funktionseinschränkung betreiben. Das ist Objektivkompatibilität.
 
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Zum Thema "Kleinbild-Spiegellos e-Mount und Objektive" fand ich das Video hier ganz unterhaltsam...

 
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Optische Sucher werden nicht in den nächsten zwei drei Jahren verschwinden (...)

Nein, vermutlich nicht.

und Profikameras nicht auf EVF wechseln.

Abwarten. Ich hab nur deswegen eine 5D MkIV gekauft weil Canon nichts
Spiegelloses in der Größe anbietet. Eine spiegellose 5D MkIV im Gehäuse
der 5D MkIV wäre sofort meine.

Ich weiss mich da in guter Gesellschaft mit Kollegen die das ähnlich sehen.

Zur nächsten Photokina werden wir sehr wahrscheinlich sowohl von Nikon
als auch von Canon vollformatige Spiegellose zu sehen bekommen.
Und zur Photokina im Mai 2019 die jeweils weiteren.
 
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Setze ein AiS an die D3300 und sie kann nicht mal mehr die Belichtung m,essen, setz ein AF-D an die gleiche Kamera undDu kannst von Hand focussieren, setz ein AF-P an die D3 und sie kann die Blende nicht mehr versteklen ...


... Die einstmals so hoch gerühmte Kompatibilität des F-Bajonetts ist inzwischen auf eine einzig und allein mechainsche reduziert, wenn man nicht immer nur die aktuellsten Top-Modelle einsetzen möchte / kann.

Das kann man von mir aus negieren / ignorieren ist aber ein Fakt.


Nur so am Rande: An allen meine Sonies (von der primitiven NEX 5 bis zur A7 R II) kann ich jedes Minolta / Sony AF Objektiv (bzw. solche der Dritthersteller) welches jemals gebaut wurde ohne jedwede Funktionseinschränkung betreiben. Das ist Objektivkompatibilität.

Ehrlicherweise mußt Du aber auch zugeben, daß die von Dir genannten Objektive noch aus einer Zeit stammen, als SONY noch gar keine Wechselobjektive verkauft hat. Und wirklich relevant sind diese Einschränkungen auch nicht, weil kein D3300 Besitzer sich alte Ai-S oder AF-P Objektive kaufen wird. Ein altes Noct oder PC-Nikkor für 1.000,-€ ist sicher nicht im Budget eines D3300 Besitzers.

Mir geht es um die Kompatibilität von einigermaßen aktuellen Objektiven mit eben so alten/jungen Kameras. Und da ist zwischen DX und FX schon weitestgehend alles kompatibel. Wer sich zu seiner D5300 ein schönes FX-Objektiv kauft, kann es später an einer D750 oder deren Nachfolger weiter verwenden. Darum geht es doch.
 
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Setze ein AiS an die D3300 und sie kann nicht mal mehr die Belichtung m,essen, setz ein AF-D an die gleiche Kamera undDu kannst von Hand focussieren, setz ein AF-P an die D3 und sie kann die Blende nicht mehr versteklen ...


... Die einstmals so hoch gerühmte Kompatibilität des F-Bajonetts ist inzwischen auf eine einzig und allein mechainsche reduziert, wenn man nicht immer nur die aktuellsten Top-Modelle einsetzen möchte / kann.

Das kann man von mir aus negieren / ignorieren ist aber ein Fakt.


Nur so am Rande: An allen meine Sonies (von der primitiven NEX 5 bis zur A7 R II) kann ich jedes Minolta / Sony AF Objektiv (bzw. solche der Dritthersteller) welches jemals gebaut wurde ohne jedwede Funktionseinschränkung betreiben. Das ist Objektivkompatibilität.

Entschuldige bitte, Stefan, aber jetzt darfst Du nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Minolta AF-Objektive gibt es ungefähr seit 1985. Vorher gab es das Minolta MD-Bajonett. Diese Objektive kannst Du ohne Adapter nicht an eine aktuelle Sony ansetzen.

Das Nikon F-Bajonett gibt es seit ca. 1950. Und immerhin kann man fast 70 Jahre alte Objektive an einem aktuellen Body jeder Preisklasse noch ohne Adapter ansetzen und verwenden - natürlich mit Einschränkungen, z.B. geht kein Autofokus - wie auch? An vielen Modellen funktionieren diese Objektive mit besseren Möglichkeiten als es zur Zeit ihres Geburtsjahres denkbar war (z.B. Matrixmessung), an den günstigen Einsteigerkameras gibt es Einschränkungen, das ist richtig. Allerdings halte ich diese in der Praxis für zu vernachlässigen, weil die Einsteiger noch nicht über einen größeren Park an Ai-S oder AF-D-Objektiven verfügen und ihnen meist ein Kit-Objektiv reicht.

Es darf ferner daran erinnert werden, dass man 1950 auch noch keine Automatiken hatte und alles von Hand einstellen musste. Das geht heute mit einer D3300 wie 1950 mit mit einer F Eyelevel, wobei man sich dann sogar mithilfe des Historgramms ziemlich viel besser an die richtige Belichtungszeit herantasten kann, als das 1950 bei der Nikon F der Fall war. (Dass das Nicht-Funktionieren der Belichtungsmessung bei den meisten vierstelligen bei Ansetzen eines manuellen Objektives ein Ärgernis darstellt, sehr ich allerdings genau wie Du, das ist eine unnötige Kastration.) Trotzdem ist der Umstand, das Nikon das F-Bajonett weiterenwickelt hat, statt es über Bord zu schmeißen wie Canon und Minolta kein Grund gegen das Nikonsystem.

Das Angebot an Objektiven für Sony finde ich übrigens ziemlich übersichtlich, und klein ist da auch nix, wenn es gut sein soll.
 
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Das ganze Pro- und Contra, hin und her und was nach eigenem Empfinden besser ist wurde ja schon episch durchgekaut. Was mir aber subjektiv immer wieder auffällt ist der Punkt, das die Realität "draussen" nur noch wenig mit der Diskussion hier zu tun hat.

Da wird gekauft und einfach benutzt.

Die hier, fast schon akademisch, geführte Diskussion hat nur noch ansatzweise mit der Wirklichkeit zu tun in der unzählige Hobby- und Berufsfotografen solche Geräte tagtäglich benutzen.

"..Eine Lupenfunktion zum Scharfstellen ist in den meisten Fällen extrem unpraktisch.."

Ich kenne wirklich keinen einzigen Fotografen der deshalb ein Stativ benutzt. Da wird alles adaptiert was nicht bei drei auf den Bäumen ist, bisschen Übung, Fokuslupe/Peaking fertig.
 
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