Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Sony E mag ja gut sein, aber wie sollte man ein Nikon FX System gegen Sony tauschen?
Die wenigsten können sich so einen Schnitt leisten, geschweige das Sony System als gleichwertiges Zweites anzuschaffen.

Also ich mache das so:
Wenn ich "entschleunigt" fotografieren will, mit manuellen, auch sehr alten Objektiven, bei Landschafts- oder auch Nachtaufnahmen, dann nehme ich meine Nikon Df mit den entsprechenden Objektiven und meist auch einem Stativ plus Fernauslöser mit.

Wenn ich aber auf schussbereite Kameras mit einem schnellen, treffsicheren AF und unverwackelte Aufnahmen bei Fotospaziergängen angewiesen bin, dann hänge ich mir meine Sony Alpha 6500 mit dem Zeiss Sonnar E 24mm f/1:1.8 ZA um den Hals. Und dazu meist auch noch die Sony Alpha 7 mit dem Zeiss Batis 85 mm 1.8.

Und wenn ich ganz leicht und spiegellos unterwegs sein will, dann habe ich ja noch die Nikon 1 J4 und J5 zur Wahl.

So ist die Entscheidung "mirrorless oder Spiegelreflex" für mich sozusagen obsolet und Nikon kann sich mit der Entwicklung einer spiegellosen FX- oder DX-Kamera meinetwegen noch lange Zeit lassen.

Gruß
Hans
 
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Und immerhin kann man fast 70 Jahre alte Objektive an einem aktuellen Body jeder Preisklasse noch ohne Adapter ansetzen und verwenden - natürlich mit Einschränkungen, .

70 Jahre sind es wohl nicht. Also prä-Ai kann man außer bei der Df an keiner DSLR ansetzen. Ai kam 1977. Das ist jetzt nicht so viel mehr als Minoltas AF-Objektive.
 
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Also ich mache das so:

Wenn ich aber auf schussbereite Kameras mit einem schnellen, treffsicheren AF und unverwackelte Aufnahmen bei Fotospaziergängen angewiesen bin, dann hänge ich mir meine Sony Alpha 6500 mit dem Zeiss Sonnar E 24mm f/1:1.8 ZA um den Hals. Und dazu meist auch noch die Sony Alpha 7 mit dem Zeiss Batis 85 mm 1.8.

Na ja, praktisch ist aber anders... und über 5500,-€ für 2 Kameras und zwei Objektive auszugeben (als Übergangslösung bis Nikon eine DSLM rausbringt) sicher auch nicht jedermanns Sache.

Mir ist dieses ganze Hin- und Her- zwischen Kamerasystemen eh schleierhaft. Wenn ich mich für ein System entscheide mit dem ich gerne fotografieren möchte, wechsele ich das nicht bei jeder Kameraneuerscheinung. Noch rätselhafter ist, was sich die Leute davon versprechen? Was würde denn passieren wenn es eine Situation gäbe, in der ich mal kein Foto machen könnte? Bei den meisten vermutlich nix... aber es werden sich immer neue Szenarien und Situationen ausgedacht in denen etwas mal nicht funktionieren könnte.

Ich bin echt froh so ein einfaches Gemüt zu haben und zu glauben ich könne mit einer Kamera in jeder Situation zurecht kommen. :fahne:

VG
 
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Da Du Sony angesproochen hattest: Letztes Quartal 27,3 % Umsatzplus bei Imaging, (Nikon -4%). Beim Umsatz ist Sony Imaging inzwischen fast doppelt so groß wie Nikon (155 MRD Yen zu 90)

Ich denke bei Sony dürfte der grössere Teil von den Videokameras kommen, im Verhältnis sehe ich immer noch viel mehr Canon und Nikon Fotografen gerade im Profi Bereich! Aber das Sony da schwer am aufholen ist, ist nicht von der Hand zu weisen!

Gruss Armin
 
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Na ja, praktisch ist aber anders... und über 5500,-€ für 2 Kameras und zwei Objektive auszugeben (als Übergangslösung bis Nikon eine DSLM rausbringt) sicher auch nicht jedermanns Sache.

Mir ist dieses ganze Hin- und Her- zwischen Kamerasystemen eh schleierhaft. Wenn ich mich für ein System entscheide mit dem ich gerne fotografieren möchte, wechsele ich das nicht bei jeder Kameraneuerscheinung. Noch rätselhafter ist, was sich die Leute davon versprechen?

Es gibt ja auch hier Fotografen die mehr als eine Nikon Kamera besitzen und sich immer das neueste Modell kaufen. Einen großen Unterschied sehe ich da nicht. Eine D5 und eine D500 zu besitzen ist ok, eine Df und eine A6500 nicht?
 
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Ich denke bei Sony dürfte der grössere Teil von den Videokameras kommen, im Verhältnis sehe ich immer noch viel mehr Canon und Nikon Fotografen gerade im Profi Bereich! Aber das Sony da schwer am aufholen ist, ist nicht von der Hand zu weisen!


Auch bei dieser Vermutung können wir wieder die Geschäftsberichte der beiden zu Rate ziehen.

Digitalkameras gesamt jeweils im 1. Geschäftsjahresquartal 16 / 17

Nikon 1,55 Mio / 1,49 Mio
Sony 0,8 Mio / 1,25 Mio

Im Jahr 2015 hatte Nikon mit über 2,5 Mio Stück noch das doppelte der aktuellen Sony Zahlen absetzen können. Inzwischen sind sie fast pari.

Die Videokameras sind es also weniger, sondern die in der breiten Masse verkauften Foto-Kameras. Die paar Sport-Profis, die man im Fernsehen sieht spielen da nur eine sehr untergeordnete Rolle.
 
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Ein Profi stellt naturgemäß auch ganz andere Anforderungen an sein Equipment als der gemeine Hobby-Fotograf der aber wahrscheinlich nicht unmaßgeblich am Umsatz beteiligt ist.
 
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Es gibt ja auch hier Fotografen die mehr als eine Nikon Kamera besitzen und sich immer das neueste Modell kaufen. Einen großen Unterschied sehe ich da nicht. Eine D5 und eine D500 zu besitzen ist ok, eine Df und eine A6500 nicht?

Es spricht ja nichts dagegen mehrere Kameras zu haben. Die habe ich auch, nur mache ich das beruflich und da gibt es Situationen für die z.B. eine D800 nicht so gut geeignet ist. Im Unterschied zu den meisten Amateuren, wird bei mir aber auch erwartet das ich ein gutes Ergebnis abliefere. Wenn ich zum reinen Vergnügen fotografiere, bin ich anders unterwegs, als bei einem Job.

Wer Spaß daran hat und das nötige Kleingeld, kann sich so viele Kameras kaufen wie er möchte. Nur war Giannis Beispiel für eine praktische Ausrüstung, wenn man schnell und Schußbereit fotografieren möchte, eher unpraktisch und verhältnismäßig teuer. Zumal er das als 'Übergangslösung' präsentiert hat.

Ich habe selber Spaß an guter Fototechnik, halte es aber (mit Ausnahme von Profis die in Bereichen Arbeiten, wo die neueste Technik einen Wettberwerbsvorteil bieten kann) für Quatsch sich immer das neueste Kameramodell zu kaufen. Aus technischer Sicht gibt es meist keinen Grund dafür. Ja, die neuen AF Module bei Nikon sind toll, der elektronische Verschluß und ein paar andere Features, aber das ist auch nur für die Leute wichtig, die es wirklich brauchen. Vermutlich haben viele Amateure heutzutage bessere Kameraausrüstungen als mancher Profi. Aber das macht nicht den Unterschied, egal wie viel Kameras man sich kauft. Der Spaß den man an einem neuen Gerät hat, hält oft nur kurz an, denn dann kommt schon wieder was neues raus, was noch besser zu sein scheint. Also schnell wieder in den Laden...

VG
 
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Wobei ich staune immer wieder über diese ganzen Statistiken.

In zwei Workshops vor kurzem keine einzige Sony, keine Fuji.
Vertreten nur die Nikon 3xxx, 5xxx und 7xxx Reihe. Dazu die vergleichbaren Canons.

In zwei Wochen Urlaub wo man wirklich viele mit Kamera rum laufen sah, eine Fuji, sonst Canon und Nikon.

Gleiches in meinem Bekanntenkreis. Junge Familie, Vater will schöne Fotos machen ... Nikon 5500.
Kein einziger interessiert sich da für Spiegellos, alle möchten nach der Handyknipserei eher eine DSLR.

Diskussion am Geburtstagstisch rund um das Thema Kamera, Fazit Sony VF war allen viel zu teuer, Schmerzgrenze Einstieg 1.000,-

Ist es in der breiten Massen draussen über all so oder sehe ich das nur?
 
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...eher unpraktisch...

Als Hobby-Fotografen kann man sich manchmal einfach GAS oder Spieltrieb gönnen (zumindest ich für meinen Teil) auch wenn das Rational nicht immer zu begründen ist, einfach weil es Spaß macht.

Wobei ich staune immer wieder über diese ganzen Statistiken.

Zum einen gibt es da die nackten Verkaufszahlen, zum anderen sind die pers. Eindrücke nur Momentaufnahmen.

Das Systemkameraforum hat momentan 48.998 Mitglieder, dazu kommen dann noch die Markenforen von Olympus, Panasonic, Fuji und Sony.

Klar ist auch, (D)SLR ist seit Jahrzehnten ein Synonym für anspruchsvolle Fotografie.. "Profi". Ob ich aber jetzt jemandem der vom SP kommt eine DSLR oder eine DSLM in die Hand drücke dürfte völlig Wurst sein.
 
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Ist es in der breiten Massen draussen über all so oder sehe ich das nur?
Subjektiver Eindruck aus dem Südfrankreichurlaub:
- Bridge/Kompakte
- Einsteiger-DSLR
- einzelne sehr kompakte Spiegellose, z.B. Olympus Pen F

Wenig bis gar nicht zu sehen: komplexere bzw. teurere DSLM-Systemkameras.
Die Massen geben halt höchsten 400-700 EUR für "was Professionelles" aus, und da gibt es nicht so sehr viel, eher bei Panasonic Lumix (G70 z.B.), aber dann eben nur MFT.

CB
 
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Gleiches in meinem Bekanntenkreis. Junge Familie, Vater will schöne Fotos machen ... Nikon 5500.
Kein einziger interessiert sich da für Spiegellos, alle möchten nach der Handyknipserei eher eine DSLR.
Ich kann zwar auch nicht sagen, wie diese Entscheidung gefällt wird, aber ich unterstelle zumindest nach Erfahrungen aus meinem Umfeld, dass der Kaufimpuls vielmehr von außen erfolgt - Verkäufer, Freunde, Bekannte, Eltern (ganz schlimm!) - als durch wirkliche Recherche und Befassen mit der Materie im Vorfeld.

Nur allzu deutlich habe ich unsere Nachbarn mit ihrer D5200 vor Augen, die sich darüber beschwert haben, wie schwer es sich zoomen lässt... Sie hatten die Gegenlichtblende verkehrt herum auf dem Objektiv, weil es ja schließlich so in der Verpackung war...

Das wäre ihnen allerdings mit der DSLM auch passiert. Mir geht es nur darum, aufzuzeigen, dass gerade bei Neulingen/Umsteigern vom SP nicht unbedingt das Wissen um die technische Vielfalt am Markt zur Entscheidung beiträgt. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass in den meisten Fällen der erste Kauf ein Flop wird und früher oder später bei ebay landet ;)
 
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Das wäre ihnen allerdings mit der DSLM auch passiert. Mir geht es nur darum, aufzuzeigen, dass gerade bei Neulingen/Umsteigern vom SP nicht unbedingt das Wissen um die technische Vielfalt am Markt zur Entscheidung beiträgt. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass in den meisten Fällen der erste Kauf ein Flop wird und früher oder später bei ebay landet ;)

Das ging mir selbst genau so. Nach meiner analogen Phase (1983 bis 1990 diverse alte Kameras, ab 1991 mehrere Nikon F801 und F801s) habe ich mir 2007 eine D40 gekauft, um sie nach zwei Tagen gegen eine D40x umzutauschen (mit 18-55 und 55-200).

Anfangs war ich damit sehr zufrieden, bis ich eine D90 in die Finger bekam. Also diese gekauft inklusive 16-85. Auch damit war ich glücklich, bis die D800 erschien. Da habe ich mich über ein Jahr lang mit der Frage gequält, ob ich sie "brauche" und dann doch gekauft. Die beiden "alten" liegen hier noch herum und ich frage mich, wie ich damit je zufrieden gewesen sein konnte. Aber so ist das, das Bessere ist des Guten Feind.
 
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Wer Spaß daran hat und das nötige Kleingeld, kann sich so viele Kameras kaufen wie er möchte. Nur war Giannis Beispiel für eine praktische Ausrüstung, wenn man schnell und Schußbereit fotografieren möchte, eher unpraktisch und verhältnismäßig teuer. Zumal er das als 'Übergangslösung' präsentiert hat.

Um das klarzustellen: Ich habe meine Ausrüstung (Nikon DSLR plus Sony Mirrorless) nicht als Übergangslösung gedacht, sondern als Dauerlösung.

Ich nehme mir einfach die Freiheit, mit zwei unterschiedlichen Systemen von zwei Kameraherstellern zu fotografieren.

Und was die Kosten anbetrifft: Da Fotografieren mein einziges Hobby ist und ich weder Geld für teure Urlaubsreisen noch für teure Autos ausgebe, ist das für mich schon noch erschwinglich.

Gruß
Hans
 
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Es gibt solche und solche. Ich habe Leute im Bekanntenkreis die sich im Vorfeld informieren und auch Interesse haben sich mit der Materie auseinander zu setzen und andere die einfach eine bessere Kamera haben möchten als ihr Handy, ohne sich aber wirklich für die Technik zu interessieren. Letztere sind mit einer DSLR meist schon überfordert, denn die generelle Funktionsweise einer Kamera ist ihnen überhaupt nicht klar. Da wird dann meist nur versucht irgendeine Automatik einzustellen die möglichst immer funktioniert. Liegt natürlich auch am Irrglauben, das die Kamera die guten Bilder macht.

Eigentlich fragt niemand von sich aus nach einer Spiegellosen. Die kommt meist erst ins Gespräch bei Leuten, denen eine DSLR zu groß und schwer ist. Ich glaube mit großen Kameras ist das ein wenig so wie mit großen Autos. Die DSLR macht einfach mehr her, als eine unscheinbare Spiegellose.

VG

PS: Nix für ungut Gianni. Fand die vorgeschlagene Kombi mit zwei Kameras nur nicht so optimal
 
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Die DSLR macht einfach mehr her, als eine unscheinbare Spiegellose.

Wobei man da aber schon sagen muss das es eher am Design als am System liegt. Meine D600 war jetzt nicht unbedingt eine Kamera der man sonderliche Beachtung schenken würde.

Schaut man sich dann eine Pen-F oder X-T2 an :)
 
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Wobei man da aber schon sagen muss das es eher am Design als am System liegt. Meine D600 war jetzt nicht unbedingt eine Kamera der man sonderliche Beachtung schenken würde.

Schaut man sich dann eine Pen-F oder X-T2 an :)

Ja, aber das sind ja schon wieder Ästheten. Für die muss es auch schick aussehen. Die DSLR ist eher so der SUV unter den Kameras :D

VG
 
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70 Jahre sind es wohl nicht. Also prä-Ai kann man außer bei der Df an keiner DSLR ansetzen. Ai kam 1977. Das ist jetzt nicht so viel mehr als Minoltas AF-Objektive.

Eine Vielzahl von prä-Ai-Objektiven wurde damals mit den von Nikon entwickelten Umbausätzen umgerüstet. Und mit nur geringen Aufwand ist das heute noch möglich. Geht bei Minolta MD nicht. Und gerade an Kameras aus der 3000er Serie ist es möglich, ein prä-Ai-Ovjektiv anzusetzen, ohne die Kamera zu beschädigen.
 
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Es gibt solche und solche. Ich habe Leute im Bekanntenkreis die sich im Vorfeld informieren und auch Interesse haben sich mit der Materie auseinander zu setzen und andere die einfach eine bessere Kamera haben möchten als ihr Handy, ohne sich aber wirklich für die Technik zu interessieren. Letztere sind mit einer DSLR meist schon überfordert, denn die generelle Funktionsweise einer Kamera ist ihnen überhaupt nicht klar. Da wird dann meist nur versucht irgendeine Automatik einzustellen die möglichst immer funktioniert. Liegt natürlich auch am Irrglauben, das die Kamera die guten Bilder macht.

Eigentlich fragt niemand von sich aus nach einer Spiegellosen. Die kommt meist erst ins Gespräch bei Leuten, denen eine DSLR zu groß und schwer ist. Ich glaube mit großen Kameras ist das ein wenig so wie mit großen Autos. Die DSLR macht einfach mehr her, als eine unscheinbare Spiegellose.

VG

PS: Nix für ungut Gianni. Fand die vorgeschlagene Kombi mit zwei Kameras nur nicht so optimal

Denke da (markiert) liegt bei manchem die Crux. Der EVF suggeriert dem geneigtem Käufer er bekomme einen Apperat, der ihm die Bilder liefert, die er sich vorstellt. Muss ja so sein, bekommt er sie doch schon vorher "angezeigt".
Bei der D-SLR muss man eben wissen, was man und! was die Kamera macht.
Und dazu gehört eben auch, dass man das Sucherbild richtig einschätzen kann; es ging ja früher auch nicht anders. Man musste wissen, welcher Film gerade eingelegt ist und wie der sich verhält, sonst gabs, speziell bei Dia-Material, nur durchschnittlichen Murks.

Das Argument, "man sieht vorher schon" ist auch ein ordentliches Verkaufsthema.
Neulich in einem Markt zufällig ein Verkaufsgespräch mitgehört. Es ging um eine kleine Canon D-SLR gegen eine Lumix G. Der Käufer machte auf mich den Eindruck, nach langen Jahren sich wieder mit der Fotografie beschäftigen zu wollen und mich erschreckte letztendlich, wie sehr der Vorteil der besseren Bildqualität bei der Canon dem EVF der Lumix nicht das Wasser reichen konnte.
 
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(...) mich erschreckte letztendlich, wie sehr der Vorteil der besseren
Bildqualität bei der Canon dem EVF der Lumix nicht das Wasser
reichen konnte.

Und jetzt stell Dir vor was passiert wenn Canon und Nikon endlich
einen EVF zu dieser besseren Bildqualität anbieten.

Gestern habe ich mit einem Freund gesprochen, World Press Photo
Award Gewinner. "Die Nikon nehme ich immer noch zusätzlich mit,
aber meist verwende ich dann doch die Fuji".

Warum? EVF.

Canon fängt noch einiges mit der EOS M-Serie ab. Von denen habe
ich drei gekauft (M/M3/M5) und bis auf zwei alle Objektive.

Nikon ist dringend gefordert endlich auch was spiegelloses zu bringen.
 
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