Viele Leute laufen den kleinsten Neuerungen nach und sind nachher enttäuscht über das viele Geld den man für den Systemwechsel ausgegeben hat.
Nur zugeben tun dies die wenigsten.
Die gibt und gab es schon immer. Wir haben hier einige Nutzer, die x-mal von Canon zu Nikon und zurück sind weil mal die Eine ein paar FPS schneller war, dann die Andere etwas besser focussierte.
Bei ganz vielen von denen, die inzwischen auf ein spiegelloses System gewechselt haben war es aber eher wie bei mir. Zuerst kam nur eine kleine Mirrorless mit einem Objektiv, um mal was kleineres, leichteres zu haben.
Dann machte die Kleine viel Spaß und kam immer öfter mit, sie bekam noch ein paar Objektive, aber ein kompletter Wechsel stand eigentlich nie zur Debatte. Bald würde ja von Nikon etwas vergleichbares kommen.
Tja es kam halt nichts, die Wettbewerber-Kameras wurden immer besser und irgendwann lagen die D-SLR nur noch rum. Schleichend kam dann immer wieder mal was neues für das neue System und zur Finanzierung musste etwas von der Nikon-Ausrüstung gehen.
Bei mir dauerte das z. B. nun 7 Jahre und ich probierte zwei Systeme, bis ich das Richtige für mich gefunden hatte. 7 Jahre hatte ich immer noch gehofft das was von Nikon kommt. 5 Jahre arbeite ich nun überwiegend mit meinem neuen System und die beiden zuletzt gekauften Kameras samt der -sündteuren- Objektive passen für mich perfekt.
Ähnlich wie vor 10 Jahren als ich mit D300/D700 völlig happy war, geht es mir nun. Das Einzige was ich bereue ist, das ich den Schritt nicht schon früher gemacht habe, da sich die Gesamtsituation ja auch in sinkenden Gebrauchtpreisen manifestiert.
