Mir würde ja schon reichen, wenn die elektronischen Sucher nicht fast komplett abdunkelten, sobald eine sehr helle Lichtquelle im AE-Messfeld ist, ohne Chance, irgendwas dagegen zu machen. Das ist ja der ganz große Vorteil der Spiegelsucher: ich kann die überstrahlende Lichtquellen ignorieren und mich auf den Rest konzentrieren.Eine DSLM würde für mich nur in Frage kommen, wenn der Sucher, bei krellen Sonnenschein und Gegenlicht so gut wie bei der D5 ist.
Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?
CB
Mir würde ja schon reichen, wenn die elektronischen Sucher nicht fast komplett abdunkelten, sobald eine sehr helle Lichtquelle im AE-Messfeld ist, ohne Chance, irgendwas dagegen zu machen. Das ist ja der ganz große Vorteil der Spiegelsucher: ich kann die überstrahlende Lichtquellen ignorieren und mich auf den Rest konzentrieren.
Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?
Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?
CB
Bei Olympus heißt das S-OVF = simulierter optical viewfinder.Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?
Nach allerlei Lobeshymnen für die Fujis habe ich mir eine neuwertige Fuji X-E1 mitsamt dem 18-55mm zugelegt.
d.
Die Benutzerfreundlichkeit muss natürlich passen. Aktuell sind mir die DSLRs in der Regel einfach zu umständlich, unhandlich und auffällig.
Ich kenne jetzt nur die EVFs der Panasonic Lumix GH3 und GX7 aus eigener Anschauung, aber was man im Sucher ganz sicher nicht beurteilen kann, ist der Weissabgleich. Auf dem Monitor geht das, aber das kann ich auch bei der DSLR im LV so machen, ist also kein Vorteil für die DSLM.Ich halte davon nichts, denn dafür braucht man keinen EVF. Dessen großer Vorteil ist ja die exakte Vorschau des fertigen Bildes, inkl. aller Einstellungen wie Weißabgleich, Belichtung, Live-Histogramm, Filmsimulation (bei Fuji) etc.
Das trifft ja nur zu, wenn man hinterher keine Bildbearbeitung mehr betreibt. Mit Sensoren, die eine qualitativ immer noch ansprechende Anhebung der Schatten um 2-3 EV erlauben, ist eine solche Vorabansicht erst mal ziemlich aussagelos.Sind die dunklen Bereiche zugelaufen, sind sie auch im fertigen Bild zu dunkel.
O.k., danke, dann scheinen die Lumix sowas nicht zu haben. Da wird bei Spotmessung alles "Nacht", sobald man zufällig die Lichtquelle im Messpunkt hat, auch wenn man noch auf Motivsuche ist und einen die Belichtung noch gar nciht interessiert. Das ist es, was mich bei den Lumixen wahnsinnig macht: Kerze im Bild - zack, Sucher finster wie ein Kohleflöz.Bei Olympus heißt das S-OVF = simulierter optical viewfinder.
Was ist an einer DSLR denn "umständlicher" als an einer DSLM?Aktuell sind mir die DSLRs in der Regel einfach zu umständlich, unhandlich und auffällig.
Ich kenne jetzt nur die EVFs der Panasonic Lumix GH3 und GX7 aus eigener Anschauung....
Also unhandlich und auffällig kann ich nachvollziehen.
Umständlich finde ich aber eher die Systemkameras mit ihren teilweise unterirdischen Bedienkonzepten.
Das halte ich allerdings für ein sehr individuelles Problem, welches maßgeblich auf eine ungeeignete Taschenlösung zurückführbar sein dürfte, und nicht für einen grundsätzlichen Systemnachteil einer DSLR.Umständlich dann auch eher in Richtung unhandlich. Man müht sich eher einen ab, die Kamera aus der Tasche zu ziehen und hinterher zu verstauen
Da es DSLR im Gewichtsbereich zwischen D3x00 und D5 gibt und "Gewicht" somit etwas sehr breit gefächertes ist, ist eine solche Pauschalaussage kaum zulässig bzw. sinnvoll.Einhändisches Fotografieren aus verschiedenen Perspektiven ist wegen des Gewichts und dem oftmals fehlenden Klappdisplay eher Glückssache
Was anderes haben die DSLM idR doch auch nicht?!Ausschließlich Kontrast-AF bei Live Preview.
Das hat nichts mit einem grundsätzlichen Systemunterschied DSLR vs. DSLM zu tun, sondern mit der konkreten Implementierung seitens des jeweiligen Herstellers. Nikon war auf dem richtigen Weg mit eingebauter offener WLAN-Schnittstelle und hat den richtigen Weg leider mit dieser "kastrierten" SnapBridge-Funktion wieder verlassen. Schade, aber doch nur ein reines Softwarethema!WLAN Unterstützung ist teilweise nicht so gut gelöst
Mir fällt beim Thema "Vorteil der DSLR" jetzt nicht wirklich vorrangig die Auto-ISO-Funktion ein. Nebenbei ist das auch kein Systemunterschied, sondern eine reine Softwareimplemetierungsfrage.Gut bei Nikon ist die Auto-ISO Funktion.
Das Argument finde ich nun wirklich etwas abstrus, denn gerade an Nikons DSLRs lässt sich ein riesiger Park alter Objektive anschließen (je nach Kameramodell besser oder schlechter).Da ich gerne mit alten manuellen Objektiven fotografiere, fehlt mir oft bei DSLR-Kameras z.B. die breite Auswahl wegen des Auflagemaßes und die Einstellung der Blende am Objektiv.
Das halte ich allerdings für ein sehr individuelles Problem, welches maßgeblich auf eine ungeeignete Taschenlösung zurückführbar sein dürfte, und nicht für einen grundsätzlichen Systemnachteil einer DSLR.
Da es DSLR im Gewichtsbereich zwischen D3x00 und D5 gibt und "Gewicht" somit etwas sehr breit gefächertes ist, ist eine solche Pauschalaussage kaum zulässig bzw. sinnvoll.
Was anderes haben die DSLM idR doch auch nicht?!
Das hat nichts mit einem grundsätzlichen Systemunterschied DSLR vs. DSLM zu tun, sondern mit der konkreten Implementierung seitens des jeweiligen Herstellers.
Mir fällt beim Thema "Vorteil der DSLR" jetzt nicht wirklich vorrangig die Auto-ISO-Funktion ein. Nebenbei ist das auch kein Systemunterschied, sondern eine reine Softwareimplemetierungsfrage.
Das Argument finde ich nun wirklich etwas abstrus, denn gerade an Nikons DSLRs lässt sich ein riesiger Park alter Objektive anschließen (je nach Kameramodell besser oder schlechter).
CB
... möchte ich hier gerne wieder den Bogen zum Sucher schlagen.Da es DSLR im Gewichtsbereich zwischen D3x00 und D5 gibt und "Gewicht" somit etwas sehr breit gefächertes ist,...
Ich habe jetzt ehrlich gesagt kein Problem, meine D7200 samt Batteriegriff und angesetztem 17-70, einem 4/70-200 und einem weiteren, mittelgroßen Objektiv in einer kleinen Schulterumhängetasche unterzubringen, so dass die Kamera schnell griffbereit ist.Die Taschen, bei denen es eventuell passt, gleichem einem Rucksack. Nicht gerade 'Travel light Photography'
.
Ich habe von den mir bekannten gesprochen, und ich habe noch keinen DSLM-Sucher gesehen, bei dem diese Hell-Dunkel-Wechsel nicht gegeben waren. Das ist eine andere Art von Aussage als die, die Du hier eher zweckfrei zum Thema Gewicht triffst. Wenn ich schwache Hände habe, versuche ich eben nicht, mit einer D5 einhändig zu fotografieren. Es gibt aber genug Leute, die damit gar kein Problem haben und kleine DSLM eher angewidert weglegen würden, weil ihnen APS-C-DSLRs schon zu "fummelig" sind.Pauschalaussagen wurden auch gegeben, als von einem optischen Sucher auf alle geschlossen wurde.
Die Aussage verdient genauere Analyse: Du nutzt also diverse DSLM - haben nun alle Ph-AF oder haben sie es nicht? "Alle...in der Regel" ist eine sich in sich widersprechende Aussage, denn "in der Regel" lässt Ausnahmen zu.Alle DSLM, die ich nutze haben in der Regel PhAF.
Das ist der Effekt der vielfältigen Hardwareunterschiede, nicht aber der Unterschied selbst. Im Übrigen sieht man bei der DSLM auch nur das Bild in der "Rohfassung", denn gerade beim Fotografieren in RAW ist das mitnichten das, was am Ende als "Bild" resultiert, wenn z.B. hohe Kontraste im Bild sind. Nur wenn man quasi "Diafotografie" in JPG betreibt und hinterher nichts mehr verändert, entspricht das angezeigte Bild dem hinterher erhaltenen.Der einzige wirkliche Hardware-Unterschied zwischen DSLM und DSLR ist, dass ich bei ersteren das Bild direkt auf dem Sensor habe und so sehe, wie es später auch in digitaler Form erscheint.
AF-C haben auch DSLMs. Der AF der schnellen DSLR ist jedoch spürbar schneller als der von als "schnell" bezeichneten DSLM.Mir fällt da wirklich kein anderer Vorteil mehr ein. Ach doch, Kontinuierlicher AF eventuell, aber ich bin kein Sportfotograf.
Damit zählst Du nur den Vorteil eines Systems mit vielen Adaptermöglichkeiten auf, nicht aber den Vorteil DSLR vs. DSLM an sich. Pentax hat mit dem K-Bajonett ein sehr breit von diversen Herstellern genutztes System, daher gigantische Zahlen von Objektiven. Dito verhält es sich beim M42-Schraubgewinde.Und doch zu wenig - wenn ich nun gerade ein Voigtländer 35mm 1.7 nutzen will? Und dass, wo ich den Adaptierkönig DF besitze.
Aus Deiner Perspektive ist das sicher alles richtig. Allerdings ist auch nichts contra DSLR (als Systemkonzept) herauslesbar, daher ist es doch gut, wenn Du mit Deinem Kamerasystem zufrieden bist.Hab jetzt aus diesen Aussagen nichts Pro DSLR raus lesen können.
Die Aussage verdient genauere Analyse: Du nutzt also diverse DSLM - haben nun alle Ph-AF oder haben sie es nicht? "Alle...in der Regel" ist eine sich in sich widersprechende Aussage, denn "in der Regel" lässt Ausnahmen zu.
Interessehalber: welche DSLM mit Phasen-AF nutzt Du?
CB
Kann man so sehen, ja.Ich hab mal das unwichtige größtenteils weggelassen, vor allem da diese Zitiererei auf den Senkel geht - aber das scheint auch eine individuelle Sache zu sein.
Danke für die Info; dann scheinen manche DSLM-System in der Tat technologisch veraltet zu sein, v.a. das Lumix-System. Gut zu wissen.Die X-E2 hat z.B. ein Hybrid-System und dies seit Firmware 4.0. Bei schlechten Lichtverhältnissen wird von PhAF auf Kontrast AF umgeschaltet. Jede Fuji-Kamera, die danach kam, nutzt dieses System. [...]
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