Nikon will spiegellose Kameras bringen?

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Eine DSLM würde für mich nur in Frage kommen, wenn der Sucher, bei krellen Sonnenschein und Gegenlicht so gut wie bei der D5 ist.
Mir würde ja schon reichen, wenn die elektronischen Sucher nicht fast komplett abdunkelten, sobald eine sehr helle Lichtquelle im AE-Messfeld ist, ohne Chance, irgendwas dagegen zu machen. Das ist ja der ganz große Vorteil der Spiegelsucher: ich kann die überstrahlende Lichtquellen ignorieren und mich auf den Rest konzentrieren.

Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?

CB
 
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Nach allerlei Lobeshymnen für die Fujis habe ich mir eine neuwertige Fuji X-E1 mitsamt dem 18-55mm zugelegt. Ich wollte nicht immer die schwere D300 bzw. D700 samt Objektiven mit mir herumtragen und bessere Bildqualitäten als mit meiner Nikon 1 J2, bei der mich zudem der fehlende Sucher enorm störte. Angesichts der Gebrauchtpreise für das 18-55 bekam ich quasi die X-E1 "umsonst" dazu.

Nach ein paar hundert Fotos habe ich sie wieder verkauft, nachdem ich mal wieder durch die D700 geblickt hatte. Ich habe mich mit der Fuji nie wohl gefühlt. Der elektronische Sucher war einfach nichts für mich. Und was die Bildqualität und den Workflow anbelangte, habe ich bei meinen Motiven keine wesentlichen Vorteile gegenüber der 1 J2 oder der D300 erkennen können. Den größten Unterschied machten noch High-ISO-Bilder in der Nacht, aber den Bedarf habe ich nicht so häufig und der elektronische Sucher bzw. Bildschirm blieben für mich umständlich. Auch das Gefühl in der Hand war immer wie im Ungleichgewicht. Die RAW-Bilder waren nur schwer zu bearbeiten, bei den JPGs war ich selten mit dem Auto-Weißabgleich glücklich.

Ergebnis der Aktion: Es geht für mich nichts über den optischen Sucher einer DSLR. Wahrscheinlich halte ich jetzt nach einer günstigen D3100 mit 18-55mm Ausschau. Vom Gewicht ist die nicht viel schwerer als die Fuji nebst ihrem Objektiv und in der Handhabung, Bedienung und Bildbearbeitung wie im Schlaf zu bedienen.

Meine Sicht der Dinge...
d.
 
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Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?

CB

Naja, um 2 Ecken, Du müsstest den Belichtungsmesser auf Spotmessung schalten und mit dem Joystick der z.B.: XT-2 auf das gewählte Motiv fokussieren.

So, meine Erfahrung und Vorgehensweise. :)
 
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Mir würde ja schon reichen, wenn die elektronischen Sucher nicht fast komplett abdunkelten, sobald eine sehr helle Lichtquelle im AE-Messfeld ist, ohne Chance, irgendwas dagegen zu machen. Das ist ja der ganz große Vorteil der Spiegelsucher: ich kann die überstrahlende Lichtquellen ignorieren und mich auf den Rest konzentrieren.

Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?

Vielleicht habe ich deine Frage nicht ganz verstanden aber das Problem, dass der Sucher dunkel ist und nur die Lichter hell, ergibt sich aus der Matrixmessung und der Tatsache, dass du im EVF das Bild (pi mal Daumen) so siehst, wie es auf der fertigen gespeicherten Aufnahme aussehen würde d.h. eine Belichtungsvorschau. Das finde ich bei den meisten Motiven einen Vorteil.
Wenn du das aber nicht willst oder es nicht sinnvoll ist, wie z.B. bei der Blitzfotografie, dann stellt man z.B. bei der Fuji den Sucher so um, dass einfach nur das abgebildet wird, was sich vor der Linse abspielt ohne Rücksicht auf das Belichtungsergebnis bzw. diesbezügliche Korrekturen. Das geht jedenfalls im manuellen Modus.


Vielleicht würde es sich ja lohnen wenn Nikon beim Thema Spiegellose nicht automatisch auf "klein und leicht" setzen würde, sondern ein Gehäuse entwirft, dass größer und robuster ist, damit mit den F-Bajonett besser zurecht käme, von der Bedienung her etwas mehr Platz lassen würde für z.B. Tastenkreuz und Joystick und vor allem einen größeren Akku mit deutlich mehr Kapazität aufnehmen könnte.
 
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Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?
CB

Ich bin zwar kein "enthusiastischer" DSLM-Nutzer, aber die Möglichkeit gibt es z. B. bei der Fuji X-T2. Man schaltet den EVF von "Belichtungsvorschau" auf "Natural Live View", der sich dann ähnlich einem optischen Sucher verhält.
Ich halte davon nichts, denn dafür braucht man keinen EVF.
Dessen großer Vorteil ist ja die exakte Vorschau des fertigen Bildes, inkl. aller Einstellungen wie Weißabgleich, Belichtung, Live-Histogramm, Filmsimulation (bei Fuji) etc. Sind die dunklen Bereiche zugelaufen, sind sie auch im fertigen Bild zu dunkel. Gegensteuern lässt sich mit dem direkt darüber sitzenden +- Rad, anderen Messmethoden o. ä.
Vorausgesetzt, man hat den elektronischen Sucher und den LCD vorher exakt kalibriert(!).
Das ist auch die Hauptfehlerquelle, wenn man sich im Laden oder ohne Vorkenntnisse solch eine Kamera anschaut. Ist der EVF in "irgendeiner" Stellung, kann das mit dem eigenen Sehempfinden kaum übereinstimmen. Bei meiner Kamera habe ich die dazugehörige Automatik deaktiviert und beides exakt auf mich eingestellt.

Grüße
Erhard
 
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Am Sucher werden sich auch zukünftig die Geister scheiden, glücklicherweise hat man die Wahl :)

Aber auch bei dem Thema gilt "You get what you pay..."

Da ist die Enttäuschung quasi vorprogrammiert wenn man als Vergleichskriterium nur (zumeist) ältere Einsteigerkameras zum Vergleich heranzieht.

Man muss aber in diesem Zusammenhang auch klar sagen das bei den EVF noch Luft nach oben ist, ich hatte allerdings noch keine Gelegenheit mir die neueste Generation (GH-5, E-M1 II, A9) anzuschauen.
 
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Frage an die enthusiastischen DSLM-Nutzer: Gibt es eigentlich DSLM, bei denen man dem EVF ein solches Verhalten "aufzwingen" kann?
Bei Olympus heißt das S-OVF = simulierter optical viewfinder.

Ganz allgemein führen die EVFs mit ihrer Vorschaufunktion den früheren Werbespruch der optischen Sucher "wysiwyg" ad absurdum, denn bei denen sehe ich - außer dem Motiv, das ich aber auch im EVF sehe - nun so rein gar nicht, was ich später mal für ein Bild bekomme... belichtungstechnisch ;)
 
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Nach allerlei Lobeshymnen für die Fujis habe ich mir eine neuwertige Fuji X-E1 mitsamt dem 18-55mm zugelegt.
d.

Die X-E1 ist auch mitunter das langsamste/älteste von Fuji, was Bedienung, AF und Sucher betrifft. Sie entspricht einer X-Pro1, nur dass man mit der X-E1 nicht auf optischen Sucher umschalten kann.
Das wäre genauso, wie wenn ich sagen würde, meine D300s kriecht im 14Bit Modus und C(H) nur so dahin.

Die Benutzerfreundlichkeit muss natürlich passen. Aktuell sind mir die DSLRs in der Regel einfach zu umständlich, unhandlich und auffällig.
 
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Ein schlechtes Bedienkonzept hat jetzt aber nichts damit zu tun ob ein Spiegel nicht vorhanden ist. Genau so wenig wie es die DSLR gibt existiert auch nicht die Systemkamera.

Auf das einzelne Gerät bezogen kann man sicherlich die Vor- und Nachteile sachlich diskutieren.

Die E-M1 meiner Frau ist von den Bedienelementen aus meiner Sicht bspw. deutlich besser als meine damalige D600.
 
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Ich halte davon nichts, denn dafür braucht man keinen EVF. Dessen großer Vorteil ist ja die exakte Vorschau des fertigen Bildes, inkl. aller Einstellungen wie Weißabgleich, Belichtung, Live-Histogramm, Filmsimulation (bei Fuji) etc.
Ich kenne jetzt nur die EVFs der Panasonic Lumix GH3 und GX7 aus eigener Anschauung, aber was man im Sucher ganz sicher nicht beurteilen kann, ist der Weissabgleich. Auf dem Monitor geht das, aber das kann ich auch bei der DSLR im LV so machen, ist also kein Vorteil für die DSLM.

Sind die dunklen Bereiche zugelaufen, sind sie auch im fertigen Bild zu dunkel.
Das trifft ja nur zu, wenn man hinterher keine Bildbearbeitung mehr betreibt. Mit Sensoren, die eine qualitativ immer noch ansprechende Anhebung der Schatten um 2-3 EV erlauben, ist eine solche Vorabansicht erst mal ziemlich aussagelos.

Bei Olympus heißt das S-OVF = simulierter optical viewfinder.
O.k., danke, dann scheinen die Lumix sowas nicht zu haben. Da wird bei Spotmessung alles "Nacht", sobald man zufällig die Lichtquelle im Messpunkt hat, auch wenn man noch auf Motivsuche ist und einen die Belichtung noch gar nciht interessiert. Das ist es, was mich bei den Lumixen wahnsinnig macht: Kerze im Bild - zack, Sucher finster wie ein Kohleflöz.

Aktuell sind mir die DSLRs in der Regel einfach zu umständlich, unhandlich und auffällig.
Was ist an einer DSLR denn "umständlicher" als an einer DSLM?
Unauffälliger werden DSLM ja auch nur, wenn sie kleine Sensoren haben und dadurch kleinere Objektive. Die GX7 + Leica 100-400 meines Vaters ist sicher unauffälliger als D7200 + Nikkor 200-500 bei mir, bei ähnlichem Einsatzbereich, aber - nunja, er hat nur den MFT-Sensor, ich aber APS-C. Mit einem 1"-Sensor werden die Kameras noch handlicher, dagegen ist MFT schon fast klotzig.

CB
 
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Also unhandlich und auffällig kann ich nachvollziehen.

Umständlich finde ich aber eher die Systemkameras mit ihren teilweise unterirdischen Bedienkonzepten.

Umständlich dann auch eher in Richtung unhandlich. Man müht sich eher einen ab, die Kamera aus der Tasche zu ziehen und hinterher zu verstauen (das Problem hab ich bei keiner DSLM, auch wenn da ein 70-300mm Objektiv angeschlossen ist).
Einhändisches Fotografieren aus verschiedenen Perspektiven ist wegen des Gewichts und dem oftmals fehlenden Klappdisplay eher Glückssache (natürlich gibt es Klappspiegel nicht bei jeder spiegellosen Kamera, aber der Anteil ist dort größer).
Ausschließlich Kontrast-AF bei Live Preview.
WLAN Unterstützung ist teilweise nicht so gut gelöst (und es ist noch nicht so lange her, dass man ein kleines Kästchen in die Seite stecken musste - bei offener Abdichtung und ohne Möglichkeit zur Konfiguration).
Gut bei Nikon ist die Auto-ISO Funktion. Da haben andere lange Zeit keine oder schlechtere Unterstützung gehabt.

Da ich gerne mit alten manuellen Objektiven fotografiere, fehlt mir oft bei DSLR-Kameras z.B. die breite Auswahl wegen des Auflagemaßes und die Einstellung der Blende am Objektiv. Nikon hat ja dafür gesorgt, dass bei ihrem DSLM Nikon1-System die Adaptiermöglichkeiten eingeschränkt wurden.
 
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Umständlich dann auch eher in Richtung unhandlich. Man müht sich eher einen ab, die Kamera aus der Tasche zu ziehen und hinterher zu verstauen
Das halte ich allerdings für ein sehr individuelles Problem, welches maßgeblich auf eine ungeeignete Taschenlösung zurückführbar sein dürfte, und nicht für einen grundsätzlichen Systemnachteil einer DSLR.

Einhändisches Fotografieren aus verschiedenen Perspektiven ist wegen des Gewichts und dem oftmals fehlenden Klappdisplay eher Glückssache
Da es DSLR im Gewichtsbereich zwischen D3x00 und D5 gibt und "Gewicht" somit etwas sehr breit gefächertes ist, ist eine solche Pauschalaussage kaum zulässig bzw. sinnvoll.

Ausschließlich Kontrast-AF bei Live Preview.
Was anderes haben die DSLM idR doch auch nicht?!

WLAN Unterstützung ist teilweise nicht so gut gelöst
Das hat nichts mit einem grundsätzlichen Systemunterschied DSLR vs. DSLM zu tun, sondern mit der konkreten Implementierung seitens des jeweiligen Herstellers. Nikon war auf dem richtigen Weg mit eingebauter offener WLAN-Schnittstelle und hat den richtigen Weg leider mit dieser "kastrierten" SnapBridge-Funktion wieder verlassen. Schade, aber doch nur ein reines Softwarethema!

Gut bei Nikon ist die Auto-ISO Funktion.
Mir fällt beim Thema "Vorteil der DSLR" jetzt nicht wirklich vorrangig die Auto-ISO-Funktion ein. Nebenbei ist das auch kein Systemunterschied, sondern eine reine Softwareimplemetierungsfrage.

Da ich gerne mit alten manuellen Objektiven fotografiere, fehlt mir oft bei DSLR-Kameras z.B. die breite Auswahl wegen des Auflagemaßes und die Einstellung der Blende am Objektiv.
Das Argument finde ich nun wirklich etwas abstrus, denn gerade an Nikons DSLRs lässt sich ein riesiger Park alter Objektive anschließen (je nach Kameramodell besser oder schlechter).

CB
 
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Das halte ich allerdings für ein sehr individuelles Problem, welches maßgeblich auf eine ungeeignete Taschenlösung zurückführbar sein dürfte, und nicht für einen grundsätzlichen Systemnachteil einer DSLR.

Die Taschen, bei denen es eventuell passt, gleichem einem Rucksack. Nicht gerade 'Travel light Photography'


Da es DSLR im Gewichtsbereich zwischen D3x00 und D5 gibt und "Gewicht" somit etwas sehr breit gefächertes ist, ist eine solche Pauschalaussage kaum zulässig bzw. sinnvoll.

Pauschalaussagen wurden auch gegeben, als von einem optischen Sucher auf alle geschlossen wurde.

Was anderes haben die DSLM idR doch auch nicht?!

Alle DSLM, die ich nutze haben in der Regel PhAF. Bei der Nikon 1 bin ich mir nicht sicher.

Das hat nichts mit einem grundsätzlichen Systemunterschied DSLR vs. DSLM zu tun, sondern mit der konkreten Implementierung seitens des jeweiligen Herstellers.

Der einzige wirkliche Hardware-Unterschied zwischen DSLM und DSLR ist, dass ich bei ersteren das Bild direkt auf dem Sensor habe und so sehe, wie es später auch in digitaler Form erscheint.


Mir fällt beim Thema "Vorteil der DSLR" jetzt nicht wirklich vorrangig die Auto-ISO-Funktion ein. Nebenbei ist das auch kein Systemunterschied, sondern eine reine Softwareimplemetierungsfrage.

Mir fällt da wirklich kein anderer Vorteil mehr ein. Ach doch, Kontinuierlicher AF eventuell, aber ich bin kein Sportfotograf.

Das Argument finde ich nun wirklich etwas abstrus, denn gerade an Nikons DSLRs lässt sich ein riesiger Park alter Objektive anschließen (je nach Kameramodell besser oder schlechter).

CB

Und doch zu wenig - wenn ich nun gerade ein Voigtländer 35mm 1.7 nutzen will?
Und dass, wo ich den Adaptierkönig DF besitze.

Hab jetzt aus diesen Aussagen nichts Pro DSLR raus lesen können.
 
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Da es DSLR im Gewichtsbereich zwischen D3x00 und D5 gibt und "Gewicht" somit etwas sehr breit gefächertes ist,...
... möchte ich hier gerne wieder den Bogen zum Sucher schlagen.

Den Sucher einer D5 kann man problemlos hochjubeln, der ist unbestreitbar gut. Aber bitte! Das dustere Tunnelguckloch der 3000er Serie kann einer gewichtsvergleichbaren DSLM selbst mit dem ältesten EVF nicht mal einen Tropfen Wasser reichen.
 
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Die Taschen, bei denen es eventuell passt, gleichem einem Rucksack. Nicht gerade 'Travel light Photography'
.
Ich habe jetzt ehrlich gesagt kein Problem, meine D7200 samt Batteriegriff und angesetztem 17-70, einem 4/70-200 und einem weiteren, mittelgroßen Objektiv in einer kleinen Schulterumhängetasche unterzubringen, so dass die Kamera schnell griffbereit ist.

Pauschalaussagen wurden auch gegeben, als von einem optischen Sucher auf alle geschlossen wurde.
Ich habe von den mir bekannten gesprochen, und ich habe noch keinen DSLM-Sucher gesehen, bei dem diese Hell-Dunkel-Wechsel nicht gegeben waren. Das ist eine andere Art von Aussage als die, die Du hier eher zweckfrei zum Thema Gewicht triffst. Wenn ich schwache Hände habe, versuche ich eben nicht, mit einer D5 einhändig zu fotografieren. Es gibt aber genug Leute, die damit gar kein Problem haben und kleine DSLM eher angewidert weglegen würden, weil ihnen APS-C-DSLRs schon zu "fummelig" sind.

Alle DSLM, die ich nutze haben in der Regel PhAF.
Die Aussage verdient genauere Analyse: Du nutzt also diverse DSLM - haben nun alle Ph-AF oder haben sie es nicht? "Alle...in der Regel" ist eine sich in sich widersprechende Aussage, denn "in der Regel" lässt Ausnahmen zu.
Interessehalber: welche DSLM mit Phasen-AF nutzt Du?

Der einzige wirkliche Hardware-Unterschied zwischen DSLM und DSLR ist, dass ich bei ersteren das Bild direkt auf dem Sensor habe und so sehe, wie es später auch in digitaler Form erscheint.
Das ist der Effekt der vielfältigen Hardwareunterschiede, nicht aber der Unterschied selbst. Im Übrigen sieht man bei der DSLM auch nur das Bild in der "Rohfassung", denn gerade beim Fotografieren in RAW ist das mitnichten das, was am Ende als "Bild" resultiert, wenn z.B. hohe Kontraste im Bild sind. Nur wenn man quasi "Diafotografie" in JPG betreibt und hinterher nichts mehr verändert, entspricht das angezeigte Bild dem hinterher erhaltenen.

Mir fällt da wirklich kein anderer Vorteil mehr ein. Ach doch, Kontinuierlicher AF eventuell, aber ich bin kein Sportfotograf.
AF-C haben auch DSLMs. Der AF der schnellen DSLR ist jedoch spürbar schneller als der von als "schnell" bezeichneten DSLM.


Und doch zu wenig - wenn ich nun gerade ein Voigtländer 35mm 1.7 nutzen will? Und dass, wo ich den Adaptierkönig DF besitze.
Damit zählst Du nur den Vorteil eines Systems mit vielen Adaptermöglichkeiten auf, nicht aber den Vorteil DSLR vs. DSLM an sich. Pentax hat mit dem K-Bajonett ein sehr breit von diversen Herstellern genutztes System, daher gigantische Zahlen von Objektiven. Dito verhält es sich beim M42-Schraubgewinde.

Hab jetzt aus diesen Aussagen nichts Pro DSLR raus lesen können.
Aus Deiner Perspektive ist das sicher alles richtig. Allerdings ist auch nichts contra DSLR (als Systemkonzept) herauslesbar, daher ist es doch gut, wenn Du mit Deinem Kamerasystem zufrieden bist.

CB
 
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Die Aussage verdient genauere Analyse: Du nutzt also diverse DSLM - haben nun alle Ph-AF oder haben sie es nicht? "Alle...in der Regel" ist eine sich in sich widersprechende Aussage, denn "in der Regel" lässt Ausnahmen zu.
Interessehalber: welche DSLM mit Phasen-AF nutzt Du?

CB

Ich hab mal das unwichtige größtenteils weggelassen, vor allem da diese Zitiererei auf den Senkel geht - aber das scheint auch eine individuelle Sache zu sein.

Die X-E2 hat z.B. ein Hybrid-System und dies seit Firmware 4.0. Bei schlechten Lichtverhältnissen wird von PhAF auf Kontrast AF umgeschaltet. Jede Fuji-Kamera, die danach kam, nutzt dieses System.
Die A6300 besitzt ein Phase Detection AF System, wenn keine älteren Objektive von Fremdhersteller genutzt werden. Der Sony-Adapter LA-EA4 nutzt sein eigenes PhAF für Sony SAL Objektive.
Der Adapter Sigma MC-11 nutzt für Canon EF-Objektive, die kompatibel sind, alle PhAF Punkte der A6300/A6500 und der A7RII.
Die A7 nutzt PhAF und hier ist die einzige Kamera, die dies aus der A7er-Reihe nicht kann, die A7R.
 
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Ich hab mal das unwichtige größtenteils weggelassen, vor allem da diese Zitiererei auf den Senkel geht - aber das scheint auch eine individuelle Sache zu sein.
Kann man so sehen, ja.

Die X-E2 hat z.B. ein Hybrid-System und dies seit Firmware 4.0. Bei schlechten Lichtverhältnissen wird von PhAF auf Kontrast AF umgeschaltet. Jede Fuji-Kamera, die danach kam, nutzt dieses System. [...]
Danke für die Info; dann scheinen manche DSLM-System in der Tat technologisch veraltet zu sein, v.a. das Lumix-System. Gut zu wissen.

CB
 
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