Wenn man nicht zufrieden ist mit dem Bild, dann passt es nicht.Ich persönlich, aber das mag jeder anders sehen, halte wenig von dieser Betrachtungsweise "Ich mache nur 3% meiner Bilder damit, also muss es kein sehr gutes Objektiv sein, ein mittelgutes tut es auch.", denn wenn zu diesen 3% das Knallermotiv des Jahres gehört, das ich technisch aber in für mich nicht befriedigender Weise abbilden kann, dann war selbst das Geld für das mittelgute Objektiv rausgeschmissen. Am Ende zählt das einzelne Bildergebnis, das wird angeguckt, von Betrachtern bewertet und ggf. auch vermarktet. Ich habe mich letztlich immer geärgert, wenn ich für einen bestimmten Zweck nicht das beste Werkzeug hatte, das ich mir hätte leisten können. Und, nein, ich kaufe nicht statt des hochwertigen 1000 mm-Teles ein billiges 1000 mm-Tele, denn über die Aufnahmen ärgere ich mich dann, wenn sie technisch deutlich gegenüber denen eines hochwertigen abfallen. Da verzichte ich lieber auf diese Motive ganz und widme mich anderen. Aber auch das mag ein jeder individuell sehen.
Also bei 24mm macht es gar nichts, ich denke, da waren 28mm gemeint.Natürlich wird das Objektiv einen A2-Druck "erlauben". Die Frage ist ja nur, wie gut z.B. die Bildecken bei f/8 Offenblende sind, wie gut die Bildecken bei 24 mm sind. In Forenbildchengröße wird das sowieso keine Rolle spielen, und wer nie croppt, wird auch keine wirklichen Mängel finden. Der Unterschied zu besseren Objektiven wird sich bei den Extrembrennweiten und weit offener Blende zeigen. Persönlich finde ich 8/400 mit erwartbar nicht brillianter Schärfeleistung jetzt auch als "Reiseobjektiv" unattraktiv - aber das soll eben jeder selbst entscheiden. 1600 EUR gebe ich (!) eher für andere Optiken aus.
Eine durchaus berechtigte, grundsätzliche Frage...Das heißt, 3000 EUR für ein Objektiv auszugeben ist pure Dummheit, weil man doch für 500 EUR die gleiche Qualität bekommt?
Würdet ihr öfter mal bei Veranstaltungen unter die Leute gehen würdet ihr feststellen dass die meisten mit Smartphone Bilder machen, danach kommen Zooms und erst ganz am Schluß die Festbrennweiten mit den teuren Kameras.Das Megazoom hat sicher auch Vorteile für die, die irgendwie aufgrund krankheitsmäßigen Einschränkungen nicht wechseln können oder verhindert sind.
Die Faulen, die eh schon immer ein Zoom als Optimum ansehen und keinen weiteren Kram tragen möchten,
als nur eine Kamera mit einem Objektiv auf Städtetour und stolz um den Hals baumeln lassen.
Das wäre ein herrlicher Schlusssatz, mehr gibt es wirklich nicht zu sagen.
...Du machst Dir zuviel Kopf. Es gibt kein Gesetz dafür welches Objektiv man mit
welcher Blende für Portraits einsetzen muss/darf, und das beste Objektiv ist das was man
dabei hat.---
Durch das manuelle Hinterlegen von Objektivdaten wie Brennweite und Offenblende, können durchaus Korrekturwerte für z.B. Vignettierung, Schärfung, Kontrast... hinterlegt werden. Da reichen Grobwerte aus. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus bin ich mir sicher dass es gemacht wird.Ich glaube nicht, dass moderne Kameras automatisch Fehler von Objektiven herausrechnen können, die keine CPU haben.
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Das sollten sich mehr Leute angewöhnen, weil es Raum für andere Meinungen läßt.
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