Nikon kündigt Gerüchten zufolge ein neues NIKKOR Z 28-400mm f/3.5-6.3 Objektiv an

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Mit den Objektiven
  • 24-70 F2,8
  • 70-200 F4
  • 200-500 F5,6
bin ich von der Qualität her sehr zufrieden.
Mit Gewicht und Größe bin ich aber nicht immer glücklich.
Darum überlege ich, mir zusätzlich noch das 28-400 als Schönwetter-Zoom anzuschaffen.
 
Kommentar
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Ich persönlich, aber das mag jeder anders sehen, halte wenig von dieser Betrachtungsweise "Ich mache nur 3% meiner Bilder damit, also muss es kein sehr gutes Objektiv sein, ein mittelgutes tut es auch.", denn wenn zu diesen 3% das Knallermotiv des Jahres gehört, das ich technisch aber in für mich nicht befriedigender Weise abbilden kann, dann war selbst das Geld für das mittelgute Objektiv rausgeschmissen. Am Ende zählt das einzelne Bildergebnis, das wird angeguckt, von Betrachtern bewertet und ggf. auch vermarktet. Ich habe mich letztlich immer geärgert, wenn ich für einen bestimmten Zweck nicht das beste Werkzeug hatte, das ich mir hätte leisten können. Und, nein, ich kaufe nicht statt des hochwertigen 1000 mm-Teles ein billiges 1000 mm-Tele, denn über die Aufnahmen ärgere ich mich dann, wenn sie technisch deutlich gegenüber denen eines hochwertigen abfallen. Da verzichte ich lieber auf diese Motive ganz und widme mich anderen. Aber auch das mag ein jeder individuell sehen.
Wenn man nicht zufrieden ist mit dem Bild, dann passt es nicht.
Mein Ziel ist für Landschaft/Architektur immer genug Auflösung für einen A1 Druck, den auch gerne von Nahem anschauen mag. Mit einem guten Objektiv wie z.B. dem 24-120mm macht man das im DX Modus mit der Z7.
Für Tierfotos, Portrtait, reicht mir was weniger. Die drucke ich nie so gross, schon bei Landschaftsbildern mache ich das extrem selten. Da bin ich zufrieden, wenn ich genug hab für einen guten A2 Druck. Dafür kann man mit der Z7 locker 2x croppen.

Vermutlich bin ich nicht der einzige, der 45 MP nicht immer und überall ausreizen muss. Ja, ich käme mit 24 MP aus, wenn ich alles mit guten Objektiven abdecke, dass ich kaum croppen muss. Anderseits sind die 45 MP eben auch was Reserve, da kann man statt des ganz alngen Tele auch mal den DX Modus nehmen. Oder mit einem Objektiv leben, das in 100% betrachtet vielleicht nicht ganz perfekt ist, sondern nur in Ordnung. Die Auflösung ist für mich nicht primär Verpflichtung, mit entsprechenden Objektiven auch dafür zu sorgen, dass ich sie immer voll ausnutze, sondern ein Stück weit auch Reserve, damit ich mehr Freiheit beim Wahl des Objektivs hab.

Ich bin ziemlich sicher, dass das 28-400 bei jeder Brennweite problemlos einen A2 Druck erlaubt, ausser bei Repros flacher Vorlagen im Nahbereich. Vermutlich wird man mit 45 MP bei den meisten Brennweiten auch einen A1 Druck von den Bildern machen können, ohne dass einen die Schwächen gleich ins Auge springen. Eventuell mit Abstrichen bei 400mm am Rand, das mag sein. Wie wichtig der ist, muss jeder wieder für sich entscheiden, dem Tierfotograf bedeutet er vermutlich weniger als dem landschaftsfotografen.

Es ist sicher schwächer als das 100-400 Z, aber auch wesentlich besser als die ersten 28-200 Suppenzooms zur analogen Zeit.
 
B
Brunke kommentierte


Das sollten sich mehr Leute angewöhnen, weil es Raum für andere Meinungen läßt.

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Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Wie oft möchtest Du Dich noch künstlich über meine Beiträge, die gar nicht an Dich gingen, echauffieren? Setz mich auf "ignore" und gut is'.
 
Furby
Furby kommentierte
Ich denke, es ist noch viel zu früh, und es ist noch viel zu wenig Wissen über das Objektiv hier im Forum vorhanden, um ein abschließendes Urteil abzugeben. Oben in #55 schrieb ich, dass Spencer Cox, auf dessen Urteil ich sehr viel gebe, sich bemühen will, das Objektiv bis Ende Mai vollumfänglich zu testen. Ihn halte ich im Gegensatz zu vielen Youtubeschwätzern für sehr kompetent und praxisnah, dass seine Urteile für mich einen sehr hohen Aussagewert haben. Außerdem testen die Leute von 'photographylife' auch immer mehrere Exemplare, um auch etwas zur Serienstreuung sagen zu können, was ich bei diesem Objektiv mit extrem langen, nach vorne heraus fahrenden Tubus für sehr wichtig halte.
Auf der anderen Seite hat Nikon gerade bei Z-Objektiven, besonders zum Beispiel mit dem Z 24-200 VR schon für positive Überraschungen gesorgt. Und jetzt, einige Jahre später könnte das Z28-400 VR auch so eine Überraschung werden. Ohne die schwache Lichtstärke wäre es nicht möglich, diesen Brennweitenbereich so leichtgewichtig zu realisieren. Wäre die Öffnung bei der Endbrennweite 5,6 gewesen, wäre das Objektiv nicht viel leichter als ca 1,5 Kilo möglich gewesen (Siehe das Z 100-400 VR S).
Wie man hier in den Grafiken sehen kann, wurden im Z28-400 VR vier ED-Glaselemente und drei Asphären eingebaut, es liegt dem Objektiv also eine mittelmäßig aufwändige Konstruktion zu Grunde, die unter Umständen eine solide Abbildungsqualität generiert. Warten wir es einfach ab, und lassen uns überraschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
C
Christian B. kommentierte
Dem ist nichts hinzuzufügen.
 
C
Christian B. kommentierte
Das wäre schade, weil Ihr beide, sowohl Volker als auch Du, Leute mit hoher technischer und fotografischer Kompetenz seit. Bitte verkämpft Euch nicht an Stellen, die es nicht lohnt. Ich lege auf Euer beider Urteil Wert, und auch auf Eure Diskussion.
 
Natürlich wird das Objektiv einen A2-Druck "erlauben". Die Frage ist ja nur, wie gut z.B. die Bildecken bei f/8 Offenblende sind, wie gut die Bildecken bei 24 mm sind. In Forenbildchengröße wird das sowieso keine Rolle spielen, und wer nie croppt, wird auch keine wirklichen Mängel finden. Der Unterschied zu besseren Objektiven wird sich bei den Extrembrennweiten und weit offener Blende zeigen. Persönlich finde ich 8/400 mit erwartbar nicht brillianter Schärfeleistung jetzt auch als "Reiseobjektiv" unattraktiv - aber das soll eben jeder selbst entscheiden. 1600 EUR gebe ich (!) eher für andere Optiken aus.
Also bei 24mm macht es gar nichts, ich denke, da waren 28mm gemeint.

Ich präzisiere mich: A2 Ausdrucke. Das 28-400 an 45 MP vs. anerkannt gute Zooms wie das Z 24-120 oder das Z 100-400 bei gleicher Blende. Jedes Bild darf für sich vor dem Druck optimal bearbeitet werden. Wenn ich ein Superzoom hab, nehme ich nicht die Schärfepresets des Zeiss Otus und wundere mich dann.
Dann bin ich mal gespannt auf die Trefferquote. Anhand des Videos von Matt Granger vermute ich, dass die im Nahbereich bei flachen Motiven und evtl auch bei 400mm und Landschaftsmotiven relevant höher sein könnte als pures Raten. Abseits dieser zwei Spezialitäten erwarte ich 40 bis 60% richtige Treffer, bei sehr hoher Zahl der Probanten (100 oder mehr) auch noch enger an 50%.
Mit A3+ Drucken und einer Kompaktkameras mit kleinem Sensor (Canon G10) hat das vor einigen Jahren jemand mal probiert. Und als "Referenz" kam damals die dickste digitale Mittelformat zum Einsatz. Den Rest kann man hier lesen: https://luminous-landscape.com/kidding/

Noch schwieriger wird es, wenn man nicht beide Bilder vorlegt sondern eines. Mit der Aufgabe, zu entscheiden, ob es mit dem 28-400 oder z.B. dem 100-400 gemacht wurde. Dann brauch es schon mehr als winzigste Unterschiede, die man nur im direkten Vergleich sieht.

Ja, mit lichtstärkeren Linsen kann man mehr freistellen. Aber das ist ein anderes Thema als die Bildqualität ist gut oder schlecht. Dass f/8 weniger freistellt als 4.5, und auch bei wenig Licht Nachteile gegenüber 4.5 hat, weiss man vor dem Kauf.

P.S: nach dem Anschauen des Videos von Matt Granger in volelr 4 K Auflösung noch was zum Thema Croppen. Interessant bei Landschaftsbildern, wo die Ecke auch zählt, könnte der Vergleich sein: 100-400 Z bei 400mm f/8. 28-400 bei 400mm und auch f/8. Und 28-400 bei 300mm und f/8 und Croppen. Ich will es nach heutigem Stand nicht ausschliessen, dass die Ecken damit sogar leicht besser werden könnten. Denn schon bei 280mm hab ich bei den entsprechenden Motiven in den 4K Videos keine Schwächen mehr sehen können.
 
B
Brunke kommentierte
@pulsedriver
Kann es sein, dass Du Dich da etwas hineinsteigerst? Ich würde Dir gerne nahelegen vor dem blinden Kauf zumindest richtige Tests abzuwarten, statt in YT Videos zu wühlen. Das ist doch genauso schlimm wie Beispielfotos hier im Forum.
 
P
pulsedriver kommentierte
Das 24-200 dürfte im genannten Test durchaus gegen teurere Linsen bestehen. Bei dem wird man da am ehseten bei 24mm aufpassen müssen in den Ecken. Abblenden wohl nötig, aber dann müsste es auch da reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
P
pulsedriver kommentierte
Der Test, den ich beschrieb, fordert das Objektiv einfach nicht sonderlich. Mit 'ner richtig guten FB geht selbiges auch mit 12 bis 16 MP. 45 MP haben Reserve für Drucke in A2. Viel Reserve.

Wer 4000 Euro für ein 28-75/2.8 und ein 100-400 ausgibt statt 1500 für ein 28-400 bekommt auf jeden Fall eine Blende mehr Licht, stellenweise noch mehr. Allein eine Blende mehr Licht bei gleichen Brennweiten ist mindestens eine Verdoppelung des Preises, oft noch mehr. Und man bekommt bei wesentlich grösseren Drucken als A2 auch sichtbar mehr Details, grade am Rand, vermutlich besonders sichtbar bei 400mm, wo ich die schwächste Brennweite des 28-400 vermute. Dazu kommt die gute Konvertertauglichkeit des 100-400. Dann noch Dinge wie das Bokeh, auch da könnte es deutliche Unterschiede geben. Dann wird f/8 am langen Ende auch für den AF bei wenig Licht eher eine Herausforderung als 5.6. Könnte durchaus sein, dass der Unterschied da grösser ist als nur 1 Blende. Das sind aber alles Unterschiede, die erstmal nichts mit der Schärfe am Rand zu tun haben.

Wer statt des 100-400 dann das 70-200/2.8 Z, einen 1.4x TC für 280mm mit f/4 und ein 400/4.5 Z kauft, zahlt nochmals gut das doppelte vom 100-400 Z, bekommt dafür aber nochmals entsprechend Vorteile beim Licht etc.

Alles was ich behaupte zum 28-400: Das wird mit Ausnahme Planer Vorlagen im Nahbereich und eventuell auch mit Ausnhame über 300mm bei Landschaftsbildern wohl genug Details liefern an 45 MP, damit bei guter Nachbearbeitung und einem A2 Ausdruck das weniger an Details im Vergleich mit teureren Linsen nicht mehr signifikant erkannt werden kann. Das heisst nicht, dass es effektiv gleich gut ist. Nur schon die Blende weniger Licht bleibt trotzdem.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Die Aussage, dass 45 MPix für A2 "viel Reserve" böten, verstehe ich im konkreten Kontext nicht. A2 lässt sich prima aus 12-16 MPix in hoher Qualität drucken. Mehr Pixel des Sensors beheben keine optischen Schwächen eines Objektivs, sondern bringen solche in starker Vergrößerung (!) nur noch besser aufgelöst zum Vorschein.
 
P
pulsedriver kommentierte
Das war so gemeint: Wenn ich ein Top Objektiv wie das 50mm Apo Lanthar an die Z7 mache, ist viel mehr an Details da, al sich für den Druck brauche. Auf 80mm runter croppen? Kein Problem, dafür hat das Bild genug Reserven an Details. Oder ein Objektiv, das am Rand mit der nur 70% der Linien pro mm auflöst, die das Apo Lanthar kann. Auch kein Problem für einen A2 Druck, der kann nämlich gar nicht alle Details sichtbar für das Auge machen, die das Apo Lanthar dem Sensor entlockt. In so einen Fall kann man z.B. den Regler für Schärfeabfall weit nach rechts ziehen, damit die noch vorhandenen Details am Rand klarer werden. Das sieht in 100% betrachtet dann zwar nicht ganz schön aus, aber im fertigen Druck passt es.
 
Das heißt, 3000 EUR für ein Objektiv auszugeben ist pure Dummheit, weil man doch für 500 EUR die gleiche Qualität bekommt?
Eine durchaus berechtigte, grundsätzliche Frage...

Das sollte man wirklich mal austesten. - Man nehme das neue Z28-400, das Z70-180/2.8 und das Plena, stelle alle drei Objektive auf 135mm und Blende 11 und fotografiere mit der Z8 an einem sonnigen Spätnachmittag ein Haus mit Bäumen drumrum in 30-50m Entfernung. Sieht man bei den drei Bildern dann wesentlich Qualitätsunterschiede bei 100%-Betrachtung. - Wenn dann nur geringe, so meine Vermutung.

Aber ein Plena nutzt man ja auch nicht bei Blende 11, sondern meist im Bereich 1.8-2.5, ähnlich sieht es mit dem Z70-180 aus, auch das steht überwiegend bei Blende 2.8-5.6.

Wer dagegen meist bei Blende 8-11 fotografiert, kann dann auch das Z70-300 nehmen... ;)
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Spannend wäre der Vergleich f/4-5,6 beim 28-400 und beim 28-75, jeweils in den Weitwinkelbrennweiten. Was da wohl rauskommt?
 
P
pulsedriver kommentierte
Ja, wäre spannend. Für das 24-200 gibt es bei cameralabs die Bilder bei 28, 35, 50 und 70mm
Bei 28mm und f/4 (btw 4.2 beim 24-200) liegt das 28-75 vorne . Bei 5.6 ist es auch so.
Bei 35mm und offen (4.8) hat das 24-200 zwar noch recht viel CA. Zeigt aber in der Ecke noch minimal mehr Details als das 28-75 Z bei 5.6!
Bei 50mm und 5.6 geben sich die Ecken nicht viel.
Bei 70(75)mm ist das 28-75 bei 5.6 besser als das 24-200 ganz offen, das braucht f/8 um mit dem 28-75 bei 5.6 gleichzuziehen.

Das 28-75 ist schon besser, wäre auch seltsam sonst. Am engsten wird es bei 35mm, da schwächelt das 28-75 am ehesten. Ist aber alles Pixelzählerei am Bildschirm bzw A0 grosser Ausdruck von Nahem betrachtet. Wer das häufig macht, wird mit beiden Linsen wohl nicht ganz glücklich und greift besser noch zum 24-70/2.8 Z.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
28-400 vs. 28-75 kann man natürlich auch machen, da sollte das 28-75 deutlich besser ausfallen, sonst würde ja nur das bessere Freistellen bleiben.

Selbst habe ich nur ein "Dunkelzoom" - das Sigma 100-400/5-6.3 OS. Offen eigentlich schon recht gut, trotzdem nutze ich es nur bei guten Lichtverhältnissen und dann für Wassersport, oder Tiere/Wildlife, es steht meist auf Blende 8 und auf mindestens 1/500s und ist nur in der Tasche, wenn entsprechend Motive wahrscheinlich sind.
 
volkerm
volkerm kommentierte
@pulsedriver Ich verstehe die Auswahl deiner Alternativkombinationen nicht. Wenn wir den Nutzer mit knappem Budget nehmen, so würde ich anstelle des 28-75 zum Z 24-70/4 raten, das ist optisch hervorragend und man bekommt es gebraucht in neuwertigem Zustand für 400-450 EUR.
 
Zuletzt bearbeitet:
P
pulsedriver kommentierte
Dann kann man auch warten, bis die ersten das 28-400 wieder abstossen, weil sie merken, welche Einschränkungen f/8 bei wenig Licht mitbringen. Sieht man beim 24-200, dass gebrauchte Superzooms auch nicht so extrem teuer sind. Für einen fairen Vergleich wäre schon neu vs neu schön. Das 24-70/4 steht mit 325 in der Liste, das 24-200 mit 485.
 
Wenn ich häufig solche Brennweiten bräuchte, fände ich das 28-400 schon attraktiv.

Aber es gibt aus meiner Sicht grade mit 45 MP auch eine attraktive Konkurrenz im Nikon Portfolio. Die besteht zwar aus zwei Objektiven, kommt also nicht ganz ohne Wechseln aus. Und wiegt das doppelte und kostet mehr. Das wäre das 24-120 Z und das 300/4 PF am FTZ. Beides Objektive weit unter 1kg, handlich. Das 300mm ist ohne den FTZ so lang wie das 28-400 bei 28mm und nur 30g schwerer. Mit FTZ 3cm mehr und 150g schwerer - bei 300mm ist das 28-400 aber bestimmt viel länger als 300mm PF + FTZ.
Warum 45 MP? Weil es eine recht grosse Lücke gibt. Der DX Modus ist dein Freund. 120mm im DX Modus, das sind immer noch 20 MP und es entspricht 180mm f/6, was das Freistellen und die Möglichkeiten bei wenig Licht angeht. Und weil man nur 300mm hat und nicht 400mm. Etwas mehr Croppen nötig werden kann. Da helfen 45 MP auch. Wenn man das 24-120 rauf bis 180 oder 200 "mm" nutzt mit Croppen, dann wird man auch nicht allzu häufig auf das 300er wechseln müssen.

Neu ist die Kombination etwa doppelt so teuer wie das 28-400. Dafür kann hat man aber auch schon so viel Licht, dass sich z.B. die Frage nach einem 85er oder 105er dazu für ab und zu mal ein Portrait nicht mehr stellt. Und dank 24mm gibt es den einen oder anderen, der auf das zusätzliche WW verzichten kann, was bei 28mm noch nicht ginge.
 
Zuletzt bearbeitet:
C
Christian B. kommentierte
Ich kann mit dem 6,3/600 und dem 6,3/800mm freihand Vögel im Flug fotografieren. Die 2/3 schwächere Lichtstärke des 28-400mm am lange Ende wird mich nicht daran hindern, dies auch hiermit zu tun. Bei den High-ISO-Fähigkeiten der aktuellen Z-Modelle ist Blende 8 im normalen Tageslicht kein limitierender Faktor mehr. In der Dämmerung ist es natürlich anders, aber ich habe das Wort "Strandspaziergang" bewusst gewählt, um die Lichtverhältnisse anzudeuten, die ich mir für diesen Anwendungsfall vorstelle.
 
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Stimmt ja alles Christian. Aber was reizt dich an diesem Zoom?
Ich überlege doch jetzt schon was ich bewußt einpacke. Da mache ich gern.
Zum Zoom zu greifen um allen anderen Entscheidungen aus dem Weg zu gehen ist für mich keine Lösung der Zufriedenheit.
 
C
Christian B. kommentierte
Es reizt mich nichts an diesem Zoom. Aber ich kann mir Anwendungsbeispiele vorstellen, wo es sehr hilfreich sein kann. Auch für jemanden, der hohe Ansprüche hat und deshalb normalerweise auch gerne Gewicht mit sich herumträgt.
 
C
Christian B. kommentierte
Ein weiterer Anwendungsfall wäre z.B., wenn man eigentlich nur mit dem 800er unterwegs ist, um Tiere (z.B. Vögel) zu fotografieren und für "Beifang" in der Umgebung noch gern was Kompaktes dabei hätte, das mehr kann als ein Handy.
 
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Nehme ich das Große stelle ich mich darauf ein. Mein Blick und Vorhaben nur für diese Brennweite vor der Tour fixiert.
Im Notfall noch ein 20er oder 35er. Wenn ich mag dann noch ein 105er. Mit den Lücken komme ich klar. Lieber trage ich die 3 zusätzlichen anstatt das Zoom als Alternative.
Oft bin ich sogar nur mit einer FB unterwegs.
 
Das Megazoom hat sicher auch Vorteile für die, die irgendwie aufgrund krankheitsmäßigen Einschränkungen nicht wechseln können oder verhindert sind.
Die Faulen, die eh schon immer ein Zoom als Optimum ansehen und keinen weiteren Kram tragen möchten,
als nur eine Kamera mit einem Objektiv auf Städtetour und stolz um den Hals baumeln lassen.
Die, die alles schon haben und noch mehr wollen weil sie mit dem Geld nicht wohin wissen um es somit zu verpulvern.
Ich bin zurück zu Festbrennweiten. Beide Zooms nutze ich äußerst selten. Obwohl diese Qualität liefern.
Festbrennweite macht mir Freude.
Mich ganz bewußt somit beschränken. Nachzudenken, örtlich nachzuschreiten und die Position zu verändern.
Bessere Blende zu verwenden. Aber auch mal auf ein verpasstes Motiv verzichten zu können.
Mich aber bequem werden zu lassen und einfach dran drehen....ist nicht meine Erfüllung. Da kommt sowieso nichts dabei raus.
Ganz anderes Klientel.
Das Teil wird seine Käufer finden. Die sich mit Diskussionen, wie wir sie führen, nicht befassen und mit der Abbildungsleistung zufrieden sind. ...Isolde mit Sommerhut vorm Felsen mit Gicht. Ziel erfüllt.
 
4 Kommentare
P
pulsedriver kommentierte
Ich kenne beides. Zwar nicht gleich mit einem 14-fach Zoom. Aber mit 5-fach in Form vom 24-120. Und früher auch mal 7-fach mit dem Tamron 28-200/2.8-5.6.
Oder umgekehrt, wenn ich mit 24-35/2.0, 105/2.0 und 300/2.8 los gehe. Man kann durchaus oft mit einer anderen Position was machen. Und das tut dem Bild oft gut. Anderseits nehme ich mir aber auch die Freiheit, einfach stark zu croppen oder ein einreihiges Pano zu machen, wenn ich mit diesem Setup unterwegs bin und es mal halt nicht passt, z.B. bei weit entfernter Landschaft, wo das Turnschuhzoom nach einer guten Zeit im 2km Lauf durchs Gelände schreien würde, oder besser noch nach einem Hubschrauber.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Wenn Isolde sich im Urlaub zu viel Seafood zwischen die Kiemen schiebt, dann kann sich tatsächlich zur Gischt auch noch Gicht gesellen.... ;)
 
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Jetzt hast du mich aber erwischt :ROFLMAO:
Gut, ich könnte mich herausreden und sagen, ich meinte wirklich die Gicht in den Knochen. :ROFLMAO:
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Isolde mit Gicht und Sommerhut schleppt keine Kamera mit Suppenzoom, sondern zückt das Schmartfon, denn das ist das Klientel, das in den 1970ern und 1980ern Geburtstag, Sommerurlaub und Weihnachten auf einem einzigen Pocket-Film unterbrachte, 9x13-Bilder ins Blätteralbum steckte und sich heute nur durch die schiere Anzahl für andere Menschen ziemlich belangloser Fotos von damals abhebt.
 
Das Megazoom hat sicher auch Vorteile für die, die irgendwie aufgrund krankheitsmäßigen Einschränkungen nicht wechseln können oder verhindert sind.
Die Faulen, die eh schon immer ein Zoom als Optimum ansehen und keinen weiteren Kram tragen möchten,
als nur eine Kamera mit einem Objektiv auf Städtetour und stolz um den Hals baumeln lassen.
Würdet ihr öfter mal bei Veranstaltungen unter die Leute gehen würdet ihr feststellen dass die meisten mit Smartphone Bilder machen, danach kommen Zooms und erst ganz am Schluß die Festbrennweiten mit den teuren Kameras.
Die Zeiten mit im Urlaub um den Hals baumelnden Kameras sind definitiv vorbei. Ich machs aber auch so, aber meistens hängt die Kamera mit Zoom über der Schulter weil mir das geglotze zu blöd ist. Und mir ist es auch zu blöd mit Festbrennweite immer den richtigen Standpunkt suchen zu müssen während links und rechts von mir die meisten mit vorgestreckten Armen in ihre eckigen Kasten starrend halbblind durch die Gegend stolpern.
Ich habe nix gegen Festbrennweiten, habe ja schließlich auch welche, aber wenn man es mit Zoom nicht kann nützt eine Festbrennweite auch nix.
 
3 Kommentare
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Da "Zoom" sowohl die Suppenzooms à la 28-400 als auch Edelobjektive für tausende von Euro umfasst, die mitunter qualitativ besser als billige Festbrennweiten sind, halte ich das für so eine Klassifizierung aus dem Vorgestern, die "teures Zoom an hochwertiger Kamera" völlig ausblendet. Suppenzooms waren immer schon die Objektive für Fotografen, die sich da hinstellen wollten, wo sie gerade standen und dann per Zoomen den passenden Ausschnitt suchen wollten, ohne sich irgendwie um Perspektive und Blickwinkelwirkung groß zu scheren - also eine recht breite Masse von Hobbyisten. Das sind dann eben auch die, die maßgeblich zu den Myriarden von sekündlich weltweit gemachten Fotos signifikant beitragen. Klar, Objektive und Kameras sind nur ein Werkzeug, ein Mittel zum Zweck, allerdings korrelieren das Niveau der gewählten Werkzeuge und die Güte der Ergebnisse dann doch erstaunlich oft.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Die fotografische Statistik aus meinem letzten Winterurlaub in Norwegen lautet: 45 Reisende, davon einer mit Nikon Z (ich) und eine mit Canon DSLR im Einstiegssegment, der Rest Smartphone. Alle Reisende waren im Alter ab 40 aufwärts. Das sagt wohl alles.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Auf einer gleichartigen Reise vor 15-20 Jahren wäre es nicht sehr viel anders gewesen, nur "Knipskisten" statt Smartphones.

Davon ab ist die Bildqualität von guten Smartphonekameras heute bemerkenswert gut. Unterschiede fallen auf, wenn das Licht schwierig wird und es um feine Details geht. Da kommen die Post Processing-Algorithmen der Smartphones nicht mehr mit. Für DIN A4 reicht es allemal.
 
bald ist es soweit, ich habe sie schon fast bestellt.

Und wenn ich sie erst habe, ihr werdet es sehen, vor Neid werdet ihr erblassen und eure ganzen aufgeblasenen und schweren Knipskisten samt Zubehör in irgend einem See entsorgen.

Ich und meine neue, kleine und unscheinbare Z9sl(im), mit dem kleine staub- und wasserdichten 2,0-2,8/18-400 Pancake werden euch Bilder liefern die euch sofort erblinden lassen werden.

Bald ist es soweit, ihr werdet es sehen :icon-ja:

Ganz bestimmt :cool:

Irgend wann..........................


Mal ganz ehrlich, wer so ein Universalzoom haben möchte soll es bekommen, wer es nicht möchte, lässt ohnehin die Finger davon. Wie es abliefert werden wir schnell mitbekommen, auch wann die ersten das Teil wieder abstoßen weil sie entteuscht sind (vielleicht ist ja besser als erwartet). Ich glaube die meisten hier wissen wo der Flaschenhals eines sochen Objektives ist. Auch wenn es hier gerne angebracht wird, kaum eine Normalknipser wird jemals A0 drucken, zumindest nicht in größeren Mengen und für Onkel Otto der Tante Lotte den Urlaub prässentieren nicht nur mit dem Knipsophon, sondern mit einer professionell anmutenden Kamera Bilder machen möchte, wird es allemal reichen.
 
Kommentar
Zumal der Hipster von heute seine Urlaubsbilder vor Ort mit 2 MB auf's Smartphone streamt damit im Social Network alle gleich die Meisterwerke bewundern können, oder sie nehmen gleich das Smartphone, auf ein paar Milliarden Bilder mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an.
Zoom ist praktisch, wenn's nicht so wäre würde sie keiner kaufen und die Leute könnten ihre Smartphones einhändig bedienen.
 
Kommentar
Ich schreibe sehr oft in Bildern um auch für den Letzten verständlicher auszudrücken und mit anfassbaren Beispielen zu verdeutlichen.
Auch wenn ich Gicht und Gischt verwechsel. Aber man wird nicht jünger und manche Buchstaben fallen eben mal unten durch oder erzeugen
Mißverständnisse oder Schmunzeln.
Dafür chäme ich mich nicht :)

Mit damaligen erscheinen der Zooms für Normalverbraucher wollte garantiert fast jeder so ein Wunderglas.
Bei uns war damals noch nicht daran zu denken. Die ersten Zooms kamen kurz vor der Wende aus Eigenproduktion.
Plötzlich spielte die Qualität nicht mehr die maßgebende Rolle. Komfort trat in den Vordergrund.
Und genau diese Zielgruppe wird mit dem 28-400 angesprochen. Isolde und Ewald auf Tenneriffa.
Ein ernsthaft fotografischer Gestalter nimmt davon Abstand.
Habe ich Zeit zum fotografieren dann nehme ich das Optimum was mir zur Verfügung steht und lasse es nicht zu Hause.
Urlaub oder Frei-Tage ist die beste Gelegenheit sich endlich einmal ganz intensiv mit angehäuften zu beschäftigen.
Nach dieser Freizeitmöglichkeit würde ich mich jedesmal ärgern mit einem 28-400 und irgendwelchen Kompromissen gearbeitet zu haben obwohl ich bessere Möglichkeiten besitze.
Vielleicht ist das 28-400 sehr gut und liefert über alle Brennweiten ordentliche Qualität. Die optische Entwicklung macht auch nicht Halt.
Nikon wird schon wissen was es für 1600 Dukaten macht.
Doch für mich bedeutet auch ein Objektivwechsel und dessen bewußte Auswahl vom Gedanken und Sehen
bis zum Ergebnis ein Erlebnis das ich nicht vermissen möchte.
Vielleicht einer der Alten unbelehrbaren Knacker..... ich möchte das aber so, weil ich schon immer so fotografierte und das Handy nur zum Knipsen aus der Hosentasche kommt.
Jedes Bild birgt Erinnerungen die ein Betrachter jedoch nicht sieht. Er beurteilt nur das Foto. Ich selbst, wie es entstand.
 
C
Christian B. kommentierte
Wir waren ja gerade in Nambia. Natürlich hatte ich meine beste Ausrüstung dabei und habe die meiste Zeit mit zwei Z9 und dem 2.8/14-24 sowie dem 2.8/70-200 hantiert und das Equipment tapfer jede Düne und jeden Berg hochgetragen. Dafür habe ich es ja angeschafft.

Am Ende der Reise sind wir noch einmal kurz mit dem Taxi in die Innenstadt von Windhoek gefahren, und da wollte ich nicht so behängt durch die Gegend stolzieren. An das FTZ setzte ich daher das winzige 3.5-6.3/18-300mm DX meiner Frau, die überhaupt keine Kamera mehr mitzuschleppen Lust hatte. Und was soll ich sagen - ich war sehr froh um diese Entscheidung. Mit der obigen Doppelkombination hätte ich mich sehr fehl am Platze und unwohl gefühlt; und die Abbildungsqualität, Fokusgeschwindigkeit, Leichtigkeit und Undaufdringlichkeit des Winzlings (obwohl an einer Z9) war überraschend gut. Es sind am Ende noch einige wirklich interessante Fotos entstanden; es wäre ein Jammer gewesen, hätte ich auf jede Kamera verzichtet; und ich habe den ganzen Brennweitenbereich ausgenutzt. Kleinbildäquivalent 5,3-9,5/27-450mm mit 20,9 MP - sehr praxistauglich.

Insofern sollte man seine Nase vielleicht nicht zu sehr über dieses Objektiv rümpfen. Auch für den Fotografen mit hohen Ansprüchen kann es in bestimmten Situation sehr hilfreich sein. Ich bin auf die ersten aussagekräftigen Tests sehr gespannt.
 
kommentierte

Akzeptiert. Ok ich bin nur in der Natur und brauche Eventualitäten mit Risiko nicht zu berücksichtigen.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

OK, ich habe 2x, 3x und ein 4x Zoom, aber mit 10-15x Zoom würde ich mich schon schwer tun. Bei gutem Licht (wie wohl in Namibia) könnten da auch mal ein paar technisch ordentlich Fotos bei rauskommen, aber gerade, wenn es eine spannende Fotosituation gegeben hätte, würde ich es doch bedauern, nicht zu einem besseren Objektiv gegriffen zu haben.

Wenn Tamron nun irgendwann die G2 Version vom 28-200/2.8-5.6 mit VR (OS) rausbringt, dann könnte ich mal ein "Superzoom" probieren. Am 61MP Sensor ließe sich das dann auch noch bis auf 300-350mm croppen. Ein Kompromiss, den ich wohl mal probieren würde.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Wir haben alle wohl eine ganz gute Brennweitenerfahrung und je nachdem, welche Brennweite vorne dranhängt, haben wir den selektiven Blick und sehen auch (fast) nur noch Motive, die zur Brennweite passen. Man ist dann sehr viel fokussierter. Hängt vorne ein Superzoom dran, so schwankt man innerhalb weniger Minuten zwischen Halbmakro, BiF-Versuch, Landschaft und dann wieder Streetportrait. Da ist dann nichts mehr mit fokussiert und konzentriert.

Ein Kompromiss ist da ein 2x, oder 3xZoom. Damit hat man etwas mehr Brennweitenspielraum, aber man bleibt im Prinzip noch bei ähnlichen Motiven. Oder anders ausgedrückt, habe ich vorne ein 20-40/2.8 dran, dann konzentriere ich mich auf ganz andere Situationen, als ich es beim 70-180/2.8 tue.
 
C
Christian B. kommentierte
Auch wenn man einen großen Brennweitenbereich hat, MUSS man ihn ja nicht nutzen. Man KANN ja trotzdem den optimalen Standort und die optimale Brennweite nehmen. Es ist halt nur die Auswahl größer. Ich kann damit umgehen und muss mich nicht künstlich beschränken.

Als sich an dem oben #70.3 geschilderten Abend kurz vor Schluss (wir warteten auf das Taxi) eine besondere Lichtsituation auftat (Im Hintergrund tiefschwarze Gewitterwolken, der Vordergrund wurde durch die letzten tiefstehenden Sonnenstrahlen golden angeleuchtet), bin ich ganz schön ins Rennen gekommen, um die besten Perspektiven zu finden. Denn das Hauptmotiv war ein hohes Gebäude, das nach symmetrischer Gestaltung schrie, ausserdem standen überall hässliche Strassenlaternen, Stromkabel, Schilder und Bäume im Weg. Mit einfach mal reinzoomen und Klick war es nix. Ich habe gestern abend noch einmal die Ergebnisse angeschaut und festgestellt, dass ich bei diesem schönen Motiv zum Schluss eher die mittleren Brennweiten verwendet habe. Weder die 18mm noch die 300mm, sondern 23mm und 80mm an DX. Natürlich hätte ich die Situation auch mit der Holy Trinity fotografieren können oder mit zwei Festbrennweiten. Aber an dem Abend war das kleine 18-300mm meiner Frau perfekt für mich. Die Bilder sind scharf und kontrastreich. Es ist nicht nötig, besondere Entrauschungsprogramme zu verwenden.

In dem Zusammenhang ist noch eins wichtig: „Dunkel“zoom oder „Suppen“zoom ist für derartige Zoomobjektive bei der heutigen Technik kein zutreffendes Pejorativ mehr. Mit Blende 6,3 / 8 kann man angesichts der High-ISO Fähigkeiten moderner Kameras keineswegs nur am helllichten Tage und bei Sonnenlicht technisch einwandfreie Bilder erzielen. Und diese Universalzooms sind heute erstaunlich scharf und gut korrigiert.

Wie ich oben schon schrieb: Mich persönlich reizt an dem neuen 28-400mm nichts. Aber es besteht weder Anlass, über das Objektiv noch über seine potentiellen Nutzer a priori die Nase zu rümpfen, wie das hier zum Teil geschieht.
 
Warum ums Verrecken will eigentlich jeder die eigene Beurteilung seiner Geräte vom eigenen Leben auf andere übertragen?

Jeder, der hier irgendwas noch schreibt, dürfte doch die üblichen Kriterien kennen. Mensch muss aber doch nicht erklären, wieso warum und sonstwie eine persönliche Entscheidung getroffen wird.

Uns verbindet - vielleicht - die Versuche, ein gutes Bild zu machen. Die Technik ist doch dabei ziemlich wurscht. Persönlich habe ich aus finanziellen Gründen meine heißgeliebte D200 bis 2014 genutzt. Die Aufnahmen sind immer noch klasse. Vor allem war ich da jünger und konnte wohin, wo ich jetzt anfange, altersgemäß zurückhaltend sein zu müssen.

Roundabout !500 sind nicht mal eben so bezahlt... damit ist der vielzitierte blöde - nur ein Objektiv - kaufende Mensch imho raus.

Sei es drum, streitet weiter.
 
3 Kommentare
kommentierte
Weil es sich in einem Forum so ergibt Stefan. Austausch, Sichtweisen, eigene Meinungen.
Lies mal die Thread Überschrift. Da wird ein spezielles Objektiv angekündigt welches den Nerv trifft oder eben nicht.
Keiner von uns hielt es bis jetzt in den Händen.
Also, über was soll man da eigentlich diskutieren?
Trocken und seitenlang über den Preis?
Somit entstehen persönliche Einschätzungen mit Abneigungen oder Zuspruch.
Das macht es interessanter bis die ersten Bildbeispiele hier zu sehen sind.
Mich persönlich hat es interessiert was zum Beispiel @Christian B. dazu bewegt, sich dieses Teil zu kaufen.
Und seine Darstellungen akzeptiere ich und überdenke sie auf mich bezogen. Auch wenn ich es trotzdem nicht kaufen werde.
Und daraus entsteht eine Diskussion mit Inhalt. Kein Verbot gegenüber den anderen die Finger davon zu lassen.
"Auf andere übertragen" macht hier keiner. Eigene Überzeugungen sind nur eine persönliche Darstellungen.
Ich habe somit aber die Gelegenheit diesen Blickpunkt auf mich zu projizieren und nochmals zu prüfen.
 
C
Christian B. kommentierte
Ich kaufe es NICHT! Ich kann mir aber vorstellen, dass man damit gut fotografieren und nicht nur knipsen kann.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Es ist für die Diskussion aber doch recht wünschenswert, wenn argumentiert und begründet (was bitte nicht mit "rechtfertigen" zu verwechseln ist!) wird, denn diese in den Raum gestellten Meinungs-Statements, die dann bloß nicht kommentiert oder argumentativ erwidert werden dürfen, sind eine Pest in Online-Foren geworden. Foren sind kein monodirektionales Sendemedium, das sollten bitte manche mal verinnerlichen. Selbstverständlich ist daher das Debattieren der Für und Wider von Werkzeugen nicht nur zulässig, sondern für ein Forum sogar wünschenswert. Dass am Ende dann doch unterschiedliche Sichtweise stehen bleiben und jeder sein Geld für das ausgibt, was ihm am besten für sich (!) erscheint, ist vollkommen natürlich und stellt kein Problem dar. :nixweiss:
 
Von der Übersicht der Backsteinwand bis zum Hinterteil der darauf krabbelnden Ameise - alles mit 1 Objektiv und ohne sich selbst auch nur 1cm zu bewegen.

Bin auf die Testaufnahmen gespannt.
 
Kommentar
Noch ein ergänzender Gedanke zum 28-400mm. Ich könnte mir vorstellen, dass Nikon als Zielgruppe auch die Videofilmer im Auge hat. Deren Bedürfnisse gehen den meisten von uns hier ja so ein wenig ab, mir auch. Aber @VisualPursuit hat ja immer wieder darauf hingewiesen, dass die Z-Objektive - wie man am geringen Focusbreathing sehen kann - gerade auch für diesen Zweck optimiert sind. Jetzt noch die Übernahme von RED. Video spielt also für Nikon eine größere Rolle als für uns hier. Beim Video ist ein Objektivwechsel während des Filmens ja nicht möglich. Insofern kann ein großer Zoombereich dort von Vorteil sein.
 
2 Kommentare
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Zoomobjektive werden in der "echten" Filmerei eher selten verwendet.
Gerade Cine-Objektive sind oft so ausgelegt, daß sie über alle Brennweiten
hinweg die Stellringe für Fokus und Blende an der gleichen Stelle und im
gleichen Durchmesser haben.

Idealerweise unterstützen sie auch das Cooke-i Protokoll - unverzichtbar
für die Integration mit VFX und z.B. der Unreal Engine.

Dann klappt man kurz Follow Focus und die Matte Box weg, nimmt eine
Festbrennweite ab und setzt eine andere an. Cooke-Stecker wieder ansetzen
und weiter geht's.

Die Anschlüsse für die echten Filmer sind auch weitgehend PL-Mount,
bei dem ein Überwurfring (Positive Lock oder Breech Lock) an der Kamera
das Objektiv fixiert, das Objektiv selbst wird nicht gedreht.

Man filmt für Spielfilm/Kino gar nicht so lange, sondern wechselt für viele
Szenen das Objektiv alle Nase lang.

Zooms findet man daher überwiegend bei Einzelkämpfern in Reportage
und Nachrichtenfilmerei.
 
C
Christian B. kommentierte
Es ging mir nicht um "echten" Film, sondern um die Videofunktion der Z-Kameras.
 
Vielleicht sollte man mal das Topic ändern in F 4-8.
Wollte mir das Teil schon fast für die Urlaubsfilmerei holen. Aber an F8 habe ich kein Interesse.
 
Helge
Helge kommentierte
habe gerade nochmal geschaut. Es geht schon bei 200mm auf F8 und da habe ich dann doch kein Bock drauf. Ist wohl eine Kopfsache, wenn man nur alles in maximal 2,8 hat.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Da bin ich bei @Helge, bei einem 400mm-Zoom wünsche ich mir am langen Ende eigentlich F5.6, F6.3 ist da schon ein Kompromiss. Aber F8 schon bei 200mm, die ich dann vielleicht noch auf F11 abblenden muss, damit die Schärfe passt, nöö... (Dann brauche ich auch kein VF mehr, dann kann man zu MFT greifen.)
 
C
Christian B. kommentierte
"Kopfsache" drückt es vermutlich richtig aus. Wie ich oben schrieb - ich war sehr verwundert über die Leistung des DX 3.5-6.3/18-300mm Nikkor. Das hat ja am langen Ende kleinbildäquivalent sogar f9.5/450mm. Das funktionierte aber einwandfrei an der Z9. Schnell, scharf und brilliant. Und die ISO waren - gegen Abend - noch unter 1.000.
 
P
pulsedriver kommentierte
Die Canon Gemeinschaft hat schon länger Erfahrung mit kleinen Offenblenden. Stichwort 100-400/5.6-8, aber auch 600/11 und 800/11. Die Unterschiede zwischen beiden Herstellern bei der ISO Leistung sind klein geworden, da kann man also sicher das eine oder andere auch auf das 28-400 übertragen.
Ich hab das 100-400. Und bin öfters mal mit dem Hund am Fluss. Für Landschaft null Problem. Der Stabi ist gut! Kman kann sogar mal bewusst Wasser verwischen ohne Stativ. Bewegte Motive? Hmm, Winter bewölkt, 1/500 oder weniger gewünscht, da gehen die ISO schon ordentlich rauf. Wenn es dann noch ca. um die Zeit des Sonnenuntergangs ist, wird es noch was knapper. Bei sonnigem Wetter? Null Problem!
Im WInter und in der Dämmerung nehme ich eher die Z7 mit dem AF-I 300/2.8 mit, wenn ich evtl Tiere fotografieren will. 2.8 ist aber auch ganze 3 Blenden besser. Und es sei auch klar gesagt: Für einen tiefen Preis bekommt man da nur das AF-I, wer die letzte Generation vom AF-S mit VR will, muss tief in die Tasche greifen. Das AF_I ist auch in Top Zustand unter 1000 zu haben. meines hat keine Geli und eine leicht verbeulte Front am Gehäuse, das ist wohl um die 500 anzusiedeln. Und wenn mit dem AF-I mal was mit dem AF ist, dann war es das eben, dann ist es ein MF Objektiv, nichts mehr zu machen, zumindest nicht für vernünftiges Geld.
 
Zuletzt bearbeitet:
C
Christian B. kommentierte
So wie ja auch im MFT-Format seit Beginn mit ähnlichen oder schlechteren kleinbildäquivalenten Öffnungen gearbeitet wird, die ja für die Möglichkeiten kompater Konstruktionen entscheidend sind. Ich gebe @Helge und @HaDiDi aber Recht, dass das gewöhnungsbedürftig ist.
 
Ich sage nur (wie einige andere ebenfalls), wir sollten erstmal abwarten bis es das Teil offiziell gibt und es erste Erfahrungsberichte von "normalen" Leuten gibt. Möchte nur daran erinnern, Nikons Z-Objektive sind allgemein klasse, es gibt bisher kein mir bekanntes Glas, welches schlecht wäre. Man muß sich nur mal beispielsweise die lichtschwachen Z DX Objektive 16-50 F3.5-6.3 und Z DX 50-250 F4.5-6.3 anschauen. Die sind grandios von Schärfe und allgemeiner Bildqualität. Da sollte so ein Z 28-400 F4-8 in kaum was nachstehen. Klar, F6.3 am langen Ende wäre nochmals besser und würde dann sogar mich ins Boot mit holen (als potentieller Käufer), aber auch mit diesen Blendenbereichen wird diese Linse seine Käufer finden und die werden zufrieden sein, da bin ich sicher. Nikon kann keine richtig schlechten Objektive mehr seit Z. ;)
 
G
Gianty kommentierte
@Metalhead
Die optische Leistung der heutigen Objektive wird erheblich durch kamerainterne Profile erzeugt. Das RAW Format ist weit weniger roh als angenommen.
 
P
pulsedriver kommentierte
es geht nicht um rundere Lamellen. Im Gegenteil, nicht perfekt runde sind die Chance, dass man sieht, dass die Blende auch bei Offenblende die Öffnung begrenzt. Und nicht sonst irgend eine Stelle im Objektiv. Denn die sind in der Regel perfekt rund. Dann gibt es keine Blendensterne und keine Vielecke im Bokeh von Spitzlichtern. Wenn man bei Offenblende hingegen sowas sieht, dann ist das für mich ein ziemlich deutlicher Hinweis, dass das Objektiv in seiner Lichtstärke eben an der Blende limitiert wird.

Etwas komplizierter ist dann die Frage, weshalb das passiert. beim 24-120 passiert es am kurzen Ende. Passiert das, obwohl die Bende mechanisch bis an den Anschlag offen ist? Also einfach weil sie an einer Stelle steht, wo das Loch in den Lamellen für mehr als f/4 bei 24mm grösser sein müsste als bei 120mm f/4? Oder wird die Blende einfach so angesteuert, dass sie bei 24mm nicht weiter aufgeht, obwohl sie mechanisch weiter auf ginge?

Wie dem auch sei: Tamron zeigt mit dem 28-200, dass man Lichtstärke länger halten kann. Auch bei Superzooms. Nikon geht da hingegen recht konservativ ran. Mir ist bewusst, dass für eine optimale Leistung am Rand z.B. bei 70mm f/4 der optische Aufbau aufwendiger würde. Aber ernste Frage: Muss das sein? Reicht es nicht auch, die gleiche Leistung wie jetzt ab der Blende wie jetzt Offenblende zu haben und zusätzlich noch 70mm mit f/4 aber nicht so dollem Rand? Das kann ich dann halt nicht nutzen, um bei zu wenig Licht für f/5.6 freihand Landschaft doch noch zu fotografieren, aber zum Freistellen von Portraits zum Beispiel. Würde das 28-400 in den unteren bereichen die f/4 länger halten und bis 200mm z.B. f/5.6, egal ob mich weichem Rand oder nicht, es wäre noch universeller einzusetzen. Vielleicht nicht sorgloser nach dem Motto: Halt drauf, egal wie weit du auf machst, es ist scharf bis zum Rand. Aber für gezielte Fotos könnte man was machen damit.
Ich persönlich würde so eine Varainte vielleicht sogar kaufen. Und dann je nach Einsatz gegen das 24-120 tauschen. So weiss ich aber: Wenn ich mit der Z7, 28-400 statt 24-120/4 und dazu der EOS R, 9mm, 15-35/2.8 und 50/1.4 LTM in den Urlaub fahre, dann hab ich nichts dabei, mit dem auch mal ein Portrait in üblicher Portraitbrennweite noch ganz OK geht. Das 24-120/4 kann das mit f/4 grade noch, das 28-400 hat dafür zu wenig Licht. Da müsste noch ein 85/1.8 oder 105/2.8 oben drauf mit, passt aber nicht auch noch in die Tasche. Also kommt statt dessen lieber das 100-400 RF in den Koffer und ich überlege jedes Mal vor dem Losgehen, ob nun die Z7 mit 24-120 in die Taschee kommt, oder statt dessen nur das 100-400 RF - was letztlich primär der Fall sein wird, wenn ich filme, die Z7 hat keinen Digiatlzoom für Video, leider, für 180p gäbe der Sensor ja 5x Digitalzoom her von der Auflösung .
Oder ich pack doch wieder das Apo Lanthar 90mm f/3.5 LTM ein, von dem ich mich mangels Nutzung eigentlich bald trennen wollte. Das ist eben klein genug, dass es auch noch rein geht.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Noch mal: Blendensterne entstehen an eckigen Übergängen zwischen zwei Blendenlamellen.
Bei Offenblende kann man das nur durch mehr und abgerundete Lamellen verhindern, die
dann ganz offen eben aus dem Strahlengang verschwinden.
Das bedingt aber verschiedene andere Nachteile wie oben ausgeführt.

Ein Kompromiss, keine Bösartigkeit.

Wie Du bemerkt hast ist das auch vom Strahlengang abhängig, also im Weitwinkelbereich
deutlicher. Das wird nicht aus Niggeligkeit begrenzt, sondern als Kompromiss aus Packmaß,
Stromverbrauch und sicherlich auch optischer Qualität.

Zum Rest: Du machst Dir zuviel Kopf. Es gibt kein Gesetz dafür welches Objektiv man mit
welcher Blende für Portraits einsetzen muss/darf, und das beste Objektiv ist das was man
dabei hat.
 
P
pulsedriver kommentierte
Am langen Ende verschwinden die Blendenlamellen auch ganz aus dem Strahlengang bei meinem Objektiv. Da limitiert offenbar irgend ein runter Tubus die Öffnung.

Portraits habe ich halt gerne was freigestellt. Ich kann auch mit 10mm f/8 eine Person fotografieren. Dann muss man aber extrem auf den Hintergrund achten und am besten auch recht nah ran. Wenn das so nicht gegeben ist, wird halt der Hintergrund auch scharf. Oder man macht es wie das Handy: Zwei Fotos, eines mit völlig anderem Fokus. Und dann setzt man aus denen freigestelltes Motiv und weichen Hintergrund zusammen. Kann man noch verfeinern auf 5 oder 10 Fotos, damit man auch den Übergang schön hinbekommt. Das hätte ich dann aber gerne als Funktion in der Kamera. Portraits mit scharfem Hintergrund mag ich weniger. Wenn andere das gerne machen, OK, hab nichts dagegen, ich mache es aber nicht.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Man steht sich mit sowas gern im Weg.
Ich war auch mal in der Situation daß ich Fotos von Häusern nur im orthogonalen Aufriss ertragen konnte.
Und dann hat WolKo (Wolfgang Kommerell) in de.rec.fotografie einen Aufsatz über Dekonstruktivismus
abgeliefert, für den ihm mein Dank ewig hinterherschleichen wird.

Der Knoten ist geplatzt, und ich habe unter dem Eindruck dieses Aufsatzes in wenigen Minuten
um das Düsseldorfer Schauspielhaus herum eine Bildserie geschossen die seitdem mehrfach
ausgestellt wurde. Muss ich wohl mal digitalisieren.
 
Für den Fall, daß das hier noch nicht verlinkt wurde, hab' ich hier eine "Pre-Production Sample Gallery" gefunden:


Die Dateien, geschossen mit einer Z8, können - als JPG - in voller Größe heruntergeladen werden.

Viele Grüße

von

Christoph
 
C
Christian B. kommentierte
Ich glaube nicht, dass moderne Kameras automatisch Fehler von Objektiven herausrechnen können, die keine CPU haben.
 
T
Tom.S kommentierte


Das geht für die Vignettierung und CA. Verzeichnungskorrektur funktioniert nur bei Hinterlegung der Objektivdaten in der Firmware und braucht CPU für die Identifikation.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ich bin gespannt, die gross der Abstand z.B. zum Nikon 28-85/2.8 oder 70-180/2.8 wird bei gleicher Blende. Beide gelten als sehr gute Objektive, wenn auch nicht als das aller Beste an Zooms, was Nikon zu bieten hat, die gibt es noch eine Preisklasse drüber. Und im Fall vom Tele auch eine Gewichtsklasse drüber.
Und um es klar zu sagen: Ja, ich erwarte, dass die beiden 2.8er besser sind. Die Frage ist nur, wieviel. D.h. wie gross muss man drucken, damit man es a) wenigstens im direkten Gegenvergleich sieht und b), fast noch wichtiger: Damit man ohne Gegenvergleich sagen kann, das war das 28-400 bei f/5.6 oder eben doch das 28-75 bei f/5.6. Unterschiede, die man nur im direkten Gegenvergleich einigermassen zuverlässig erkennt, stufe ich als gering ein. Nett, wenn es besser ist, aber nicht so dringend erforderlich für eine saubere Arbeit.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Ich bin gespannt, die gross der Abstand z.B. zum Nikon 28-85/2.8 oder 70-180/2.8 wird bei gleicher Blende. Beide gelten als sehr gute Objektive,...

Zwar schon drei Jahre alt das Video, aber als erste Anhaltspunkt immer noch interessant. Da wird das recht gute Tamron 28-200/2.8-5.6 mit dem Tamron G1 70-180/2.8 verglichen - auch für Zett sollte man daraus ein paar Informationen ziehen können. Für mich waren die Unterschiede zu groß, so dass ich lieber eine Zwei-Objektiv-Lösung bevorzugt habe. Bei dem großen Brennweitenbereich des Z28-400 und bald im Vergleich zum Tamron G2 70-180, erwarte ich noch einmal einen größeren Leistungsunterschied. - Für mich würde dann ein Z28-400 nicht die Lösung sein.




Hier ist noch ein Vergleichsvideo:

 
P
pulsedriver kommentierte
Das 28-200 hatte ich selber. Eine Zeit lang parallel das das 35/1.2 ART. Beides an der A7R II. Das Tamron zeigt wunderschön, was eigentlich geht. Bei 35mm und Offenblende (f/3.2) waren die Ränder was schwächer als beim Sigma ART auch bei 3.2. Bei f/4 war schon kaum mehr ein Unterschied auszumachen, auch in den Ecken nicht. Und bei f/5.6 war es definitiv dann gleich, nicht mehr feststellbar, welches Bild mit welchem Objektiv gemacht wurde.
Oder hier das 24/1.4 GM:
Vs das Tamron 28-200 bei 28mm:
Bei f/2.8 sind die Werte beider Objektive praktisch gleich, bei f/4 ist das Tamron am Rand gar besser als die FB.
Das Tamron ist auf Lichtstärke und maximale Leistung in den 2-stelligen Brennweiten gebaut. Sollte es mal für Z kommen und im AF bei wenig Licht gleich gut sein wie das 24-120 Z, dann kaufe ich es wieder. Ich hab unten ja sowieso ein 15-35mm dazu, da machen die 24 vs 28mm wenig aus. Das 24-120 wäre dann für die Fälle, wo ich nur ein Objektiv mitnehme wegen der 24mm, das 28-200 wenn ich mit einer Tasche mit mehreren Geräten drinnen losziehe.
 

...Du machst Dir zuviel Kopf. Es gibt kein Gesetz dafür welches Objektiv man mit
welcher Blende für Portraits einsetzen muss/darf, und das beste Objektiv ist das was man
dabei hat.---
Das wäre ein herrlicher Schlusssatz, mehr gibt es wirklich nicht zu sagen.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte

Na ja, für kreative Portraits braucht's kein 50 1.2, das schaffen viele mit 1.8 oder 2.8er Objetiven. Man kann sich vieles einreden.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

Wenn ich Dich nicht falsch verstehe, dann sind 1.2er-Objektive Spielzeuge für "reiche Snobs", aber sie haben kaum praktischen Nutzen?

Nun, wer gute Portraits mit einem 50/1.8 machen kann, wird mit einem 50/1.2 wahrscheinlich noch bessere und variantenreichere Bilder kreieren können. Und selbst wenn er das 50/1.2 auf 1.8 abblendet, wird die Bildanmutung und das Bokeh besser sein, als bei einem 50/1.8 bei Blende 1.8. - Unnütz ist ein 50/1.2 ganz sicher nicht, die Frage ist nur ob man die Kohle dafür bezahlen will und ob man das schwerere Objektiv schleppen möchte. (Ich habe mich gegen ein 50/1.2 entschieden - Bokeh klappt mit einem 85/1.4 sogar besser.)
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Unschärfe allein ist kein Gestaltungsmerkmal.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte

ICM, Motion Blur, fast nur Bokeh - es gibt viele Bildstile, bei denen Unschärfe überwiegt, oder das Bild nur aus Unschärfe besteht....


full
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Das ändert nichts an meiner Aussage, und Dein Bildmuster ist ein schönes Beispiel dafür.
 
Ich glaube nicht, dass moderne Kameras automatisch Fehler von Objektiven herausrechnen können, die keine CPU haben.
Durch das manuelle Hinterlegen von Objektivdaten wie Brennweite und Offenblende, können durchaus Korrekturwerte für z.B. Vignettierung, Schärfung, Kontrast... hinterlegt werden. Da reichen Grobwerte aus. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus bin ich mir sicher dass es gemacht wird.

Objektivspezifische Korrekturen sind ohne CPU nicht möglich, das ist korrekt.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ohne CPU und Firmware im Objektiv kann das nur reduziert gehen.
Letztlich so, wie man die Brennweite angeben kann. Für den IBIS. Also Indem man verschiedene non CPU Objektive abspeichert und dann das gespeicherte Profil manuell wählt.
Machbar wäre, was in einen RAW Konverter wie Capture 1 auch ohne Profil geht. Also CA reduzieren. Purple fringes reduzieren. Verzeichnung einfach tonnen- oder kissenförmig, komplexere Teile bleiben. Vignettierung reduzieren. Randschärfe erhöhen. Wobei beides vermutlich ohne einstellbaren Radius wäre, ab wann es wirkt, wird sonst auch sehr kompliziert zum Einstellen.
Bessere Resultate gibt es bestimmt, wenn der Objektivhersteller genaue Daten zur Korrektur liefert. Aber der Kamerahersteller kann auch ohne diese Daten mehr Korrektur erlauben, als er heute erlaubt. Nur: Welches Interesse hat er daran? Er will doch seine neuen Linsen verkaufen.
 
Christoph Blümer
Christoph Blümer kommentierte
Wie stellst Du Dir das jetzt genau vor mit dem Hinterlegen von Profilen für manuelle Objektive? Erkennen kann die Kamera sie nicht, manuell auswählen müsste man sie also in jedem Fall aus einer riesigen Liste. Was ist der Business Case für Nikon, Profile für alle alten Nikon-Objektive zu entwickeln und zusätzlich noch Daten von allen möglichen Dritthersteller-Objektiven zu sammeln und dort einzupflegen? Wie viele Kameras verkauft Nikon dadurch mehr, d.h. wo ist der RoI dafür? Entwickler sehen gerne immer nur das technisch Machbare, ohne die Grenzen des wirtschaftlich Sinnvollen im Blick zu behalten.
 
C
Christian B. kommentierte
Ich habe Dir eine ernstgemeinte Frage gestellt und Du antwortest mit einer versteckten Beleidigung. Ich bin kein Youtuber. Also bitte erkläre mir, wie das - automatisch - gehen soll, dass die Vignettierung und Verzeichnung eines Leica Elmarit 2.8/28mm und eines Nikkor 2.8/28mm Ai-S automatsch durch eine Z-Kamera korrigiert werden, wenn man bei den Einstellungen für Objektive ohne CPU 28mm Brennweite und Blende 2.8 eingibt. Oder 9mm und Blende 5.6 für das LAOWA FFII W-Dreamer.
 
volkerm
volkerm kommentierte
@Gianty ... zumal die Vignettierung auch stark von der eingestellten Blende abhängig ist, diese aber nicht zum Gehäuse übertragen wird. Bei der Verzeichnung ist's ohnehin sehr vom konkreten Objektovtyp abhängig.
 
T
Tom.S kommentierte
Für die Korrektur der Vignettierung braucht die Kamera keine Daten. Der Helligkeitsabfall zum Rand hin, wird aus dem gemachten Bild ermittelt.
 
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