Nikon D200 und Nikon Makro 2.8 105mm VR

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Hallo Marco,

hilfreich für sinnvolle Ratschläge wäre hier nur ein Foto, aus dem man Deine Unzufriedenheit auch nachvollziehen kann - also z.B. ein 100%-Crop des relevanten Bildteiles in 900 Pixel Breite ...

Gruß Norbert
 
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... kann Deine Unzufriedenheit jetzt verstehen, überlege aber noch, in welche Richtung die Ursachenforschung gehen soll.

Ich frage mich, was in den Exifs "Flash = Strobe return light detected" bedeutet - heißt das, dass Du indirekt geblitzt hast? Dann wäre das 1/60 als in Anbetracht der Brennweite viel zu lange Verschlusszeit eine mögliche (Verwacklungs-) Erklärung.

Andererseits sprichst Du aber von falsch sitzendem Fokus - davon sieht man bei desem Bild nichts.

Gruß Norbert
 
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So wie sich das optisch (wie denn auch sonst) mir darstellt liegt die Schärfe auf der Schuppe links vom Auge. In den Exifs lese ich 1/60" bei F6.3.

Versuch mal
1. Spiegelvorauslösung [eliminiert Verwackelung durch Spiegelschlag]
2. Belichtungszeit auf 1/125" verkürzen [beugt Bewegungsunschärfe vor]
3. Blende auf 18 abblenden [schenkt einiges an Schärfentiefe]
 
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Ist das Bild links etwas schärfer als rechts, oder habe ich einen Knick in der Optik?

Wo lag der Fokus?
Auge?

Ich habe heute diesen Test mit meiner D200 + VR 18-200 gemacht.
Ergebnis werde ich morgen in einem eigenen Thread posten.
 
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Hallo Marco ...

... nach meiner Rechnung hast Du einen sagenhaften Schärfentiefebereich bei ...

... Brennweite = 105 mm ... Blende 6,3 ... Gegenstandsabstand = 300 mm ... Schärfentiefebereich = 1 mm (!) ...

... gehst Du dichter ran, sind's noch weniger ... um hier eine einigermaßen passable Schärfentiefe zu erreichen,
brauchst du bei gleichen Abstand in etwa Blende 50 (!!) = 10 mm Schärfentiefe ...

... Gruß Bruno
 
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Hallo marco4040,

offenbar ist die Bildserie mit 1/60s und ohne VR gemacht. Bei der hier vorliegenden Kombination aus Belichtungszeit und Abbildungsmaßstab würde VR sicher noch etwas bringen. Leider schweigt sich ViewNX darüber aus, ob VR ein- oder ausgeschaltet war...und wenn Du in Dauerfeuer belichtet hast...???

Aus meinen eigenen zahlreichen Eidechsenfotos des letzten Jahres weiß ich, das die Tierchen fast dauernd geringfügig die Augenpartie bewegen, jedenfalls die Wildlebenden. Dieses Muskelspiel äußert sich weniger in geänderter Augenstellung, sondern betrifft mehr die Augenlider, also den Bereich auf den man so üblicherweise scharfstellt.
Daraus resultierende Unschärfeeffekte habe ich bis zu Belichtungszeiten von 1/90s bemerkt, trotz Stativ und SVA und Kabel, und könnte auch in Deinen Bildbeispielen vorliegen, z.B. als Reaktion auf den Blitz.
Ich erwähne das hier, weil dieser spezielle bewegungsbedingte Effekt schwer von Kamerazittern zu unterscheiden ist.

Mir geben die Bilder keinen Grund, das Objektiv in Zweifel zu ziehen. Sie sind schlicht Verzittert. Vielleicht durch den Fotografen, vielleicht durch das Motiv. In jedem Fall gerade genug, um sich darüber zu ärgern.
Wie ist denn die Ausbeute bei garantiert unbewegten Motiven unter ähnlichen Belichtungszeiten?

Beste Grüße,
Thomas
 
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AN ALLE, DIE AUF MEINE FRAGE GEANTWORTET HABEN:

VIELEN DANK :up:für die Hinweise und Tips !

Nach jetztiger Einschätzung liegt zu 70% das Problem hinter der Kamera. Ich werde einzelne Empfehlungen in Ruhe testen. Mal schauen, wie die Ergebnise dann aussehen. Sofern daraus noch Fragen resultieren, komme ich gerne auf das Forum zurück. MERCI
 
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