Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Farben und Strukturen zauberten Bilder an den Himmel und viel Fantasie braucht es nicht, um Figuren und Wesen zu sehen oder sich eine Geschichte auszudenken ...
Der Mond war wieder einmal sichtbar und setzte sich wunderschön in Szene ... die Nacht verabschiedet sich und überlässt dem Tag das Tätigkeitsfeld ....
Feuchte Luft verstärkt die Düfte der Tiere ... unsere Hunde lieben es ihnen nach zu gehen ... was sie am Boden fasziniert, fasziniert mich am Himmel ...
Von über zehn Fotos blieben heute Morgen deren drei Bilder übrig. Zu sehr war ich mit meiner Geschichte im Zusammenhang mit Grossvaters Geschichte in Afrika beschäftigt.
Als ich vor einiger Zeit hier einen Thread eröffnete, "Ich war noch nie in Afrika", dachte ich heute, dass ich dank der Geschichte meines Grossvaters mitten drin bin...
Den aktuellen Thread über Afrika kann ich aber zur Zeit nicht weiterführen, da mir das Thema zu nahe geht. Also nehme ich Afrika zu mir im Alltag, und der beginnt jeden Tag neu auf meinen morgendlichen Spaziergängen ...
Was ich in mir trage gehört mir und gehört vor allem zu meinem Leben. Ich kann keine Verantwortung für andere Lebensgeschichten übernehmen, aber es liegt in meiner Verantwortung, mir bewusst zu werden, was ich an vergangener Geschichte in mir selbst trage ...
Auf alten Fotos meines Grossvater ist auch Nebel zu finden. Nebel bildet sich immer gleich, ob in der Schweiz oder in Afrika. Und so war ich heute Morgen in Afrika ...
Es macht Sinn zur Zeit, jeden Morgen den gleichen Weg zu gehen. Neues würde es nicht ertragen, zu sehr ist mir die Geschichte meines Grossvaters in Afrika neu und berührt mich.
Langsam wird es hell um das Familiengeheimnis, langsam kriegt eine vermeintlich heroische Wolke Umrisse und wird greifbar.
Afrika und die Schweiz liegen nur geografisch weit auseinander. Ein Teil ihrer Geschichte vereinen sich aber in mir, egal wo ich mich aufhalten ...
Und so war ich heute Morgen in Afrika ... tief drin ...
Meine Morgenspaziergänge unter der Woche sind nicht mehr fotogen. Oft höre ich dann leise Musik und lasse mich in der Dunkelheit von Tönen und den wenigen optischen Reizen tragen ...
Am Wochenende suchen Claudia und ich dann Spazierwege oberhalb des Nebels .... so wie letztes Wochenende ...