Malawi - das warme Herz Afrikas

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Vielen Dankf für das ganze positive Feedback
Nach einer längeren Pause mit weiteren Reisen möchte ich den Reisebericht fortführen.

Hier noch eine Abendstimmung aus dem Liwonde Nationalpark.
Die Bilder sind auf dem Rückweg von einer Nachmittagspirschfahrt
auf dem Shire entstanden.

#76


#77
 
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Die näcshte Reiseetappe fürht vom Liwonde Nationalpark
zurück zur Hauptstadt Lilongwe.


500_Malawi_only

Die ersten 16 km führen auf Sandpisten durch kleine Dörfer und Felder.
Im Tal des Shire wird viel Baumwolle angebaut.
Die Bauernhöfe sind sehr klein.
Typisch ist die kleine Veranda.
Für den Transport wird die Baumwolle in Säcke gepresst.

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An der Wasserpumpe

#79


Ein typischer Bauernhof mit Speichergebäude.
Das afrikanische Leben findet vor dem Haus statt.
Hier wird Geschirr gewaschen.

#80


Sobald ein Aufo vorbeifährt, kommen die Kinder angerannt.
Botelo - Botelo - Botelo!
Sie wollen leere Wasserflaschen haben.
Diese sind wichtige Transport- und Aufbewahrungsgefäße für z.B. Speiseöl und Petrolium.
Die leeren Wasserflaschen geben wir gerne.

#81


Ein paar Kinder scheinen auch große Fans von Pink Floyd zu sein.
Sie rufen Money, Money ...
... aber dann stockt es schon bei der ersten Strophe!
 
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Zurück auf der Hauptstraße geht es dann auf guter Teerstraße zurück zur Hauptstadt Lilongwe.
Die Verkehrsdichte ist gering.
Diese Passagiere haben unentwegt gemeckert?
Ob es ihnen zu langsam ging, zu unbequem war, oder der Fahrpreis zu hoch war

#82


Dieser junge Mann hat die Sau rausgelassen.
Ob er mit der Sau beim Eber war, um dort Schweinskram zu machen?
Leider haben sich beim "Drive-by-Shooting" bei meinen
Bild ein paar Grashalme vor das Gesicht gemogelt.
Mein Freund Hugo hat es besser gemacht:

Bild von Hugo Bugl

Seine Homepage hat auch noch weitere sehr schöne
Bilder von unserer Malawi-Reise und weiteren Reisen.

Hab den Wagen voll geladen ...

#83


Auch LKWs haben oft schwer zu tragen.
Es wird gepackt, was irgendwie noch draufgeht.

#84


Trotz geringer Verkehrsdichte gibt es viele Unfälle.
Dann muss die Ambulanz - eine Enduro mit Beiwagen - ausrücken.

#85
 
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Immerhin sind die Leute dort blitztechnisch auf dem letzten Stand!
 
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Vielen Dank für die tolle Reportage,faszinierend.
Hattest Du mal Stresssituationen, größere Probleme. Wie seid Ihr
gereist, wo übernachtet. Malaria-Prophylaxe, Magen-Darm??

Sorry, bin neugierig.
 
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Hallo Burkhard,

Stresssituationen? Nein
größere Probleme? Nein
Wie seid Ihr gereist? Toyota Landcruizer, lang, 3 Dachlucken (siehe Post 1)
wo übernachtet?
Zomba: Ka Chawe Inn (2 Nächte)
Liwonde NP: Mvuu Lodge (3 Nächte)
Lilongwe: Sanctuary Lodge (1 Nacht)
Chintheche: Chintheche Inn (3 Nächte)
Nyika NP: Chelinda Camps (3 Nächte)
Liwuwa Forest Lodge (1 Nacht)

Malaria-Prophylaxe?
Dabei gehabt, da aber keine Mücken da waren nix genommen.

Magen-Darm??
Im Chintheche Inn Probleme gehabt.
Ich habe die Vormittagstour zur Mission/Schule nicht machen können.
 
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Ich mache jetzt einen Sprung nach Chintheche am nördlichen Malawisee.

Der Malawisee bedeckt ca. 1/4 von Malawi.
Er ist über 500 km lang und rund 70 km breit.
An windigen Tagen entsteht eine Brandung.
Man hat eher das Gefühl am Ozean zu stehen, statt an einen See.

Sonnenaufgang am Malawisee

#86


Das Chintheche Inn hat rund 10 Zimmer und liegt direkt am See.
Wir waren die einzigen Gäste und hatten den Strand für uns alleine.
Der Hotelstrand soll frei von Krokodilen und Bilharziose sein.

#87


Ein Hammerkopf in der Brandung

#88


Die Nachbarbucht ist noch naturbelassen.
Das Fischerboot hat auch schon bessere Zeiten gesehen.

#89
 
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Das Abendessen hatte gewissen Zutaten, die meinen Darm zur Rebellion getrieben haben.
Statt einer Exkursion in die nahegelegene Mission oder in die
Schule (1200 Kinder, 7 Lehrer, Schulkasse mit über 100 Kindern!),
habe ich im Hotelgarten ein paar Vögel geknipst

Nektarvogel (Männchen)
#90


Schwarzkopfbülbül
#91


Senegalamarant
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Das Domenikanerwitwenmännchen umwirbt ein Weibchen.
#93


Auch Schmetterlinge gibt es dort reichlich
#94
 
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Hallo Bernd, diesen Fred habe ich im Sommer verpasst, es freut mich ihn jetzt entdeckt zu haben. Besonders lange verweil ich bei bei den Bildern von den einfachen Lebensbedingungen der Menschen, geniesse die fröhlichen Gesichter #4 und #30-33, besonders 33!
Gratulation und Respekt zu Deiner Fotosafari in Afrika :up:
 
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Danke Klaus,
es kommen noch mehr fröhliche Gesichter.

Der Malawisee ist mit seinen Fischreichtum ein wichtiger Proteinlieferant.
Dadurch ist die Bevölkerungsdichte in Malawi höher, als in den Nachbarländern.

Von kleinen Booten oder Einbäumen werden die Netze ausgelegt.
#95


Wenn wegen starker Brandung die Fischer nicht mit Ihren kleinen Booten auf den See können, dann reparieren sie ihre Netze

#96


Die nächste Generation wird ihn bald unterstützen

#97


In der Nähe des Sees gibt es frischen Fisch zu kaufen

#98


oder auf dem Markt für den Verkauf dekorativ grupiert

#99
 
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Die Menschen in Malawi sind sehr freundlich und lassen sich auch gerne fotografieren.
Die Bilder sind in einem Dorf in der Nähe des Hotels entstanden.

Die Familien sind groß. Zehn Kinder und mehr sind keine Seltenheit.
Der Durchschnitt liegt zur Zeit bei 7 Kinder pro Familie.

Hier hat eine stolze Mama Zwillinge.
In Afrika ist es ganz normal, dass die Kleinen öffentlich gestillt werden.

#100


ein stolzer Papa mit seinem Sohn

#101


ein Junge
#102


und eine fröhliche Frau.
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sicher die Menschen
schwere und auch unförmige Dinge auf den Kopf sicher balancieren können.

#103


Dieser kleine Junge schaut nicht ganz so fröhlich.
Aber wenn die einzige Hose in der Wäsche ist
und fremde Männer mit Fotoapparaten kommen ...

Deshalb ein kleiner Hinweis an dieser Stelle.
Wenn jemand nach Malawi fährt, die Menschen freuen sich über (gebrauchte) Wäsche,
insbesondere Kinderwäsche!

#104
 
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Hallo Bernd,

schön das dein Reisebericht weiter geht!
Super Bilder und super Texte. Einfach beneidenswert.

Danke. :up:
 
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Kassawa (auch Cassava, Maniok) ist das Hauptnahrungsmittel am Malawisee.
Die Pflanzen kommen aus Südamerika, sind robust und pflegeleicht.
Sie können zweimal im Jahr geerntet werden.
Die Knollen sind stärkehaltig.

Hier wird ein Feld gerade geerntet

#105
--- Sorry, bei diesen Bild hat die 250k Bildgrößenbegrenzung zugeschlagen ---


Kassawa gehört zu Familie die Wolfmilchgewächse und ist giftig.
Beim zerteilen der Wurzeln entsteht Blausäure.
Daher werden die Wurzeln in Wasser eingeweicht und zerkleinert.
Anschliessend werden sie mehrere Tage in der Sonne getrocknet.
Dabei kann die Blausäure entweichen.
Vor jedem Haus sieht man ein paar Quadratmeter Kassawa beim Trocknen

#106


Die getrocknete Kassawa wird zerstampft.
Das ist Frauenarbeit und oft auch Mädchenarbeit.

#107


anschliessend wird das Mehl ausgesiebt.

#108


Dann wird im großen Topf das Kassawamehl gekocht und zu
einen Knetbaren Brei verarbeitet.
Dabei verlüchtigt sich auch die restliche Blausäure.
Gekocht wird bei offenem Feuer
und in den kleinen Topf ist die Beilage, dicke Bohnen.

#109


Der Kassawabrei heißt Kondole (teilweise auch Nsima, wobei das Maisbrei ist) und ist die Nationalspeise.
Guten Appetit!

#110


Man kann auch das Kassawa-Mehl auf dem Markt kaufen

#111
 
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Nach drei Nächten am Malawisee geht die Reise
über Mzuzu in den Nyika Nationalpark



Der Malawisee liegt auf rund 500m über NN.
Von da aus geht es immer höher in die Berge.
Am Anfang ist die Strasse noch geteert und wir kommen zügig voran

#112


hier eine Ortsdurchfahrt

#113


Die Strasse wurde immer schmäler und ging in eine ausgefahrene Piste über.
In diesen Abschnitten erfolgt der Personenverkehr mit Pickups.
Die Leute sitzen, hocken, stehen, hängen auf und an der Ladefläche,
während der Pickup über die Rüttelpiste hüpft.
Die Fahrzeuge sind auch vom täglichen Einsatz auf diesen Strassen gezeichnet.
Es ist schon beeindruckend, was diese Fahrzeuge alles aushalten.

#114
 
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In vielen Gesichtern spiegelt sich die Erkenntnis wieder, dass Glück und Zufriedenheit nicht unbedingt materiellen Reichtum voraussetzen.

Sehr schöner Reisebericht mit ausdrucksstarken Fotos.
Danke für die Zeit und Mühe, die du dir genommen hast, um deine Malawi Erlebnisse mit uns zu teilen.

:hallo:
 
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In vielen Gesichtern spiegelt sich die Erkenntnis wieder, dass Glück und Zufriedenheit nicht unbedingt materiellen Reichtum voraussetzen.

Das ist auch mein Eindruck.
Bei uns wird Glück und Zufriedenheit zunehmend an Statussymbolen festgemacht. Manche Menschen sind schon unglücklich,
wenn ihre D3 ohne "S" oder "X" auskommen muss.

Sehr schöner Reisebericht mit ausdrucksstarken Fotos.
Danke für die Zeit und Mühe, die du dir genommen hast, um deine Malawi Erlebnisse mit uns zu teilen.

Danke für die Blumen.

Zwei Dritte der Reise sind jetzt schon in der Reportage enthalten.
Ein paar Bilder habe ich noch auf Lager.
Wenn es den Mods zuviel wird, bitte sagen, bevor ich den Server sprenge.
 
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Eine Menschengruppe am Straßenrand hat unser Interesse geweckt.
Unter der Anteilnahme der ganzen Familie wird gebuddelt

#115


dann wird ein Feuer angezündet und der Rauch in das Loch gewedelt

#116


Mit dem Holzprügel in der Hand wird nach den Bewohnern des Erdloches gesucht.
Aber durch den Rauch sind die Bewohner so benommen, dass sie nicht mehr entkommen können.
Der Lohn der Arbeit: Reiche Beute!

#117


Von den Kindern wird die nach Luft ringende Maus nochmal gestreichelt

#118


Auch Mama-Maus mit Babys wird gefangen.
Die kleinen nakten Mausbabys hängen noch an den Zitzen.
Mitgehangen - mitgefangen!

#119


Auch nach mehrfachen nachfragen sagt unser Guide, dass es sich um Mäuse, nicht um Ratten handelt.
Es könnte sich um Elefantenmäuse handeln.
Die werden bis zu 30 cm lang.

Ohne die Mäuse ist die Maisernte sichergestellt.

Was man mit den Mäusen macht ...
... zeige ich am Ende der Reise.
 
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