pdc.h schrieb:
Hallo "woici",
eine weitere Herleitungsvariante wäre doch, dass man den Grund/die Message des Künstlers (ich verwende diesen Begriff hier bewußt, denn auch in der Kunst, bzw. als Betrachter/Käufer/Konsument(?)) erschließt sich der vorgenannten Interessentinnengruppe die Aussage nicht (immer) direkt oder halt' gar nicht.
Also verstehe ich als Betrachter die Aussage nach erst mehrfacher Betrachtung/Auseinandersetzung mit dem Werk erst später oder eben nicht - was aus meiner Sicht aber auch nicht wirklich schlimm ist, denn man/frau kann/muss ja auch nicht alles und jeden verstehen.
Mir persönlich ist es aber wichtig, darum erkläre ich mich und frage auch gezielt nach, was genau mit dem Bild ausgesagt werden sollte. So entsteht vielleicht ein Dialog, der zur Klärung und/oder Anregungen führen kann - man unterhält sich, idealerweise, auf Augenhöhe und profitiert voneinander.
Die aus meiner Sicht allemal bessere Variante, als zu verreissen, "Thanks" zu setzen oder sich nicht mehr blicken zu lassen, hat man mal sein Statement "fallen lassen".
die anführungszeichen kannst du weg lassen...

prinzipiell muss ich dir recht geben, aber das hier ist kein museum mit einer klientel, die explizit die bilder anschaut, um eine vielleicht nicht so offensichtliche message zu entdecken.
und sind wir doch mal ganz ehrlich, 95% der hier gezeigten bilder haben keine message, sondern sind einfach nur bilder.
die persönliche "betroffenheit" z.B. bei einem kinderbild oder einem bild eines haustieres, kann man in einem bild nicht unterbringen... solche bilder, von denen man aus bestimmten gründen persönlich betroffen ist, sollte man m.e. auch gar nicht zeigen...
praktischerweise gibt es hier doch zwei sektionen... die diskussion und just for fun... habe ich ein problem mit einem bild und weiss nicht mehr weiter, stelle ich es in die diskussionen... wenn ich ein problem mit der bildaussage habe, schreibe ich schon einleitend in den text, auf was es mir ankommt... habe ich ein technisches problem, schreibe ich auch das in die einleitung... will ich einfach nur für mich wissen, wie ein bild bei den betrachtern ankommt, schreibe ich gar nichts dazu... muss aber eben auch damit rechnen, dass jemand "ich finde das voll übel" schreibt... will ich das nicht, stelle ich es in just for fun und schreibe dazu, dass ich das alles so gewollt habe und verbesserungsvorschläge und kritik nicht wirklich erwünscht sind...
so what?
ehrlich gesagt verstehe ich das problem nicht... ein "sorry, da kommt nichts bei mir an, ich persönlich hätte das bild im papierkorb versenkt" ist mir deutlich lieber, als ein thanks, das nur darauf abzielt, dass ich mich mal dafür revanchiere und mit dem bild so gar nichts zu tun hat.
ich habe, so ich das möchte, noch immer die möglichkeit nachzufragen, warum das bild eher für die tonne sein soll... auch da kann ein konstruktiver meinungsaustausch stattfinden... meist deutlich befruchtender als mit jemandem, der erst mal pauschal alles lobt.... natürlich lebt es sich aber deutlich einfacher, wenn man negative anmerkungen ignoriert und sich nur die lobenden zu herzen nimmt... der lerneffekt ist dabei natürlich ungeheuer gross
