...und eine D300 ist technisch gesehen bestimmt besser als eine F3. ..
nehm für den Vergleich mal die F6, weil das besser passt. OK?
"
Anders" finde ich Treffender. Beides sind Werkzeuge, die des Fotografierenden Intentionen in Bilder umsetzen sollen.
Mit der F6 habe ich auch lange geliebäugelt, zum Ausprobieren dieser "Sorte Werkzeug" aber erst mal eine F100 angeschafft, weil dies günstiger war.
Fazit: Hat Spass gemacht, aber jetzt ist es auch genug, und die F100 wird wieder einen neuen Besitzer finden müssen.
Grund: So komfortabel AF auch sein mag, für meine art zu Fotografieren passt manueller Focus besser. Desgleichen die Weise der Belichtungsmessung. Zwar habe ich die Matrixmessung der F100 als sehr zuverlässig erlebt, (und die F6 legt ja bekanntlich in diesem Sektor nochmal eine "Schippe drauf"), aber letztendlich bin ich bei Fotos die mir Wichtig waren immer zur Mittenbetonten Messung gewechselt, da ich den einprogrammierten Refernzen letztendlich nicht zu 100% traue, und mich andererseits auch Wohler fühle, wenn ich meine Erfahrung und mein Wissen benutze, statt die Verantwortung einer Automatik zu übergeben.
Ergebnis war, das ich nach ein paar Filmen die F100 in den meisten Fällen wie eine F3 benutzt habe. Zeitautomatik, Mittenbetonte Messung.
Zudem habe ich noch bemerkt, das ein Werkzeug wie die F100 (oder F6) mich dazu verleitet, wesentlich mehr Aufnahmen zu machen als die F3. Eine Weile habe ich mich, auch was die Bildfrequenz anbelangt, in meine D200 Zeiten zurückversetzt gefühlt. Auch das Resultat war mit dieser Zeit vergleichbar. Mehr Fotos, aber weniger "Ausbeute", was jene Bilder anbelangt, die von mir "Geliebt" wurden.
Der Einschätzung, das digitale Fotografie eine Bereicherung darstellt, kann ich mich mittlerweile auch anschliessen. Nicht zuletzt ein Verdienst von "comabird", der anschaulich die "anderen" Möglichkeiten dieser Technik vermittelt. Seine Aufnahmen stehen für mich auch nicht in Konkurrenz zur analogen Fotografie, sondern betreten Neues und spanendes Terrain.