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@Roland: Gleiches Spiel bei der B-Zeitung. Ein Kollege klagte mir, dass so genannte Fotos von Leserreportern besser bezahlt, als seine. Erst beim zweiten Bild für eine Serie gäbe es mehr, aber diesen Fall hätte er noch nie erlebt.
Da machter wohl was falsche oder ??? Denn...... Fotografie ist nicht schwierig solange man nichts davon versteht ...
Hmmm...so einfach ist das auch wieder nicht. Klar gibts atemberaubende Bilder ohne Freistellung, aber um diese gehts IMO auch nicht in obigem Artikel aus der aphog. Es geht wohl eher um die Fotos mit unterlassener Freistelllung, um die lieblosen, hingeknipsten Zeitungs- und Illustriertenbilder, die im Zuge der Banalisierung (...was für ein WortIch stell einfach mal die World Press Foto Galerie in den Raum, als Gegenthese zur Behauptung, daß nur ein Foto mit Freistellung ein gutes Foto ist.
...) des Fotos immer häufiger anzutreffen sind.Ich stell einfach mal die World Press Foto Galerie in den Raum, als Gegenthese zur Behauptung, daß nur ein Foto mit Freistellung ein gutes Foto ist.
http://www.worldpressphoto.org/inde...k=blogsection&id=18&Itemid=187&bandwidth=high
Es geht wohl eher um die Fotos mit unterlassener Freistelllung, um die lieblosen, hingeknipsten Zeitungs- und Illustriertenbilder, die im Zuge der Banalisierung des Fotos immer häufiger anzutreffen sind.
Es geht wohl eher um die Fotos mit unterlassener Freistelllung, um die lieblosen, hingeknipsten Zeitungs- und Illustriertenbilder, die im Zuge der Banalisierung (...was für ein Wort...) des Fotos immer häufiger anzutreffen sind.

Ist doch schön, wenn man ein klares Weltbild hat.
Analog = Gut, Digital = Böse
Tatsachen und Fakten verwirren da nur........
Wenn man bemerkt, dass Fotoreporter entlassen werden und Knipsbildchen eingefügt werden heute, dann hat das NULL mit irgendeiner Tehcnik zu tun, sondern nur damit immer billiger zu produzieren.
(...)
Wie das bei Tageszeitungen genau aussieht, weiß ich nur am Rande, aber es werden bei uns defnitiv immer mehr Bilder von Hobbyknipsern verwendet, dei bei der 50 Jahr Feier ein Bild gemacht haben, statt dass man da einen Fotografen hinschickt. Bei dieser Art von Doku braucht es imho auch nicht mehr, genausowenig wie von den Partybildern, wo immer 2-3 Mädels (austauschbar) in die Kamera grienen (oder Jungs ihre Bierflasche hochhalten). Auf diese Bilder könnte man getrost auch verzichten ohne den Informationsgehalt deutlich zu reduzieren. Aber billiger ist das ......


Die analoge Fraktion macht den grossen Fehler nicht die nach wie vor vorhandenen Vorteile der analogen Fotografie zu geniessen (Archivierbarkeit), sondern in einer seltsamen rückwärtsgerichteten Nostalgie in Erinnerungen zu schwelgen. Darf ich behiflich sein? Früher kostete in Österreich die Ausarbeitung eines Filmes ein kleines Vermögen, weil jeder Abzug kostete über 50 cent, die Filmentwicklung satte 2€, sodass ein 36 Bilderfilm 22€ Ausarbeitungs- und Entwicklungskosten verursachte. Außerdem dauerte es bis zu 4 Wochen. Der unvergessliche Alexander Borell publizierte den heute sicher nicht mehr nachvollziehbaren Scherz: "Warum dauert die Entwicklung der Filem so lange? Weil sie in die Entwicklungsländer zum entwickeln geschickt werden." Haha!
Fotografie hatte damals etwas betuliches. Onkel Karl mit seiner Leica wo jedes Foto wegen der Kosten zelebriert wurde, und der Film von Wiehnachten bis Ostern drinn war.
Ich will auch keine mechanischen Kameras mehr, wo ich Belichtung und Entfernung manuell einstellen muss, und man die besten Augenblicke eh versäumt.
Und wenn man nach 3 Wochen endlich die Fotos abholen darf (Öffnungszeiten der damaligen Fotoläden 8-12, 16-18h), man erst entdeckt was man alles falsch gemacht hat. Super.