Diese Meister ihrer Kunst wußten mit einer F3 und den langen Tüten perfekt umzugehen, das Motiv richtig herauszuschälen, ebenso wie die Meister der Schwarzen Kunst, die Bilder geradezu saftig-glänzend zu Papier zu bringen. Respekt!
... während die Zeitungsknipser heute vor allem mit Weitwinkel-Gummilinsen herumlaufen und dem Motiv belästigend nahe auf den Pelz rücken...
Aber Rettung ist nahe - die Vollformat-Sensoren werden uns, da bin ich optimistisch, eine Renaissance hochlichtstarker Objektive bescheren.
Man stelle sich nur vor: eine D3 auf 12.800 ASA (pardon, ISO) mit einem 1.4/85er oder dem 2.0/135er... himmlische Aussichten.
Warum?
Diese Meister ihrer Kunst wußten mit einer F3 und den langen Tüten perfekt umzugehen, das Motiv richtig herauszuschälen ... Respekt!
Während die Zeitungsknipser heute vor allem mit Weitwinkel-Gummilinsen herumlaufen und dem Motiv belästigend nahe auf den Pelz rücken...
....Nach objektiver Betrachtung sind fast alle Bilder körnig, unscharf und verwackelt. ABER: Ein einziges dieser Bilder sagt (meiner Meinung nach) mehr über die dargestellte Szene und das Thema Rallyesport im Allgemeinen aus als 100 knackscharfe, unverrauschte und perfekt fokusierte Dutzendbilder.
Möglicherweise ist's aber auch nur Schwärmerei von der "guten alten Zeit"...
... dass Sport- und Reportagefotos immer mehr das Aussehen von gestellten Studioaufnahmen annehmen. Bei aller Hochachtung vor technisch perfekten Aufnahmen, irgendwie fehlt mir das Interessante und das Lebendige, etwas, was meiner Meinung nach essentiell bei solchen Aufnahmen ist. ...
lG
Wolfgang
Egal ob analog oder digital. Ich bevorzuge scharfe und brilliante Bilder. Korn mag ich genauso wenig sehen wie rauschen.
Einzig bei AL SW Aufnahmen finde ich es wegen des nostalgischen touches für reizvoll. Das liegt aber weider daran, dass der Betrachter es GEWOHNT ist, dass bei schlechten Licht gemachte Aufnahmen körnig sind. Wobei bei Farbe Korn genauso scheußlich ist, wie Rauschen.
Aber SW ist Kunst und im Endeffekt ist das sehen in Grautönen unnatürlich per se.
Farbe entspricht aber letztlich unserem natürlichen Sehgewohnheiten. Und körnige Bilder gehören nicht zum Programm auf der Netzhaut. Höchstens eine Mattscheibe nach durchzechter Nacht.
...und eine D300 ist technisch gesehen bestimmt besser als eine F3. ..
Hallo Werner,
mit technisch besser meine ich folgendes: Drück einem unvorbelasteten Menschen eine F3 in die Hand, und anschließend eine D300. (Oder meinetwegen auch eine F6, wenn wir mal bei den analogen Kameras bleiben.) Die Fotos, die er machen wird sind bei der F6 mit Sicherheit von der technischen Seite gelungener. Bei der F3 wird wohl wesentlich öfters die Belichtung nicht stimmen und auch der Focus, bzw. die Schärfe dürfte bei der F6 und dem schnellen und treffsicheren Autofocus deutlich öfters sitzen.
Das was du angeführt hast ist sicherlich richtig, ich habe nicht gemeint dass man bei Bildern mit einer F3 nicht an die Qualität herankommen kann/wird, welche die neueren Kameras machen. Aber es ist mehr Wissen erforderlich als bei den neueren Modellen um die Kamera zu beherrschen. Immerhin stecken auch ungefähr 25 Jahre Kameraentwicklung zwischen F3 und F6.
Viele Grüße,
Bernd
Wenn Heute ein Neuling eine SLR der letzten Generation in die Hand nimmt, muss ihm alleine die ungeheure Dimension der Menus und Untermenus den Eindruck vermitteln, das "Fotografie" eine wahnsinnig komplizierte Angelegenheit ist.
ja, das ist wohl so! Als ich damals "unvorbelastet" anfing, drückte man mir eine Voigtländer mit einem festen 50er in die Hand, erklärte mir kurz das Einstellen von Bende, Zeit und Entfernung, und von da an war ich für das Gelingen verantwortlich.
Wenn Heute ein Neuling eine SLR der letzten Generation in die Hand nimmt, muss ihm alleine die ungeheure Dimension der Menus und Untermenus den Eindruck vermitteln, das "Fotografie" eine wahnsinnig komplizierte Angelegenheit ist.
Ja, die fotografische Gemeinschaft will es ja so...
Sicher?
Sicher?
Leitzahlrechnen beim manuellen Blitzen ist auch
sehr beliebt
Nein. Wenn ich mich in der Verwandschaft so umhöre, dann wollen die alle mit dem Handbelichtungsmesser rumlaufen und sich intensiv mit Verschlußzeit und Blende auseinandersetzen. Leitzahlrechnen beim manuellen Blitzen ist auch sehr beliebt
Nein. Wenn ich mich in der Verwandschaft so umhöre, dann wollen die alle mit dem Handbelichtungsmesser rumlaufen und sich intensiv mit Verschlußzeit und Blende auseinandersetzen. Leitzahlrechnen beim manuellen Blitzen ist auch sehr beliebt
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