Frage Keine Bildkritik erwünscht?

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Du musst das auch nicht verstehen ,sondern nur akzeptieren.:nixweiss:

Hm, ist es nicht vielleicht eher so dass wenn der Öffentlichkeit etwas vorgehalten wird, diese das Recht hat darauf zu reagieren?

Und bevor nun das Argument kommt ich müsse ja nicht hinsehen, wie soll ich den wissen ob mir das Bild gefällt oder nicht mit geschlossenen Augen?

Lieben Gruss Peter
 
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Technische vs. ästhetische Kritik

...

Ich betrachte (fotografisches) Handwerk ... lediglich als Mittel zum Zweck, eine Idee realisieren zu können.

... wie erkennt man, daß bzw. ob es sich um ein "gutes" Bild handelt?
... denn der Mensch denkt in Sprache.

Hallo Sven,

ich habe mir die Freiheit genommen, Deinen Beitrag auf das zu reduzieren, was mir an dieser Stelle wichtig ist:

"Wenn Worte meine Sprache wären", singt Tim Bendzko.

Das Problem, dass Sprache missverständlich ist und die wohlformulierte Botschaft nicht unbedingt richtig beim Empfänger ankommt, ist trivial und weitgehend bekannt.

Dass Bildsprache noch viel schwieriger und missverständlicher, wird weitgehend unterschätzt und ist manchen Leuten, die fotografieren, nicht bewusst oder nicht wichtig.

  • Welche Intention habe ich mit meinem Bild verfolgt?
  • Was möchte ich dem Betrachter sagen?
  • Welche Mittel setze ich ein, um das Ziel zu erreichen?
  • Werde ich mein Ziel tatsächlich erreichen?
  • Wird dieses Ergebnis jemandem gefallen?

Hier im Forum gibt es das Problem, dass ein Foto oft einfach nur den falschen Titel trägt.

Titel und Bild tragen (vermeintlich) nicht dieselbe Botschaft.
Das Bild ohne Titel könnte für sich betrachtet eine andere Botschaft haben, als die im Titel gewählte. Was beim Empfänger ankommt, ist eine soziologische und psychologische Frage.

Und nun stellt sich zusätzlich die Frage, wann ein Bild gut ist:

Hierfür muss natürlich die Zielsetzung bekannt sein. Leider ist sie das nicht immer.

[MENTION=2259]jazzmasterphoto[/MENTION]
Lieber Sven, jetzt muss ich mal den Beitrag von Dir im "Jahresthread" als Beispiel heranziehen, wenn Du erlaubst:

Dein Urinalbild hat mir als Deine Auswahl der fünf besten Fotos die Schuhe ausgezogen. Ich war schockiert, dass nun genau DAS Bild zu Deiner Auswahl gehörte.

Tja, wer nur Eyecandy in diesem Thread erwartet hatte, war schockiert :eek:

Ich wollte mir Deinen anderen Bilder gar nicht mehr ansehen und Dir mein Thanks verweigern. :motz:

Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, wurde mir klar, dass das Bild sicher einer Deiner erfolgreichsten Bilder sein konnte, da Du ein Werk geschaffen hattest, das einen beschäftigt. :up:

Der eine findet es witzig, der andere abstoßend, ein anderer versteht die Welt nicht mehr. Die Liste ließe sich fortsetzen. Auf jeden Fall ist es in meinen Augen ein geniales Bild, weil es eine Reaktion auslöst und in Erinnerung bleibt.

Insofern ist es ein sehr gutes Bild, das ich mir aber eben trotzdem nicht an die Wand hängen würde :D

So viel zum Thema: Was ist ein gutes Bild? :hehe:

Gruß Dirk
 
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Das ist jetzt wahrscheinlich off Topic, aber ein Low Key ist nicht einfach unterbelichtet - die wesentlichen Bildinhalte sind korrekt bzw. ausreichend belichtet.
Ein Portrait, dessen Hintergrund in weicher Unschärfe verschwimmt, ist ja auch nicht "unscharf". ;)

Hallo Daniel,
Das ist mir schon klar vielleicht hab ich mich mal wieder nicht klar genug ausgedrueckt.
Ich wollte damit sagen dass man bereits ueber die "korrekte" Einstellung der Tonwerte bereits trefflich diskutieren kann.

Ich kenne eine Reihe von sog. Fotografen die ihre Bilder "natuerlich" haben wollen und Post Processing vehement ablehnen.
 
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Lieber Sven, jetzt muss ich mal den Beitrag von Dir im "Jahresthread" als Beispiel heranziehen, wenn Du erlaubst:

Dein Urinalbild hat mir als Deine Auswahl der fünf besten Fotos die Schuhe ausgezogen. Ich war schockiert, dass nun genau DAS Bild zu Deiner Auswahl gehörte.




Mit Vergnügen sei es erlaubt, Dirk!

Und damit auch alle Deinen Beitrag verstehen können,
gibt's als kleinen Service den Link zum Bild:

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/2442782-post32.html


Um Asterix verkürzt zu zitieren: "So heiter und friedlich …" :winkgrin:



PS: Die Latschen ein Bild weiter waren aber nicht Dirks!

 
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Nun so ist es mit der Kunst, genau diese Bilder ruehren bei mir nicht an.
Was nicht heisst dass sie schlecht sind. :)
 
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Ich finde es gut, dass es hier verschiedene Rubriken gibt - zeigen und diskutieren.

Die Zeige-Threads würde es sicher ziemlich zerreißen, wenn zu jedem Bild eine Kritik oder Diskussion begonnen würde. Wenn ich jedesmal ein paar Seiten blättern müsste um das nächste Bild zu finden, würde mir das nicht gefallen.
Besonders bei solchen Threads wie den "5 besten Bildern des Jahres" würde es mich wohl ziemlich stören, wenn über einzelne Bilder diskutiert werden würde.

Dasselbe gilt für Reiseberichte. Auch hier würde es mich stören, wenn ich einen Bericht lesen/schreiben möchte, der aber ständig durch Diskussionen einzelner Bilder unterbrochen wird.
Dagegen begrüße ich es, wenn am Ende der Reportage diskutiert wird. Dann stehen vielleicht nicht einzelne Bilder im Fokus (das sind meistens ja ziemlich viele), sondern die Reportage als Ganze. Oder vielleicht ein ganz spezielles Bild, das irgendwie heraussticht.
Wenn sich einzelne Kommentare darin finden, finde ich das schon auch ganz in Ordnung. Nur Bild-Diskussionen sind hier vielleicht nicht so gut platziert.

Sam hat da manchmal eine ganz passende Methode, indem er darum bittet mit Kommentaren zu warten, bis er mit ***** seinen Bericht und Gedankengang beendet hat.

Möchte ich über Bilder diskutieren, dann stelle ich sie im Bilder-Forum mit der Bitte um Kritik ein oder gleich in der Diskussions-Abteilung.

Auch mir geht es so, dass ich durch eure Kritiken sehr viel gelernt habe und immer noch lerne. Daher möchte ich die auf keinen Fall missen. Nur ist es eben nicht immer und überall passend.


Viele Grüße,
Sylvia
 
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wir haben hier Foren wo nur Bilder eingestellt werden sollten..
wie z.B. zeigt her eure...
da würden jegliche "Kommentare" den Bilderfluss stören
und wir haben hier Foren wo Kritik gewünscht wird...

Genauso sehe ich das auch.
Jedes Bild kann mit einem "Thanks" oder "Thumbs" bewertet werden.
Das ist im Bilderforum als Kritik völlig ausreichend.
Für spezielle Kritiken gibt es spezielle Foren.
 
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...Ich amuesiere wenn ich auf Flickr sehe das 80% der Namen XXXXX_Photography lauten.
Muss ich wirklich den Zusatz hinten anstellen und wenn warum.

Manche brauchen das für ihr Ego. Sie meinen, sie könnten damit den Anschein der Professionalität erwecken.
Auffallend dabei ist, dass das meistens User sind, die man landläufig als Anfänger bezeichnet.

Sehen kann man lernen bis zu einem gewissen Grad und auch Technik.
Aber fuer richtig geniale Fotos braucht es neben Kreativitaet auch eine gewisse Einfuehlsamkeit fuer das Objekt.
Das hat nicht jeder und das ist jetzt keine Kritik, sondern ein Fakt.

Um "gute" Bilder zu erstellen, braucht es ein gewisses künstlerisches Verständnis, bzw. ein "Auge für das Motiv" und die Fähigkeit dies richtig umzusetzen.
Wem diese Fähigkeiten fehlen, der wird auch mit der aufwendigsten Technik nicht in der Lage sein, gute Bilder zu produzieren.
 
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Manche brauchen das für ihr Ego. Sie meinen, sie könnten damit den Anschein der Professionalität erwecken.
Auffallend dabei ist, dass das meistens User sind, die man landläufig als Anfänger bezeichnet.



Um "gute" Bilder zu erstellen, braucht es ein gewisses künstlerisches Verständnis, bzw. ein "Auge für das Motiv" und die Fähigkeit dies richtig umzusetzen.
Wem diese Fähigkeiten fehlen, der wird auch mit der aufwendigsten Technik nicht in der Lage sein, gute Bilder zu produzieren.

Danke ich wollte das nicht so deutlich formulieren.
 
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Da widerspreche ich Dirk. ;)
Mir geht's darum meine Stimmungen, oder neudeutsch Impression, im Bild einzufangen.
Wenn mir das gelingt bin ich happy, wenn es bei Anderen ankommt freut es mich noch mehr.
Oft zeigen mir Flickr Kommentare das dem so ist, manchmal auch nicht.

Empathie fuer Zielgruppen habe ich beruflich, aber wenn ich fotografiere denke ich da nicht dran :)
 
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Nein, kein Kommentar !


Vielleicht könnte sich die Dame mal melden, die hier ...
 
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Da widerspreche ich Dirk. ;)
Mir geht's darum meine Stimmungen, oder neudeutsch Impression, im Bild einzufangen.
Wenn mir das gelingt bin ich happy, wenn es bei Anderen ankommt freut es mich noch mehr.
Oft zeigen mir Flickr Kommentare das dem so ist, manchmal auch nicht.

Empathie fuer Zielgruppen habe ich beruflich, aber wenn ich fotografiere denke ich da nicht dran :)

Das ist in dem Sinne kein Widerspruch, denn wenn Du Deine Stimmung im Bild festhalten möchtest und das Bild diese Stimmung transportiert, ist das Bild erst einmal für Dich selbst und Du Deine eigene Zielgruppe ;)

Je deutlicher und unmissverständlicher Deine Bildsprache dabei ist, desto mehr Leute können Dich verstehen. Das ist meines Erachtens die eigentliche Herausforderung.
 
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Hm, ist es nicht vielleicht eher so dass wenn der Öffentlichkeit etwas vorgehalten wird, diese das Recht hat darauf zu reagieren?

Und bevor nun das Argument kommt ich müsse ja nicht hinsehen, wie soll ich den wissen ob mir das Bild gefällt oder nicht mit geschlossenen Augen?

Lieben Gruss Peter

Unter Öffentlichkeit verstehe im allgemeinen etwas anderes .
 
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Nun möchte ich doch noch ein paar Worte sagen.
Wenn ich ein Motiv habe z.B. einen Sonnenuntergang an der Ostsee dann entstehen dort schon für mich Emotionen die ich im Bild festhalten möchte ,wenn ich mir das Bild später anschaue und dies die gleichen Emotionen auslöst wie vor der Entstehung des selben, habe ich mein Ziel erreicht,denn in erster Linie mache ich das Bild für mich.

Nun finde ich genau diese Bild zeigenswert und erstelle einen Thread im Bilderforum um es zu zeigen ,aber ohne die Anforderung Kritik haben zu wollen ,denn niemand wird in der Lage sein zu 100% die gleichen Emotionen zu empfinden .

Eine andere Variante wäre ein Bild das mir gut gefällt ohne grosse Emotionen zu wecken stelle es ein mit der Bitte um Beurteilung,dann ist eben explizit gewollt.


Was das beurteilen eines Bildes betrifft bzw.wie das Urteil ausfällt hängt für den Beurteilenden auch davon abe wer es einstellt und wie gut er es verkaufen kann.

Habe ich selbst getestet ,mein Chef welchen ihr als guten Fotografen ansehen würdet ,hat ein Foto von mir in eine seiner Bilderserien integriert und dies auch zur Beurteilung online gestellt jedes Bild wurde hoch gelobt und das nur weil die Beurteilenden dachten es sei von ihm.

Oft genug habe ich es hier schon mit bekommen das Bilder hoch gelobt wurden nur weil sie von Herrn xy eingestellt wurden und ja gut sein müssen ,wo ich von meinem Empfinden her sagen würde ab in die Tonne.

Würde das gleiche Foto z.b. von einem Einsteiger wie mir gezeigt werden ,wäre es nicht mehr so toll.

Eine andere Variante wäre die das man ein Bild mit einer Geschichte dazu zu verkaufen weiss und somit hängt es nicht nur mit dem Bild zusammen ob es gut oder schhlecht empfunden wird.
 
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Die Story und Deinem Scheff, der freundlicherweise eines Deiner Bilder adoptiert hat, um es lobhudeln zu lassen? - mal ehrlich, Du hast Dir das heute Abend ausgedacht. Wer zur Hölle macht sowas wirklich?

Zu Deiner sonstigen "Argumentation" muss ich sagen: ich habe definitiv den Faden verloren, was Du mit derartig breitgefächerter Fallakrobatik beweisen möchtest bzw. was das Ziel derselben sein soll.
R.
 
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Die Story und Deinem Scheff, der freundlicherweise eines Deiner Bilder adoptiert hat, um es lobhudeln zu lassen? - mal ehrlich, Du hast Dir das heute Abend ausgedacht. Wer zur Hölle macht sowas wirklich?
R.

Ich werde das jetzt mal nicht als Unterstellung verstehen:rolleyes:.

Ich habe es wirklich nicht nötig Dinge zu erfinden ,damit wir uns da richtig verstehen.

Prinzipiell ist das Thema eh schon abgeschlossen und ausdiskutiert zumindest für mich.
 
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