Kann man das so herzeigen?

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Ob Hoch oder Querformat ergibt sich bei mir oft schon daraus ob viel Vertikales oder Horizontales ich als Hauptmotiv zu sehen bekomme
 
Kommentar
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Mir macht es echt Spaß und das wird sich auch mit eher negativen Kritiken nicht ändern. Im Gegenteil, das spornt mich an. Ob es reicht? Man wird sehen .
Das ist die richtige Einstellung -ich weiß, ich wiederhole mich.
Hab weiterhin Spaß mit Deiner Kamera, alles andere kommt nach und
nach von alleine.
 
Kommentar
Hier mal ein Wasserfall, zu dem ich wahrscheinlich längere Zeit nicht mehr komme.

 
Georgie1956 kommentierte
Das gefällt mir deutlich besser als das erste. Man sieht die Kraft des Wassers und der Wasserfall ist nicht "eingequetscht". Dass der Wasserfall jetzt mittig ist überhaupt nicht schlimm. Die Drittelregel wird m.E. viel zu ernst genommen. Oft schreit ein Motiv ja geradezu nach Symmetrie (gilt nicht für diesen Wasserfall).
 
Robert Goppelt kommentierte
Der Standpunkt ist gut gewählt.
Und der Fall fängt ja nur Mittig an und macht einen schönen sanften Bogen nach Aussen.
Was mir hier noch sehr gut gefällt, ist der untere Teil, der als Fundament wirkt.
Und ist so mit dem scharfgestellten Stein ein Grund für eine schöne Tiefenwirkung.
Für mich: rundum gelungen.
 
Wölkchen kommentierte
Das zweite Bild gefällt mir richtig gut.
Das Wasser ist klar und spritzig -so stelle ich mir einen Wasserfall vor.
Mit den Steinen im Vordergrund hat das Bild gleich eine andere
positive Wirkung.

Die Wattebauschwasserfälle sind reine Geschmacksache -sie sind oft zu sehen-
mir gefallen sie nicht.
 
S
Sobralia kommentierte
Georgie1956 kommentierte

Danke dir, dazu gehört aber auch Glück. Hier Glück mit dem Wetter auf Island. Und die Sonne stand richtig für den Regenbogen.
Obwohl ich der Drittelregel nicht allzuviel Bedeutung zumesse, habe ich sie hier angewendet, was auch der nach links abfallenden Himmelskante und den Plümchen links im Vordergrund geschuldet ist.
 
Voll unruhig, gell?
 
3 Kommentare
Wölkchen kommentierte
Die Wolken und die Bäume gehören zum Bild -oder
Du musst beim nächsten Mal eine Kettensäge mitnehmen.
 
MartinA kommentierte

Schöner Kommentar, Angela. Da hab ich sofort interessante Bilder hierzu im Kopf!
 
S
Sobralia kommentierte
Hihi, da hast Du wohl recht, Wölkchen!
 
Das Erste. Der Weg wird zur Führungslinie und führt in das Bild. Grundsätzlich der bessere Ansatz, aber hier verliert sich die Führungslinie im Nichts. Da fehlt in der Mitte was.
 
Kommentar
Mir gefällt auch das erste besser. Die Blickführung durch den Weg finde ich auch sehr schön. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass am Ende was fehlt. Die Situation ist eben wie sie ist. Mehr ist aus dem Vorhandenen eben nicht rauszuholen.
Die Belichtung ist gut und der Kontrast am Himmel gefällt mir auch sehr gut.
Unruhig? Sagen wir eher: detailreich. Naja Wälder sind eben so. Also kein Problem.
Das Einzige was mir nicht gefällt (jetzt kommt Jammern auf hohem Niveau! ) ist das Auto links. Beim nächsten Mal würde ich versuchen, den Ausschnitt ohne das Auto hinzukriegen. Da jetzt im Nachhinein rumzupixeln kann evtl. mehr kaputt als gut machen. Versuche mal links und unten so knapp wie möglich zu beschneiden, in der Hoffnung, dass das Bild insgesamt nicht darunter leidet.
 
Kommentar
Mir gefallen beide Bilder -das erste ein bisschen besser.
Wie schon beschrieben, der Weg als Führungslinie ist das i-Tüpfelchen.

Das Auto stört mich nicht -ich habe es erst gesehen, als es Georgie erwähnt
wurde.
 
Kommentar
Das erste Bild ist deutlich besser. So könnte man mehr daraus machen:



Den Beschnitt auf das Seitenverhältnis 2:1 und oben abschneiden. Jetzt liegt der Fokus mehr auf dem Weg. Diesen Fokus noch betonen durch eine diagonale Vignette und das Ende des Weges leicht aufhellen. Den Vordergrund am Schluss noch etwas abdunkeln. So entsteht - für mich - ein Bild mit etwas mehr Stimmung.

Und vielleicht noch etwas "Glow" einfügen.



An der Original-RAW-Datei geht das natürlich alles viel besser.

Das Problem mit dem ursprünglichen Beschnitt ist für mich, dass der Blick immer vom Hauptmotiv (dem Weg) weg zum (unruhigen) Himmel gelenkt wird und dort hängen bleibt. So entsteht der Eindruck der Unruhe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frank2111 kommentierte
Das ist definitiv besser. Die Führungslinie ist das Eine, aber die Balance fehlt im ersten Bild des TS, es ist schwer rechtslastig und das ist in der Version von @waldgott sehr gut gelöst.

@waldgott hat noch einen entscheidenden Punkt aufgegriffen: Er hat die Mitte aufgehellt. Ich hatte geschrieben, die Führungslinie endet im Nichts. Aber der Blick wird immer auf die hellste Stelle im Bild gezogen, deswegen ist die Aufhellung folgerichtig.

.... und genau deswegen hat sein Bild alles: Führungslinie mit hellerem Eyecatcher in der Mitte und das Bild ist ausbalanciert
 
waldgott kommentierte
Richtig, welches das Hauptmotiv ist, entscheidet der Fotograf und versucht, das dem Betrachter zu vermitteln. Das geht durch die besondere Betonung (durch Kontrast) oder Positionierung oder Linienführung. Meine Interpretation ist eben, dass es der Weg gewesen sein soll/könnte, die Fokussierung aber nicht ganz gelungen ist. Wenn es der Himmel hätte sein sollen, dann braucht es (im Extrem) den Weg nicht, wenn es der Wald sein soll, braucht es (im Extrem) den Himmel nicht.
 
waldgott kommentierte
@Frank2111
Deine Feststellung "... Aber der Blick wird immer auf die hellste Stelle im Bild gezogen" ist richtig. Besser und genauer jedoch ist: Er wird immer auf die Stelle mit dem größten Kontrast (GAC) gezogen. Deshalb endet der Blick im Original-Beschnitt immer im Himmel.
Es freut mich, dass die meine Interpretation des Bildes gefällt und hoffe, dass man davon etwas lernen kann.
 
Frank2111 kommentierte


Ja, kann man. Ich habe die - aus meiner Sicht bestehenden - drei Bildfehler sofort gesehen, wollte aber mit meinem ersten Kommentar nicht zu negativ sein, zumal ich selbst keine bessere Lösung aufzeigen konnte.

Dein Lösungsvorschlag ist aus meiner Sicht extrem zielführend und ebenso, es so rüberzubringen !
 
cjbffm kommentierte
@waldgott : Der Weg als Motiv!? - WTF?

Und: nicht jede Ansammlung von Bäumen ist ein Wald, hier sehen wir doch wohl einen Park. Also ist es weder ein Wald- noch ein Wegefoto.
Und was ihr an der Schotterhalde vorne rechts für einen Narren gefressen habt, erschließt sich mir gleichfalls nicht.
 
Wieder einmal vielen Dank für all Eure Tipps, freut mich sehr!

Heute war ich an einem weiteren See und hab dort sehr viel Zeit verbracht. Folgendes Foto möchte ich gerne mit Euch teilen.
Vielleicht ist dieses Foto so halbwegs herzeigbar. Zumindest hab ich einen Tipp erfüllt: Ich nahm nur zwei Objektive mit.

 
Kommentar
Was ist wichtig? Die Bank, die Bäume, der See oder der Weg?

Was ist die Bildaussage? Geht aus meiner Sicht nicht, hätte auch keine Idee, das Foto zu retten.
 
B
Blackadder978 kommentierte

entspann dich mal! All die tollen Bilder die Leute dann mal der Öffentlichkeit zeigen sind weniger als 1% ihrer gesamten Aufnahmen und die haben alle mal klein angefangen. Wichtig ist das du Fortschritte siehst und ich finde die sieht man.
Das Tolle am Fotografieren ist doch nicht nur das fertige Bild, es ist der Weg dahin, die Abenteuer die man erlebt um ein tolles Bild zu bekommen, das ständige weiter entwickeln und lernen...... warum sind heutzutage immer alle so ungeduldig.....
 
Frank2111 kommentierte
Frank2111 kommentierte
Gelöscht wg Dopplung
 
Frank2111 kommentierte


Nicht innerhalb von vier Wochen, wofür andere Jahre gebraucht haben.
 
Wölkchen kommentierte
@Sobralia Nun ja, mein Gedanke war Ruhe, Erholung ... Hmm ...
........das sehe ich auch in Deinem Bild.

Ein Tipp von mir: Schau immer wieder mal in die Alben deiner Kritiker und suche bei deren Bildern nach der "Aussage".
Ein guter Vorschlag..........

Sobralia, lass Dich nicht entmutigen, Du bist auf einem guten Weg.
 
Heute war ich an einem weiteren See und hab dort sehr viel Zeit verbracht. Folgendes Foto möchte ich gerne mit Euch teilen.
Mir fällt Folgendes daran auf:
Positiv:
- interessante Farbstimmung
- klare Vorder- und Hintergrundaufteilung durch die Schärfe/Unschärfe.

Negativ:
- Die Bank klebt irgendwie unmotiviert ganz links am Rand
- Dort, wo der Blick durch die Bäume fällt, ist nur unscharfes Nichts. Da fehlt jetzt irgendwie das eigentliche Motiv - z.B. jemand in einer roten Jacke oder ein mysteriöser Farbtupfer auf dem See, der zum Rätseln anregt.

Eine "Bildaussage" muss man nicht zwanghaft suchen, aber ein Motiv, an dem das Auge hängen bleibt, sollte schon vorhanden sein. Man könnte das jetzt unter dem Thema "Stille" bei einem Wettbewerb einreichen und es würde vielleicht gar nicht schlecht abschneiden, denn die Leere und Stille ist geradezu dröhnend bei dem Bild.
 
Kommentar
Ich fand die Spiegelung voll super!


 
Zuletzt bearbeitet:
S
Sobralia kommentierte


Nein, Wuxi! Du musst nicht misstrauisch werden! Und ja, ich habe ein Stativ und ja, dieses Bild wurde mit einem Filter gemacht. Und nein, ich hab keine Ahnung (im Moment) über Filter. Ich spiele nur mit solchen ... Kommt was raus, ist es super und wenn nicht wird es gelöscht.

Doch doch, Wuxi, ich bin eine Anfängerin, wie man auch bei anderen Bildern erkennen kann!
 
Georgie1956 kommentierte
Das Bild ist mit den "rasenden" Wolken schon außergewöhnlich.
 
cjbffm kommentierte
Bei solchen Motiven - finde ich - ist es häufig gut und richtig, sie symmetrisch zu gestalten. Völlige Symmetrie funktioniert hier natürlich nicht, aber hier könnte es interessant sein, wenn auf beiden Seiten die Berge gleich hoch ansteigen. Mein Vorschlag also: ein leichter Schwenk der Kamera nach links.
 
Gianni33 kommentierte

Ich habe auch den Eindruck, dass Sobralia ihr Licht hier manchmal unter den Scheffel stellt.
Damit sorgt sie aber auch dafür, dass hier im Forum interessante Diskussionen zur Bildgestaltung stattfinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
MartinA kommentierte

Dem kann ich nur beipflichten.
Auch wenn wohl einige dieser Bilder aus Experimentierfreude entstehen, ist der Lerneffekt für @Sobralia sicherlich gegeben.
...und nicht zu vergessen: mir gefällt das Bild auch. Würde ich gerne größer sehen.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man innerhalb eines halben Jahres, die perfekten Fotos macht.
Für das perfekte, das wirklich perfekte Foto müssen einige Faktoren zusammenkommen. Viele davon habe auch mit Zufall zu tun, vor allem, beim richtigen Wetter und der richtigen Jahres- und Tageszeit am richtigen Ort zu sein. Einiges davon kann man planen, aber Wolken zum Beispiel entziehen sich jeder Planung. Das Wetter ebenfalls.

Und um Bildgestaltung zu lernen, braucht man Zeit. Um sie zu verinnerlichen, braucht man noch mehr Zeit. Viel mehr Zeit...
 
Kommentar
Ein weiterer See - ja, ich mag Seen!
Allerdings ist das Motiv halt wieder in der Mitte.
Es ist recht dunkel, aber es ist so, wie es zu dieser Zeit war.

 
S
Sobralia kommentierte
Das oben gepostete Bild ist/war ein Versehen, das wollte ich gar nicht zeigen. So sorry!
@Georgie1956 Ich speichere beide Formate.

 
B
Blackadder978 kommentierte
Das Bild hat irgendwie komische Farben, das ist sehr blau/grün lastig und damit meine ich nicht das Motiv. In der sten Variante gefallen mir die Farben besser und der einsame Baum auf dem Stein hebt sich deutlich besser ab, hier verschwimmt der etwas im Hintergrund.
 
volkerm kommentierte
Vom Bildausschnitt fand ich das erste Bild in #37 schon besser.
 
S
Sobralia kommentierte
WörtherseeKnipser kommentierte
Es hat sich auch das Format geändert - ich denke das ist hier auch ausschlaggebend
 
Nun das letzte Bild für eine Woche. Der Himmel (die Wolken) wurden ersetzt und der Baum auf dem Stein etwas kräftiger gemacht.

 
Zuletzt bearbeitet:
S
Sobralia kommentierte
cjbffm kommentierte
Einfach immer wieder dort vorbeigehen, wenn dir das möglich ist.
 
volkerm kommentierte
Das Bild reizt aber mit 470kB das gesetzte Dateigrößenlimit schon fast aus. Ich wiederhole mich, so Laub mit unendlich vielen kleinsten Details in scharfer Version führt zu großen JPG-Dateigrößen. Und die sind hier als Anhang nicht möglich.

Wer solche Motive mit guter Schärfe zeigen möchte muss das offenbar extern verlinken.
 
Gliding-Eagle kommentierte
Die Farbe des Himmels passt gar nicht zur Aufnahme. Der deutlich dunkle Teil am oberen Bildrand ist zu auffällig und wirkt unnatürlich.
Um den Baum auf dem Felsen als Subjekt deutlicher zu zeigen, wäre schon bei der Aufnahme eine offene Blende und eine längere Brennweite hilfreich. Damit wäre der Hintergrund mit den vielen Bäumen mehr in der Unschärfe und das Bild erhielte mehr Tiefe.
 
peterkdos kommentierte


Unscharf ist unscharf.

Es kann auch an der Post-Bearbeitung liegen, das kann man so ohne die Kenntnisse über das Bearbeitungsflow nicht beurteilen.
 
Hi,
es ist zwar noch keine Woche her und schon wird wieder ein Bild gepostet. Leider gibt es bei diesem Bild keinen Vordergrund.

 
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3 Kommentare
cjbffm kommentierte
Das macht sich doch als beinahe abstraktes Foto wirklich gut!

Ein klein wenig größerer Bildwinkel könnte hilfreich sein, aber ich schätze, das war die kürzeste Brennweite, die Du zur Verfügung hast.
 
S
Sobralia kommentierte

Du hast du recht, ja!
 
Zuletzt bearbeitet:
Frank2111 kommentierte
Ich finde es gut. Es ist ausbalanciert. Die Schneefelder wirken als Führungslinien. Die Wolken vor den Bergen links und rechts sind auch gut. Sie rahmen etwas ein, dadurch hat man nicht zuviel Ablenkung. Der Blick wird ins Bild gezogen. Passt!

Du könntest vielleicht bei der Bearbeitung darauf achten, dass die Wolken in der Mitte ein klein wenig mehr Zeichnung erhalten.
So zumindest mein Eindruck bei Betrachtung auf dem Handydisplay.
 
Zuletzt bearbeitet:
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