Johnny muss ich nicht mehr vorstellen. Und auch die Geschichte dazu nicht. Johnny ist der weise Mann in unserer grossen Mensch-und Tierfamilie. Auch wenn er sich doch sehr oft in aller Hektik mitten in den Weg stellen kann.
Aber wie oft haben wir über ihn gelacht. Und böse sind wir ihm nicht. Auch wenn er morgens um zwei Uhr eine Mütze oder Handschuh ins Maul nimmt und lauthals miaut um auf sich aufmerksam zu machen.
Johnny ist eben Johnny und Johnny ist durch nichts und niemand zu ersetzen ...
So, vor dem 1. Advent komme ich wohl nicht mehr zu mehr Bildern. Das Programm morgen ist streng bis spät am Abend.
Aber beim Durchschauen meiner Threads ist mir doch dieser noch hängen geblieben: als "Paparazzi im Frosch-Swinger-Club". Was für eine tolle Stunde an die ich mich noch heute so gerne erinnere.
Weitere Versuche blieben die Frösche wenigstens annähernd Format füllend auf den Sensor zu kriegen, blieben dieses Jahr aus. Aber Spass hat es gemacht. Und Musik brauchte ich nicht dazu, die Frösche haben schon selbst dafür gesorgt ...
Während meines Aufenthalts in Neuseeland und Amerika in den 80er Jahren habe ich ja geträumt ein grosser Naturfotograf zu werden. Nun wenn ich dann die heutigen Fotografen anschaue hier, Hans Meier, Robert Goppelt, Elmar Weiss und viele mehr, dann lass ich diese Ambition lieber. Dennoch gehört auch diese Fotografie zu mir. Sie ist Sam wie das die andern Bildern. Einfach anders.
In diesem Sinne wünsche ich Euch bis zum nächsten Eintrag eine tolle Zeit.
Ein frohes oder ein schönes Wochenende habe ich Euch/uns dieses Jahr oft gewünscht. Und auch wenn ein schönes Wochenende wünschen oft nur so eine Höflichkeitsfloskel ist, dann habe ich jede von Herzen so gemeint.
Und so wünsche ich Euch auch heute ein schönes Wochenende mit einem Bild vom März von diesem Jahr.
Die Beleuchtung für die Adventszeit ist aufgehängt, meine Frau gestaltet nun unser Haus mit vielen Engeln. Eigenartigerweise berührt mich die kommende Zeit wie schon lange nicht mehr ...
Ich möchte es nicht missen, zwei Bilder in meinen Jahresrückblick am 1. Advent einzustellen. Fotografisch bin ich mittlerweile beim März, respektive beim April angelangt.
Ich habe mich enorm auf eine Woche Vogesen gefreut. Neben dem Tessin jener Rückzugsort für meine Frau und ich. Wir laden dort auch niemand ein. Wir empfangen dort auch nie Besuch. Es ist unser Ort, wo uns niemand stört und wir alleine sind.
Kein Foto, ein Bild habe ich zu diesem Bild geschrieben. Es sind jene magische Momente, welche mich auch dieses Jahr immer wieder gefangen genommen haben.
Und es ist die Adventszeit, welche mit heuer gefangen nimmt. Auf ganz besondere Weise, nicht im Sinne des Glaubens aber im Sinne davon, dass ich mich einlasse in die Lichter und die Engel welche bei uns seit heute leuchten und stehen.
Ja, Wünsche hätte ich noch viele: mit Jan und Johannes eine Fototour machen. Daniel und Sandra auf ihren Reisen zu begleiten. Wohin ist mir eigentlich egal. Bald ist ja Weihnachten. Materiell brauche ich kein Geschenk, Zeit mit Menschen zu verbringen ist mir das grösste Geschenk. Vielleicht ist es auch das, was ich mir für nächstes Jahr ganz fest vornehme. Und vielleicht ist ja auch der der Sinn der Adventszeit. Zu glauben ...
Bevor ich das erste Quartal 2014 abschliesse noch drei Bilder und ein paar Worte zum Workshop für Bildgestaltung von Ende März diesen Jahres.
Ich habe mich sehr geehrte gefüllt als Gastreferent bei Helmuts Workshop dabei zu sein. Zumal ich ja ganz viele Menschen, welche hier aktiv sind ja noch nie gesehen habe.
Und so freute ich mich auf bekannte aber auch unbekannte Gesichter und wertvolle Gespräche.
Mögen meine Sichtweisen anders oder speziell sein. Jeder und jede hat seine und ihre Art und Weise an Motive heran zu gehen, mit ihnen zu spielen und sie festzuhalten.
Der Abend, als wir zu Viert den Konzerten nachgingen, ist für mich bis heute unvergesslich.
Und das sich daraus auch eine weitere tolle Freundschaft entwickeln sollte, für das bin ich sehr dankbar.
Hans sollte ich noch öfters sehen. Aber davon später. So genoss ich den Spaziergang mit meiner Frau in Gengenbach, welche mich das Wochenende begleitete.
Wie kein anderes Jahr zuvor habe ich mich dieses Jahr mit Fotografie beschäftigt. Die Vogesen, jene Woche Anfang April waren ganz besondere Tage.
Den Ort kennen wir schon lange, wie ich beschrieben habe ist es, seit wir mit den Kindern dreimal dort waren, nur noch unser Ort. Der Ort lebt von Stille und Ruhe. Die Gegend ist "reizarm" und es genügt ein Tag, und ich bin entschleunigt, wie sonst fast nirgend bin.
Noch nie habe ich Musik, Literatur und Bilder (auch Malerei) so eng miteinander gespürt, mich tragen lassen von der Verbindung. Und das erste Mal ist mir wirklich bewusst geworden, dass man nicht nur Musik komponieren kann sondern auch Bilder.
Ich genoss die langen Spaziergänge mit meiner Frau und unseren beiden Hunden. Und fotografisch liess ich mich treiben. Und es entstand das was entstand ...
Die "Abendrunde" mit den Hunden machte ich immer alleine. Manchmal kürzer, manchmal länger. Oft in Begleitung von Musik.
Musik, ja, wenn ich nicht das geworden wäre was ich heute bin, dann wäre ich wohl Musiker oder Dirigent. Oder einfach Komponist. Und so komponiere ich halt Bilder ...
Ich habe nicht mehr gewusst, dass Suri einen Tag nach dem ich den Thread von den Vogesen geschrieben habe, bei uns eintraf. Aber das ist eine andere (fotografische) Geschichte, auf die ich dann später eingehen werde.
So ganz ohne (Schutz-) Engel sind wir dieses Jahr nicht ausgekommen. Meine Frau dekorierte daher dieses Jahr alles mit Engeln. Und sie stehen und hängen überall ...
Das weise Kinnengelchen sitzt auf meinem Fotoschrank. Einerseits habe ich den Eindruck, dass er nicht nur mein Equipment bewacht, irgendwie erscheint es mir auch, dass er auch meinen fotografischen Werdegang behütet und begleitet.
Für die Engel habe ich heute Abend etwas an den Filtern geschraubt ... aber am Morgen früh, wenn ich noch nicht klar sehe, dann begrüsst mich dieser Engel im Grünen ziemlich unscharf ...
Und wieder zurück in den Frühling. Das seit Tagen trübe Wetter bei uns macht mir zunehmend Mühe.
Ich habe heute eine CD von Vivaldi gekauft. Seit Wochen beschäftige ich mich ja literarisch und musikalisch mit ihm. Heute habe ich Juditha Triumphes Devicta gekauft. Das Werk ist Teil seines grossen Schaffens an sakraler Musik.
Musik und Fotografie ist für mich untrennbar geworden. Kein Jahr wie dieses habe ich das festgestellt und viele meiner Bilder sind mit Musikbegleitung entstanden. Es ist eine andere Art Motive festzuhalten. Die Bildgestaltung wird durch die Töne beeinflusst, wenn auch nur indirekt über meine Stimmung welche sie erzeugen.