Ist die D3X überflüssig?

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Sagt mal, Leute, was ist eigentlich Euer Problem? Ich habe es -offenbar unbeachtet-am Anfang hier schon geschrieben: Die D3X wurde erwartet, da es aus technischer, marktstrategischer und historischen Gründen vorprogrammiert war. Nun iss sie da und macht offenbar ohne Gezeter das was sie soll. Das ist schön, bietet aber wohl zuwenig Skandalpotential.
Für mich ist das Ding eh unwichtig, da ich mir diese Kameraklasse nicht leisten kann und auch nicht brauche. Ich bin mit dem was ich habe sehr zufrieden.
Allen die diese Kamera brauchen - ich schätze den Bedarf schon recht hoch ein- wünsche ich viel Freude und Erfolg damit.
Aber die werden sich an solchen Diskussionen erst beteiligen wenn sie was zu meckern haben, ansonsten haben sie genug wichtigeres zu tun.
 
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Äääähh, t'schuldigung, aber warst nicht Du es, der mit seinem Thread "Zeigt her Eure D3x Bilder - die mit einer D3/D700 nicht möglich wären" schon wenige Stunden nach Erscheinen der D3x die ersten Resultate eingefordert hat??? :nixweiss: ;)

Gruss,
Martin

Hallo Martin!

Vielen Dank für deinen Hinweis. Hier noch einmal der Text:

"Ich bin wirklich gespannt, ob es den Vergleich bald geben wird. Die einschlägigen Seiten zeigen hier noch keine Ergebnisse, die ersten Kameras sind offensichtlich bei den Händlern eingetroffen und ich hoffe, dass hier der ein oder andere Anwender die Gelegenheit für einen kurzen Vergleich einstellen wird.

Ist die Auflösung wirklich im Ergebnis so, dass der Landschaftsfotograf es zum Must have-Sensor hochstilisieren wird oder sind die Normalanwender für Print und Poster bis 80x120 cm bereits mit der D3/D700 schon so gut ausgerüstet (mit den bekannten ISO Vorteilen), so dass es nicht mehr unbedingt eine Erweiterung nach oben geben muss?

Mir hat selbst ein Händler gesagt, dass er den Vorrang eher in hochwertigen Objektiven sieht als in die neue Auflösungsstufe. Ich war noch nicht oft dort, aber diese Aussage hat mir imponiert und ich werde meine weiteren Anschaffungen bei angemessener Preisgestaltung dort tätigen.
Ich möchte hier keine theoretischen Diskussionen hervorrufen - dafür haben wir bereits genügend andere Threads - sondern wirklich Vergleichsbilder initiieren im FX-Bereich.

Wer übrigens Links hat wo entsprechende, praxisorientierte Vergleiche erfolgt sind, ist natürlich ebenfalls herzlich willkommen"


Ich habe die eigene Wertung eigentlich schon vorweg genommen innerhalb meines Eröffnungsbeitrags, den ich hier noch einmal rot markiert habe.

Der Händler bzw. Verkäufer wurde mir anhand seiner Ausage sehr sympathisch, da er im Grunde das gesagt hat, was ich selber momentan sehe.

Nichtsdestotrotz habe ich eine gute Woche nach Bekanntgabe und vorhandener Testkameras in den diversen Geschäften die Bilder sehen wollen, die nun real nicht mit anderen Kameras erstellbar sind. Im Ergebnis erscheint es mir wirklich noch immer prüfenswert, ob die D3x die in sie gesteckten Erwartungen auch erfüllen kann oder ob es wieder nur ein Zwischenschritt ist bis endlich digitales Mittelformat bezahlbar wird und dann von den Profis auch entsprechend eingesetzt wird. Anregen möchte ich die Überlegung, dass man mit derzeitigen Kameras nur 4 Bilder stitchen muss um bereits auf 40 MP Auflösung zu kommen (Basis 12MP Einzelbilder), auch wenn das nur sinnvoll bei statischen Motiven möglich ist.

Zu Deiner Bewertung, das ich eingefordert habe...:
Ich bin wirklich gespannt, ob...

Ist die Auflösung wirklich im Ergebnis so, dass der Landschaftsfotograf es zum Must have-Sensor hochstilisieren wird oder sind die Normalanwender für Print und Poster bis 80x120 cm bereits mit der D3/D700 schon so gut ausgerüstet (mit den bekannten ISO Vorteilen), so dass es nicht mehr unbedingt eine Erweiterung nach oben geben muss?

Von Fordern kann meines Erachtes nicht die Rede sein. Ein plakativer Titel führt aber dazu, dass es Reaktionen gibt... Diese waren in meinen Augen sehr positiv, da es mir gezeigt hat, dass der größere Teil scheinbar nicht uneingeschränkt "immer höher hinaus" möchte.

Ich bin selber an Fortschritt interessiert, wo er für meine Ergebnisse erforderlich ist. Ich werde in absehbarer Zeit unter meinen Bedingungen auch einen Vergleich anstellen und mir dann ein Urteil bilden.

Alle bisherigen Bilder zeigen das Potential natürlich nur eingeschränkt und das wird sich solange nicht ändern (für mich) solange ich in der Praxis nicht mit dem Modell oder der kleinen D3x - wenn sie mal da sein sollte - gearbeitet und anschließend die Prints verglichen habe.

So habe ich das seit Beginn des Digitaleinstiegs gehalten und daran werde ich auch zukünftig nichts ändern. Ob ich dann zum Ergebnis komme, dass ich die hiesige Threadfrage mit JA beantworte oder mit NEIN wird sich dann erst zeigen.

Helmut
 
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Warte doch erstmal ab bis die Kamera auch wirklich an A L L E und nicht nur NPSler lieferbar ist.
Gruß Rainer
 
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Mir hat selbst ein Händler gesagt, dass er den Vorrang eher in hochwertigen Objektiven sieht als in die neue Auflösungsstufe. Ich war noch nicht oft dort, aber diese Aussage hat mir imponiert und ich werde meine weiteren Anschaffungen bei angemessener Preisgestaltung dort tätigen.
Händler reden viel. Die zusätzliche Auflösung ist sinnvoll. Bei der Bildbearbeitung gibt es gewaltige Vorteile, selbst wenn man anschliessend nicht grossformatig druckt. Und wenn man grossformatig druckt, dann siehts einfach umwerfend gut aus.
Und was den angeblichen Bedarf nach hochwertigen Objektiven betrifft? Naja, da frage ich mich ernsthaft, lebt der Mann auf einem anderen Planeten? Es gibt lauter gute Nikkore und reichlich neue, die gut an die 3x passen. Das 14-24er, das 24-70er, das neue 60er Micro, die neuen Tilt-Shift-Linsen, die kaum ein Jahr alten Teles, das 300er, das 400er und das 600er. Habe ich eines vergessen? Oder sind es gar die, die er meint, wenn er einen Bedarf nach hochwertigeren Linsen feststellt? Frag' mal Deinen Händler, ob er Licht im Dunkel machen kann. Mal sehen, was er sagt oder ob er einfach nur dicke Backen macht.

Besten Gruss
 
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Händler reden viel. Die zusätzliche Auflösung ist sinnvoll. Bei der Bildbearbeitung gibt es gewaltige Vorteile, selbst wenn man anschliessend nicht grossformatig druckt. Und wenn man grossformatig druckt, dann siehts einfach umwerfend gut aus.
Und was den angeblichen Bedarf nach hochwertigen Objektiven betrifft? Naja, da frage ich mich ernsthaft, lebt der Mann auf einem anderen Planeten? Es gibt lauter gute Nikkore und reichlich neue, die gut an die 3x passen. Das 14-24er, das 24-70er, das neue 60er Micro, die neuen Tilt-Shift-Linsen, die kaum ein Jahr alten Teles, das 300er, das 400er und das 600er. Habe ich eines vergessen? Oder sind es gar die, die er meint, wenn er einen Bedarf nach hochwertigeren Linsen feststellt? Frag' mal Deinen Händler, ob er Licht im Dunkel machen kann. Mal sehen, was er sagt oder ob er einfach nur dicke Backen macht.

Besten Gruss

Sorry,

aber ich werde derzeit einfach nicht das Gefühl los, dass Du unbedingt missverstehen willst - sei es drum... Weiterhin viel Spaß und Erfolg mit Deiner Sicht der Welt...
 
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Die D3X ist
- ein Arbeitsgerät für Profifotografen, die riesige Abzüge machen wollen oder müssen

Korrekt. Aber selbst wenn ich die 8000 Steine übrig hätte, würde ich auf die so sicher wie das Amen im Gebet (als Konkurrenz zur 5D MkII) kommende „D800“ oder „D700X“ warten. Warum? Zum Bespiel weil der D3X genau wie der D3 so eine im Jahr 2009 an sich lächerliche Selbstverständlichkeit wie ein Staubrüttler fehlt. Ich kenne mindestens zwei D3-Besitzer, die über den Sensorstaub fluchen, wie die Rohrspatzen. Der Dreck lässt sich halt nicht vermeiden, wenn man zum Beispiel am Spielfeldrand Objektive wechseln muss oder eine Wüstentour unternimmt. Der Sensor meiner D700 ist nach einem halben Jahr immer noch sauber.

Nächster Vorteil der Kleinen: Ich kann sie ohne Batteriegriff einsetzen. Das heißt, ich schleppe bei Trips, bei denen es auf jedes Gramm in der Tasche ankommt, spürbar weniger mit mir herum. Vom eingebauten Notblitz, der mir den Verzicht auf einen Aufsteckblitz erleichtert, mal ganz zu schweigen.

Die 24 Megapixel will ich trotzdem haben. Und zwar möglichst bald. Meine Theaterfotos werden im Extremfall auf fünf mal drei Meter aufgeblasen. Das ging zwar mit den jpgs aus der 5D und geht mit jenen aus der D700 - aber ein paar Pixel mehr machen mir und der Druckerei das Leben leichter.

Für die Zeitung und andere normalformatige Druckerzeugnisse braucht man den Pixel-Overkill allerdings nicht, da gebe ich meinen Vorrednern recht. Selbst Illustrierten-Doppelseiten lassen sich mit den Dateien eines Vier-Mpixel-Sensors füllen, wenn es sein muss.

Wenn es Nikon wirklich gelungen ist, die Hoch-ISO-Rauscharmut des 12-Megapixel- Sensors in die Sphäre hoher Auflösungen hinüber zu retten, nenne ich das ein technisches Meisterstück und warte noch viel gespannter auf die „kleine Schwester“ der D3X.

Gruß, Hans
 
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Aber selbst wenn ich die 8000 Steine übrig hätte, würde ich auf die so sicher wie das Amen im Gebet (als Konkurrenz zur 5D MkII) kommende „D800“ oder „D700X“ warten. Warum? Zum Bespiel weil der D3X genau wie der D3 so eine im Jahr 2009 an sich lächerliche Selbstverständlichkeit wie ein Staubrüttler fehlt. Ich kenne mindestens zwei D3-Besitzer, die über den Sensorstaub fluchen, wie die Rohrspatzen. Der Dreck lässt sich halt nicht vermeiden, wenn man zum Beispiel am Spielfeldrand Objektive wechseln muss oder eine Wüstentour unternimmt. Der Sensor meiner D700 ist nach einem halben Jahr immer noch sauber.

Hmm...Sensorstaub ist ein Thema, dem gerade im Consumer-Bereich viel Bedeutung beigemessen wird. Da werden einige Leute richtig komisch und manche glauben, dass das Putzen der Scheibe vorm Sensor ungefähr eine so bedeutende technische Herausforderung ist wie die Mondlandung. Naja, und jetzt haben viele Consumergehäuse einen Rüttler. Vielleicht meinen die bei Nikon, dass man das Thema in den Profigehäusen nicht ganz so intensiv bearbeiten muss, immerhin ist so ein Sensor in 30 bis 40 Sekunden geputzt oder abgepustet.

:)
 
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Nach langem Überlegen und mit den hilfreichen Kommentaren in diesem Thread komme ich zu der Überzeugung:

1. Sie ist überflüssig, wenn ich sie mir nicht leisten kann.

2. Sie ist nicht überflüssig, wenn ich sie mir leisten kann.

3. Falls ich sie mir leisten kann, leiste ich sie mir, weil ich das mehr an Auflösung für Ausschnitte benötige und es manchmal Aufträge gibt, bei denen die Daten in 400 oder 450 DPI vorliegen müssen.
Bei 400 DPI habe ich bei der D300 eine Bildgröße von 18 x 27 cm. Das kann ich noch ohne Probleme auf A4 puschen. Aus den Daten A3 bei 400 DPI? Nein! Eine Mittelformatkamera möchte ich mir nicht kaufen.

Grüße

Werner
 
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Hier mein wenig konstruktiver Beitrag:

Also eine D800 oder sowas wird keine D3x ersetzen. Ich habe derzeit die D3 und eine D700. Die D700 ist schön und gut und erfüllt bei mir Ihren Zweck als Notfall- bzw. Zweitkamera bei Reportagen, aber ersetzen kann sie die D3 nicht. Ich habe gestern mein 24mm TS bekommen. Und lustigerweise kann man es an der D3 bei voller Shiftstellung drehen, ohne das Irgendetwas am Gehäuse anstößt (was cool ist, da man so easy 30MP Dateien erzeugen kann). Das 24mm T/S stößt aber sehr wohl am Suchervorbau der D700 an. Es ist vielleicht nur eine Kleinigkeit aber darüber hab ich mich schon geärgert, erschwert es doch das Arbeiten unnötig.
Oder... warum geht das Vorwählen der AF Messfelder bei der D3 gefühlt dreimal so schnell wie bei der D700... angeblich soll ja das gleiche AF Modul verbaut sein... ist aber anscheinend nicht so! ... Oder... die Einstellräder bei der D3 kann ich auch noch mit dicken Handschuhen bedienen, die der D700 NICHT. ... Es arbeitet sich jedenfalls mit der D3 besser.

Einen effektiven Staubrüttler würde ich gerne nehmen, denn wer schonmal seine Objektive auf f22-f32 abblendet, der weiß das Sensorstaub sehr wohl ein Problem ist, auch wenn man bei f11 noch absolut nichts davon sieht.

Nochmal zur D3x. Mir persönlich ist sie derzeit noch zu teuer, was nicht heißt, dass sie das Geld nicht wert ist. Aber wenn ich mir ansehe, wie schnell die Preise derzeit verfallen, sehe ich es absolut nicht ein, mir jetzt diese Kamera zu kaufen. Ich werde mir ganz sicher irgendwann noch eine D3x kaufen. Vielleicht noch dieses Jahr, vielleicht auch noch etwas später. Ich kann es mir leisten, zu warten, weil ich bereits eine super Ausrüstung habe. Und vielleicht bin ich sogar solange zufrieden mit dem was ich habe, bis die nächste Generation von Kameras erscheint und ich weiß, diese Kamera brauche ich. Ich kaufe grundsätzlich das, was ich brauche, nicht was ich gerne hätte. Vielleicht sagen sich das ja einige Leute. :nixweiss:

Viele Grüße
Christoph
 
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Die D800!, wenn sie denn kommt und so heißt, kann für viele Fotografen die D3X sehr wohl ersetzen. Ich bin z.B. um jedes Kilo das weniger mit mir rumschleppe froh. Allerdings kann ich auch auf den Hochformatgriff und die etwas höhere Robustheit verzichten. Dafür schätze ich den eingebauten Blitz, für den Notfall.
Von daher denke ich ist es reine Geschmacksache ob D3 oder D700 bzw. ob D3X oder D800.
Wenn die D800 dann auch noch unter der 3000.-€ Marke zu bekommen sein wird, was auf Grund der Vorlage durch die 5D MKII zu erwarten ist, dann denke werden viele schwach. Ich auch.

D.
 
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Ich war mit meiner D3 + 24-70/2,8 im Laden und hatte Gelegenheit, auf die Schnelle Testfotos auf meinen CF-Speicher zu machen mit 1600 ISO(!) – Ich finde es schon bemerkenswert. Das Rauschen ist wie bei Rauschen wie D3/D700, aber die Auflösung deutlich höher! Die D3x ist allerdings merklich langsamer in der Frequenz als meine D3. Ich bin inzwischen recht verwöhnt von 3-7 schnellen Schüssen via Bracketing bei der D3. HDR’s ohne Stativ sind kaum ein Problem, wenn die Zeit mal knapp ist.
Anbei eine Auschnittsvergrößerung von ca. 2 Mio Pixel, also bei der D3x ein Ausschnitt von weniger als 10% vom gemachten Vergleichsfoto, ein Buchdeckel, der im Laden lag. Das D3-Foto habe ich mit NX2 hochskaliert auf exakt dieselbe Anzahl Pixel wie bei der D3x, da der Praxisvergleich ja nur relevant und fair ist, wenn der Pixel-Vorteil der Neuen auch dann noch erkennbar ist, wenn die Bilder der D3 hochskaliert sind und bei Ausdruck dann dieselbe Größe ergäben. Ich habe keinerlei Schärfung vorgenommen.
Sorry, dass das Ergebnis nicht allzu exakt ist, die Zeit war knapp, aber für eine grobe Beurteilung ist das Ergebnis aus meiner Sicht signifikant. Diese Kamera ist nicht überflüssig, sie wird denjenigen, die abseits von Presse und Reportage fotografieren, die Chance zu einem neuen Qualitätsstandard geben. Ihr Preis wird den Weg alles Marktüblichen gehen. Ein Preisunterschied von 3000,- € zum Preis der derzeitigen D3 – beide Kameras sind ansonsten identisch und kommen mit Sicherheit von derselben Montagelinie - nur aufgrund des Sensors kann sich auf Dauer nicht halten. Auch betriebswirtschaftlich hat der Preis allzu offenkundig keine Fundierung. Das Canon Flaggship, dessen Name mir nicht im Gedächtnis bleiben mag, ist beredtes Beispiel. Hier versuchen die Marktführer jedes Mal über ihre Führerschaft den Preis zu setzen und Canon ist dabei regelmäßig gescheitert, was mit der Halbwertzeit der schieren Pixelmasse ja bislang nicht erklärbar gewesen wäre, da die Canon in den Pixel jahrelang den Markt geführt hatte – bis die D3x kam. Meine erste Nikon war eine F2 AS, deren Preisstabilität schwankte nur mit dem Yen-Kurs, sonst nichts. Ergo – der Preis ist rein strategisch und eher eine Demonstration der Liga, in der man – endlich wieder!!! – spielen will und auch hingehört. Interessant wird doch, wie sich die Preise der Flaggships in Zukunft zueinander verhalten werden und das wo sich gerade erst Marktanteile deutlich verschoben haben...
Ein Letztes zum Warten auf eine D800: Ich warte im Moment auf Preissenkung, aber nicht auf D800. Meine Meinung ist, auf die werden wir deutlich länger warten müssen, als wir nach dem Launch der D3 auf die D700 gewartet haben. Die D700 liegt in der Bildfrequenz deutlich unter der D3. Eine D800, die hierbei noch unter der D3x läge, könnte im Markt nicht bestehen, eine ebenso schnelle D800 würde andererseits der D3x das Wasser abgraben. Wer mit D3, D700 oder D300 in NEF 14bit Qualität fotografiert hat, weiß, wie sehr diese Farbtiefe zur Spaßbremse bei schnellen Serien oder Bracketing werden kann, wenn die Camera nicht die Power der D3 hat. Schon die D3x macht hier einen Kompromiss. Mehr Kompromiss durch eine D800 ist derzeit m.E. nicht denkbar. Das heißt – eine Chance gäbe es: Wenn die bahnbrechend billige 24 MP-Sony wg. Bildprozessor etc. qualitativ dennoch nicht signifikant hinter der Nikon-Klasse läge. Sollte Newcomer Sony hier mithalten können, dann werden alle andern – trotz des viel kleineren Camerasystems - sich was überlegen müssen. Ich schaue mir jedenfalls diesmal auch Tests an, und zwar solche, die die Linienpaare pro mm und nicht bloß die Dateigröße der Pixel-Riesen im Vergleich ausweisen. Das Bessere ist der Feind des Guten. Und wir brauchen die nächste CPU Generation in den Computern und über 8 GB RAM.
 

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Nach langem Überlegen und mit den hilfreichen Kommentaren in diesem Thread komme ich zu der Überzeugung:

1. Sie ist überflüssig, wenn ich sie mir nicht leisten kann.

2. Sie ist nicht überflüssig, wenn ich sie mir leisten kann.

Grüße

Werner

So trifft es wohl für die Mehrzahl der Leute zu.
Gruß Frank
 
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Der Sensor macht hier nicht die Preise. Die macht alleine der Markt. Deshalb wird es auch die D800 oder D700X bald geben (Bildfrequenz hin oder her). Die 5DMKII braucht ein Pendant von Nikon und da die MP immer noch der wichtigste Maßstab sind wird sie auch kommen. Ob das nun im Frühjahr 09 oder im Herbst 09 sein wird, das ist eigentlich egal.
Sie wird auch der D3X nicht das Wasser abgraben, weil der D3 - Body, wie bei Canon die 1er Reihe die deutlich robustere Ausführung ist, und schon deshalb eine eigene Zielgruppe hat.

D.
 
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.....und da die MP immer noch der wichtigste Maßstab sind....

leider ist das so, es erinnert an die zeiten wo stereoanlagen nach watt gekauft wurden. bestes beispiel hierfür ist wenn sich die leute LCD fernseher mit 1,5 meter diagonale kaufen und dann weniger als 2 meter weit weg sitzen :rolleyes:

wie ich schon in post 28 schrieb ist die D3x alles andere als überflüssig. mit sicherheit sind die neuen pixelkönige (eos und d3x) die ultimativen geräte wenn man einmal den verwendungszweck betrachtet. so universell verwendbar war vorher wohl kaum etwas, was so ansprechende bilder macht.

was aussagen wie "neuen qualitätsstandard" betrifft, naja das sehe ich etwas anders, canon kann das auch und das schon länger und wenn dann gilt die aussage nur eingeschränkt.
die profesionellen die ich kenne zucken ob der neuen sensorgrößen die schultern und verwenden weiterhin ihre sinars und mamyas zollen aber der verwendbarkeit höchsten respekt.

ich vergönne die D3x jedem, am meisten mir nur kann ich mir leider keine leisten :winkgrin:

gruesse
steve
 
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Hallo!
Habe den Artikel gelesen, da steht dass die RAW's der D3X 20MB haben.
Stimmt das? So klein?

20MB haben die RAW's von meiner D2X schon.

Gruss!
Peter :D

NEF 14 Bit unkomprimiert: ca. 50 MB
Umwandlung in JPEG Stufe 12: ca. 9 MB
Umwandlung in TIF 16 Bit: ca. 150 MB

Carsten
 
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Ist die D3x überflüssig? Nein! :down:
Ist diese Frage überflüssig? Ja! :motz:

Also mit Verlaub, ich habe lange nicht mehr einen solchen Unsinn registrieren dürfen!
Nikon war beinahe 3 Jahrzehnte unangefochten Marktführer bei den Profi SLRs... In diesen Zeiten hat die Marke mit dem großen C nicht mal ansatzweise an Nikon tasten können... (F1/n hin oder her, die hatte nie nennenswerte Marktanteile bei den Profis) In der jüngeren Vergangenheit hatte sich da das Blatt leider gewendet und natürlich brauchte es eine D3, eine D700 und natürlich braucht es jetzt die D3x! Erst mit diesen Bodies gelingt es Nikon im Vollformat an C vorbeizuziehen.
Ciao
Christian
 
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