Hier einmal etwas zur Diskussion und zur Fotografiesituation. An dem Tag war es extrem dunstig mit starker Sonne und vielen Wolken. Auf dem ersten Foto sieht man die Schatten der Wolken und die flauen Flussstrukturen. Das zweite Foto zeigt einen Bildauschnitt mit einer Anhebung der Kontraste und Tonwerte.
Sensationelle Bilder. Aber ich bin zu blöd (trotz Deiner Erklärungen) zu verstehen, was ich da sehe. Bei Post #24 z.B. hätte ich auf eine Langzeitbelichtung getippt, was aber aufgrund der Situation unmöglich ist. Ähnlich bei #1, #3 und #18.
Wieso sieht das so fließend aus? Wie ein Wasserfall mit starkem Graufilter fotografiert.
Zu post 1:
Aus der Flughöhe sieht man die Struktur des Wassers nicht mehr, nur noch die Farbgebung. Die dunklen Flächen sind Ascheinseln innerhalb eines Flusssystems mit vielen hunterten an kleinen Armen und Rinnen. Hier mal ein Ausschussfoto mit einer etwas größeren Fläche; da wird es vielleicht etwas deutlicher. Ich habe mit meinen gewählten Ausschnitten und den mehr oder weniger senkrechten Blickwinkeln versucht aus de Motiven mehr rauszuholen.
LG Klaus
Hier die selbe Flusslandschaft wenige Sekunden später aus einer anderen Anflugrichtung und Fluglage sowie einem anderen Anflugwinkel. Das Wasser fängt an zu spiegeln, die Strukturen des Wassers werden wieder sichtbar, die Farben gehen verloren.
Malerisch, würde ich sagen ...
Bei gewissen Aufnahmen erscheint es mir, als ob jemand einfach Farbkübel auf eine Leinwand ausgeleert hätte und sich die Farben langsam über die Fläche verteilen würden ....
Das s/w gefällt mir im Übrigen auch ausnehmend gut, weil hier nicht die Farben sondern die Formen und Strukturen betont werden.
Die Aufnahmen haben insgesamt schon etwas expressionistisches, um bei der Malerei zu bleiben ....
Hier die Mündung eines roten Flusses in eine gelbe Lagune an der Südküste Islands. Man kann den Ort gut bei google earth südlich von Hvolsvöllur erkennen.