Frage iPhone statt DSLR im Urlaub

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Jetzt bin ich mal pingelig und "korrigiere": Compact/Handy oder Systemkamera. Ob letztere
nun unbedingt einen Spiegel braucht oder nicht, ist ein ganz andres Thema.




Jau, das auch :up:






Jetzt "pingele" ich auch: Mein Text "mehr herausholen" ;)
Denn eines ist doch hoffentlich unstrittig: Aufgrund physikalischer Gesetze kann eine Smartphone-Cam (Baugröße, Sensorgröße) vorläufig nicht die Qualität erreichen, die Compakt- bzw. DSLR-Cameras bieten können, von "Oldtimern" abgesehen!
Nix gegen Spitzen-Smartphones...:)
 
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Wobei digitale Höchstleistungen noch lange kein Garant für gute Fotos sind. Gegen ein i-/Smartphone kommt mir heutige DSLR-Technik fast wie ein Dinosaurier vor. Fazit meinerseits: nicht alles ist für alles gut!

PS: Heute Morgen war ich mit meiner kleinen Casio auf einer Indoor-Oldtimerausstellung unterwegs. Vergleichsweise wäre ich mit der DSLR recht auf verlorem Boden gewesen. Ohne die Casio hätte ich ohne Reue mein Smartphone gezügt. Die kleinen Dinger ermöglichen ohne großen Aufwand Perspektiven aus der Hand, von denen eine DSLR/DSLM nur träumt.
 
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... gelegentlich vergrößere ich für Ausstellungen meine Urlaubsfotos (DSLR) auf 50 x 75 cm bzw, 80 x 120 cm.
Mit dem iPad verschicke ich dann Erinnerungsfotos von der Ausstellung!

Tschüs - Gerhard
 
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welche wären das denn?

Sorry, jetzt erst gesehen. In meinem Fall eine EX-100F. Indoor oder unter sonstigen AL-Bedingungen bringt sie ihre bis zu 300mm Brennweite bei konstanter Blende 2.8 freihand spielend ein. Bei Ausstellungen mit nervigen Absperrungen jeglicher Art ein nicht zu unterschätzender Faktor. Nützlich auch die Möglichkeit zur direkten Kopplung mit dem Mobilphone, um wieder aufs Thema zurückzukommen.
 
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ach so, es geht dir um die telebrennweite. naja, äquivalente 300 mm sind ja nun kein kunststück. ein 70-200 an einer dx oder ein 135er an einer cx schaffen das gleiche mit erheblich größerem sensor. deine 1/1.7" kamera hat übrigens eine äquivalente blende von 1/12,6. entweder rechnest du alles in kb-äquivalenzen um oder nichts, aber nicht bloß einzelne werte.
 
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Eine DX mit 17-55/2.8 plus 70-200/2.8 VR als Vergleich ist schon sehr witzig. Vom exordinären Handling dieser zig kiloschweren Ausrüstung ganz zu schweigen und ein Makro wäre dann immer noch nicht dabei.

PS: Zudem blitzten gerade besagte DSLR-User wie die die Wilden, während ich lächelnd teils einhändig das vorhandene Licht nutzte.

Ungeachtet dessen ist Blende 2.8 für mich gleich Blende 2.8 und das ungeachtet der Sensorgröße.
 
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zig kilo? nun halt mal den ball flach. eine d5500 mit tamron 16-300 hat mehr (äquivalente) brennweite, eine höhere (äquivalente) lichtstärke und wiegt gerade zwei pfund.

Ungeachtet dessen ist Blende 2.8 für mich gleich Blende 2.8 und das ungeachtet der Sensorgröße.

für den rest der welt gelten aber physikalische gesetze. die blende von 2.8 ist natürlich formatunabhängig, ebenso wie die brennweite. aber wenn du eine äquivalenzbrennweite von 300 mm anführtst, beträgt die dazugehörige äquivalente blende eben 1/12,6. die 1/2.8 gehören zu der tatsächlichen brennweite von rd. 60 mm.
 
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Nix für ungut, aber damit bist Du auf der Höhe des Zeitgeists: Alternative Fakten :fahne:

Falls jemand an echten Fakten interessiert ist: Auf dieser Seite wird es sehr schön erklärt. Für die, die wenig Zeit haben:

KB-Äquivalent-Brennweite = Echt-Brennweite * Crop-Faktor
KB-Äquivalent-Blendenwert = Echt-Blendendenwert * Crop-Faktor
KB-Äquivalent-ISO-Wert = Echt-ISO-Wert * (Crop-Faktor)²
 
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Nix für ungut, aber damit bist Du auf der Höhe des Zeitgeists: Alternative Fakten :fahne:

Ok und immer schön auf der Sachschiene bleibend ist für mich Blende 2.8 stets angesagt, wenn es ein externer Belichtungsmesser nebst restlichen Eckdaten es vorgibt. Mit dem Sensorformat hat das zunächst überhaupt nichts zu tun. Extern gemessene F2.8 sind somit ebenso Maß für jedes Mobilphone respektive iPhone, oder?
 
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Ich finds ja auch Haarspalterei, was hier so getrieben wird.

Wenn einer sagt, er erfreue sich an den f/2.8 und 300mm seiner Miniknipse, oder seinem IPhone, dann ist jedem klar, was gemeint ist. Wer dann denkt, er habe ne riesige Tüte ans Telefon geflanscht, der hats ohnehin nicht kapiert.

Immerhin realisiert die Blende 2.8 dieselben Belichtungszeiten, wie eine 2.8er Linse an Kleinbild, oder sonst was für einem Sensorformat. Dass das Foto dann nach f/12.6 aussieht, oder trotz ISO80 wie ISO12800 rauscht, steht natürlich auf dem offiziellen Blatt.
 
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Wenn einer sagt, er erfreue sich an den f/2.8 und 300mm seiner Miniknipse, oder seinem IPhone, dann ist jedem klar, was gemeint ist. Wer dann denkt, er habe ne riesige Tüte ans Telefon geflanscht, der hats ohnehin nicht kapiert.

naja, so war es ja nun nicht. hier wurde konkret der vergleich zur dslr gezogen. zunächst hinsichtlich der "perspektive" bzw. brennweite/bildwinkel, dann aber auch hinsichtlich der lichtstärke. und wenn man da systeme mit unterschiedlichen formaten sinnvoll vergleichen will, muss man eben äquivalente werte verwenden.

aber vielleicht ist "sinnvoll" in zusammenhang mit diesem thread einfach zu hoch gegegriffen. sorry für die fakten, weitermachen...
 
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Und wie der TO bereits richtig erkannte: "die absolut unfassbare Leichtigkeit mit der man mit so einem modernen Handy perfekte Panos erstellen kann" :up:
 
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