Ich heisse Suri ...

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Danke Anja und André. Mir macht es auch grossen Spass, mich mit Suri zu beschäftigen. Fotografisch kann ich jetzt wesentlich besser umgehen mit ihr, und es gelingen mir doch bessere Fotos von ihr als am Anfang.

Gerne, wenn Ihr das wünscht, mache ich mit der "Reportage" weiter. Sie bleibt noch bis heute Abend, es kann sein, dass es heute noch für weitere Fotos reicht. Interessant wird es dann, wenn sie beginnt feste Nahrung zu sich zu nehmen. Dann entstehen wieder neue Momente.

Nur noch nebenbei: Heute Morgen um 2 Uhr bin ich zu ihr gegangen, weil sie den Abendshoppen nicht zu sich genommen hat. Immer wenn sie wach ist, dann turnt und spielt sie und vergisst das Trinken. Aber sie wollte ihn auch um 2 Uhr Morgens nicht. Dafür hat sie meinen Kopf von Vorne bis Hinten untersucht, meine Ohren sind wieder untersucht, die Augen auch, ebenfalls die Nase und als sie sich dann hinter meine Zähne machen wollte, hab' ich dann den Untersuch gestoppt... :D

In diesem Sinne ... bis hoffentlich später oder ansonsten bis nächste Woche ... :)
 
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So, für diese Woche verabschieden sich Suri und Sam. Während ich etwas Schlaf nachgeholt habe, war Suri mit einem unserer Kinder draussen am Spielen. So knapp habe ich sie fotografisch noch erwischt.

Ein Schnappschuss: so wird ein Nasenbär zu einem Gummibär ... :D


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...Lust auf etwas Suri ....? Ich zumindest schon. Nach einem solchen Tag von Himmel hoch jauchzend bis zu Tode betrübt, ja, da tut Suri gut.

Ich war vorhin noch kurz draussen mit ihr. Allein, mit der V2 und dem 10-30mm. Fotografiert ausnahmsweise mit dem A Modus bei 200 ISO und mit einer Hand. In der anderen Hand die Leine der Kleine, sorry, ich meine vom Teenager ... :D

Nachfolgend ein paar "Schnappschüsse" einfach so. Und solltet Ihr einen schlechten Tag gehabt haben, dann geniesst die Lebensfreude des kleinen Nasenbären ...


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Eine feuchte Schnauze ist bei manchen Säugetieren der erste Check des Tierarztes über den Gesundheitszustand eines Tieres. So auch beim Nasenbären.

Die Schnauze muss immer feucht sein, ansonsten stimmt etwas nicht. Häufig ist dann ein eine Erkältung, eine Infektion oder sonst was los. Eine trockene Schnauze ist auch ein Indiz dafür, dass das Tier Fieber hat.

Darum habe ich das Foto auch farbig belassen. Mans sieht schön, dass Suri Kern gesund ist ...


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Der Blick von Oben zeigt uns auch die Proportionen von Schwanz und dem Körper. Der Schwanz ist von Anfang an immer in etwas gleich lang wie der Körper. Und auch hier sieht man, dass beim "Schnüffeln" der Schwanz immer etwas gegen den Körper gebogen ist. Das ist einerseits Aufmerksamkeit und Konzentration, gleichzeitig aber auch Vorsicht.

Nasenbären sind extrem schnell, wendig und haben eine unglaubliche Reaktion. Da ist der Mensch eine Schnecke dagegen....:D


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Die Krallen, das sieht man hier schön, sind scharf und höchst effizient. Ich habe gestaunt, wie schnell das Moos und die Flechten von der Rinde weg waren und sie mit der Nase nach Essbarem schnüffelte.

Sie tut das in einer Geschwindigkeit die beeindruckend ist. Aber letztlich ist das auch die Überlebenstaktik der Nasenbären. Würmer, Maden und all dergleichen befinden sich oft nicht sehr weit unter der Erdoberfläche. Dennoch reagieren sie auf die Vibrationen und verschwinden schnell in ihren Gängen. Jener also, der nach ihnen gräbt, muss schon eine bestimmte Geschwindigkeit an den Tag legen um erfolgreich zu sein...:D


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. . . Und solltet Ihr einen schlechten Tag gehabt haben, dann geniesst die Lebensfreude des kleinen Nasenbären . . .

Ich hatte einen guten Tag, Sam.
Aber mit neuen Bildern von Suri wird es ein noch besserer.
Danke für die tolle Doku hier über die letzten Wochen!

Herzliche Grüße
Bernd

P.S.: wir werden Dich vermissen, Du weißt schon wo . . .
 
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Nun, wie geht es weiter: Die Versuche der Nasenbärengruppe im Zoo näher zu bringen scheinen langsam von Erfolg zu sein. In einem Käfig im Gehege verbringt Suri jeden Tag ein paar Stunden. Die Gruppe hat das "Schnappen" nach ihr reduziert und sie scheinen langsam zu merken, dass sie eine von ihren ist. Dennoch braucht es noch viel Zeit und in die Gruppe ohne Schutz kann sie noch Wochen lang nicht.

Den Rest des Tages verbringt Suri, wenn die Tierpflegerin arbeitet, tollend zusammen mit drei Jungmardern (zwei Steinmarder und einem Baummarder). Sie vertragen sich gut und spielen, wie halt Kinder spielen. Wir hätten die Möglichkeit den Baummarder gross zu ziehen, wir sind es am Überlegen....:D


Suri ist eine imposante Persönlichkeit...:)


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So, für heute das letzte Bild.

Suri begleitet uns jetzt schon seit ein paar Wochen. Und es ist ein ganz grosse Bereicherung für uns. Für das bin ich und wir sehr dankbar.

Ich denke auch oft an Suri wenn sie nicht hier ist. Wenn mir jemand im Alltag auf den Sack geht, er mich anlügt oder mich über den Tisch ziehen will, dann denke ich oft an sie. Denn sie macht keinen Hehl daraus, wenn sie jemand nicht mag. Entweder wird diese Person kurzum angepisst, oder Suri verzieht sich.

Der Satz, "ich kann jemand nicht riechen" lebt die Kleine voll aus ... :D

Und danke, Bernd und Klaus ... schön wäre es, wenn es im Herbst klappen würde. Und schön wäre es, wenn ganz viele von Euch dabei sein würden ...:):up:

In diesem Sinne: gute Nacht, sagen Suri und ich mit der wunderbaren Musik von Mozart, dem Klavierkonzert Nr. 12 in A Dur ... ;)


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So! Nach einer heftigen Sitzung heute Morgen ist es mehr als Erholung, sich mit Suri zu beschäftigen. Meine Frau und ich gingen mit ihr nach draussen. Und es macht nicht nur ihr Freude, sondern auch uns ganz besonders.

Manchmal brauchen sie halt etwas Hilfe, wie es bei Kindern so üblich ist. Ach ja, bei den Erwachsenen ist es nicht viel anders ... :D


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...aber wenn man dann erst einmal Oben ist, dann geht es ganz gut.

Zum Fotografieren noch einige Worte. Ich bin es mit nicht gewohnt, Serienbilder zu machen. Auch mache ich fast keine Hochformatbilder. Das ist so eine Gewohnheit von mir. Auch bin ich mir nicht gewohnt, im A Modus zu fotografieren.

Ich fotografiere Suri am Liebsten mit der D4 und dem Micro Zoom von Nikkor, dem 70-180mm. Heute habe ich auf Mittelspotmessung (?) umgestellt und gleichzeitig im A Modus fotografiert. Das ist für mich ungewöhnlich, fotografiere ich doch mit jeder Kamera immer im M Modus.

Suri lernt mich aber auch, an der Kamera flexibler zu arbeiten - dafür ist der Ausschuss etwas höher ... :D


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Nasenbären, das habe ich schon einmal erwähnt, sind keine Haustiere. Wir merken dies zunehmend auch. Das sie unser Gesicht "abriecht" gehört zum natürlichen Verhalten der Nasenbären. Dennoch sind wir Suri vertraut. Wir denken, dass sie unsere Gerüche gespeichert hat und uns zumindest als "Rudelgenossen" anerkennt. Dennoch kommt sie nicht wie ein Hund oder eine Katze zu uns und will schmusen.

Dennoch weiss Suri genau, dass sie bei uns in Sicherheit ist und dass es ein idealer Ort ist, um Ausflüge zu unternehmen. Eine wunderbare Szene habe ich gestern miterlebt, als eine Katze auf Suri zukam. Suri ist kurz zurückgewichen zwischen meine Beine, so wie es Jungtiere bei ihren Eltern machen, wenn sie Schutz suchen.

Der Rücken mit den vielen Haaren von meiner Frau ist eine tolle Ausflugsplattform. :D


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So, für den Moment das letzte Foto.

Noch zum Essen. Langsam muss sich Suri daran gewöhne, dass es nicht nur Schoppen gibt, sondern auch Festnahrung. Auch das gehört zu den Aufgaben der Ersatzeltern, ihr das entsprechende Futter schmackhaft zu machen. Dabei muss man auch wissen, was Nasenbären essen und essen dürfen. Erdbeeren scheint sie zu mögen.

Vielleicht gibt es heute Abend noch ein paar Bilder, ansonsten morgen wieder ... :)


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So, für diese Woche folgen noch sechs Bilder. Meine Frau und ich sind seit Stunden daran im Internet nach gebrauchten und zahlbaren Aussenvoglieren, resp. Gehege zu suchen. Das ist nicht sehr einfach.
Das andere ist, dass Suri nicht gerne alleine ist. Das fordert uns an Zeit. Und trotzdem ist es wie Seelenbalsam, wenn wir uns mit ihr beschäftigen. Und immer und immer wieder will sie zu uns.


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